CH164930A - Vorrichtung zur mechanischen Erneuerung der Luft in Räumen. - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen Erneuerung der Luft in Räumen.

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CH164930A
CH164930A CH164930DA CH164930A CH 164930 A CH164930 A CH 164930A CH 164930D A CH164930D A CH 164930DA CH 164930 A CH164930 A CH 164930A
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Schlatter Jacob
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Schlatter Jacob
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/16Combinations of two or more pumps ; Producing two or more separate gas flows
    • F04D25/166Combinations of two or more pumps ; Producing two or more separate gas flows using fans

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Vorrichtung zur mechanischen Erneuerung der Luft in Räumen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur mechanischen Erneue  rung der Luft in Räumen, zum Beispiel in  Sälen, Zimmern, Trocken- und Wärmeschrän  ken, Kühlräumen,     Befeuchtungsräumen    und  dergleichen. Diese stellt einen als einheit  lichen Körper transportablen Gebrauchs  gegenstand dar, den man     beispielsweise    aus  wechselbar in die Öffnung einer Wand oder  eines Fensters einsetzen und wieder weg  nehmen     können    soll, der also nicht immobil       befestigt        bezw.    eingebaut werden muss..

   Bei  der Vorrichtung weist ein Hohlkörper min  destens ein Paar von     ineina.ndergeschobenen     Luftkanälen auf, von denen der eine von       Blaswindschaufeln,    der andere von Saug  windschaufeln beherrscht ist.  



  Zweckmässig sind beide Arten von Wind  schaufeln an einem einzigen Flügelrad in  einer gleichen Ebene oder in     parallel    liegen  den Ebenen angeordnet. Da hierbei ein Teil  des Flügelrades eine Zwischenwand zwischen  beiden Kanälen durchdringen muss, entsteht  hier ein Spaltverlust, der aber durch die    Anordnung eines Abdichtungsringes, beson  ders bei in parallelen Ebenen liegenden Wind  schaufeln, auf ein Minimum herabgesetzt  werden kann. Ferner kann die Vorrichtung  Steuerschieber besitzen, um beide Windarten  zu drosseln, abzustellen oder umzuleiten.  Auch kann die Anordnung getroffen sein,  dass die Windschaufeln umstellbar sind, um  auch zeitweise nur mit Saug-     bezw.        Blaswind     zu arbeiten.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das erste Ausführungsbeispiel im  Längsschnitt,       Fig.    2 ein Schema des Flügelrades des  selben,       Fig.    3 einen Schnitt durch den Steuer  schieber,       Fig.    4 ein Schema der Schaufeln, und       Fig.    5 einen Längsschnitt durch das  zweite Ausführungsbeispiel, sowie       Fig.    6 einen Teil desselben in anderer  Stellung.

        Es ist beim ersten Ausführungsbeispiel 1  ein zylindrischer Hohlkörper, der in eine       kreisförmige    Öffnung einer Wand 2 oder       eines    Fensters des zu belüftenden Raumes 15  mittelst eines Ringes 3 auswechselbar ein  gesetzt ist.     Einerends    sitzt an dem Hohl.

         körper    1 eine bis auf     Luftaustrittsschlitze    4  geschlossene zylindrische Haube 5 und     an-          derends    ein verschiebbarer, hinten geschlos  sener Steuerschieber 6.     In.    einer - Erweite  rung 7a ist     ein.    Elektromotor 7 montiert,  auf dessen Welle 8 ein     Doppelflügelrad    auf  gesetzt ist, dessen     innerer    Kranz 9 mit Saug  windschaufeln zur Luftzuführung aus dem  Motorraume 7a dient, während der äussere  Kranz 11 mit     Blaswindschaufeln    zur Ab  führung der Abluft dient.

   Die Saugwind  schaufeln 9     beherrschen    den durch ein in  das Rohr 1 eingeschobenes Rohr 29 gebil  deten Luftkanal, und .die     Blaswindschaufeln     11 beherrschen den     zwischen    den Rohren 1  und 29 liegenden Luftkanal 13. Die Saug  windschaufeln 9 stehen mit den     Blaswind-          schaufeln    11 durch Stege 10 in Verbindung.  Ihre Flächen sind zu den erstgenannten  Schaufeln verdreht. Die Stege 10 gehen  durch Spalten 12 der Zwischenwand 29. Der  Luftkanal 13 steht durch Schlitze 14 mit  dem zu belüftenden Raum 15 in Verbindung,  und mit     Luftaustrittsschlitzen    16, die jenseits  der Mauer 2 im- Aussenraum, zum Beispiel  im Freien, enden.

