CH164927A - Kurbelloser Motorkompressor mit zwei gegenläufigen Kolben. - Google Patents

Kurbelloser Motorkompressor mit zwei gegenläufigen Kolben.

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CH164927A
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Parowozow Warszawska Sp Budowy
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Warszawska Spolka Akcyjna Budo
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      Kurbelloser    Motorkompressor mit zwei     gegenläufigen    Kolben.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindunä     bildet ein kurbelloser Motorkompressor mit  zwei gegenläufigen Kolben, zwischen denen  die Verbrennungskammer des Motorteils an  gEordnet ist.

   Bei den bekannten Motor  kompressoren dieser Art wurde bisher der  Motorteil entweder mit einer besonderen     Lüf-          tnngspumpe    zwecks     Durchlüftens    des Kom  pressionsraumes ausgerüstet, oder aber es  wurde die Ausnutzung der kinetischen Ener  gie der     Verbrennungsgassäule        in    der Aus  puffrohrleitung herangezogen, um einen Un  terdruck im Zylinder und damit das An  saugen von Frischluft zu bewirken.  



  Die Erfindung besteht darin, dass Saug  schlitze auf der einen und die     Auspuffsphlitze     auf der andern Seite der durch die Zylinder  mitte gehenden, senkrecht zur     Zylinderare     stehenden Ebene angeordnet und mit der  Atmosphäre mittelst     selbsttätiger        Rückschlag-          ventile    verbunden sind, und dass ferner der       Abstand    dieser     Saugschlitze    von der erwähn-         ten    Ebene grösser ist als der Abstand der  Auspuffschlitze von dieser Ebene, um das  Entstehen von Unterdruck im Zylinder und  das Ansaugen der für die Verbrennung be  nötigten Frischluft infolge dieses Vorganges  zu ermöglichen.  



  Auf den beifolgenden Zeichnungen sind  zwei Ausführungsbeispiele des     Erfindungs-          gegenstandes    dargestellt.  



       Fig.    1 stellt einen Längsschnitt durch die  erste Ausführungsform,     Fig.    2 einen     Längs=     schnitt durch die zweite Ausführungsform  dar;     Fig.    3 ist ein     Querschnitt    durch das       Anlassventil,    das bei beiden Ausführungs  formen gleich beschaffen ist.  



  Der Motorkompressor gemäss     Fig.    1 be  steht aus dem zylinderförmigen Rahmen 1,  welcher mit Wasser gekühlt wird, . aus  zwei auswechselbaren Zylinderhülsen  und 3, in     denen    die     Kolben    4 und 5  hin- und herlaufen, sowie aus zwei Kopf  stücken 6 und 7, in denen die Druck-           ventile    8     und    9 untergebracht- sind. Die  Saugventile 10 und 11 der Kompressoren sind  ebenfalls in den     Deckeln.    der Köpfe 6 und 7  untergebracht.

   Mit Hilfe dieser Ventile ar  beiten beide     Aussenseiten    der beiden Kolben  als einseitige Luftkompressoren, wobei der  Rücklauf der Kolben nach der Zylindermitte  infolge der Expansion aus den verhältnis  mässig grossen schädlichen Räumen dieser  Kompressoren vor sich geht.  



  Die     Zylinderhülse    2 besitzt in diesem dar  gestellten     Ausführungsbeispiel    in dem zwi  schen den Kolben befindlichen Raume, um  als Motor wirken zu können, die Auspuff  schlitze 12, welche mit dem durch das Aus  puffventil 14 geschlossenen Auspuffrohr 13  verbunden sind.

   Die Zylinderhülse 3 da  gegen ist mit den Saugschlitzen 15 versehen,  welche mit den     selbsttä+.igen    Saugventilen 16       verbunden        sind.    Die     Schlitze..12    und 15 sind  gegenüber der durch die     Zylindermitte    gehen  den, senkrecht zur     Zylinderaxe    stehenden  Ebene     _.,    in welcher sich das     Brennstoffven-          til    17     und    das-     Anlassventil    19 -befinden, un  symmetrisch angeordnet, und zwar haben die  Saugschlitze 15 von dieser Ebene den grö  sseren:

   Abstand., Der beschriebene Motorkompressor arbeitet  im Motorteil auf folgende Weise: Bei -der  Bewegung der Kolben aus :der     dargestellten          Lage    nach der Zylindermitte. zu beginnt eine  Kompression der     zwischen    den Kolben     -be-          firo.dlichen    Luft in dem Augenblick, wenn der  Kolben- 4 die Auspuffschlitze 12 verdeckt.  Zugleich wird durch die     Ventile    10, 11 Luft  in den     Kompressorteil    angesaugt.

