CH164976A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH164976A
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  Elektrische Entladungsröhre.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine elektrische Entladungsröhre mit einer       Gasgrundfüllung    und einem Zusatz eines     ver-          dampfba.ren        DZetalles,    zweckmässig     Queck-          silber.    Solche Röhren sind verschiedentlich  für Beleuchtung- und Strahlungszwecke vor  geschlagen worden. Im letzten Falle werden  besonders die von einer     Quecksilberda.mpf-          entladung    erzeugten ultravioletten Strahlen  ausgenutzt.  



  Einer der hauptsächlichsten Nachteile der  bisher üblichen Röhren dieser Art ist, dass sie  eine relativ hohe     Zündspannung    benötigen  und gleichzeitig eine niedrige     Brennspan-          nung    haben. Die Röhren haben nämlich in  ihrem     Verwendungsgebiet    eine negative       Stromspannungschara.kteristik,    das heisst die  Spannung zwischen den Elektroden nimmt  mit zunehmendem Strom ab. Es ist schwie  rig, unter diesen Bedingungen einen ökono  mischen Betrieb zu ermöglichen, -denn es  wird meist nur ein Bruchteil der aufgewende  ten Energie in der Röhre selbst verwertet,    während der Rest dieser Energie in Vor  schaltwiderständen verloren geht.

   Bei Leucht  röhren ist Einzelzündung     und        Hintereinan-          derschaltung    mehrerer Röhren empfohlen  worden. Die dazu benötigte Schaltung kom  pliziert jedoch die Vorrichtung, worin die  Röhren verwendet werden, und kommt     in,den     Fällen, wo nur eine Röhre benutzt wird, was  zum Beispiel fast immer bei     Ültraviolett-          strahlern    :der Fall ist, gar nicht in Frage.  



  Gemäss der Erfindung werden diese  Schwierigkeiten dadurch vermieden,     ,dass    die  Röhre, in der aktivierte, das heisst mit leicht  Elektronen     abgebenden    Stoffen versehene  Glühelektroden, vorzugsweise solche, die sich  im     Betrieb    selbst aufheizen, verwendet     wer-          @den,    beim     normalen    Betrieb eine so hohe Lei  stungsaufnahme aufweist,

       dass    infolge des  sich entwickelnden hohen Metalldampf  druckes und der dadurch     zustandekommenden     positiven Charakteristik (das heisst der Be  ziehung zwischen dem Strom und der Span  nung jeweils nach Erreichung eines statio-           nären    Zustandes) der Spannungsabfall in der       Entladungsstrecke    nach der Zündung erheb  lich über .die     Erstbrennspannung    hinaus  steigt.

   Die Verwendung von aktivierten  Elektroden macht ,die Zündspannung in Zu  sammenwirkung mit -der vorhandenen Gas  grundfüllung relativ niedrig.     B &     der Inbe  triebsetzung stellt der Spannungsabfall in  der Entladungsstrecke sich zuerst auf die       Erstbrennspannung    ein,     -die    weit unterhalb  der     Zündspannung    gelegen ist.

   Nach einiger  Zeit nimmt :der Spannungsabfall in der Ent  ladungsstrecke zu und steigt     öfters    um ein  Mehrfaches über die     Erstbrennspannung    hin  aus., da bei steigendem     Metalldampfpartial-          druck    die     Stromspannungscharakteristik     schliesslich positiv wird, das heisst :derart, -dass  ,der Spannungsabfall bei steigendem Strom  zunimmt. Der Teil der aufgewendeten Span  nung, der in der Röhre ausgenutzt wird, ist  einerseits infolge der durch die aktivierten  Elektroden herabgesetzten     Zündspannung,     anderseits infolge des erhöhten Spannungs  abfalles in der Entladungsstrecke erheblich  grösser, als bei den früher verwendeten.