   Dort hat das Rohr 1 auch  Schlitze 17 zum     Eintritt    von Frischluft. Ein  zylindrischer Steuerschieber 6, welcher, wie       Fig.    3 zeigt, durch Längsschlitze in einen  obern     Abluftsehieber    6a und einen untern       Frischluftschieberteil    6h geteilt ist, und we  gen der durch die Längsschlitze erzielten  radialen Federung gut im Rohr 1 sitzt, hat  Schlitze 18     und-19,    von welchen die Schlitze  18 bei     achsialer        Verschiebung    des Zylinders  6 die Austrittsschlitze 16 steuern, während  die     Schlitze    19 die Eintrittsschlitze 17  steuern.

   Mit     Hilfe    des Steuerschiebers 6 kön  nen Blas- und Saugwind gedrosselt und ab  gestellt, sowie der Wind von den     Blaswind-          schaufeln    zu den     Saugwindschaufeln    umge  steuert werden. Die Verschiebung des Zy-         linders    6 erfolgt von Motor 7 aus bei     Iii-          betriebsetzung    oder Stillstellung desselben  selbsttätig durch einen Elektromagneten 20.  der am Zylinder 6     achsial    angeordnet ist.

   Im       Saugwindkanal    sind Leitschaufeln 21     (Fig.    1  und 4) zur Zuführung der     Zuluft    zu den       Saugwindschaufeln    9 des     Doppelflügelrades     und im Luftkanal 13 sind Leitschaufeln 22  zu den     Blaswindschaufeln    11 zwecks     Abbla-          sung    der Luft angeordnet, wodurch ein ru  higes Arbeiten des Ventilators erzielt     wird.     Wohl entsteht bei diesem Ausführungsbei  spiel im Spalt 12     ein    Spaltverlust, aber da  durch diesen Spalt der Staub der Luft ab  gesondert wird,

   wird dieser Verlust durch den  Vorteil der     Entstaubung    ausgeglichen.  



       In    der Haube 5, in welche die     entstaubte     Frischluft gelangt, befindet sieh ein Luft  filter 23 bekannter Art über einem Wasser  behälter 24. Auf der Motorwelle 8 sitzt eine  Flügelpumpe 25, welche die Flüssigkeit aus  dem Behälter 24 durch das Rohr 27 über  den Filter pumpt, wobei die nicht verdunste  ten Wasserteile am untern Stutzen 28 wieder  abtropfen. Die so vorbereitete Luft tritt dann  durch Schlitze 4 in den Raum     ein.     



  Um nun auch ohne Frischluftzufuhr mit  Umlauf der Luft arbeiten zu können, sind       in    der Rohrwand 29     (Fig.    3) noch Umlauf  schlitze 30 angeordnet, die durch den Teil     6e     des Zylinderschiebers 6 gesteuert werden.  



  Der Motor 7 erhält seinen Strom durch  ein freies Kabel 31, und die Schaltung des  selben, sowie des Elektromagnetes 20 und  damit des Steuerschiebers 6 erfolgt auch  elektrisch, zum Beispiel von einem Druck  knopf aus. Bei Umlaufschaltung der Luft  wird der Elektromagnet ausgeschaltet.  



  Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    4 und 5 sind     Teile,    welche im we  sentlichen denjenigen des ersten Ausführungs  beispiels gleich sind, gleich benannt.  



  Das Flügelrad hat aussen an den Saug  windschaufeln 9 einen zylindrischen Abdich  tungsring 37, an dem vermittelst einer Ring  scheibe 33 die     Blaswindschaufeln        17,    so sit-           zen,    dass ihre Mittelebene seitlich zur Mittel  ebene der     Saugwindschaufeln    versetzt ist  und parallel liegt.