   Ist während  der Kompression ein     bestimmter    Druck er  reicht, so erfolgt durch das Brennstoffventil  17 die     Einspritzung    des Brennstoffes, der  durch eine pneumatisch angetriebene Pumpe  zugeführt     wird.    Die Bauart einer solchen  Pumpe ist-allgemein bekannt. Nach der Ein  spritzung verbrennt der Brennstoff durch  Selbstzündung und die Kolben kehren nach  den Zylinderenden zurück, wobei sie die in  den     Kompressorräumen    .befindliche. Luft  komprimieren und durch die Ventile 8, 9.  austreten lassen.

   Sobald der Kolben 4 die    Auspuffschlitze 12 wiederum freigibt, erfolgt  ein teilweiser Auspuff der Verbrennungsgase,  wobei das selbsttätige Ventil 14 geöffnet       wird.    Sobald der Zylinderdruck bis auf den  Atmosphärendruck     gesunken    ist, schliesst sich  dieses Ventil und der Kolben 5 macht in der  Zwischenzeit die Saugschlitze 15 frei.

   In  folge der weiteren Bewegung der Kolben ent  steht im Zylinder ein Unterdruck, die Saug  ventile 16 werden geöffnet, und die nach dem  Zylinder zuströmende Luft nimmt den Raum  ein zwischen dem Kolben 5 und dem     Ver-          breunungsgasvolumen,    welches sich hinter  dem Kolben 4 her bewegt, und dessen Länge  der Entfernung des-Kolbens 4 von den Saug  schlitzen' 15 im Augenblick des     bffnens    der  Saugventile 16 gleich ist.

   In der     Endlage    der  Kolben ist der Zylinder auf der rechten Seite  mit Frischluft, auf der linken dagegen mit       Verbrennungsgasen    gefüllt.     ,_     Bei der Rückkehr der beiden Kolben nach  der Zylindermitte zu werden die Ventile 16  geschlossen, worauf infolge des     zwischen    den  beiden Kolben entstehenden Überdruckes das       selbsttätige    Auspuffventil 14 geöffnet wird,  was zur Folge hat, dass das Verbrennungsgas  volumen, welches durch, den     linken    Kolben 4  und durch die     Frischluftsäule,    die sozusagen  eine Verlängerung des rechten     Kolbens    5 bil  det, begrenzt wird,

   gänzlich oder zum gröss  ten- Teil nach aussen abfliesst. Sobald schliess  lich der Kolben 4 die-Schlitze 12 -abgedeckt  hat, beginnt das Zusammendrücken des  eventuell zurückgebliebenen     Verbrennungs-          gasteils,    sowie der Frischluft, und der be  schriebene Kreislauf beginnt     von-neuem.     



  Aus dem Obigen folgt,-. dass .dieser     dar-.     gestellte Motorkompressor in seinem     Motor-          teil    keine Luftpumpe besitzt, und dass die  Wirkungsweise nicht auf     einem    im     Zylinder     entstehenden Unterdruck, hervorgerufen durch  die kinetische Energie -der Auspuffgase, be  ruht, sondern, dass die entsprechende     Anord-          nung-    der Saug- und Auspuffschlitze im     Mo-          torteil    zur. Füllung des Zylinders mit Frisch  luft benutzt wird, indem die einzelnen Wir-.

         kungsphasen    eines gewöhnlichen Viertakt  zylinders- -     in-    geänderter- Reihenfolge     (das.         heisst das Ansaugen nach der Expansion, und  die Kompression nach dem Auspuff) vor sich  gehen.  



  Da die     \'erbrennung        iin        Dieselkreislauf     regelmässig bei grossem     Luftüberschuss    er  folgt, ist es gar nicht nötig, alle     Verbren-          nungsgase    aus     dem    Zylinder zu entfernen.  Es ist im Gegenteil vorteilhaft, einen Teil  davon     ini    Zylinder zu belassen. da hier  durch die     Endtemperatur    in der     Kompression     erhöht. also die Verbrennung erleichtert wird.

