CH165136A - Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen. Es wurde bereits vorgeschlagen, strang- förmige Körper, insbesondere elektrische Leiter (Kabel) zum Schutz der Isolation, wie auch als Isolation selbst an Stelle der iiblichcn ITmflechtung mit einer gestrickten Hülle zu umgeben, weil damit infolge der ungleich ,
< -rösseren Leistungsfähi-keit der Strickmaschine gegenüber der Schnellflecht- masehine eine beträchtliche Ersparnis an Material und Arbeitszeit zu erzielen ist. Da die Ersparnis um so grösser ist, je länger die Strickmaschen ausgebildet sind. und man daher mit der Maschenlänge möglichst an die obere Grenze geht, ergibt sich ein gewis ser Nachteil im Aussehen .des umstrickten Körpers, da die um die Maschenlänge von einander abstehenden Reihen der Bindungs- stellen ziemlich stark- hervortreten.
Sie prä gen sich inshesondere dann stark aus, wenn die Maschenstäbehen aus besonderen Grün den schraubenlinienförmig verlaufen, ivei; die Maschen dann in der Sehne des von den Knotenpunkten bestimmten Zylindermantels liegen und daher ;egenüber den Knoten punkten zurücktreten.
Gemäss der Erfindung werden diese Dachteile dadurch behoben, d.ass gleichzeitig mehrere Maschenreihen erzeugt werden, deren '7_aschenköpfe eine Zickzackwellen- linie bilden. Dabei können gleichzeitig meh rere Maschenreihen mit Maschen von mehr fachen Maschenabständen so erzeugt werden, dass zwischen den Maschen einer Maschen reihe die Maschen der andern an sich gleich artigen Maschenreihe versetzt angeordnet sind. Die Maschenköpfe der verschiedenen Maschenreihe können unter sich eine Zicl:- zackwellenlinie bilden.
Es können aber auch die Maschenköpfe jeder Maschenreihe unter sich und mit den Maschenköpfen der andern Maschenreihe je eine Zickzackwellen- linie bilden.
Bei der Ausübung des Verfahrens kann die Seele der Hülle, also der strangförmige. zu umhüllende Körper mit einer Geschwin digkeit abgezogen werden, welche möglichst wenig von .der Geschwindigkeit abweicht, mit welcher die Hülle von der Strick maschine geliefert wird. Bei einer Umstrik- kung mit Zuführung nur eines Fadens pro Stricknadel und pro Strickzylinder umdrehung und mit zur Seele paral lelen Maschen kann die Seele pro Um drehung .des bewegten Strickelementes, des Nadelzylinders, bezw. des Schlosses um eine Maschenlänge vorrücken.
Bei einer Umstrickung mit Zuführung mehrerer Fäden pro Stricknadel und pro Umdrehung des be wegten Strickelementes und mit zur Seele parallelen Maschen kann die Seele pro Um drehung des bewegten Strickelementes um so viel Maschenlängen vorrücken, wie Fäden pro Stricknadel am Umfang verteilt sind. Bei einer Umstrickung mit zur Seele einen Winkel bildenden Maschen kann die Seele mit einer um den Cosinus des Winkels gegenüber den jeweils vorgeschriebenen Ge schwindigkeiten geänderten Geschwindigkeit vorrücken.
Zur Ausübung des Verfahrens wird gemäss der Erfindung eine Mehrfachsteuer kurve im Schlossmantel der Strickmaschine benutzt, deren Hoch= und Tiefpunkte jeweils in gleicher Höhe liegen.
In der Kurven .sind Stricknadeln ver schiedener Länge geführt, wobei jeweils kür zere mit längeren Nadeln abwechseln. Zur Steuerung können mehrere übereinander liegende, gegeneinander versetzte Mehrfach kurven benutzt werden, welche jeweils zwi schen zwei Tiefpunkten eine Geradführun, haben, wobei stets die Geradführung einer Kurve dem Hochpunkt der benachbarten Kurve gegenüberliegt.
