CH165136A - Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen.

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CH165136A
CH165136A CH165136DA CH165136A CH 165136 A CH165136 A CH 165136A CH 165136D A CH165136D A CH 165136DA CH 165136 A CH165136 A CH 165136A
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  Verfahren zur Herstellung von um     strangförmige    Körper, insbesondere elektrische  Leiter gestrickten     schlauchförmigen    Hüllen.    Es wurde bereits vorgeschlagen,     strang-          förmige    Körper, insbesondere elektrische  Leiter (Kabel) zum Schutz der Isolation,  wie auch als Isolation selbst an Stelle der       iiblichcn        ITmflechtung    mit einer gestrickten       Hülle    zu umgeben, weil damit infolge der  ungleich     ,

   < -rösseren        Leistungsfähi-keit    der       Strickmaschine    gegenüber der     Schnellflecht-          masehine    eine beträchtliche Ersparnis an  Material und Arbeitszeit zu erzielen ist. Da  die     Ersparnis    um so grösser ist, je länger die       Strickmaschen    ausgebildet sind. und man  daher mit der Maschenlänge möglichst an  die obere Grenze geht, ergibt sich ein gewis  ser Nachteil im Aussehen .des umstrickten  Körpers, da die um die Maschenlänge von  einander     abstehenden    Reihen der     Bindungs-          stellen    ziemlich     stark-    hervortreten.

   Sie prä  gen sich     inshesondere    dann stark aus, wenn  die     Maschenstäbehen    aus besonderen Grün  den     schraubenlinienförmig    verlaufen,     ivei;     die Maschen dann in der Sehne des von den    Knotenpunkten bestimmten Zylindermantels  liegen und daher     ;egenüber    den Knoten  punkten zurücktreten.  



  Gemäss der Erfindung werden diese  Dachteile dadurch behoben,     d.ass    gleichzeitig  mehrere Maschenreihen erzeugt werden,  deren     '7_aschenköpfe    eine     Zickzackwellen-          linie    bilden. Dabei können     gleichzeitig    meh  rere Maschenreihen mit Maschen von mehr  fachen     Maschenabständen    so erzeugt werden,  dass zwischen den Maschen einer Maschen  reihe die Maschen der andern an sich gleich  artigen Maschenreihe versetzt angeordnet  sind. Die Maschenköpfe der verschiedenen  Maschenreihe können unter sich eine     Zicl:-          zackwellenlinie    bilden.

   Es können aber  auch die Maschenköpfe jeder Maschenreihe  unter sich und mit den Maschenköpfen der  andern Maschenreihe je eine     Zickzackwellen-          linie    bilden.  



  Bei der Ausübung des Verfahrens kann  die Seele der Hülle, also der     strangförmige.         zu umhüllende     Körper    mit einer Geschwin  digkeit abgezogen werden, welche möglichst  wenig von .der Geschwindigkeit abweicht,  mit welcher die Hülle von der Strick  maschine geliefert wird. Bei einer     Umstrik-          kung    mit Zuführung nur eines Fadens  pro Stricknadel und pro Strickzylinder  umdrehung und     mit    zur Seele paral  lelen Maschen kann die Seele pro Um  drehung .des bewegten Strickelementes, des  Nadelzylinders,     bezw.    des Schlosses um  eine Maschenlänge vorrücken.

   Bei einer       Umstrickung    mit Zuführung mehrerer Fäden  pro Stricknadel und pro Umdrehung des be  wegten     Strickelementes    und mit zur Seele  parallelen Maschen kann die Seele pro Um  drehung des     bewegten    Strickelementes um so  viel Maschenlängen vorrücken, wie Fäden  pro Stricknadel am Umfang     verteilt    sind.  Bei einer     Umstrickung    mit zur Seele einen  Winkel bildenden     Maschen    kann die Seele  mit einer um den     Cosinus    des Winkels  gegenüber den jeweils vorgeschriebenen Ge  schwindigkeiten geänderten Geschwindigkeit  vorrücken.  



  Zur Ausübung des Verfahrens wird  gemäss der Erfindung eine Mehrfachsteuer  kurve im     Schlossmantel    der Strickmaschine  benutzt, deren Hoch= und     Tiefpunkte    jeweils  in gleicher Höhe liegen.  



