CH164742A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 1.9-Anthrapyrimidins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 1.9-Anthrapyrimidins.

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CH164742A
CH164742A CH164742DA CH164742A CH 164742 A CH164742 A CH 164742A CH 164742D A CH164742D A CH 164742DA CH 164742 A CH164742 A CH 164742A
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anthrapyrimidine
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sulfuric acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines Derivates des     1.9-Autlirapyriiuidins.       Im Hauptpatent ist ein     Verfahren    zur  Darstellung eines Derivates des     1.9-Anthra-          pyrimidins    angegeben, bei dem 1     Mol        1.5-          Diarrrinoarrtlrrachinoii    mit mindestens 1     11o1          Formamid    umgesetzt wird.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in  analoger Weise ein wertvolles Derivat des       1.9-Anthrapyrimidin    erhalten kann,     wenn     man 1     @Iol        1.8-Diaminoanthrachinon    mit min  destens 1     Mol        Formamid    umsetzt.  



  Die Umsetzung kann in Gegenwart von  Verdünnungsmitteln, zum Beispiel Phenol und  seinen Homologen, erfolgen und durch Zu  gabe von Katalysatoren, zum Beispiel Bor  säure, wasserfreie     Ogalsäure,        Ammoniumvana-          dat,        Natriumvanadat,        Kupferchlorid,    Metall  oxyde, wie Kupferoxyd,     Vanadintri-    oder       pentoxyd,    oder Metalle, wie Kupfer, be  schleunigt werden.  



  Der erhaltene Körper ist     8-Amino-1.9-          anthrapyrimidin,    löst sieh in konzentrierter  Schwefelsäure mit gelber Farbe; liefert eine    braune     Hydrosulfitküpe,    aus der Baumwolle  in blauroten Tönen gefärbt wird.  



  <I>Beispiel 1:</I>  25 Teile 1.     8-Diaminoanthrachinon    werden  in 75 Teilen     Formamid    und 100 Teilen Phe  nol solange zum Sieden erhitzt, bis eine ent  nommene und aufgearbeitete Probe aus  schwefelsaurer Lösung     durch    Wasser mit       violettblauer    Farbe gefällt wird. Dann lässt  man erkalten, verdünnt gegebenenfalls mit  Methylalkohol und saugt ab. Die Reaktion  kann auch in flüssiger     Carbolsäure,    einem       Gemisch    aus Phenol und seinen Homologen,  durchgeführt werden. Zur Abkürzung der  Reaktionsdauer kann man geringe Mengen  eines Katalysators zusetzen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  100 Teile 1.     8-Diaminoarrtbrachinon    werden  in 100 Teilen Nitrobenzol, 100 Teilen Phenol  und 200 Teilen     Formamid    unter Zugabe von 20           TeilenBorsäure        unterRühren        undA.bdestillieren     der flüchtigen Anteile auf 185-190o C er  hitzt. Wenn eine entnommene Probe, in  Schwefelsäure gelöst und mit Wasser gefällt,  sich in     violettblauen    Flocken abscheidet,  lässt     rnan    erkalten und saugt ab.  



  Zwecks Reinigung löst man 100 Teile       des        Rohproduktes        in        400        Teilen        96        %iger     Schwefelsäure, verdünnt solange mit Wasser,       bis        die        Schwefelsäurekonzentration        50%        be-          trägt,    lässt     auf    20-30 0 C abkühlen, filtriert,  .

       wäscht        mit        50        %iger        Schwefelsäure        und        dann     mit Wasser nach.  



  Die Reaktion kann auch in Nitrobenzol  allein durchgeführt werden; dabei werden       zweckmässigerweise    nach     1-2-stündigem            Kocher)    noch weitere 100 Teile     Formamid     zugegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 1.9-Anthrapyrimidins, dadurch gekenn zeichnet, dass man 1 Mol 1.8-Diaminoarrthra- chinon mit mindestens 1 Mol Formamid um setzt. Der erhaltene Körper ist 8-Amino-1.9- anthrapyrimidin, löst sich in konzentrierter Schwefelsäure rnit gelber Farbe, liefert eine braune Hydrosulfitküpe, aus der Bauruwolle in blauroten Tönen gefärbt wird.
CH164742D 1931-08-31 1932-08-12 Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 1.9-Anthrapyrimidins. CH164742A (de)

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