CH165122A - Spindel-Antriebsvorrichtung für Zwirnmaschinen mit beiderseits angeordneten Spindeln. - Google Patents
Spindel-Antriebsvorrichtung für Zwirnmaschinen mit beiderseits angeordneten Spindeln.Info
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Description
Spindel-Antriebsvorrichtung für Zwirnmaschinen mit beiderseits angeordneten Spindeln. Gegenstand der Erfindung ist eine Spin- delantriebsvorrichtung für Zwirnmasch#inen mit beiderseits angeordneten Spindeln, die sämtlich durch einen einzigen endlosen Rie men angetrieben werden.
Bei bekannten Ma- sehinen dieser Art wurde beispielsweiseder an den Spindeln entlang laufende Riemen durch kleine Spannrallen<B>g</B> en,die Spindel- wirtel der Spindeln, gedrüakt, um so die Mitnahme derselben herbeizuführen. Man hat allerdings a.uch schon versucht, zwischen den Spindeln Riemenleitscheiben anzubringen, über deren<B>jede</B> einzelne sowohl das ziehende, wie auch das gezogene Riementrum läuft.
Diese Riemenleitscheiben sind jedoch fest im Innern der Maschine gelagert.
Bei diesen bekannten Anordnungen be steht nun der Nachteil, dass der Anpres- sungsdruak des Riemens an die Wirtel der einzelnen Spindeln nielit gleich ist, so dass in der Drehzahl der Spindeln Unterschiede auftreten, welche sieh nachteilig auf den Zwirn auswirken. Zur Behebung dieses Nachteils ist man nun dazu übergegangen, die Spindeln selbst stliwenkbar anzuordnen, so dass diese mit einem möglichst gleich mässigen Anpressungsdruck an- Odem Riemen anliegen.
Diese Ausführung ist jedoch äusserst umständlich, so dass hierdureli die Herstellung der Zwirnmaschinen wesentlich verteuert wird.
Ge#,en.s & and Jer Erfinduno- ist eine An triebsvorrichtung für Zwirnmaseliinen, bei welcher die oben erwähnten Nachteile besei tigt werden.
Der Zweck derselben besteht darin, bei einfachster Maschinenausführung durch Ausgleichen des Riemenanpressungsdruekes gegen,die Spindeln, eine untereinander gleich mässige Spindeldrehzahl erzielen zu können.
Die Erfindung besteht darin, dass quer zulm Riemenlauf beweglich gelagerte Rie menleiter angeordnet sind, an deren jedem .einzelnen sowohl Idas ziehende, wie auch das gezog ene Riementrum entlangläuft. Hierbei ist es zweckmässig,
als Riemenleiter beweg- lieh gelagerte Riemenleitsclieiben anzuord- neu. Jede Scheibe -wird vorteilhafterweise in einem auf einer 8chiene verselliebbar an geordneten Gleitstück gelagert.<I>Es ist</I> je- -doch auch möglich,<B>jede</B> Riemenleitselleibe an einem Hebel schwenkbar anzuordnen.
Ausserdem kann bei gleichbleibender Wirkung als Riemenleiter ein System von mindestens zwei Riemenleitrollen vorgesehen sein. Dabei können #die Riemenleitrollen zum Teil an der Seite des ziehenden und zum Teil an der Seite des gezogenen Riemen- trums auf einem gemeinsamen Gleitstück gelagert sein.
Auch ist es möglich die Ri#e- menleitrollen einzeln an Hebeln schwenkbar anzuordnen, die paarweise, und zwar immer die am ziehenden und am gezogenen Riemen- trum einander gegenüberliegenden Rollen, miteinander zu ein-am Gelenkviereck verbun den sind.
Bei Anwendung ein-es Systems von mindestens zwei Riemenleitrollan ist es zweckmässig, zwischen den am ziehenden Trum anliegenden und Aden am gezogenen Tram anliegenden Rollen ein-es jeden<B>Sy-</B> stems eine zwangläufige Antriebsverbindung vorzusehen, was beispielsweise durch Zahn räder erfolgen kann.