  In der Kurven     .sind        Stricknadeln    ver  schiedener Länge geführt, wobei jeweils kür  zere mit längeren Nadeln abwechseln. Zur  Steuerung können mehrere übereinander  liegende, gegeneinander versetzte Mehrfach  kurven benutzt werden, welche jeweils zwi  schen zwei Tiefpunkten eine     Geradführun,     haben, wobei stets die     Geradführung        einer     Kurve dem Hochpunkt der benachbarten  Kurve gegenüberliegt.

   Zur Einhaltung der  vorgeschriebenen -Geschwindigkeit kann die  Seele über eine     Zwanglaufeinriehtung    ge  führt     sein,,    welche vor dem Strickkopf     Lm     Sinn der     Laufrichtung    der Seele angeordnet  ist.  



  Durch diese besondere Massnahme ergibt  sich ein Maschengebilde, welches gewisser  massen .aus zwei ineinander derart verarbei-         teten    einzelnen Maschengebilden besteht, dass  die Maschen des einen Gebildes durch die  Maschen des andern     Gebildes    abwechselnd  hindurchgezogen sind, dieses Maschengebilde  wird im folgenden als hinterlegtes Maschen  gebilde     bezeichnet.     



  In der Zeichnung ist die Erfindung an  hand von Warenbildern und schematischen  Darstellungen der Nadelführung im Schloss  der     Striekmaschine    in zwei beispielsweisen  Ausführungsformen     dargestellt.    Bei der in  der     Fig.    1 veranschaulichten Strickart sind  die     nebeneinan.derliegenden    Maschen etwas  gegeneinander versetzt, wodurch die Bin  dungsstellen gewissermassen auf einer Zick  zacklinie liegen und daher weniger scharf  hervortreten können. Zur Herstellung der  Strickware wird das in     Fig.    2 in die Ebene  ausgebreitet gezeichnete Schloss 1 mit un  gleich langen Nadeln 2, 3 verwendet.

   Die       Schlossform        bedingt,    dass jede Nadel bei  einer Umdrehung zweimal arbeitet. Es sind  abwechselnd lange     und    kurze Nadeln     anein-          andergereiht,    wodurch die Versetzung der  Maschen erzielt wird.  



       Bei    der in     Fig.    3 veranschaulichten  Strickart haben die Maschen der     einzelnen     Reihen doppelten Abstand, liegen aber un  versetzt in einer Reihe. Zwischen ihnen  liegen versetzt die Maschen gleichartiger  Reihen, wodurch wieder die erfindungs  gemässe Wirkung erzielt     wird.    Das Mass der  Versetzung entspricht hier der halben Ma  schenlänge. Das zur Herstellung der Ware  verwendete Schloss 4     (Fig.    4) hat zwei Nu  ten 5, 6, die je zwei Einlegepunkte aufwei  sen. Die einzelnen Einlegepunkte sind zu  einander um<B>90'</B> versetzt. Die Nadeln sind  abwechselnd in .der obern     bezw.    untern Nut  geführt.

   Das Stricken erfolgt gleichzeitig  über vier Fäden, die über um<B>90'</B> gegenein  ander versetzte Fadenführer geleitet werden.  



  Die beschriebenen Ausführungsformen  können auch miteinander kombiniert wer  den. Ebenso können noch andere Strickarten  angewendet werden, um die     erfindun,as-          gemässe,    versetzte Anordnung der Maschen  zu erzielen. Mit dieser     Einrichtung    ist es      möglich, gleichzeitig     mehrere    Maschenreihen  zu erzeugen, wobei die nebeneinander liegen  den Verbindungspunkte (Knoten) der einzel  nen Maschenreihen gegeneinander sämtlich  oder zum Teil versetzt sind. Man kann     aber     auch die Verbindungsstellen der einzelnen  Maschenreihen gegenüber den     Verbindungs-          stelen    der andern Maschenreihen sämtlich  oder zum Teil gegeneinander versetzen.

    Ausserdem kann man noch die Verbindungs  stellen der einzelnen Maschenreihen sowohl  untereinander, als auch     gegenüber    den Ver  bindungsstellen der andern     Maschenreihen     sämtlich oder zum Teil gegeneinander ver  setzen.  



  Die     Fig.    5 zeigt die Strickmaschine im  Schema, die     Fig.    6 eine Seitenansicht von  der Führungstrommel für die zu     umstrik-          kende    Seele und die     Fig.    7 und 8 Einzel  heiten des Strickkopfes.  



