CH165167A - Einrichtung zum selbsttätigen geradlinigen Einbringen jedes einzelnen ausgelösten Matrizenstabes in die Sammelstelle von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen geradlinigen Einbringen jedes einzelnen ausgelösten Matrizenstabes in die Sammelstelle von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.

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CH165167A
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  Einrichtung     zum    selbsttätigen geradlinigen Einbringen jedes einzelnen ausgelösten       Natrizenstabes    in die Sammelstelle von     Natrizensetz-        und        Zeilengiessmasehinen.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  an     Matrizensetz-    und     Zeilengiessmaschinen     mit im Kreislauf     ;in    Drähten     beführten    Ma  trizenstäben, durch die es ermöglicht wird  ,jeden einzelnen ausgelösten     Matrizenstab     selbsttätig durch die Maschine in die wag  recht angeordnete Sammelstelle einzuschie  ben.

   Dadurch sollen Satzfehler vermieden  werden und die     Matrizenstäbe    aus     beiden     Magazinhälften in richtiger Reihenfolge in  die Sammelstelle gelangen, ohne dass ein  Ecken oder Verbiegen des Stabes bei fern       Einschieben    stattfindet.  



  Die Einrichtung ist in folgendem     arr          einer    Kreislaufmaschine erläutert, bei der       tlie    abgegossenen     Matrizenstäbe    beispiels  weise durch einen in senkrechter Richtung  Sich bewegenden Schlitten zu den Ablege  drähten     gehoben    werden, und bei der vor der  Giessstelle eine     wagrecht    verlaufende Sam  melstelle für die ausgelösten Matrizen ange-    ordnet ist, damit während des Giessens und  Ablegens der zuvor     gesetzten    Matrizen schon  die nächste     Zeile    gesetzt werden kann.

   Die       Einrichtung    ist so ausgebildet, dass sie jede  einzelne ausgelöste Matrize, gleichgültig wel  cher Länge und an welchem Führungsdraht  sie aufgehängt ist, gleichzeitig an zwei von  einander entfernten Punkten, beispielsweise  an der Aufhängeöse und unmittelbar ober  halb     des    Schriftbildes, erfasst.  



  Auf der Zeichnung ist schematisch eine  Ausführungsform dieser Einrichtung     -dar-          g        o        estellt,        und        zwar        zeigt:

            Fig.    1 eine Seitenansicht der Sammel  stelle mit der     Vorschubeinrichtung,          Fig.    2 eine Vorderansicht zu     Fig.    1, wo  bei jedoch der Deutlichkeit. halber die um  die Vorrichtung verlaufenden schräg nach  oben zu dem Magazin führenden     Gleitdrähte          weggelassen    sind,           Fig.    3     einen    Schnitt nach der Linie       III-III        -der        Fig.    2 und       Fig.    4 einen     Schnitt    nach :

  der Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Die von den nicht gezeichneten Ruhe  stellen geneigt nach abwärts verlaufenden  Führungsdrähte 1 biegen an ihrer tiefsten  Stelle in eine     wagrechte    Richtung um und  bilden dort die mit A bezeichnete Sammel  stelle     (Fig.    1). Ihre     Fortsetzung        finden     diese Führungsdrähte 1     in    den ebenfalls wag  recht angeordneten     Führungsdrähten    2 des  die gesetzten Matrizen von der Giessstelle zur       Ablegestelle    emporhebenden     Förderschlittens     3.

   Entsprechend den bei den     Typograph-          Setzmaschinen    üblichen gleichen und symme  trisch     angeordneten    Magazinhälften ent  stehen auch in der Sammelstelle A und dem  Förderschlitten 3 zwei gegenüberliegende  parallele Reihen von Aufhängedrähten       (Fig.    2).

   An     -dem    vordern Ende der Sammel  stelle A,     wo,die    Drähte 1 aus ihrer geneigten       in    :die     wagrechte    Richtung übergehen, befin  det .sich die von der Maschine angetriebene       Vorschubeinrichtung.    Diese besitzt zwei in  .den     Maschinenrahmen    gelagerte, ständig mit  gleicher Geschwindigkeit umlaufende, neben  den     Gleitdrähten    senkrecht angeordnete Wel  len, 4, 5, von denen jede einer     Seite,der    Sam  melstelle, :das heisst also einer Magazinhälfte  zugeordnet ist.