    Man kann eine absichtliche     teilweise        Belas-          sung    der     Verbrennungsgase    im Zylinder  auch durch die das Auspuffventil 14 um  gehende Rohrleitung 18, welche den vom  Auspuffventil 14     abschiessbaren    Innenraum  mit der     Abflussleitung    der Verbrennungsgase       verbindet,    erzielen, durch welche ein Teil der  Verbrennungsgase während der Saugperiode  nach dem Zylinder     zurückkehrt,    so dass hier  durch die Menge der angesaugten Luft ver  mindert wird.

   Die durch die Endlagen der  Kolben bestimmten Kompressionsräume bei  Normalbetrieb sind durch gestrichelte Linien  in     Fig.    1 und ? angedeutet.  



  In     Fig.    2 ist die eine andere     konstruk-          1        i.ve        Lösung    des kurbellosen Motorkompres  sors darstellende zweite Ausführungsform er  sichtlich. Diese Lösung beruht auf demsel  ben Prinzip des Ansaugens der zur Ver  brennung des Brennstoffes benötigten Luft,  wobei jedoch die Saugventile des     Kompres-          sorteils    nicht in den     Zylinderkopfstücken,     sondern bedeutend näher der Zylindermitte  gegenüber angeordnet sind, und gleichzeitig  zur Vollführung der Wirkungsphasen des  Motorteils dienen.  



  Diese zweite Ausführungsform besteht  wiederum aus einem zylinderförmigen, was  sergekühlten Rahmen 20, aus zwei Zylinder  hülsen 21 und 22, in denen die Kolben 23  und 24 hin- und herlaufen, sowie aus zwei       Kopfstücken    25 und 26, in denen nur die       Druckventile    27 und 28 der Kompressoren       airgeordnet    sind. Ir- der Zylinderhülse 21  sind an entsprechender Stelle die Motoraus  puffschlitze 29, sowie die Saugschlitze 30  angeordnet. Die Zylinderhülse 22     dagegen       ist nur mit den     Saugschlitzen    31 versehen.

    Die Saugschlitze 30 und 31 haben von der  durch die Zylindermitte gehenden, senkrecht  zur     Zylinderaxe    stehenden Ebene wiederum  grösseren Abstand als die Auspuffschlitze 29.  Die selbsttätigen Saugventile 32 und 33 sind  so untergebracht, dass die     Saugschlitzsätze    30  und 31 miteinander durch die     Leitung    34  verbunden sind. welche eventuell verschiedene  Drosselungen der Luft in den Ventilen 32  und 33 auszugleichen gestattet. Die Auspuff  schlitze 23 stehen mit. der Auspuffleitung 35  in     Verbindung,    an deren Ende das selbsttätige       Auspuffventil    36 angebracht ist.  



  Der     Kompressorteil    ist an den Aussen  seiten der beiden Kolben angeordnet, und ar  beitet mit Hilfe der Saugschlitze 30     bezw.    31,  sowie der Druckventile 27     bezw.    28, wobei  der     Kolbenrücklauf    in analoger Weise vor  sich geht, wie dies bereits bei der Beschrei  bung der Bauart nach     Fig.    1 dargestellt     wor=     den ist.  



  Während der Kolbenbewegung aus der  dargestellten Lage nach der Zylindermitte zu       beginnt    im Motorteil die Luftkompression in  dem Augenblick. wenn die Auspuffschlitze  29 durch den Kolben 23 verdeckt werden.  Sobald der Kompressionsdruck eine be  stimmte Grösse erreicht hat, erfolgt, analog  wie vorhin beschrieben, die Brennstoffein  spritzung durch das Brennstoffventil 49.  Deckt nun während der     rückwärtigen    Be  wegung der linke Kolben 23 die Auspuff  schlitze 29 auf, so erfolgt ein teilweiser Aus  puff der Verbrennungsgase, wobei sich das  selbsttätige Auspuffventil 3,6 öffnet.

   Die  Innenränder der Saugschlitze 30     bezw.    31  sind so angeordnet, dass die Kolben 23     bezw.     24 dieselben freigeben,     wenn    der Druck     zwi--          schen    den Kolben auf den Atmosphären  druck gesunken ist. In diesem     Augenblieh     schliesst sich das selbsttätige Auspuffventil  36.