  In der     Fig.    5 ist die zu umstrickende  Seele mit 12 bezeichnet. Sie ist über eine  Scheibe 13 geführt und durch den Strick  kopf 14     geleitet,    der über das Rädergetriebe  15 von der Welle 16 angetrieben wird. Die  Abzugsscheibe 13 wird     zwangläufig    mit       Hilfe    der Zahnräder 17 bis 24     angetrieben.     Die Seele 12 ist um die Abzugsscheibe 13       einmal    herumgeschlungen,     Wals    aus der       Fig.    6 zu ersehen ist.  



  Der Strickkopf ist in der     Fig.    7 im  Schnitt gezeichnet. Darin ist 25 der Nadel  zylinder, 26 sind die Stricknadeln, 27 ist das  obere und 28     das    untere Schloss. Beide  Schlösser sind im     Sehlossmantel    mit Hilfe  der Schrauben 29 bis 31' in der Höhe ein  stellbar. Der Nadelzylinder ist drehbar und  federnd gelagert. Er wird von der Welle 32  angetrieben, mit der er durch einen Vier  kant 32' gekuppelt ist. Die federnde Lage  rung hat den Vorteil, dass sich der Nadel  zylinder leicht und schnell auswechseln lässt.  



  Auch das Schloss hat einen Antrieb über  das Zahnrad 33. Mit diesem ist es durch  die Mutter 34 verschraubt, welche ein feines  Gewinde hat. Dieses dient dazu, die Nadel  höhe     bezw.    die     Schlosshöhe    fein einzustellen.    Zur groben Einstellung können die Schrau  ben 29 bis 31' verwendet werden.  



  Damit der Nadelzylinder leicht aus  gewechselt werden kann, ist er mit Hilfe  eines Bajonettverschlusses 35 am Gestell der  Strickmaschine befestigt, was aus der     Fig.    8  zu ersehen ist.  



  An die Stelle     einzelner    Teile der Ma  schine können dieselbe Wirkung erzielende  andere Maschinenelemente treten, zum Bei  spiel kann man an Stelle des zur Befesti  gung des Strickkopfes an der Maschine die  nenden Bajonettverschlusses     gefederte,    nach  innen klappbare     Winkel    benutzen.  



  Eine weitere zweckmässige Ausführung  der Maschine besteht darin, dass die Kurve  zum Bewegen der Stricknadeln voneinander  abweichende Anstieg- und     Abschlagwinkel     hat. Die Kurve ist so ausgebildet,     dass    der  Winkel des     Abschlagkurventeils    zur Achse  der Bohrung des Strickkopfes kleiner ist als  der Winkel des     Aufstiegkurventeils    zur  gleichen Achse. Diese Ausbildung der  Steuerkurve hat den Vorteil, dass man einer  seits auf einem gegebenen Umfang des       Steuerkurvenzylinders    mehr Kurven unter  bringen kann als bisher und Jäher die Zahl  der Arbeitsgänge für eine Nadel entspre  chend erhöht wird, was eine Leistungsstei  gerung mit sich bringt.

   Ist man anderseits  an den Durchmesser des Kurvenzylinders  nicht gebunden, so kann man unter Bei  behaltung der Leistung den Durchmesser  des Kurvenzylinders entsprechend der Steil  heit des     Abschlagwinkels    verkleinern. Hier  aus ergibt sich eine Verminderung des       Strickkopfyewichtes,    die einerseits eine Ma  terialersparnis beim Strickkopf selbst und  schwächere Lagerung, anderseits aber auch  beim Betrieb wegen der verringerten       Schwungmassen    Vorteile mit sich bringt.

    Das neue Verfahren und die neuen, zu des  sen Ausübung notwendigen     Einrichtungen     der     Strickmaschine    sind bei allen Arten von  Strickmaschinen     anwendbar,    zum Beispiel  bei solchen mit Zweikurven- oder Mehr  kurvensystem.      Ein     Ausführungsheispiel    der Steuer  kurve ist in der     Fig.    9 schematisch dar  gestellt, welche die Abwicklung .einer Steuer  kurve in der Ebene ausgebreitet zeigt. Die       Steuerkurve    42 hat vier Hoch- und vier  Tiefpunkte. Die Kurve bewegt sich in Rich  tung 43. Der     Anstiegwinkel    beträgt etwa  42   und der     Abschlagwinkel    etwa 52  .