   Röh  ren, wodurch ein viel     ökonomischerer    Betrieb  ermöglicht wird. Der stark erhöhte Span  nungsabfall ist nämlich nützlicher Span  nungsabfall, insofern,     als    ihm eine stärkere       Emission    von     Strahlungsenergie        entspricht.     Es zeigt sich sogar, dass diese überpropor  tional zunimmt. Bei Verwendung von Queck  silber werden die Röhren zweckmässig mit       Partialdrücken    von 100 mm     Quecksilbersäule     und mehr betrieben. Es zeigt sich dann, dass  .der Spannungsabfall von vorübergehend 50  Volt auf 100 Volt und sogar 150 Volt hin  aufgeht.  



  Es     müssen    unter Umständen aktivierte  Elektroden     verwendet    werden, die ausser  ordentlich widerstandsfähig und trotzdem  hochaktiv sind, so     dass    eine Zerstörung durch  ,das punktförmige Ansetzen der Entladung  nicht stattfindet.

       Eine    meist genügend wider  standsfähige und hochaktive Elektrode wird  erhalten, wenn man diese Elektrode elek  tronenemittierende Stoffe mit     einer    unter  3 Volt liegenden Austrittsarbeit, zweckmässi-         gerweise    zum Beispiel     Bariumoxyd    und zu  gleicher Zeit damit     vermischte    Stoffe von  geringer thermischer und elektrischer Leit  fähigkeit, wie     etwa    Aluminiumoxyd,     Zirko-          niumoxyd,        Zinkoxyd,    Nickeloxyd oder     Ko-          baltoxyd    enthalten lässt.  



  Es ist vorteilhaft, die aktive Substanz  freie Teilchen eines stark elektronenemittie  renden     Metalles,        zweckmässigerweise    zum  Beispiel     Bariumteilchen,    enthalten zu lassen.  An diesen Teilchen kann     -dann    bei der Zün  dung der Röhre eine     Glimmentladung    an  setzen, welche die Elektrode schnell anheizt.  Die Elektroden können einen mit der aktiven  Substanz überzogenen Metallkörper auf  weisen; aber es ist auch möglich, diese Sub  stanzen dem     Elektrodenkörper    einzuverleiben.

    So können zum     Beispiel    die elektronenemit  tierenden Stoffe, beziehungsweise Gemische  von elektronenemittierenden Stoffen, zum  Beispiel     Bariumoxyd    oder Barium, mit Stof  fen von geringer thermischer und elektrischer  Leitfähigkeit in den     Zwischenräumen    eines  metallischen Trägerkörpers- angeordnet wer  den. Letzterer kann beispielsweise aus einem  Draht- oder Bandgeflecht oder aus Metall  gaze, verdrillten Drähten oder auch aus einer  Drahtwendel oder mehreren     Drahtwendeln     bestehen.

   Bei einer derartigen Ausbildung  der Elektroden entsteht bei Anlegung von  Spannung, und zwar sogar oft schon bei der  üblichen Netzspannung, eine     Glimmentla-          dung,    die an den Elektroden kleine     Glimm-          pünktchen    bildet. Diese laufen auf jeder  Elektrode schnell in grössere Brennflecke zu  sammen. Gleichzeitig damit geht dann die  Glimmentladung unter Absinken der     Span-          nunis    und     Ansteigen    der Stromstärke in eine  Bogenentladung über.  



  Bei sehr niedriger Netzspannung, bei  spielsweise 110 Volt und     -darunter,    ist es  zweckmässig, die     aktivierten    Glühelektroden       hülsenförmig    zu gestalten und in ihrem In  nern einen Heizdraht unterzubringen. Auch  in diesem Falle ist es zweckmässig, die elek  tronenemittierenden Stoffe in einem     Draht-          oder    Bandgeflecht unterzubringen und mit       diesem        zusammen    dann auf der     Oberfläche         einer den Heizdraht umschliessenden Metall  hülse anzubringen. Der Heizdraht wird vor  zugsweise ohne Verwendung eines Transfor  mators oder auch einer besonderen Span  nungsquelle unmittelbar vom Netz gespeist.

