CH165132A - Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb. - Google Patents

Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.

Info

Publication number
CH165132A
CH165132A CH165132DA CH165132A CH 165132 A CH165132 A CH 165132A CH 165132D A CH165132D A CH 165132DA CH 165132 A CH165132 A CH 165132A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sewing machine
tube
electric motor
cylinder
ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ignatz Ing Gonyk
Original Assignee
Ignatz Ing Gonyk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ignatz Ing Gonyk filed Critical Ignatz Ing Gonyk
Publication of CH165132A publication Critical patent/CH165132A/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Nähmaschine mit     elektromotorischem    Antrieb.    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Näh-          inaschine    mit elektromotorischem Antrieb.       Bei    solchen Nähmaschinen ist gewöhnlich  ein mittelst Hand, Fuss oder Knie zu be  dienender Hebel vorgesehen, mittelst .dessen  eine die Drehzahl der Nähmaschine ver  ändernde     Reguliereinri.ehtung,    wie beispiels  weise ein Regulierwiderstand, betätigt wer  den kann. Da dieser Bedienungshebel ver  hältnismässig lang sein muss und daher bei  Nichtgebrauch der Nähmaschine hinderlich  ist, so wird er meistens abnehmbar aus  geführt.

   Der     Nachteil    dieser Ausbildung be  steht darin, dass der Bedienungshebel bei  dem Wechsel von der     Nichtgebrauchsstellung     in die Gebrauchsstellung der Nähmaschine  immer erst an dieser befestigt -und nach Ge  brauch wieder abgenommen werden muss,  was einen Zeitverlust und auch die Gefahr  des     Verlustes    einzelner Teile mit sieh bringt.  Auch müssen in     einem    .solchen Falle eigene       .Behälter    zur Aufbewahrung der abgenom  menen Teile     vorgesehen    werden.

      Es sind anderseits Nähmaschinen mit       elektromotorischem    Antrieb bekannt, bei  denen der Sockel eine Nut an der Aussen  seite aufweist, in die der Bedienungshebel,  der in diesem Falle mit der Reguliereinrich  tung .ständig verbunden bleiben kann, nach  einer Bewegung gegen den Sockel in     diese     Nut eingelegt werden kann. Diese Ausfüh  rungsform des Bedienungshebels weist den  Nachteil     a.uf,    dass eine besondere Nut in den  Sockel eingefräst werden muss und die     Näh-          inasehine    in der     Nichtgebrauchsstellung    einen  unschönen Anblick bietet.

   Wird die Nut nur  wenig breiter und länger als .der Bedienungs  hebel ausgeführt, so ist das Herausnehmen  des Bedienungshebels schwer,     wird    sie hin  gegen so gross ausgeführt, dass .der Be  dienungshebel leicht herausgezogen werden  kann, so besteht die Gefahr, dass sich der  Bedienungshebel     unerwünschterweise    in die  Gebrauchsstellung bewegen kann.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile  dadurch, dass am     Nähmäsehinensockel    ein      festes Rohr befestigt ist, das als Lager     für     einen in dem Rohr drehbaren und in dieses  Rohr versenkbaren Zylinder dient, der aus  zwei miteinander gelenkig verbundenen Tei  len besteht, von denen der eine Teil mit der  Reguliereinrichtung für den Elektromotor  verbunden ist und der andere Teil in .der  ausgezogenen Stellung     umlegbar    ist.  



  In den Zeichnungen ist beispielsweise  eine Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar ist     Fig.    1 die  Vorderansicht eines     Nähmaschinensockels     mit einem in Gebrauchslage     befindlichen     Kniehebel;     Fig.2    ist eine Draufsicht, teil  weise im Schnitt nach der Linie A= A der       Fig.l,    wobei .der Kniehebel versenkt ist;

         Fig.    3 ist ein Teil einer Draufsicht, ebenfalls  im Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1,  wobei sich der Kniehebel in Gebrauchslage  befindet;     Fig.4    ist eine     Seitenansicht.    im       Schnitt    nach .der Linie     B-B    der     Fig.    1, ge  sehen in Richtung des     Pfeils    mit dem Knie  hebel in der Gebrauchsstellung;

       Fig.    5 zeigt  eine Einzelheit des Kniehebels, ebenfalls im  Schnitt nach der Linie     B-B,    und     Fig.    6       ebenfalls    eine Einzelheit des Kniehebels im       Schnitt    nach der Linie     C-C    der     Fig.    4, ge  sehen in Richtung des Pfeils.  



  1 ist -der aus Holz hergestellte Sockel der       Nähmaschine,    auf dem die Nähmaschine       -selbst    befestigt ist. Der Sockel 1 ist mit       ,einer    grossen     Ausnehmung    2 versehen, in die  die zum Antrieb des Schiffchens und     Stoff-          BcUiebers    dienenden Getriebeteile     hineinragen     und welche den Elektromotor und den Regu  lierwiderstand 3 aufnimmt.