   Infolge der     weiteren        Kolbenbewem#ung     nach den Enden der Zylinder zu entsteht  zwischen den Kolben ein Unterdruck, wel  cher das Ansaugen von Frischluft durch die  Saugventile 32     imd    33 zur Folge hat, wo  bei die in den Zylinder einströmende Luft      auf der einen Seite ungefähr den Raum zwi  schen den Saugschlitzen 30 und dem Kol  ben 23, auf der andern Seite dagegen un  gefähr den Raum zwischen den Schlitzen 31  und dem Kolben 24 einnimmt.

   Während der       Rücklaufbewegung    der beiden Kolben nach  der     Zylindermitte    wird aus dem zwischen  ihnen befindlichen Raume die Frischluft  säule entfernt, welche zwischen den Saug  schlitzen 30 und dem Kolben 23 entstanden  ist, sowie ausserdem teilweise die Verbren  nungsgassäule, die zwischen den Schlitzen 30  und 31 vorhanden war. Gleichzeitig gelangt  die     Frischluftsäule,    die sich zwischen den  Schlitzen 31 und dem Kolben 24 befand, in  den Raum zwischen den Schlitzen 31 und 29       und.        wird.    zusammen mit dem eventuell zu  rückgebliebenen Teil der Verbrennungsgas  säule, komprimiert.  



  Man kann den Gehalt an Verbrennungs  gasen in der verdichteten Luft in     derselbeiz     Weise, wie vorhin beschrieben, erhöhen,  nämlich durch die Leitung 37, die das Aus  puffventil 36 umgeht. Durch die Anordnung  einer     verhältnismässig    langen Auspuffleitung  35 mit einem grossen, zwischen dem Zylinder  und dem Ventil 36 gemessenen Volumen, wird  die Heftigkeit der Bewegung dieses Ventils  gedämpft     und    infolgedessen der     Ventilver-          schle-ss    verringert.  



  Bei der vorhin     beschriebenen    Ausfüh  rungsform werden dieselben Saugschlitze, die  zum Ansaugen von Frischluft auf die Motor  seite dienen, ebenfalls zum Ansaugen der  Luft auf der     Kompressorseite    benutzt. Die  eben     beschriebene    Lösung ist insofern vor  teilhafter als diejenige nach     Fig.    1, als durch  das stetige Austreiben eines Teils der an  gesaugten Luft durch die Auspuffleitung  eine Kühlung des Auspuffventils herbei  geführt wird.  



  Das Anlassen der dargestellten Motor  kompressoren erfolgt     mittelst    Druckluft. Die,       Aulassventile    19 oder 38 sind gleich be  schaffen und     Fig.    3 zeigt einen Schnitt der  selben. Das Ventil 39 ist     mit    einem Aus  mleichkolben 40 verbunden, dessen Durch  messer etwas grösser ist als derjenige des         Ventilkörpers    dieses Ventils. Infolgedessen  wird durch den Druck der     Anlassluft,    und  gleichzeitig infolge der Wirkung der Feder  41, ein Öffnen des Ventils 39 verhindert.

    Der Anlasser besteht aus dem Zylinder 42,  der mit einer Öffnung 43 versehen ist, durch  welche der hinter dem     Ausgleichkolben    40  befindliche Raum 44 mit der Atmosphäre  verbunden wird. Wird der Schieber 45 von  Hand     verschoben,    so dass er die Öffnung 43  verschliesst und den Auslauf der Rohrleitung  46 freigibt, so strömt die Druckluft aus dem       Hilfsluftbehälter    47 durch die Rohrleitungen  46, 48 nach dem Raume 44, und drückt auf  den     Ausgleichkolben    40, was zur Folge hat,  dass das Ventil 39 geöffnet wird. Jetzt ex  pandiert die im     Hilfsluftbehälter    47 befind  liche Druckluft, indem sie über das geöffnete  Ventil 39 nach der Zylindermitte zuströmt.

    Ist der     Anlassluftdruck    so weit gesunken, dass  er dem     Atmosphärendruck    gleicht, so schliesst  die Feder 41 das Ventil 39, und eine weitere       Belassung    des Schiebers 45 in der untersten  Lage ruft keine Bewegung des Ventils 39  mehr hervor, da ja während der Expansion  der Luft im Hilfsbehälter 47 auch die im       Raume    44 befindliche Luft expandiert, also  aus diesem Raume sich entfernt, und zwar  wegen der Rohrverbindung 46, 48.     D:

  e    Grösse  des     Hilfsanlassbehälters    47, sowie die Grösse  des Überdruckes, bei welchem der Behälter  vor dem Anlassen gefüllt wird, sind so ge  wählt, dass der während des nachfolgenden  Kolbenhubes (nach dem     Anlasshub)    erzeugte  Kompressionsdruck zum Zünden des ein  gespritzten Brennstoffes genügt.  