    Dabei kann dem Heizdraht gegebenenfalls  noch ein Widerstand vorgeschaltet sein, wel  cher einen Teil der zu Isolationsschwierig  keiten im Heizkörper führenden Netzspan  nung aufnimmt. Es ist nicht unbedingt nötig,  dass beide Elektroden in dieser Weise als in  direkt geheizte Elektroden ausgebildet wer  den, sondern es genügt auch, wenn am einen  Rohrende eine indirekt geheizte Glühelek  trode und am andern Ende eine solche akti  vierte Glühelektrode angeordnet wird, die  sich durch den Entladungsvorgang von selbst  aufheizt.  



  Zur Erleichterung des     Zündvorganges,     und zwar insbesondere, wenn die Röhre     mit     Netzspannung gezündet werden soll, kann  die eine Elektrode der Röhre mit einem elek  trischen Leiter verbunden werden, der sich  bis in die Nähe der andern Elektrode er  streckt. Als solcher Leiter dient vorzugs  weise ein auf der Aussenseite der Röhre an  gebrachter leitender Belag. Durch den elek  trischen     Leiter    und insbesondere den Aussen  belag tritt eine     Vorionisierung    der Gasfül  lung ein, die eine Herabsetzung der     Zünd-          spannung    zur Folge hat.

   Die Röhre braucht  dabei an jedem Ende nur eine durch die  Glaswand geführte Stromzuführung zu be  sitzen, was die Herstellung und den Betrieb  solcher Röhren wesentlich erleichtert.  



  Bei     Wechselstrombetrieb    arbeitet jede  Elektrode abwechselnd als Kathode und als  Anode. Bei Gleichstrombetrieb braucht na  türlich nur die eine Elektrode die oben vor  gesehene Gestaltung zu besitzen. In jedem  Falle arbeitet aber eine Lampentype mit  zwei solchen Elektroden zufriedenstellend,  sowohl bei Gleichstrom-. als auch bei     Wech-          selstrombetrieb.     



  Die     Entwicklung    .des hohen Metalldampf  druckes kann mit Vorteil dadurch gefördert  werden, dass die Röhre derart gebogen wird,       rlass        das.    Metall sich an einer zwischen den         Elektrodenenden    gelegenen Stelle, vorzugs  weise in einer Ausbauchung der Röhre, an  sammelt. Dieses Metall kommt dabei mit der       Entladung    in Berührung, so     dass    die Erhit  zung des     Metalles    durch die Entladung er  leichtert wird.  



  Die Erhitzung des     Metalles    durch die  Entladung kann so gross gemacht werden,  dass ein gegen die Elektroden     bezw.    die     Elek-          trodenenden    der Röhre gerichteter Dampf  strom entsteht. Etwa von den Elektroden  verdampfendes Material wird von diesem  Strom mitgenommen und setzt sieh dann hin  ter den Elektroden ab. Die Durchlässigkeit des  Wandteils, durch das die von der Entladung  erzeugten Strahlen nach aussen treten, wird  demzufolge durch dieses Material nicht her  abgesetzt. Die Röhre kann derart konstruiert  werden, dass das hinter den Elektroden kon  densierende Metall automatisch nach dem  Vorrat des     verdampfbaren        Metalles    zurück  zufliessen vermag.  



  Da mit     Rücksicht    auf das Unterbringen  der aktivierten Elektroden die Röhrenenden  oft etwas geräumiger als bisher gehalten  werden müssen und     die    in diesen Enden ent  wickelte Wärme infolge des elektronen  aktiven Zustandes der Elektroden und des  damit verknüpften geringen     Spanmingsab-          falles    vor diesen Elektroden gering sein kann,  besteht bisweilen die Gefahr, dass sich der  an der Entladung     beteiligte    Metalldampf in  .den     Elektrodenen.den    zu stark     kondensiert,     wodurch ein genügendes     Ansteigen,    des Me  talldampfdruckes in der Röhre verhindert  wird.

