CH164909A - Verfahren zum Imprägnieren von Rundholz. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Rundholz.

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CH164909A
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Soehne Jac Lenzlinger
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Soehne Jac Lenzlinger
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    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
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    • B27K3/02Processes; Apparatus
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Description


  Verfahren zum Imprägnieren von Rundholz.    Bei bisher bekannten Verfahren zum Im  prägnieren von Rundholz, wie Leitungs  masten, Pfählen, Stützen, Baumstämmen  usw. wurde in der Regel so vorgegangen,       da.ss    man beim Arbeiten nach dem sogenann  ten     Saftverdrängungsverfahren    vom Stock  ende aus so lange eine     Imprägniermittel-          lösung    in das Holz     hineinpresste,    bis dasselbe  von dieser ganz durchdrungen war, worauf  man nach dem gleichen Verfahren ein stärke  res Imprägniermittel so lange     nachpresste,     bis dieses die Flüssigkeit der ersten Impräg  nierung ungefähr im untern Drittel des zu  behandelnden Rundholzes verdrängt hatte.  



  Diese zweifache Imprägnierung ist daher  erforderlich, weil die vom Stammende her       eingepresste    und aufsteigende Imprägnier  mittellösung     nachgewiesenermassen    das zu  imprägnierende Holz nicht gleichmässig  durchdringt, sondern Partien mit gestör  tem Faserverlauf, Aststellen, sowie Verwach  sungen und mechanische Verletzungen um  geht. Zudem ist auch die Imprägnierung mit       Kupfersulfatlösung,    wie sie in der Regel vor-    genommen wird, für Holz, das in alkalische  und stark stickstoffhaltige Erden zu stehen  kommt, nur ungenügend.  



       Damit    nun eine     Nachimprägnierung    mit  einem stärker wirkenden Imprägniermittel  nicht die gleichen Nachteile aufweist wie die       Vorimprägnierung        (Ausweichung    der     Im-          prägnierm.ittellösung    an den Ausweichstellen  des natürlichen Saftstromes) darf nicht  nach dem üblichen     Saftverdrängungsverfah-          ren    gearbeitet werden, sondern .es     muss    eine  Methode zur Anwendung kommen, bei wel  cher alle von aussen angreifbaren Holz  partien vom Imprägniermittel erfasst     werden.     



  Dies wird     nun    beim erfindungsgemässen  Verfahren     Jadurch    erreicht, dass man das zu  imprägnierende Holz, nachdem es nach dem       Saftverdrängungsverfahren        vorimprägniert     wurde, trocknen lässt, worauf man es mit       einem    stärkeren Imprägniermittel als das zu  erst angewandte behandelt, indem man es  mindestens zum Teil in dasselbe eintaucht.  Bei der zweiten     Imprägnierung    belässt man  das Holz vorteilhaft so lange in der Lösung,      bis eine     Imprägnierung    erreicht ist, die zwi  schen 5 mm Schichtdicke und völliger Durch  tränkung liegen kann.  



  Dadurch erhält man eine bedeutend     homo-          genere        Imprägnierung,        @da    das Holz infolge  .der beim     Tracknen    entstandenen Schwund  risse bedeutend     aufsaugfähiger    geworden ist  und so vom Imprägniermittel besser     @durch-          drungen    wird.  



  Zur     Vorimprägnierung        wird.    zweckmässig       gupfersulfatlösung    verwendet, während man  für die Nachbehandlung im Tauchbad stark    fäulniswidrige     Imprägniermittel,    die     arsen-          oder    quecksilberhaltig sind,     verwenden    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von Rund holz, dadurch gekennzeichnet, dass man das selbe nach dem Saftverdrängüngsverfahren vorimprägniert und trocknen lässt, worauf man es mit einem stärkeren Imprägniermittel als das zuerst angewandte behandelt, indem man es wenigstens zum Teil in dasselbe ein taucht.
CH164909D 1932-09-02 1932-09-02 Verfahren zum Imprägnieren von Rundholz. CH164909A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002002287A1 (fr) * 2000-07-04 2002-01-10 Innovis International Procede et equipement de preservation des poteaux en bois

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