Es ist nun norell weiterhin vorteilhaft, bei Auordnunz eines Gleitstückes, dessen Füh rung in T-Nuten- oder Schlitzform auszu führen, um so ein seitliches Kippen bezw. Anheben der einzelnen Riemenleiter zu ver hindern. Im übhgen kann hierbei die Gleit- echiene zur Vermeidung 4es Schmierens aus -selbstschmierendem, nicht-metallischem Stoff, zum Beispiel in<B>01</B> gekochtem Hart holz, bestelien.
Durch die Erfindung entsteht der Vor teil, dass infolge der beweglichen Riemen leiter der Riemen beiderseits einen gleich mässigen Anpressungsdruck an die Wirtel der Spindeln erfährt, so dass eine gleich bleibende Drehzahl bei Amtlichen Spindeln und somit eingleiclibleibender Zwirnerzielt -wird. Ausserdem zeichnet sieb.,diese Anord nung<B>-</B> durch besondere Einfachheit aus, so dass die Herstellung derartiger Zwirnmaschi nen keine Verteuerung erfährt.
Die Zeichnung stellt den Erfinäungs- gegenstand in mehreren beispielsweisen Aus führungsformen dar, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> ein erstes Beispiel der Antriebs vorrichtung in Ansicht, Fig. <B>2</B> eine Draufsicht der Fig. <B>1,</B> Fig. <B>3</B> eine einzelne Riemenleitseli-eibe mit Lagerfuss im Schnitt, jedoch in grösse rem Massstabe, Fig. 4 bis<B>7</B> weitere Auzführungsbeispiele in Draufsieht.
Auf den beiders-eitigen Spindelbänken <B>1</B> und 2 (Fij-, <B>1)</B> sind die Spindelreilien <B>3</B> und 4 angeordnet, welche durch einen endlosen Riemen<B>5</B> ihren Antrieb erhalten.
Zwischen <B>je</B> vier Spindeln ist gemäss Ausführung nach Fig. <B>1.</B> bis<B>3</B> jeweils als Riemenleiter eine Riemenleitsüheibe <B>6</B> angeordnet, -welche mit- telst Bolzen<B>7</B> in einem Gleitstück<B>8</B> gelagert ist, das sich auf einer die beiden Spindel- bä,uke <B>1</B> und 2 verbindenden Schiene<B>9</B> lose führt. Hierbei ist es zweckmässig, die Füh rung in T-Nutenform oder als Selilitzfüh- ruug <B>10</B> auszubilden.
Bei dem Beispiel nach Fig. 4 ist die als Riemenleiter dienende Scheibe<B>6</B> an einem Hebel<B>11</B> schwenkbar gelagert. In Fig. <B>5</B> sind als Riemenleiter zwei auf einem gemein samen Gleitstück<B>8</B> gelagerte Rollen<B>6</B> und <B>6'</B> vorgesehen, über die einerseits das zie hende und anderseits das gezogene Riemen- trum läuft. Das Gleitstück <B>8</B> ist wiederum auf der Schiene<B>9</B> gleitbar angeordnet.
Fig. <B>6</B> zeigt die als Riemenleiter dienenden Rollen<B>6</B> und #6' an zwei durch eine Kuppel- stange 12 miteinanJer verbundenen Hebeln <B>11</B> und <B>11'</B> schwenkbar gelagert.
Bei Ver wendung mehrerer Rollen als Riemenleiter ist es nun zweckmässig, diesen.untereinander eine zwangläufige Antriebsverbindung zu eben, um so eine immer gleichmässige Mit- iiahme der Rollen vom ziehenden zum ge- zogeneu Trum zu erhalten. Dies kann, wie in Fi.g. <B>7</B> dargestellt ist, beispielsweise durch Zahnräder<B>13,</B> 14 und<B>15</B> erfolgen.