   Um diese Erscheinung zu beseitigen,  ist es zweckmässig, ganz im Gegensatz zu den  gewöhnlichen     Quecksilberdampflampen,    beide       Elektrodenenden    der Röhre wärmedicht, zum  Beispiel in Asbest, einzuschliessen. Hierdurch  kann der Zustand eintreten, :dass in .diesen       Elektrodenenden    keine Kondensation des       Metalldampfes,    sondern eine Verdampfung  ,des     Metalles    stattfindet.

   In .diesem Falle  wird die Entladungsröhre vorzugsweise der  art gebogen,     ,dass.    das Metall ständig zu den       Elektrodenenden    zurückfliesst und sich dort       ansammelt.         Damit beim     Betriebe    der Röhre der  Dampfdruck erhalten wird, bei welchem sich  die positive Charakteristik ausbildet, ist es       notwendig,        dass    die Röhrendimensionen in  einem     richtigen    Verhältnis zum beabsichtig  ten     Betriebsstrom        stehen,

      und dass     au"h    eine  genügende Menge     verdampfbaren        Metalles     vorgesehen wird. Als Beispiel sei eine Röhre       erwähnt,    deren     Elektrodenabstand    etwa  250     mm    und deren Durchmesser 20 mm be  trägt, wobei die Polgefässe einen Durchmesser  von 28     mm    besitzen.

   Diese Röhre muss bei       Verwendung    von     Quecksilber    als     verdampf-          barem        Metall    mehr als 4 g Quecksilber ent  halten, wobei damit zu     rechnen    ist,     .dass    sich  ein Teil des     flüssigen    Quecksilbers in Höh  lungen der Röhre verkriecht.

   Die Röhre  brennt mit einem Anlaufstrom von     5i/2        Amp.     und einem ordentlichen Betriebsstrom von  23/4     Amp.    und     einem        schätzungsweisen     Druck von 350 bis 400 mm, sowie einer  Spannungsaufnahme im Rohr von 140 bis  150 Volt,     nachdem    die     Zündspannung    unge  fähr 190 Volt und die Spannungsaufnahme       unmittelbar    nach der Zündung nur 25 Volt       gewesen    war.  



  In der Zeichnung sind drei     Ausführungs-          beispiele    des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



  In     Fig.    1 bedeutet l eine Entladungs  röhre, vorzugsweise aus Quarz, die eine Gas  grundfüllung, zweckmässig eine     Edelgasfül-          lung,        etwa    Argon von 2 mm Druck, und  ausserdem einen Bodenkörper 1' aus     einem     leicht     verdampfbaren    Metall, zum Beispiel       Quecksilber,    Natrium, Kadmium,     Thallium     oder Zink, oder auch eine     leichtverdampfbare          Metallegierung,    insbesondere     eine    Alkali  metallegierung, enthält.

   Die     gegenüber    dem  .die Entladung führenden Rohrteil etwas er  weiterten     Elektro:dengefässe    2, 3 enthalten je       eine    Glühelektrode 6, 7 die ausschliesslich von  je einer Stromzuführung 4 und 5     getragen          werden.    Die Glühelektroden bestehen im dar  gestellten Beispiel aus einer Drahtwendel, in  deren     Zwischenräumen    die elektronenemittie  renden Stoffe     eingebettet    sind. Zweckmässig  wird ein Gemisch von Oxyden der Erd-         alkalien    mit     Aluminiumoxyd    oder     Zirko-          niumoxyd    verwendet.

   Die Elektroden bilden  zusammen mit ihren stromleitenden Trägern  6', 7' geschlossene Strombahnen, damit die  Elektroden vor der     Inbetriebnahme    der  Röhre durch Wirkung eines Hochfrequenz  feldes zwecks     Entgasens    und     Umsetzens    der  chemischen Verbindungen auf     Glühtempera-          tur    gebracht werden können. Im dargestell  ten     Beispiel    sind die gewundenen     Glühelek-          troden    6     bezw.    7 mit ihren     Enden.    an einen  Bügel 6'     bezw.    an einem geschlitzten Blech  7' befestigt.