   Bei dem dar  gestellten Ausführungsbeispiel ist dieser  Regulierwiderstand 3 derart ausgebildet,     @dass     eine aus ihm herausragende Betätigungs  stange 4 durch die Wirkung einer Feder  nach links     (Fig.    1 und 2) zu ziehen gesucht  wird, wobei die äusserste linke Stellung dem  Stillstand des Motors entspricht. Beim Her  ausziehen der Stange 4 wird immer mehr  Widerstand abgeschaltet, so dass bei der  äussersten rechten Stellung der     Stange    der  Motor ohne     Vorschaltwiderstand    mit seiner  höchsten Drehzahl läuft. An der Stange 4    ist ein Kettchen 5 befestigt, dessen anderes  Ende an einem Ring 6 in einer flachen Nut  7 befestigt ist.

   Der     Riiig    6 weist ferner eine  Längsnut 8 auf, mittelst derer er mit einem  an dem Kniehebel befindlichen Ansatz auf       Drehung    gekuppelt werden kann.  



  Der Ring 6 ist an einem an der Vorder  seite mit einem Flansch 9 versehenen Rohr  10 drehbar gelagert, das in eine zylindrische  Bohrung des Sockels 1 eingesetzt ist und an  diesem mittelst durch den Flansch 9 durch  geschraubter Holzschrauben befestigt wird.  An der Rückseite des Sockels     wird    es durch  einen ebenfalls mit Holzschrauben auf  geschraubten     Flanschring    11, dessen lichte  Weite gleich dem Durchmesser des Rohres  10 ist, abgeschlossen.

   Das Rohr 10 ist mit  -einem Längsschlitz 12 versehen, an den sich  an seinem vordern Ende ein sich über     einen     Teil .des Umfanges erstreckender Schlitz 13       i        anschli(        -sst.        In        ,dem        Rohr        10        ist        ein        Zylinder     14 verschiebbar, .der vorn eine Gabel 15  trägt.

   An seinem hintern Ende ist er mit       einem    Ansatz 16 versehen, der durch die       .Schlitze    12     bezw.    13 hindurchgeht und mit       .der    Nut 8 am Ring 6 in Eingriff treten  kann. An der Gabel 15 ist ein bei .der Gabel  seitlich entsprechend abgesetzter Zylinder 17       angelenkt,    der     sich-in    ein Rohr 18     fortsetzt.     Auch dieses Rohr 18 ist     wieder    mit einem  Längsschlitz 19 versehen und nimmt ein in  ihm gleitbewegliches drittes Rohr 20 auf.  das mit einer in .den Schlitz 19 eingreifen  den Schraube 21 versehen ist.

   An dem  äussern Ende ist das Rohr 20 durch     -eint     Scheibe 22 abgeschlossen, deren Durchmesser  etwas grösser als der Aussendurchmesser     des          .Rohres    18 ist.  



  An der rechten Seite des Sockels 1 ist  eine Metallplatte 22' eingelassen, die mir  zwei sich senkrecht zur Achse des Rohres 10  erstreckenden Rippen 23 und 24 versehen ist,  die dazu dienen, den Ring 6 gegen     achsiale     Verschiebung     zü    sichern. Die hintere Rippe  23 ist mit einer     sektorförmigen        Ausnehmung     25 versehen, in der sich ein an den Ring 6  befestigter Bolzen 26 bewegt. Diese Einrich-           tung    dient dazu, die Winkelbewegung des  Kniehebels- zu begrenzen.  



  Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist,  können die drei Rohre 10, 18 und 20 derart       teleskopartig    ineinander geschoben werden,       da.ss    der Kniehebel in der     Aussergebrauchs-          stellung    vollkommen in den Sockel 1 ver  senkt ist (siehe     Fig.    2). Will man die Ma  schine in Gebrauch nehmen, so drückt man  von     hinten    auf das hintere Ende des Zylin  ders 14, wodurch dieser und das in ihn ge  schobene Rohr 20 vorn etwas aus dem Sockel  1 heraustreten. Durch Ziehen an der Scheibe  22, die ja einen etwas grösseren Durchmesser  als das Rohr 20 aufweist, kann man nun die  drei     Teleskoprohre    vollends ausziehen.

   Hier  auf werden die Rohre 17 und 20 um das  Gabelgelenk um nicht ganz<B>90'</B> abwärts ge  klappt, wodurch der Kniehebel in gebrauchs  fertige Lage gebracht ist (siehe     Fig.    1, 3  und 4). Beim Ausziehen der     Teleskoprohre     bewegt sich der Ansatz 16 in dem Schlitz  12 und die Schraube 21 in dem Schlitz 19.  Wenn der Ansatz 1.6 in seine vorderste Lage  gekommen ist, ist er gleichzeitig mit der  Nut 8 des Ringes 6 in Eingriff getreten und  kuppelt daher den Ring 6 auf Drehung. Da  sich aber der Ansatz 16 nunmehr auch vor  dem Schlitz 13 befindet, ist ein Drehen des  Zylinders 14 in dem an dem Sockel     unver-          drehbar    befestigten Rohr 10 entsprechend der  Länge des Schlitzes 13 möglich.  