   Die  Nadeln werden also langsam steigen und  schnell herunterfallen.  



  Bei dem verhältnismässig schnellen Ar  beiten der Maschine wird .der Faden ziemlich  stark beansprucht, und es bildet sich an den  aus den an den Nadeln     vorbeigleitenden    Fa  sern Faserstaub, der nicht nur in die ein  zelnen Teile der Strickmaschine gelangt und  diese verschmutzt,     sondern    sich auch in der       Ausnehmung    der Stricknadel ansammelt, in  welcher die Zunge gelagert ist. Die sich  hier anhäufenden Staubfasern bilden mit der  Zeit Klumpen, ein Vorgang, der als     Ver-          lurchen    bezeichnet     wird.    Diese Klumpen  behindern die     Bewegung    .der Nadelzunge.

    Dies kann zu Fehlern in dem gestrickten  Erzeugnis führen und     beeinträchtigt    die Lei  stung der Maschine.  



  Dieser     Nachteil        kann    dadurch behoben  werden. dass die     Ausnehmung    in der Strick  nadel zur Aufnahme der Zunge nach dem  Rücken der Nadel zu erweitert ist. Das beim  Stricken in diese     Ausnehmung        gelangende,     vom Faden abgelöste feine Fasermaterial  kann nunmehr von der Zunge bei ihrer Be  wegung leicht herausgestossen werden. Um  die Entfernung dieses Staubes     bezw.    der  durch das     Verlurchen        entstehenden    Klum  pen noch leichter zu gestalten, kann die un  tere Seite der     Ausnehmung    nach der Rück  seite der Stricknadel abwärts geneigt sein.

    Infolge dieser Gestaltung können dann die  Klumpen     beim    Abwärtsgehen der Strick  nadel und bei ihrem     Vorbeistreichen    an dem  Rand des Nadelzylinders leicht herausfallen       bezw.    beim Umklappen der Zunge von die  ser     herausgestossen        werden.     



  Ausführungsbeispiele     einer    solchen Na  del sind in den     Fig.    10 bis 12     schematisch     dargestellt. von denen .die     Fig.    10 eine Sei-         tenansicht    der Stricknadel und die     Fig.    11  einen Querschnitt nach der Linie     A-B        zehrt     und zunächst beschrieben sein. Die Strick  nadel 51 hat eine     Ausnehmung    52, in der die  Zunge 53 und der Bolzen 54 .drehbar ge  lagert ist. Diese     Ausnehmung    ist bei den  bekannten Nadeln durch Fräsen hergestellt  und so gestaltet, dass die Wände parallel  laufen.

   Die gestrichelten Linien in dem       Querschnittsbild    11     zeigen    die bisherige  Ausführung.  



  Die     Ausnehmung    ist zunehmend nach der  Rückseite hin bei 55 und 56     erweitert.    Diese       Ausnehmung    erstreckt sich ziemlich weit  nach unten. Sie hat eine schräg nach unten  gerichtete Begrenzung 57     (Fig.    10) und eine  schräg nach oben verlaufende Begrenzung  58. Die erweiterte     Ausnehmung    kann in  einem einzigen Arbeitsgang durch Verwen  dung entsprechend geformter Profilwerk  zeuge hergestellt     werden.    Man kann sie aber  auch nachträglich in die     Stricknadel    ein  arbeiten.  



  Die     Ausnehmung    kann beliebige Formen  haben. An Stelle .der durch Kreisbogen 57  und 58 begrenzten     Ausnehmung    kann man  auch andere Begrenzungsformen wählen.  Damit nicht die rückwärts der Nadel aus  tretenden Fasern die Nadelführung     verstGp-          fen.    kann der Nadelzylinder     Durchbrechun-          gen    nach seiner Bohrung haben. An diesen  streift das     gestrickte    Erzeugnis ständig vor  bei und nimmt durch Reibung die Fasern       bezw.    die Klumpen mit.

   Soweit die Nadel  zylinder keine     Durchbrechungen    haben,  kann der Faserstaub aus .den Nadeln treten,  sobald und sooft der Nadelkopf über den  Rand des Nadelzylinders herausragt.  



