CH165126A - Elektrische Fadenwächter-Einrichtung für Zettelgatter. - Google Patents

Elektrische Fadenwächter-Einrichtung für Zettelgatter.

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CH165126A
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/02Stop motions
    • D02H13/04Stop motions responsive to breakage, slackness, or excessive tension of threads, with detectors for individual threads or small groups of threads
    • D02H13/06Stop motions responsive to breakage, slackness, or excessive tension of threads, with detectors for individual threads or small groups of threads mechanical

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Description


  Elektrische     Fadenwächter-Einrichtung    für     Zettelgatter.       Bei den bisher bekannten elektrischen       Fadenwächtereinrichtungen    für Zettel- oder       Schärgatter,    bei denen die Fadenwächter  gruppenweise übereinander und in jeder  Gruppe nebeneinander angeordnet sind, und  bei denen jeder Fadenwächter stromschlie  ssend wirkt, bestehen     unter    anderem folgende  Nachteile:

    Die     Fadenwächternadeln    oder     -hebel    lie  gen mit ihrer Schwingebene in oder parallel  zur Laufrichtung des Fadens; die Faden  wächternadel muss infolgedessen mit einer       Ose    oder Schlaufe zur Führung des Fadens  versehen sein und der Faden selbst von Hand  in diese     Fadenleitöse    oder Schlaufe eingelegt  werden. Bei der Masse von Fäden eines  Zettel- oder     Schärgatters    bedeutet dies     einen     wesentlichen Zeitverlust für die Bedienung  und damit eine entsprechende Leistungs  minderung der Zettel- oder     Schäranlage.     



  Ausserdem schneiden die Fäden zufolge  des erforderlichen, verhältnismässig spitzen       Durchlaufwinkels    am Fadenwächter sehr  schnell ein, was die     Fadenwächterdrähte    un-    brauchbar und ersatzbedürftig macht. Er  folgt das Auswechseln nicht rechtzeitig, so  werden die Fäden beschädigt und die ver  arbeitete Ware minderwertig.  



  Die nebeneinander angeordneten Faden  wächter einer Fadengruppe schwingen, jeder  für sich, in getrennten, parallel zueinander  liegenden Ebenen. Da die Fadenwächter  zum Zwecke des     Abstellens    bei Fadenbruch,  in der Richtung des Fadenlaufes ausschwin  gen, muss die freie, durch den Fadenleiter  nicht gestützte Fadenlänge verhältnismässig  gross sein, was den Nachteil mit sich bringt,  dass die Fäden durch das Fallgewicht der  Fadenwächter, besonders bei schwachen und  feinen Gespinsten, manchmal zu stark be  lastet werden und reissen.  



  Nebstdem schwingen die Fadenwächter  nur zu dem einlaufenden Fadenteil quer,  hinsichtlich des auslaufenden Fadenteils da  gegen in Richtung des Fadenlaufes. Der Fa  den muss einen Knick um 90   machen. Er  macht aber nicht allein diesen Knick, son  dern innerhalb des Fadenwächters noch meh-           rere    Knicke, zumal sein Weg     zickzackförmig     ist. Dies hat den grossen Nachteil, dass der  Faden sehr stark beansprucht     wird,    so dass  sich eine solche Einrichtung für empfind  liche Gespinste, wie zum Beispiel für Kunst  seide, nicht eignet.  



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung  besteht darin, die vorgenannten Übelstände  zu beseitigen, die Einrichtung dabei in ihrer  Herstellung wesentlich zu verbilligen und  die Leistung des Zettel- oder     Schärgatters     durch einfachere     Bedienung    zu erhöhen.  



       Dies    wird dadurch erreicht, dass die       schwingbar    gelagerten Fadenwächter zum       Gesamtfadenlauf    der ohne Knick geführten  Fäden querschwingend angeordnet sind und  sich in Arbeitsstellung von unten oder von  der Seite her gegen die Fäden legen. Die       zweckmässigerweise    aus Draht, Blech oder  dergleichen bestehenden     Fadenwächternadeln     oder     -hebel    brauchen hierbei keinerlei Ösen  oder Schlaufen zu besitzen, welche den Fa  den in seinem Lauf behindern     bezw.    knicken  und damit beschädigen können.

   Jeder Faden  wächter kann so gestaltet sein, dass er     mit     einem Ende     in    den Fadenweg hineinragt und  beim Einlegen des Fadens     in    die ortsfeste  Fadenführung gleichzeitig     selbsttätig    und  ohne jeden besonderen Handgriff in seine  Arbeitsstellung gelangt. Die Fadenwächter  können auf ihren Trägern mit einer offenen,  federnden Öse oder Klammer angeordnet  sein, so dass ein schnelles Auswechseln der  einzelnen Fadenwächter unabhängig von den  übrigen ermöglicht ist.