   Der Spalt zwischen Zwi  schenwand 29 und Ringscheibe 33 liegt so  weit entfernt von den     Saugwindschaufeln    9  und so nahe bei den     Blaswindschaufeln    11,  dass sich im Ringkanal zwischen den zylin  drischen Wänden 29 und 37 die     Luftgegen-          drücke    aus Saug- und     Blaswind    ausgleichen  und so ein Spaltverlust vermieden wird.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel steuert  der Steuerzylinder 6 mit den im Teil 6d  liegenden Öffnungen 38 die     Abluftaustritts-          öffnungen    31 und gleichzeitig mit dem  Teil 6f, beziehungsweise mit dessen Öffnun  gen 35 die     Lufteintrittsöffnungen    36.  



  Kommt der Steuerzylinder 6 in die Lage  nach     Fig.    6, so kann die Abluft nicht durch  die Öffnungen 31, 32 hinaus, sondern tritt  gemäss dem in     Fig.    6 eingezeichneten Pfeil  durch die Öffnungen 34     (Fig.    5) zwischen  den Steuerzylinder 6 und die Rohrwand 1  und durch deren Öffnungen 36 wieder in  den     Saugluftkanal    29, um wieder zu den       Saugwindschaufeln    9 zu gelangen, so dass die  Vorrichtung nun ohne Frischluft mit Umluft  arbeitet.  



  Die Windschaufeln können auch in an  sich bekannter Weise in der Drehrichtung  des Motors umsteuerbar sein. Dann kann man  bei dem ersten Ausführungsbeispiel zeit  weise nur mit Saug-     bezw.        Blaswind    ar  beiten. Macht man die Windschaufeln beim  zweiten Ausführungsbeispiel umstellbar, so  kann man zeitweise die Richtung des Saug  windes und     Blaswindes    ändern.  



  Diese beschriebenen Vorrichtungen ermög  lichen, jeden gewünschten Luftzustand in  einem Raume durch mechanische Bewegung  von Frischluft, Abluft und Umluft zu er  zielen. Das Aggregat kann in jeder ge  wünschten Grösse und für jede Leistung ge  baut werden in vollkommen betriebsbereiter  und transportabler Form. Der Bau der Vor  richtung als einheitliches Ganzes lässt eine  leichte Auswechslung derselben und leichtes  Transportieren an den Verwendungsort gleich       einem,    elektrischen Heizkörper zu, was zum Bei-    spiel für Krankenhäuser von Bedeutung ist.  Die Konstruktion des     Doppelflügelrades    hat  den für den Zweck der Auswechselbarkeit  und des Transportes wichtigen     Vorteil    der  Ermöglichung einer gedrängten Bauart.

    Der Steuerzylinder ermöglicht eine selbst  tätige Steuerung der     Luftzu-    und -abfuhr  und die Umstellung der Frischluftzufuhr auf  Umlauf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur mechanischen Erneue rung der Luft in Räumen, gekennzeichnet durch einen Hohlkörper mit mindestens einem Paar von ineinandergeschobenen Luftkanälen. von denen der eine von Saugwindschaufeln, der andere von Blaswindschaufeln beherrscht wird, das Ganze als einheitlicher transpor tabler Körper ausgebildet. U NTERANSPRtCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Saugwind schaufeln und die Blaswindschaufeln an einem einzigen Doppelflügelrad sitzen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Blaswindschaufeln aussen an dem Doppelflügelrad sitzen, welches zwi schen den Saugwindschaufeln und den Blaswindschaufeln einen Spalt in einer Zwischenwand-zwischen den beiden Luft kanälen durchdringt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am Doppelflügelrad ein zylindrischer Abdichtungsring zwischen den Saugwindschaufeln und den Blas ivindschaufeln vorgesehen ist zwecks Ver ringerung des Spaltverlustes zwischen beiden Schaufelkränzen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blaswindschaufel- kranz seitlich versetzt zum Saugwind schaufelkranz am Doppelflügelrad sitzt, zwecks seitlicher Verlegung des Spaltes. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet _ durch einen Steuerschieber zum Drosseln und Abstellen des Blas- und Saugwindes und Umsteuern des Windes von den Blas- win.dschaufeln zu den Saugwindschaufeln. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Windschau- feln umstellbar sind.
CH164930D 1932-06-17 1932-06-17 Vorrichtung zur mechanischen Erneuerung der Luft in Räumen. CH164930A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2466851A (en) * 1943-08-16 1949-04-12 Anemostat Corp America Air flow control means

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2466851A (en) * 1943-08-16 1949-04-12 Anemostat Corp America Air flow control means

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