Zur Einhaltung der vorgeschriebenen -Geschwindigkeit kann die Seele über eine Zwanglaufeinriehtung ge führt sein,, welche vor dem Strickkopf Lm Sinn der Laufrichtung der Seele angeordnet ist.
Durch diese besondere Massnahme ergibt sich ein Maschengebilde, welches gewisser massen .aus zwei ineinander derart verarbei- teten einzelnen Maschengebilden besteht, dass die Maschen des einen Gebildes durch die Maschen des andern Gebildes abwechselnd hindurchgezogen sind, dieses Maschengebilde wird im folgenden als hinterlegtes Maschen gebilde bezeichnet.
In der Zeichnung ist die Erfindung an hand von Warenbildern und schematischen Darstellungen der Nadelführung im Schloss der Striekmaschine in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Bei der in der Fig. 1 veranschaulichten Strickart sind die nebeneinan.derliegenden Maschen etwas gegeneinander versetzt, wodurch die Bin dungsstellen gewissermassen auf einer Zick zacklinie liegen und daher weniger scharf hervortreten können. Zur Herstellung der Strickware wird das in Fig. 2 in die Ebene ausgebreitet gezeichnete Schloss 1 mit un gleich langen Nadeln 2, 3 verwendet.
Die Schlossform bedingt, dass jede Nadel bei einer Umdrehung zweimal arbeitet. Es sind abwechselnd lange und kurze Nadeln anein- andergereiht, wodurch die Versetzung der Maschen erzielt wird.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Strickart haben die Maschen der einzelnen Reihen doppelten Abstand, liegen aber un versetzt in einer Reihe. Zwischen ihnen liegen versetzt die Maschen gleichartiger Reihen, wodurch wieder die erfindungs gemässe Wirkung erzielt wird. Das Mass der Versetzung entspricht hier der halben Ma schenlänge. Das zur Herstellung der Ware verwendete Schloss 4 (Fig. 4) hat zwei Nu ten 5, 6, die je zwei Einlegepunkte aufwei sen. Die einzelnen Einlegepunkte sind zu einander um<B>90'</B> versetzt. Die Nadeln sind abwechselnd in .der obern bezw. untern Nut geführt.
Das Stricken erfolgt gleichzeitig über vier Fäden, die über um<B>90'</B> gegenein ander versetzte Fadenführer geleitet werden.
Die beschriebenen Ausführungsformen können auch miteinander kombiniert wer den. Ebenso können noch andere Strickarten angewendet werden, um die erfindun,as- gemässe, versetzte Anordnung der Maschen zu erzielen. Mit dieser Einrichtung ist es möglich, gleichzeitig mehrere Maschenreihen zu erzeugen, wobei die nebeneinander liegen den Verbindungspunkte (Knoten) der einzel nen Maschenreihen gegeneinander sämtlich oder zum Teil versetzt sind. Man kann aber auch die Verbindungsstellen der einzelnen Maschenreihen gegenüber den Verbindungs- stelen der andern Maschenreihen sämtlich oder zum Teil gegeneinander versetzen.
Ausserdem kann man noch die Verbindungs stellen der einzelnen Maschenreihen sowohl untereinander, als auch gegenüber den Ver bindungsstellen der andern Maschenreihen sämtlich oder zum Teil gegeneinander ver setzen.
Die Fig. 5 zeigt die Strickmaschine im Schema, die Fig. 6 eine Seitenansicht von der Führungstrommel für die zu umstrik- kende Seele und die Fig. 7 und 8 Einzel heiten des Strickkopfes.
In der Fig. 5 ist die zu umstrickende Seele mit 12 bezeichnet. Sie ist über eine Scheibe 13 geführt und durch den Strick kopf 14 geleitet, der über das Rädergetriebe 15 von der Welle 16 angetrieben wird. Die Abzugsscheibe 13 wird zwangläufig mit Hilfe der Zahnräder 17 bis 24 angetrieben. Die Seele 12 ist um die Abzugsscheibe 13 einmal herumgeschlungen, Wals aus der Fig. 6 zu ersehen ist.