   Auf jeder der Wellen 4, 5  befinden sich mehrere, beispielsweise vier       kreuzförmig        angebrachte        Leisten    6     (Fig.    2  und 3). Diese bestehen zur     Vermeidung    :der  Abnutzung der Matrizen und zum Zwecke  .der Geräuschverhütung aus einem Material,  das weicher als das der     Matrizenstäbe    ist,  beispielsweise     aus        Vulkanfiber.-    Die Leisten  6 können in beliebiger Weise auf den Wel  len 4, 5 befestigt     werden,    beispielsweise     mit-          telst        Klemmstücken    7 und Schrauben B.

   Der  Abstand der     Arbeitskanten    der     Leisten    6 von  den Führungsdrähten 1 ist nur ganz gering,  so dass mit Sicherheit jede Öse 9 der zu der  Sammelstelle gelangten Matrizen 10 von  einer Leiste 6 erfasst wird. Die Länge der  Leisten 6 muss- so bemessen sein,     dass    diese       sowohl    die Ösen der an den untersten wie an         .den        obersten        Gleitdrähten    hängenden Ma  trizen erfassen.

   Eine der beiden Wellen, bei  spielsweise die Welle 4, ist nach unten ver  längert     und    trägt ein sternförmiges, etwa aus  ,dem gleichen Material wie die     Leisten    6 be  stehendes     Greiferrädchen    11     (Fig.    4), dessen  Zähne 12 in ihrer     räumlichen    Lage mit .den  darüber befindlichen auf der gleichen Welle  4 angeordneten Leisten 6     übereinstimmen          müssen.    Das Rädchen 11 ist in .einer solchen  Höhe auf .der Welle 4 befestigt, :

  dass es mit  seinen     Zähnen    12 den Messingteil jeder zu  der     Sammelstelle    gelangten Matrize 10- an  einem Punkt     unmittelbar    oberhalb des  Schriftbildes     erfa.sst,    damit bei etwa an     :dieser     Stelle eintretender Abnutzung die Güte des       letzteren    nicht beeinträchtigt wird.

   An den  obern Enden der Wellen 4, 5 sind beispiels  weise zwei miteinander kämmende, Bleich  grosse Stirnräder 13, 14     (Fig.    2)     befestigt.     Oberhalb des     einen    dieser Zahnräder, bei  spielsweise auf der Welle 5, ist eine An  triebsscheibe 15 angeordnet, die in beliebiger  Weise,     etwa,        mittelst    eines Riemens 16 oder  dergleichen, von der Maschine aus angetrie  ben wird. Hierdurch werden die Welle 5 und  damit über die Zahnräder 13, 14 auch die  Welle 4 und das darauf befindliche Sternrad  11 in Drehung versetzt.

   Um die Vorschub  einrichtung jederzeit unabhängig von dem       Maschinenantrieb        stillsetzen    zu können, ist  eine     Kupplung    17 vorgesehen, ,die bei Bedarf       mittelst    eines in     Fig.    1 und 2     schematisch    an  gedeuteten Hebelgestänges 18 durch den  Setzer von seinem Platz an dem     Tastbrett     aus ausgerückt werden     kann.     



  Die durch Tastenanschlag ausgelösten  Matrizen 10 gelangen aus den nicht gezeich  neten Ruhestellen längs der Führungsdrähte  1 vermöge     ihres    Eigengewichtes bis unmittel  bar vor die     Sammelstelle    A und laufen hier  bei zwischen zwei     Führungsschienen    20, so  wie auf eine Schiene 19 auf.

   Sobald eine aus  gelöste Matrize in den Bereich der mecha  nischen     Vorschubeinrichtung    gelangt ist,  wird sie an zwei Stellen, nämlich von     :der     Arbeitskante einer Leiste 6 an ihrer Auf  hängeöse und von einem Zahn 12 des Stern-           rädchens    11 unmittelbar oberhalb des Schrift  bildes erfasst und infolge des     Drehens    :der  Wellen 4, 5 ein kurzes Stück vorwärts in die  Sammelstelle A hineingeschoben. Dieses  wiederholt sieh bei jeder folgenden Matrize  und     Ringspatie,    sofern letztere ebenfalls, wie       (lie    Matrizen, an Drähten aufgehängt sind.