   Zu diesem Zweck  kann man die Fadenwächter zum Beispiel  aus einem Stück Draht bilden, von welchem  ein Ende zu einer federnden Klammer um  gebogen und so gekröpft ist,     dass    die federnde  Klammer ungefähr in der Mitte des Faden  wächters zu liegen     kommt.     



  Da .die Fadenwächter einer Gruppe quer  zur Laufrichtung des Fadens ausschwingen,  können ohne weiteres die- Fadenwächter un  mittelbar an den Fadenleiter     herangelegt     oder dieselben sogar, bei besonders schwa  chen und feinen Garnen, zwischen zwei  Fadenleitern so dicht angeordnet werden, dass    das freie Fadenstück     zwischen    den Faden  leitern nur     einige    Millimeter Länge zu haben  braucht und der     Faden    infolgedessen durch  den sich von unten oder von der Seite gegen  ihn anlegenden Fadenwächter wesentlich  weniger als bisher beansprucht wird, obwohl  der Fadenwächter selbst,

   zur Sicherstellung  eines genügend schnellen     Ausschwingens    und       Abstellens    der     Zettelmaschine    bei Faden  bruch, ein beträchtliches Gewicht haben  kann.  



  Die Einrichtung zum Schutz der Kon  taktstellen kann für eine Mehrzahl von  Fadenwächtern gemeinsam vorgesehen und  so ausgebildet sein, dass sie schnell und hand  lich geöffnet werden kann.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht, und       Fig.    3 einen     Querschnitt    desselben nach  Linie     A-B    in     Fig.    1;       Fig.    4 zeigt eine Einzelheit in Ansicht.  In     Fig.    1 dient der mit senkrechten  Schlitzen versehene Kamm ja zur Leitung  der vom     Zettel-    oder     Schärgatter    kommenden  Fäden 2.

   In     Fig.    1, 2 und 3 ist noch     ein     zweiter Kamm     1b    angeordnet. Dieser ist  aber, wie weiter unten beschrieben, nur beim       Zetteln    oder Schären feinerer Garne erfor  derlich, kann also für mittlere und     gröbere     Gespinste gänzlich fortbleiben. 3 ist der  Fadenwächter; er ist bei 4 hakenförmig  ausgebildet und umschliesst mit diesem  Haken einen ortsfesten Zapfen 5 soweit, dass  der Fadenwächter noch von oben her federnd  auf diesen geschoben werden kann und sich  hierauf um den Zapfen lose dreht, wobei er  nur durch einen starken Zug von Hand, zum  Zwecke des     Auswechselns    wieder nach oben  abgezogen werden kann.  



  Die Eigenschaft der schnellen     Heraus-          nehmbarkeit    der Fadenwächter ist auch dann  besonders wertvoll, wenn die zu zettelnde       bezw.    zu     schärende    Fadenzahl, je nach der       Garnkettendichte,    sehr oft wechselt und in  folgedessen jeweils mehr oder weniger Faden-      Wächter überzählig sind. Da die Faden  wächter offen auf ihre Tragzapfen auf  geklemmt sind, lassen dieselben sich sehr  rasch herausnehmen. Die besonderen, bisher  üblichen Sperrvorrichtungen für nicht be  nutzte Fadenwächter werden überflüssig;  eine Staubablagerung an diesen nicht benutz  ten Maschinenteilen ist ebenfalls unmöglich.

    Der obere Schenkel der Fadenwächter kann  geradlinig, ohne jede Öse oder Schlaufe ver  laufen; er legt sich während der Arbeit  lediglich gegen den Faden an, ohne letzteren  damit aus seiner Laufrichtung     züi    bringen.  Dies wird besonders dadurch ermöglicht,  dass die Fadenwächter unmittelbar an der  Fadenführung la, oder in nur geringer Ent  fernung von ihr, angeordnet sind.  



  Damit der Fadenwächter $ beim Einlegen  des Fadens in den Schlitz des     Fadenfüh-          rungskammes    la leichter und selbsttätig in  seine Arbeit: Stellung gelangt, kann sein  oberes Ende, wie in     Fig.    1 dargestellt, über  den Kamm ja hinausragen und der Faden  wächter an diesem Ende etwas nach links  oder rechts gebogen sein. Damit wird auch  das Auffinden der Schlitze im Führungs  hamm la für den Faden erleichtert. Wird  also ein Faden in den Kamm ja eingelegt.

    so wird der Fadenwächter 3 gleichzeitig  selbsttätig in die in     Fig.l    mehrfach ge  zeichnete Arbeitsstellung gebracht, während  o,. 1 links     dar-          er    bei Fadenbruch in die in Fi<B>el</B>  gestellte,     ausgeriickte    Lage zurückfällt. In  dieser Stellung stösst .der Fadenwächter mit  seinem     untern    Ende gegen Vorsprünge oder  Zähne 8 des Gehäuseteils 9, welches in die  3em Ausführungsbeispiel gleichzeitig als       Stromleiter    dient     und    in     Fig.4    für sich ge  trennt     ä,ls    gezahnte Schiene     darwectellt    ist.