Der Strickkopf ist in der Fig. 7 im Schnitt gezeichnet. Darin ist 25 der Nadel zylinder, 26 sind die Stricknadeln, 27 ist das obere und 28 das untere Schloss. Beide Schlösser sind im Sehlossmantel mit Hilfe der Schrauben 29 bis 31' in der Höhe ein stellbar. Der Nadelzylinder ist drehbar und federnd gelagert. Er wird von der Welle 32 angetrieben, mit der er durch einen Vier kant 32' gekuppelt ist. Die federnde Lage rung hat den Vorteil, dass sich der Nadel zylinder leicht und schnell auswechseln lässt.
Auch das Schloss hat einen Antrieb über das Zahnrad 33. Mit diesem ist es durch die Mutter 34 verschraubt, welche ein feines Gewinde hat. Dieses dient dazu, die Nadel höhe bezw. die Schlosshöhe fein einzustellen. Zur groben Einstellung können die Schrau ben 29 bis 31' verwendet werden.
Damit der Nadelzylinder leicht aus gewechselt werden kann, ist er mit Hilfe eines Bajonettverschlusses 35 am Gestell der Strickmaschine befestigt, was aus der Fig. 8 zu ersehen ist.
An die Stelle einzelner Teile der Ma schine können dieselbe Wirkung erzielende andere Maschinenelemente treten, zum Bei spiel kann man an Stelle des zur Befesti gung des Strickkopfes an der Maschine die nenden Bajonettverschlusses gefederte, nach innen klappbare Winkel benutzen.
Eine weitere zweckmässige Ausführung der Maschine besteht darin, dass die Kurve zum Bewegen der Stricknadeln voneinander abweichende Anstieg- und Abschlagwinkel hat. Die Kurve ist so ausgebildet, dass der Winkel des Abschlagkurventeils zur Achse der Bohrung des Strickkopfes kleiner ist als der Winkel des Aufstiegkurventeils zur gleichen Achse. Diese Ausbildung der Steuerkurve hat den Vorteil, dass man einer seits auf einem gegebenen Umfang des Steuerkurvenzylinders mehr Kurven unter bringen kann als bisher und Jäher die Zahl der Arbeitsgänge für eine Nadel entspre chend erhöht wird, was eine Leistungsstei gerung mit sich bringt.
Ist man anderseits an den Durchmesser des Kurvenzylinders nicht gebunden, so kann man unter Bei behaltung der Leistung den Durchmesser des Kurvenzylinders entsprechend der Steil heit des Abschlagwinkels verkleinern. Hier aus ergibt sich eine Verminderung des Strickkopfyewichtes, die einerseits eine Ma terialersparnis beim Strickkopf selbst und schwächere Lagerung, anderseits aber auch beim Betrieb wegen der verringerten Schwungmassen Vorteile mit sich bringt.
Das neue Verfahren und die neuen, zu des sen Ausübung notwendigen Einrichtungen der Strickmaschine sind bei allen Arten von Strickmaschinen anwendbar, zum Beispiel bei solchen mit Zweikurven- oder Mehr kurvensystem. Ein Ausführungsheispiel der Steuer kurve ist in der Fig. 9 schematisch dar gestellt, welche die Abwicklung .einer Steuer kurve in der Ebene ausgebreitet zeigt. Die Steuerkurve 42 hat vier Hoch- und vier Tiefpunkte. Die Kurve bewegt sich in Rich tung 43. Der Anstiegwinkel beträgt etwa 42 und der Abschlagwinkel etwa 52 .
Die Nadeln werden also langsam steigen und schnell herunterfallen.