  Die Bildung des Faserstaubes wird viel  fach .dadurch sehr     begünstigt,    dass der Faden  von der Zunge in die     Ausnehmung    der Na  del     eingeklemmt    wird, was bei sehr schnel  lem Arbeiten eintreten kann und dann auch  zum Reissen des Fadens führt. Das Ein  klemmen des Fadens wird dadurch vermie  den, dass die Zunge der Nadel so ausgebildet  ist, dass sie nicht den eingelegten Faden in  die     Ausnehmung    einklemmt.

   Ein solches           Beispiel    ist .in der     Pig.    12     dargestellt.    - Die  Zunge ist so gebogen, dass sie im geschlos  senen Zustand unten einen seitlich abgebo  genen, gegebenenfalls annähernd     wagrechteii     Teil hat und den Faden nicht mehr ein  klemmen, abscheuern und zerreissen kann.  



  Durch diese Ausbildung der Nadel und  Zunge wird die Bildung     des    Faserstaubes  ganz wesentlich vermindert und der sich  noch bildende Staub selbsttätig fortgeschafft.  Infolgedessen entfällt das Ausputzen der  Nadeln und die damit verbundenen Still  standszeiten der Maschine, was zu einer       Leistungssteigerung    führt. Die Leistung  wird ausserdem noch dadurch erhöht, dass in  folge des dauernden Einhaltens des Nadel  schlitzes die Nadel besser als bisher beweg  lich ist und deshalb ihre Bewegungen leicht  und schnell ausführen kann.  



  Als solche     strangförmigen    Körper, die  auf .den beschriebenen Maschinen mit Hül  len versehen werden können, sind elektrische  Leiter, wie zum Beispiel Kabel mit oder  ohne Bleimantel der Schwachstromschnüre.  Gummischlauchleitungen oder     C-rummi-          schlauchrohrdrähte    anzusehen.  



  Die über     die    Isolation des Leiters ge  strickte Hülle kann auch durch ein     Appre-          turmittel    vergütet werden. Hierdurch wird  die Strickhülle zu einem vollwertigen Ersatz  für eine mit Appretur versehene     Umflech-          tung,    da das     Appreturmittel    die Strickhöhe  vollständig durchdringt und hierbei nicht  nur die einzelnen Fäden verstärkt und     ver-          teift,    sondern auch an den Bindungsstellen  eine     -ewisse    Verfilzung der     Stellen    unter  einander herbeiführt,

   welche die Festigkeit  und Formbeständigkeit der Hülle beträcht  lich erhöht; überdies bedingt die     Appretur     der fertigen Hülle eine     Glättung    und Homo  genisierung der Oberfläche.  