Durch sämtliche Ausführungsbeispiele wird ein immer gleicbmässiger Anpressungs- ,druck des Riemens an die Wirtel der Spin deln auf beiden Seiten der Maschine er reicht, so dass sich eine gleichmässige Dreh zahl und somit ein gleichmässi.oer Zwirn er geben. Ausserdem wird bei Anordnung nur einer Riemenleitscheibe der beiderseits auf tretende Lagerdruch auf die Scheibe auf- 0,ehoben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spindelantri-ebsvorriehtung für Zwirn- niaschinen mit beiderseits angeordneten Spin deln, die -sämtlich durch einen einzigen end losen Riemen angetrieben werden, dadurch .gekennzeichnet, dass zum Ausgleichen des Riemenanpressungsdruckes gegen die Spin <B>n</B> deln quer zum Riemenlauf beweglich ge lagerte Riemenleiter angeordnet sind, an deren jedem einzelnen sowohl das ziehende, wip auch das gezogene Riementrum entlang läuft.UNTERANSPRüCHE-. <B>1.</B> Antriebsvarrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Riemenleiter zwischen ;den Riemen- trums quer zum Riemenlauf beweglich gelagerte Riemenleitscheiben <B>(6)</B> dienen.'2. Antriebsvorrichtuno, nach lTnteransprueh <B>1.</B> dadurch gekennzeichnet, dass jede Rie- menl,eitgeheibe <B>(6)</B> in einem auf einer Selliene <B>(9)</B> verschiebbar angeorcIneten Gleitstück <B>(8)</B> gelagert ist. <B>3.</B> Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch Pkennzeichnef, dass jede Riemenleitscheibe <B>(6)</B> an einem Hebel <B>(11)</B> schwenkbar gelagert ist.4. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Riemenleiter ein System von mindestens zwei Riemenleitrollen <B>(6</B> und 6') dient. <B>5.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieRiemenleitrollen <B>(6</B> und 6') zum Teil an der Seite des ziehen-den und zum Teil an der Seite des gezogenen Riementrums auf einem ge meinsamen Gleitstück<B>(8)</B> gelagert sind.<B>6.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Tlnteranspru-ell 4, dadurch aekennzeichnet, dass,die Riemenleitrollen <B>(6</B> und 6,') -einzeln an Hebeln<B>(11</B> und ll') gelagert sind, #die paarweise, und zwar immer die am ziehenden und die am gezogenen Riementrum einander gegenüberliegenden Rollen, miteinander zu einem Gelenkviereck verbunden sind.<B>7.</B> Antriebsvarrichtung nach Patentan- #spruch Lind Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den am ziehenden Trum anliegen-den Riemen- 1.eitro-Ilen <B>(6)</B> und den am gezo.genen Trum anliegenden Riemenleitrollen (6')- .eines jeden Systems eine zwangläufige Antri-ebsverbiDdun.g besteht.<B>8.</B> Antriebsvorrichtung nassh Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die zwangläufige Antriebsverbindung in ZahnräA.ern <B>(1.3,</B> 14 und<B>15)</B> besteht.<B>9.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch für auf Gleitstücken <B>(8)</B> an- creordnete Riemenleiter, dadurch gehen-n- zeichnet, dass die Führung des Gleit- stüekes <B>(8)</B> T-nutenförmig ausgebildet ist.<B>10.</B> Antriebsvorrichtung nach Pa.tentau- sprup,h für auf Gleitstücken angeordnete Riemenleiter, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Gleitstückes<B>(8)</B> schliezförmig ausgebildet ist. <B>11.</B> Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch für auf Gleitstücken angeord nete Riemenleiter, dadurch gekennzeicl-i- net, dass die Gleitschienen (9) aus einem selbstsehmierenden nichtmetalli schen Stoff bestehen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| CH165122D CH165122A (de) | 1931-12-17 | 1932-08-17 | Spindel-Antriebsvorrichtung für Zwirnmaschinen mit beiderseits angeordneten Spindeln. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH165122A (de) |
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1932
- 1932-08-17 CH CH165122D patent/CH165122A/de unknown
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