    Auf diese Weise werden die bereits in der       Sammelstelle    A befindlichen Matrizen stän  dig um das der Stärke einer gesetzten Ma  trize entsprechende Mass weiter in .die Sam  melstelle hineingeschoben, bis die letzte Ma  trizeeiner Zeile gesetzt ist.  



  Die     Antriebsscheibe    15 und die Bleich  grossen Zahnräder 1:3, 14 sind unter     Bel-ück-          sichtigungder    Anzahl der Greifleisten 6 und  der Zähne 12 so bemessen, dass auch bei  grösster Setzgeschwindigkeit jede zu der Sam  melstelle gelangende Matrize sofort erfasst  und einzeln eingeschoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für das selbsttätige gerad linige Einbringen jedes ausgelösten Matri- zenstabes in .die wagrecht angeordnete Sam melstelle bei Matrizensetz- und Zeilengiess- maschinen mit im Kreislauf an Drähten ge führten Matrizenstäben, dadurch gekenn zeichnet, dass zu beiden Seiten ausserhalb .der Matrizensammelstelle (A) von der Maschine angetriebene, sich ständig drehende senk rechte Wellen (4, 5) angeordnet sind, welche die Matrizenösen (9) erfassende.
    Greifleisten (6) tragen, und da.ss auf der untern Verlänge rung einer der beiden Wellen (4, 5) ein Sternrad (11) so angebracht ist, dass jeder einzelne vor der Sammelstelle (A) angelangte Matrizenstab (10) gleichzeitig an zwei von einander entfernt liegenden Punkten von den Leisten (6) einerseits und von den Zähnen (12) des Sternrades (11) anderseits erfasst imd in vertikaler Lage parallel zu sich selbst in die Sammelstelle (A) eingeschoben wird. UNTERANSPRüGHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Tellen (4, 5) auf gegenüberliegenden Sei- ten .der Matrizensammelstelle (A) ange ordnet sind, so dass jede Welle für den Vorschub der Matrizen einer Magazin hälfte bestimmt ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks parallelen Einschiebens der Matrizenstäbe (10) die den untern Teil ,der Matrizenstäbe erfassenden Zähne (12) des Sternrades (11) räumlich übereinstim mend mit den darüber befindlichen, die Matrizenösen (9) erfassenden Leisten (6) der beiden Wellen (4, 5) angeordnet sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspi-üchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sternrad (11) in solcher Höhe auf der Welle (4) befestigt ist, dass es mit seinen Zähnen (12) die zu der Sam melstelle (A) gelangten Matrizen (10) an einem Punkt unmittelbar oberhalb der in diesen eingeprägten Schriftbilder erfasst. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, .dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl .die Leisten (6), als auch das Sternrad (11) aus einem Mate rial bestehen, das weicher als das Mate rial der Matrizenstäbe ist. 5.
    Einrichtung nach Patentansprueh und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, :dass die Leisten (6) mittelst Klemmstücken (7) und Schrauben (8) auf ,den Wellen (4, 5) befestigt sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un-_ teranspi-üchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, !dass die die Aufhängeösen (9) der zu der Sammelstelle (A) gelangten Matrizen (10) erfassenden Leisten (6) eine mindestens ,dem Abstand von dem obersten bis zu dem untersten Führungsdraht in nerhalb der Sammelstelle (A) entspre chende Länge aufweisen und mit ihrer Arbeitskante bis dicht an die Führungs drähte (1) herangeführt sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den obern Enden der Wellen (4, 5) zwei gleiellgrosse, miteinan der in Eingriff stehende Stirnräder (13, 14) angeordnet sind, und dass die eine der Wellen (4, 5) über eine (17) mit einer von der Maschine angetriebenen Scheibe (15) in Verbindung steht.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch hin seitens des Setzers von seinem EMI0004.0009 Platz <SEP> an <SEP> dem <SEP> Tastbrett <SEP> aus <SEP> bedienbare <tb> Kupplungsgestänge <SEP> (18) <SEP> zu <SEP> dem <SEP> I -ec-h, <tb> beliebigen <SEP> Stillsetzens <SEP> der <SEP> Vorschube <SEP> iu richtung.
CH165167D 1932-01-27 1932-11-28 Einrichtung zum selbsttätigen geradlinigen Einbringen jedes einzelnen ausgelösten Matrizenstabes in die Sammelstelle von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen. CH165167A (de)

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