   Die Windungen bilden zusam  men mit diesen     Körpern    6'     bezw.    7' Kurz  scblussbahnen. Die Elektrode 6 ist mit einem  auf der Aussenseite der Röhre 1     angebraclh-          ten    leitenden Wandbelag 8     verbunden,    der  sich     bis    in die Nähe der andern Elektrode 7  erstreckt. Zweckmässig läuft diesem Wand  belag ein kurzer, mit der andern Elektrode 7  verbundener Wandbelag 9 entgegen, so dass  zwischen den beiden Belägen 8, 9 ein schma  ler Spalt 10 entsteht.  



  Beider Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  der die Entladungssäule aufnehmende     U-för-          mig    gebogene Rohrteil 1 an den Vereini  gungsstellen 11, 12 mit den Elektroden  gefässen 2,     ä    verengt, um ,durch Schaffung  von Stellen erhöhter Temperatur ein Hin  übertreten des Metalldampfes in die     Elek-          trodengefässe    und damit eine schädliche     Kon-          densation    des Metalldampfes in den     Elek-          trodengefässen    zu verhindern.

       Die    Konden  sation des Metalldampfes wird ferner durch  die Elektroden 6, 7 umschliessende     Mäntel    13,  14 verhindert, die gleichzeitig noch als  Fänger für     zerstäubtes    Kathodenmaterial  dienen. Es kann dadurch nicht eintreten,  dass sich zerstäubtes     Kathodenmaterial    auf  den Wänden der     Elektrodengefässe    ablagert,  mit dem sich etwa kondensierenden Queck  silber vereinigt und dann zusammen mit     die-          sein    in die     Entladungsbahn    überfliesst. Die  Mäntel 13, 14 können eine verschiedene Aus  bildung erhalten.

   Auf der linken Seite .der       Fig.    2, ist     angenommen,,dass    ein zylindrischer  Mantel durch .Stege 15 mit dem Elektroden  gefäss 2     vereinigt    ist. Auf der     rechten.Seite         der     Fig.    2 ist ein glockenförmiger Mantel 14  gezeigt, der mit seinem     Iiuppenteil    16 mit  der     Einschmelzstelle    des     Stromzuführungs-          drahtes    5 vereinigt ist.

   Die     Mäntel    13, 14  können aus demselben     Material    wie, die Ent  ladungsröhre 1, also beispielsweise ebenfalls  aus Glas oder Quarz, aber gegebenenfalls  auch aus Metall, bestehen. Die zweckmässig  aus Wolfram bestehenden Stromzuführungen  4, 5 sind in längere, seitlich abgebogene  Röhrchen 17, 18 eingeschmolzen, an deren  äussern Enden kleine Becher 19, 20 vorge  sehen sind, in denen aus weissem Siegellack  oder dergleichen bestehende Dichtungen un  tergebracht sind.  



  Die     Fig.    3 zeigt das eine Ende einer     Ent-          la.duIigsrölire    1, bei welcher das     Elektroden-          gefäss    2 gesondert oberhalb des Rohrendes an  geordnet ist. Auch in diesem Falle ist dem       Elektrodengefä    ss ? eine     Verengung    11 vorge  schaltet.

   Bei dieser     Ausführungsform    hat  der über das     Elektrodengefäss    2 hinaus  ragende     Endteil    21 der Röhre beim Betriebe  eine etwas niedrigere Temperatur, so dass vor  nehmlich in diesem Rohrteil 21 eine Dampf  kondensation stattfindet.     Da.s        kondensierte     Metall kann dabei durch die erhöhte Anord  nung .des Rohrteils 21 bequem und leicht.  wieder in die Entladungsbahn zurückfliessen.  



  Wird die neue Entladungsröhre für       Ultra.violettstrahlungszwecke    benutzt, so wird       zweckmässig    der für die Einstellung der  Stromstärke dienende Ballastwiderstand als  Wärmestrahler ausgenutzt. Es kann zu die  sem Zwecke der Widerstand zusammen mit  der neuen Entladungsröhre in ein und dem  selben Reflektor angeordnet werden, so dass  Wärmestrahlung und     Ultraviolettstrahlung     in dieselbe     Richtung    reflektiert werden. Für  Beleuchtungszwecke kann man den Ballast  widerstand als selbständige Lichtquelle aus  bilden.