  Die oben beschriebenen Motorkompressoren  besitzen keine Regulierapparatur, da sie  sich selbst regulieren, weil eine Vergrösserung  der komprimierten Luftmenge nach jeder  Vergrösserung der eingespritzten Brennstoff  menge selbsttätig erfolgt. Diese Erscheinung  kann in der folgenden Weise erklärt werden:       Geniigt    zum Beispiel die eingespritzte Brenn  stoffmenge lediglich für den Leerlauf, so er  reicht auf der     Kompressorseite    der Kompres  sionsdruck die Höhe des Arbeitsdruckes,     und     in diesem Moment kehren die Kolben     zurück,         ohne Luft überhaupt hinaus getrieben zu  haben.

   Infolge einer Vergrösserung der ein  gespritzten Brennstoffmenge wird die kine  tische Energie der Kolben vergrössert, und  dieselben kehren erst nach     Ausdrückung    einer  gewissen Luftmenge zurück, die um so grösser  ist, je mehr Brennstoff vorher eingespritzt  worden war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kurbelloser Motorkompressor mit zwei gegenläufigen Kolben, zwischen denen die Verbrennungskammer des Motorteils angeord net ist, dadurch gekennzeichnet, dass Saug schlitze auf der einen und die Auspuffschlitze auf der andern Seite der durch die Zylinder mitte gehenden, senkrecht zur Zylinderase stehenden Ebene angeordnet und mit der Atmosphäre mittelst selbsttätiger Rück schlagventile verbunden sind, und dass ferner der Abstand dieser Saugschlitze von der er wähnten Ebene grösser ist als der Abstand der Auspuffschlitze von dieser Ebene, um das Entstehen von Unterdruck im Zylinder und das Ansaugen der für die Verbrennung benötigten Frischluft infolge dieses Vor ganges zu ermöglichen. UN TERAN SPRMIE 1.
    Kurbelloser Motorkompressor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Auspuffschlitzen (29) auf der selben Seite der erwähnten Ebene zusätz liche Saugschlitze (30) angeordnet sind, und dass beide Saugschlitzsätze (30, 31) zum Ansaugen von Frischluft sowohl für den Kompressorteil, als auch für den Mo torteil dienen. 2. Kurbelloser Motorkompressor nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugschlitzsätze (30, 31) durch eine besondere Leitung (34) miteinander ver bunden sind. 3.
    Kurbelloser Motorkompressor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motoranlassventil, dessen Ventil (39) mit einem durch eine Feder (41) zusätz lich belasteten Ausgleichkolben (40) ver bunden ist, bei einer Zuleitung von Druck luft in einen hinter dem Ausgleichkolben (40) angeordneten Raum (44) geöffnet und bei einer Entfernung dieser Druck luft aus diesem Raume (44) geschlossen wird, und zwar infolge des willkürlichen Einlasses von Luft und einer selbsttätigen Entfernung der letzteren aus dem hinter dem Ausgleichkolben befindlichen Raume (44) nach Massgabe der Expansion der in einem Hilfsanlassbehälter (47) enthaltenen Luft. 4.
    Kurbelloser Motorkompressor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem durch das selbsttätige Aus puffventil (14 bezw. 36) abschliessbaren Innenraume der Auspuffleitung (13 bezw. 35) und der Abflussleitung der Verbren nungsgase eine Umleitung (18 bezw. 37) angeordnet ist, um den Gehalt an Ver brennungsgasen in der komprimierten Luft vergrössern zu können.
CH164927D 1931-11-07 1932-02-03 Kurbelloser Motorkompressor mit zwei gegenläufigen Kolben. CH164927A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237836B (de) * 1963-12-28 1967-03-30 Hermann Jaenicke Gegenlauf-Freiflugkolben-Verdichter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1237836B (de) * 1963-12-28 1967-03-30 Hermann Jaenicke Gegenlauf-Freiflugkolben-Verdichter

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