Bei dem verhältnismässig schnellen Ar beiten der Maschine wird .der Faden ziemlich stark beansprucht, und es bildet sich an den aus den an den Nadeln vorbeigleitenden Fa sern Faserstaub, der nicht nur in die ein zelnen Teile der Strickmaschine gelangt und diese verschmutzt, sondern sich auch in der Ausnehmung der Stricknadel ansammelt, in welcher die Zunge gelagert ist. Die sich hier anhäufenden Staubfasern bilden mit der Zeit Klumpen, ein Vorgang, der als Ver- lurchen bezeichnet wird. Diese Klumpen behindern die Bewegung .der Nadelzunge.
Dies kann zu Fehlern in dem gestrickten Erzeugnis führen und beeinträchtigt die Lei stung der Maschine.
Dieser Nachteil kann dadurch behoben werden. dass die Ausnehmung in der Strick nadel zur Aufnahme der Zunge nach dem Rücken der Nadel zu erweitert ist. Das beim Stricken in diese Ausnehmung gelangende, vom Faden abgelöste feine Fasermaterial kann nunmehr von der Zunge bei ihrer Be wegung leicht herausgestossen werden. Um die Entfernung dieses Staubes bezw. der durch das Verlurchen entstehenden Klum pen noch leichter zu gestalten, kann die un tere Seite der Ausnehmung nach der Rück seite der Stricknadel abwärts geneigt sein.
Infolge dieser Gestaltung können dann die Klumpen beim Abwärtsgehen der Strick nadel und bei ihrem Vorbeistreichen an dem Rand des Nadelzylinders leicht herausfallen bezw. beim Umklappen der Zunge von die ser herausgestossen werden.
Ausführungsbeispiele einer solchen Na del sind in den Fig. 10 bis 12 schematisch dargestellt. von denen .die Fig. 10 eine Sei- tenansicht der Stricknadel und die Fig. 11 einen Querschnitt nach der Linie A-B zehrt und zunächst beschrieben sein. Die Strick nadel 51 hat eine Ausnehmung 52, in der die Zunge 53 und der Bolzen 54 .drehbar ge lagert ist. Diese Ausnehmung ist bei den bekannten Nadeln durch Fräsen hergestellt und so gestaltet, dass die Wände parallel laufen.
Die gestrichelten Linien in dem Querschnittsbild 11 zeigen die bisherige Ausführung.
Die Ausnehmung ist zunehmend nach der Rückseite hin bei 55 und 56 erweitert. Diese Ausnehmung erstreckt sich ziemlich weit nach unten. Sie hat eine schräg nach unten gerichtete Begrenzung 57 (Fig. 10) und eine schräg nach oben verlaufende Begrenzung 58. Die erweiterte Ausnehmung kann in einem einzigen Arbeitsgang durch Verwen dung entsprechend geformter Profilwerk zeuge hergestellt werden. Man kann sie aber auch nachträglich in die Stricknadel ein arbeiten.
Die Ausnehmung kann beliebige Formen haben. An Stelle .der durch Kreisbogen 57 und 58 begrenzten Ausnehmung kann man auch andere Begrenzungsformen wählen. Damit nicht die rückwärts der Nadel aus tretenden Fasern die Nadelführung verstGp- fen. kann der Nadelzylinder Durchbrechun- gen nach seiner Bohrung haben. An diesen streift das gestrickte Erzeugnis ständig vor bei und nimmt durch Reibung die Fasern bezw. die Klumpen mit.
Soweit die Nadel zylinder keine Durchbrechungen haben, kann der Faserstaub aus .den Nadeln treten, sobald und sooft der Nadelkopf über den Rand des Nadelzylinders herausragt.
Die Bildung des Faserstaubes wird viel fach .dadurch sehr begünstigt, dass der Faden von der Zunge in die Ausnehmung der Na del eingeklemmt wird, was bei sehr schnel lem Arbeiten eintreten kann und dann auch zum Reissen des Fadens führt. Das Ein klemmen des Fadens wird dadurch vermie den, dass die Zunge der Nadel so ausgebildet ist, dass sie nicht den eingelegten Faden in die Ausnehmung einklemmt.