  Drückt man in der Richtung des Pfeils  i     n        Fig.    1 mit dem Knie gegen das Ende des       ausgezogenen    Kniehebels, so wird der die  Nähmaschine antreibende Elektromotor an  gelassen, beziehungsweise es wird seine Dreh  zahl erhöht. Bei Nachlassen des Druckes auf  den     Kniehebel    bewegt sich der Kniehebel un  ter der Wirkung der in dem Regulierwider  tand befindlichen Feder zurück, und die  Drehzahl des Elektromotors wird vermindert       bezw.    es wird der Elektromotor zum Still  stand gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine mit elektromotorischem An trieb, dadurch gekennzeichnet, dass am Näh maschinensockel (1) ein festes Rohr (10) be festigt ist, das als Lager für einen in dem Rohr (10) drehbaren und in dieses Rohr (10) versenkbaren Zylinder (14, 1.8) dient, der aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Tei len (1.4 und 18) besteht, von denen der eine Teil (14) mit der Reguliereinrichtung (3) für den Elektromotor verbunden ist und der andere Teil (18) in der ausgezogenen Stel lung umlegbar ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Nähmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der umleg bare Teil (18) des Zylinders eine rohr- förmige Fortsetzung aufweist, innerhalb deren ein teleskopartig ausziehbares Ver längerungsstück (20) angeordnet ist. ?. Nähmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem festen Rohr (10) im Gleitsitz ein mit dem Regulierwiderstand (3) verbundener, gegen achsiale Verschiebung gesicherter Ring (6) drehbar gelagert ist, der beim Ausziehen des versenkbaren Zylinders (14) mit diesem auf Drehung gekuppelt wird. 3.
    Nähmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Ring (6) auf seiner innern Gleitfläche eine Nut (8) aufweist, in die im ausgezogenen Zu stand des versenkbaren Zylinders ein An satz (16) des letzteren eingreift, wobei das feste Rohr (10) mit Schlitzen (12, 13) für den Durchtritt des Ansatzes (16) zum Einschieben bezw. Drehen des versenk baren Zylinders (14) versehen ist. 4. Nähmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein mit festen Anschlägen am Nähmaschinensockel (1) zusammenwirkender Anschlag (26) an dem Ring (6) die Winkelbewegung des Bedienungshebels begrenzt.
CH165132D 1931-09-19 1932-03-14 Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb. CH165132A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT165132X 1931-09-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH165132A true CH165132A (de) 1933-11-15

Family

ID=3653462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH165132D CH165132A (de) 1931-09-19 1932-03-14 Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH165132A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2514941B2 (de) Markise
DE202009017330U1 (de) Schnurführung der Schutzvorrichtung für automatisch auf- und zuklappbaren Regenschirm
DE602005006015T2 (de) Getriebemotor für Rollos
DE102005047323A1 (de) Teleskopierbarer Schirm, insbesondere Sonnenschirm
DE1301737B (de) In ihrer Laenge verstellbare Kolbenanordnung fuer Gewehre
DE202007004390U1 (de) Auswringbarer Mopp
DE586398C (de) Naehmaschine mit elektromotorischem Antrieb
CH165132A (de) Nähmaschine mit elektromotorischem Antrieb.
DE592023C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stativfuesse
AT134707B (de) Nähmaschine.
DE202024102277U1 (de) Manuelle Schraubenwellenantriebsvorrichtung
DE102019202813A1 (de) Multifunktionale mechanische Vorrichtung
DE3031139C2 (de)
DE580397C (de) Hahn mit einem verschieb- und drehbaren Innenrohr
DE540748C (de) Vorrichtung zum wahlweisen Umschalten des Antriebes fuer Schaftmaschinen von Kraftantrieb auf Handantrieb
DE3831846A1 (de) Klapp- oder faltlenker fuer land- und wasserfahrzeuge zur selbstmontage
CH222686A (de) Ausleger für Storen.
DE202024102278U1 (de) Manuelle Schraubenwellenantriebsvorrichtung
DE2106150A1 (de) Klappschirm mit rotierendem Offnungs und Schließmechanismus
DE587020C (de) Getriebe fuer Rollaeden, Rollgitter, Markisen u. dgl.
DE569085C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative
DE710042C (de) Winde zum Aus- und Einfahren eines Flugzeuglandehakens
DE962111C (de) Schirm mit ineinanderschiebbaren dreiteiligen Stock- und Dachstangen
DE201584C (de)
DE587411C (de) Feststellvorrichtung fuer Fahrradlichtmaschinen