    Da die Schiene 6 des     Fadenleiterhalters,    in  welcher die Zapfen 5 für die Fadenwächter  befestigt sind, den andern Stromleiter dar  stellt, wird der Stromkreis durch das An  schlagen des Fadenwächters 3 gegen einen  Vorsprung oder Zahn 8 des als Leiter die  nenden Gehäuseteils     bezw.    der Kontakt  schiene     !1    geschlossen und die Zettel- oder       Schärmasehine    in bekannter     Weise    still-    gesetzt. Der Leiter 9 ist durch das die  verschiedenen, übereinander angeordneten  Kämme la tragende Flacheisen 11, der Lei  ter 6 .durch die Schiene 10     mit    der Strom  quelle verbunden.  



  Damit alle Fadenwächter einer Reihe mit  ihren Kontaktstellen gegen     Verstaubung    ge  schützt sind, ist eine gemeinsame Schutz  kappe 12 vorgesehen, welche mit dem eigent  lichen Halter des     FaJenleitkammes    la eine  die Kontaktstellen gegen Staubablagerung  schützende Kammer bildet. Die Schutzkappe  12 kann an dem Halter 9     scharnierartig    und  federnd angeordnet werden, um bei     herunter-          "e    Schutzkappe ein leichtes Er  fassen und dadurch ein schnelles     11eraus-          nehmen    oder Auswechseln der Fadenwächter       a    zu ermöglichen.  



  Wie bereits     erwähnt,    kann vor dem Fa  denleiter la noch ein zweiter Fadenleiter  kamm     1b    angeordnet werden, so     .dass    die  Fadenwächter 3 zwischen beiden Faden  leitern schwingen. Die     Fig.    1 bis 3 zeigen       ,lies.     



  Da in der     Laufrichtung    des Fadens  keinerlei Raum für das Ausschwingen der  Fadenwächter benötigt wird, kann der Zwi  schenraum zwischen .den beiden Faden  leitern ja und     1b    so gering gehalten wer  den,     da.ss    beide     Fadenleiter        zwischen    sich     nur     einen     engen    Schlitz für die Bewegung der       Fadenwäachter    freilassen. Das     freie    Faden  stück zwischen den Fadenleitern la und     1b     wird somit ausserordentlich kurz und ist da  mit .die Beanspruchung des Fadens durch  das Fallgewicht .des Fadenwächters äusserst  gering.

   Dies ist besonders für feinere.  schwächere     C@rarne    sehr wertvoll. Der Faden  leiter     1b    kann unmittelbar am Schutzdeckel  12 angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATEh'TA1?SPRUCH: Elektrische Fadenwächtereinrichtung für Zettelgatter, bei welchen die Fadenwächter gruppenweise übereinander und in jeder Gruppe nebeneinander angeordnet sind, und bei der jeder Fadenwächter bei Fadenbruch stromschliessend wirkt, dadurch gekennzeieh- riet, @dass die schwingbar gelagerten Faden wächter (3) zum Gesamtfadenlauf der ohne Knick geführten Fäden querschwingend an geordnet sind und sich in Arbeitsstellung von unten oder von der Seite her gegen die Fäden legen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Faden wächter zwecks schnellen Auswechselns an der Lagerungsstelle offene federnde Klammern (4) aufweisen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, .dass jeder Fadenwächter aus einem einzigen Stück Draht besteht, von wel chem ein Ende zu .der federnden Klam mer (4) umgebogen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Strom leiter (9) einer Fadenwächtergruppe als gezahnte Schiene ausgebildet ist, wobei je ein Zahn als Kontaktstelle für den zugehörigen Fadenwächter dient.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, .dass die Fadenwächter vermittelst einer Schiene an einem Fadenleiter (ja) angeordnet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch uncl _U.nteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Fadenwächter einer Gruppe zwischen zwei Fadenleitern (ja, 1b) ge lagert sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei ,der die Kontaktstellen der nebenein- arider angeordneten Fadenwächter durch ein gemeinsames Gehäuse geschützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutz gehäuse (12) scharnierartig aufklappbar ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der zweite Faden leiter (1b) an dem Deckel des Schutz gehäuses (12) angeordnet ist.
CH165126D 1932-09-10 1932-09-10 Elektrische Fadenwächter-Einrichtung für Zettelgatter. CH165126A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000028119A3 (en) * 1998-11-10 2001-01-11 Du Pont Apparatus for high speed beaming of elastomeric yarns

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000028119A3 (en) * 1998-11-10 2001-01-11 Du Pont Apparatus for high speed beaming of elastomeric yarns
US6375111B1 (en) 1998-11-10 2002-04-23 E. I. Du Pont De Nemours And Company Apparatus for high speed beaming of elastomeric yarns

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