   Man benutzt hierzu beispielsweise  eine gewöhnliche     Wolframdrahtlampe    und       (Y    eicht diese auf die neue Entladungsröhre  so aus,     dass    bei     stabilem'Betrieb    und bei einer  Netzspannung von beispielsweise 220 Volt  die     Wolframdrahtlampe    110 Volt und die    Entladungsröhre ebenfalls 110 Volt auf  nimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit Gas grundfüllung und Zusatz eines verdampf- baren Metalles, dadurch gekennzeichnet, dass sie aktivierte Glühelektroden aufweist und beim normalen Betrieb eine so hohe Lei stungsaufnahme zeigt, dass infolge des sich entwickelnden hohen Metalldampfdruckes und der .dadurch zustande kommenden posi tiven Charakteristik :der Spannungsabfall in der Entladungsstrecke nach der Zündung er heblich über die Erstbrennspannung hinaus steigt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Elektro den elektronenemittierende Stoffe mit einer unter 3 Volt liegenden Austritts arbeit enthalten. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektroden Oxyde der Erdalkalien enthalten. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Elektroden noch Stoffe von geringer thermischer und elek trischer Leitfähigkeit enthalten. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden Alu miniumoxyd enthalten. 5.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden Zir- koniumoxyd enthalten. 6. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Elek troden freie Teilchen eines stark elek tronenemittierenden Metallen enthalten, an welchen bei der Zündung der Röhre eine Glimmentladung ansetzt. 7. Entladungsröhre nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die eIek- tronenemittierenden Stoffe in ,den Zwi schenräumen eines metallischen Träger körpers angeordnet sind.
    B. Entladungsröhre nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dal3 sich von der einen Elektrode bis in die Nähe .der andern ein elektrischer Leiter erstreckt. 9. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass ,der elektrische Leiter als auf der Aussenseite der Röhre angebrach ter, leitfähiger Belag ausgebildet ist.
    10. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre an jedem Ende nur eine durch die Glas wand geführte Stromzuführung besitzt. 11. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass die Gas grundfüllung aus Argon besteht. 12. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre eine leicht verdampfbare Metallegierung enthält. 13.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, :dass die Röhre eine leicht ver- dampfbare Alkalimetallegierung enthält. 14. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre ein Al kaliamalgam enthält. 15.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre derart gebogen ist, dass, das in der Röhre befindliche Metall sich an einer zwischen den Elektrodenenden gelegenen Stelle der Röhre ansammelt. 1G. Entladungsröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch. 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass sich das Metall in einer Ausbauchung der Röhre ansammelt. 17. Entladungsröhre nach Patentanspruch.
    .dadurch gekennzeichnet, dass das leicht verdampfbaro Metall .derart in der Röhre angeordnet ist, dass unter dem heizenden Einfluss der- Entladung ein gegen die Elektroden gerichteter Dampfstrom ent steht, wobei das hinter den Elektroden kondensierende Metall zu dem Vorrat des verdampfbaren Metalles zurückzu fliessen vermag. 18. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der .die Entladungssäule aufnehmende Rohrteil an den Übergangsstellen zu den Tei lender Röhre, in welchen die Elektroden untergebracht sind, verengt ist.
    19. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Röhre, in welchen die Elektroden untergebracht sind mit einer wärmeiso- lierenden Umhüllung Umgeben sind. 20. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode von einem innerhalb des zugehöri gen Elektrodengefässes angeordneten Mantel umschlossen ist. 21.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode mit ihrem stromleitenden Träger eine geschlossene Strombahn bildet, so dass jede Elektrode durch Wirkung eines Hochfrequenzfeldes auf Glühtemperatur gebracht werden kann.
CH164976D 1930-12-06 1931-12-01 Elektrische Entladungsröhre. CH164976A (de)

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