Ein solches Beispiel ist .in der Pig. 12 dargestellt. - Die Zunge ist so gebogen, dass sie im geschlos senen Zustand unten einen seitlich abgebo genen, gegebenenfalls annähernd wagrechteii Teil hat und den Faden nicht mehr ein klemmen, abscheuern und zerreissen kann.
Durch diese Ausbildung der Nadel und Zunge wird die Bildung des Faserstaubes ganz wesentlich vermindert und der sich noch bildende Staub selbsttätig fortgeschafft. Infolgedessen entfällt das Ausputzen der Nadeln und die damit verbundenen Still standszeiten der Maschine, was zu einer Leistungssteigerung führt. Die Leistung wird ausserdem noch dadurch erhöht, dass in folge des dauernden Einhaltens des Nadel schlitzes die Nadel besser als bisher beweg lich ist und deshalb ihre Bewegungen leicht und schnell ausführen kann.
Als solche strangförmigen Körper, die auf .den beschriebenen Maschinen mit Hül len versehen werden können, sind elektrische Leiter, wie zum Beispiel Kabel mit oder ohne Bleimantel der Schwachstromschnüre. Gummischlauchleitungen oder C-rummi- schlauchrohrdrähte anzusehen.
Die über die Isolation des Leiters ge strickte Hülle kann auch durch ein Appre- turmittel vergütet werden. Hierdurch wird die Strickhülle zu einem vollwertigen Ersatz für eine mit Appretur versehene Umflech- tung, da das Appreturmittel die Strickhöhe vollständig durchdringt und hierbei nicht nur die einzelnen Fäden verstärkt und ver- teift, sondern auch an den Bindungsstellen eine -ewisse Verfilzung der Stellen unter einander herbeiführt,
welche die Festigkeit und Formbeständigkeit der Hülle beträcht lich erhöht; überdies bedingt die Appretur der fertigen Hülle eine Glättung und Homo genisierung der Oberfläche.
Die Appretur wird zweckmässig unmit telbar beim Austritt des umstrickten Lei- ters aus der Strickmaschine aufgebracht, wozu an der Maschine diese geeignete. Vor richtung samt Glättvorrichtung vorgesehen wird. Als Appreturmittel kommen die hier- für üblichen in Betracht, wie Gelatine oder Lösungen von Stärke, Zucker usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elek trische Leiter gestrickten, schlauchför migen Hüllen, .dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mehrere Maschenreihen erzeugt werden, deren Maschenköpfe eine Zickzackwelienlinie bilden. 1I. Rundstrickmaschine zur Ausübung des Verfahrens nach dem Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrfach steuerkurve im Schlossmantel der Strick maschine, deren Hoch- und Tiefpunkte jeweils in gleicher Höhe liegen, und durch in der Kurve geführte Strick nadeln verschiedener Länge, von denen jeweils kürzere mit längeren Nadeln ab wechseln.UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Maschenreihen mit Maschen von mehr fachem Maschenabstand so erzeugt wer den, dass zwischen den Maschen einer Maschenreihe die Maschen der .andern an sich gleichartigen Maschenreihe ver setzt angeordnet sind. 2. Verfahren nach .dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schenköpfe .der verschiedenen Maschen reihen unter sich eine Zickzackwellen- linie bildend angeordnet werden. 3.Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass die Ma schenköpfe jeder Maschenreihe unter sich und mit den Maschenköpfen der andern Maschenreihe je eine Zickzack- Wellenlinie bildend angeordnet werden.-1. Verfahren nach dem Patentanspruch f, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Seele, der strangförmige, zu umhüllende Kör per. mit einer Geschwindigkeit abgezo gen wird, die möglichst wenig von der Geschwindigkeit abweicht, mit der die Hülle von der Strickmaschine. geliefert wird. 5.Verfahren nach dem Patentänspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung nur eines Fadens pro Stricknadel und pro Strick- zylin.derumdrehung und mit zur Seele parallelen Maschen die Seele pro Um drehung des bewegten Strickelementes (Nadelzylinder, Schloss) um eine Ma schenlänge vorrückt. 6.Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung mehrerer Fäden pro Stricknadel und pro Umdre hung des bewegten Strickelementes und mit zur Seele parallelen Maschen die Seele pro Umdrehung des bewegten Strickelementes um so viel Maschen längen vorrückt, wie Fäden pro Strick nadel am Umfang verteilt sind. 7.Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstriekung mit Zuführung nur eines Fadens pro Stricknadel und pro Strick zylinderumdrehung und mit zur Seele einen Winkel bildenden Maschen, die Seele pro Umdrehung des bewegten Strickelementes um einen Betrag vor rückt, welcher gleich einer Maschen länge multipliziert mit dem Cosinus des Winkels der Schrägstellung der Masche ist. B.Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung mehrerer Fäden pro Stricknadel und pro Umdre hung des bewegten Strickelementes und mit zur Seele einen Winkel bildenden Maschen, die Seele pro Umdrehung .des bewegten Strickelementes um einen Be trag vorrückt, welcher gleich soviel Ma schenlängen, wie Fäden pro Stricknadel am Umfang verteilt sind, multipliziert mit dem Cosinus des Winkels der Schrägstellung der Fäden ist. 9.Maschine nach dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mehrere überein- ancler liegende, gegeneinander versetzte Mehrfachkurven im Schlossmantel, die jeweils zwischen zwei Tiefpunkten eine Geradführung haben, wobei stets die gerade Führung einer Kurve dem Hoch punkt der benachbarten Kurve gegen über liegt. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Einhal tung der vorgeschriebenen Geschwindig keit die Seele über eine Zwanglaufein- richtung geführt ist. 11.Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Zwang laufeinrichtung vor dem Strickkopf im Sinne der Laufrichtung der Seele an geordnet ist. 12. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder federnd gelagert ist. 13. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Strick kopf mit mehreren übereinander ange ordneten Steuerkurven für die Strick nadeln versehen ist, die gegenseitig ein stellbar sind. 14. Maschine nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, .dass der Schloss- mantel mit beiden Schlössern in .der Höhe durch eine Feineinstellung einstell bar ist. 15.Maschine nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder und der Sehlossmantel gleich zeitig drehbar sind. 16. Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Strick kopf mit einem Bajonettverschluss am Gestell der Maschine befestigt ist. 17. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Kurve zum Bewegen der Stricknadeln vonein ander abweichende Anstieg- und Ab- Schlagwinkel hat. 18.Maschine nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass der Winkel des Abschlagkurventeils zur Achse der Bohrung des Strickkopfes kleiner ist als der Winkel des Anstiegkurventeils zur gleichen Achse. 19. Maschine nach Unteranspruch 9 mit Zungennadeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung der Stricknadeln zur Aufnahme der Zunge nach dem Rücken der Nadel zu erweitert ist und der Nadelzylinder nach innen gerichtete Durchbrechungen hat, durch die das feine Fasermaterial hindurchtreten und von dein Erzeugnis mit fortgenommen werden kann. 20.Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die untere Seite der Ausnehmung nach der Rück seite der Stricknadel abwärts geneigt ist. 21. Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Zunge der Nadel so ausgebildet ist, dass sie den eingelegten Faden in die Ausnehmung nicht einklemmt. 22. Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder ringförmige Ausnehmungen zur Weiterleitung des freien Fasermaterials zu den nach innen gerichteten Durch brechungen hat.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT165136X | 1931-08-07 | ||
| DE200232X | 1932-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165136A true CH165136A (de) | 1933-11-15 |
Family
ID=25607134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165136D CH165136A (de) | 1931-08-07 | 1932-04-02 | Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165136A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5645504A (en) * | 1995-09-29 | 1997-07-08 | The Gates Corporation | Power transmission belt with teeth reinforced with a fabric material |
-
1932
- 1932-04-02 CH CH165136D patent/CH165136A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5645504A (en) * | 1995-09-29 | 1997-07-08 | The Gates Corporation | Power transmission belt with teeth reinforced with a fabric material |
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