  Die Appretur wird zweckmässig unmit  telbar beim Austritt des umstrickten     Lei-          ters    aus der Strickmaschine aufgebracht,  wozu an der Maschine diese     geeignete.    Vor  richtung samt Glättvorrichtung vorgesehen  wird. Als     Appreturmittel    kommen die hier-    für üblichen in     Betracht,    wie Gelatine oder  Lösungen von Stärke, Zucker usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elek trische Leiter gestrickten, schlauchför migen Hüllen, .dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mehrere Maschenreihen erzeugt werden, deren Maschenköpfe eine Zickzackwelienlinie bilden. 1I. Rundstrickmaschine zur Ausübung des Verfahrens nach dem Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrfach steuerkurve im Schlossmantel der Strick maschine, deren Hoch- und Tiefpunkte jeweils in gleicher Höhe liegen, und durch in der Kurve geführte Strick nadeln verschiedener Länge, von denen jeweils kürzere mit längeren Nadeln ab wechseln.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Maschenreihen mit Maschen von mehr fachem Maschenabstand so erzeugt wer den, dass zwischen den Maschen einer Maschenreihe die Maschen der .andern an sich gleichartigen Maschenreihe ver setzt angeordnet sind. 2. Verfahren nach .dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma schenköpfe .der verschiedenen Maschen reihen unter sich eine Zickzackwellen- linie bildend angeordnet werden. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass die Ma schenköpfe jeder Maschenreihe unter sich und mit den Maschenköpfen der andern Maschenreihe je eine Zickzack- Wellenlinie bildend angeordnet werden.
    -1. Verfahren nach dem Patentanspruch f, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Seele, der strangförmige, zu umhüllende Kör per. mit einer Geschwindigkeit abgezo gen wird, die möglichst wenig von der Geschwindigkeit abweicht, mit der die Hülle von der Strickmaschine. geliefert wird. 5.
    Verfahren nach dem Patentänspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung nur eines Fadens pro Stricknadel und pro Strick- zylin.derumdrehung und mit zur Seele parallelen Maschen die Seele pro Um drehung des bewegten Strickelementes (Nadelzylinder, Schloss) um eine Ma schenlänge vorrückt. 6.
    Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung mehrerer Fäden pro Stricknadel und pro Umdre hung des bewegten Strickelementes und mit zur Seele parallelen Maschen die Seele pro Umdrehung des bewegten Strickelementes um so viel Maschen längen vorrückt, wie Fäden pro Strick nadel am Umfang verteilt sind. 7.
    Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstriekung mit Zuführung nur eines Fadens pro Stricknadel und pro Strick zylinderumdrehung und mit zur Seele einen Winkel bildenden Maschen, die Seele pro Umdrehung des bewegten Strickelementes um einen Betrag vor rückt, welcher gleich einer Maschen länge multipliziert mit dem Cosinus des Winkels der Schrägstellung der Masche ist. B.
    Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Umstrickung mit Zuführung mehrerer Fäden pro Stricknadel und pro Umdre hung des bewegten Strickelementes und mit zur Seele einen Winkel bildenden Maschen, die Seele pro Umdrehung .des bewegten Strickelementes um einen Be trag vorrückt, welcher gleich soviel Ma schenlängen, wie Fäden pro Stricknadel am Umfang verteilt sind, multipliziert mit dem Cosinus des Winkels der Schrägstellung der Fäden ist. 9.
    Maschine nach dem Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mehrere überein- ancler liegende, gegeneinander versetzte Mehrfachkurven im Schlossmantel, die jeweils zwischen zwei Tiefpunkten eine Geradführung haben, wobei stets die gerade Führung einer Kurve dem Hoch punkt der benachbarten Kurve gegen über liegt. 10. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Einhal tung der vorgeschriebenen Geschwindig keit die Seele über eine Zwanglaufein- richtung geführt ist. 11.
    Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Zwang laufeinrichtung vor dem Strickkopf im Sinne der Laufrichtung der Seele an geordnet ist. 12. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder federnd gelagert ist. 13. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Strick kopf mit mehreren übereinander ange ordneten Steuerkurven für die Strick nadeln versehen ist, die gegenseitig ein stellbar sind. 14. Maschine nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, .dass der Schloss- mantel mit beiden Schlössern in .der Höhe durch eine Feineinstellung einstell bar ist. 15.
    Maschine nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder und der Sehlossmantel gleich zeitig drehbar sind. 16. Maschine nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Strick kopf mit einem Bajonettverschluss am Gestell der Maschine befestigt ist. 17. Maschine nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Kurve zum Bewegen der Stricknadeln vonein ander abweichende Anstieg- und Ab- Schlagwinkel hat. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass der Winkel des Abschlagkurventeils zur Achse der Bohrung des Strickkopfes kleiner ist als der Winkel des Anstiegkurventeils zur gleichen Achse. 19. Maschine nach Unteranspruch 9 mit Zungennadeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung der Stricknadeln zur Aufnahme der Zunge nach dem Rücken der Nadel zu erweitert ist und der Nadelzylinder nach innen gerichtete Durchbrechungen hat, durch die das feine Fasermaterial hindurchtreten und von dein Erzeugnis mit fortgenommen werden kann. 20.
    Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die untere Seite der Ausnehmung nach der Rück seite der Stricknadel abwärts geneigt ist. 21. Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Zunge der Nadel so ausgebildet ist, dass sie den eingelegten Faden in die Ausnehmung nicht einklemmt. 22. Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der Nadel zylinder ringförmige Ausnehmungen zur Weiterleitung des freien Fasermaterials zu den nach innen gerichteten Durch brechungen hat.
CH165136D 1931-08-07 1932-04-02 Verfahren zur Herstellung von um strangförmige Körper, insbesondere elektrische Leiter gestrickten schlauchförmigen Hüllen. CH165136A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5645504A (en) * 1995-09-29 1997-07-08 The Gates Corporation Power transmission belt with teeth reinforced with a fabric material

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