CH165214A - Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Gegenständen aus metallischen Werkstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Gegenständen aus metallischen Werkstoffen.

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CH165214A
CH165214A CH165214DA CH165214A CH 165214 A CH165214 A CH 165214A CH 165214D A CH165214D A CH 165214DA CH 165214 A CH165214 A CH 165214A
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Leo Ing Klueger
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Leo Ing Klueger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     rohrförmigen    Gegenständen aus  metallischen     Werkstoffen.       Die Erfindung     betrifft    .ein Verfahren  zur Herstellung von rohrförmigen Gegen  ständen aus metallischen Werkstoffen, wie  zum Beispiel aus Eisen, Stahl oder     Metall-          legierungen    oder Metallen verschiedenster  Art.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass ein gelochter Rohling einem hohen  Innendruck unterworfen und unter Aufrecht  erhaltung dieses Druckes verformt wird. Die  Verformung erfolgt beispielsweise durch  Auswalzen. Der auf den Rohling wirkende  Innendruck wird vorzugsweise durch einen  Kern ausgeübt., welcher sich bei     Erhitzun-          auf    die     Verformungstemperatur    allein oder       ,jedenfalls    stärker als der Rohling ausdehnt.  



  Man kann für den Kern Materialien       i\;ählen.    die an sieh für diesen Zweck be  kannt sind, das heisst Legierungen,     welch;;     ein Herausziehen des Kernes nach erfolgter  Verformung erleichtern, also eine hohe Fe  stigkeit neben hoher Zähigkeit     aufweisen.          Beispielsweise    eignet sich für den Kern ein    Stahl mit hohem Mangan- und     Nickelgehalt,     die     bekannten        au;stenitischen        Manganstähle.          Chrom-Nickelstähle        etc.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren kann  beispielsweise so durchgeführt werden, dass  ein     gelochter        Rohling    zunächst auf höhere       Temperatur        t1    erhitzt wird und gegebenen  falls nach Entfernung von Zunder, ein auf  erheblich tieferer     Temperatur        t,    befindlicher  Kern     eingesetzt    wird, dessen Durchmesser  bei     dieser    tieferen Temperatur     t@    dem Innen  durchmesser des auf     tl    erhitzten und ent  sprechend ausgedehnten Rohlings annähernd  oder vollständig entspricht.

   Man erhitzt so  dann auf     Walztemperatur    und walzt in be  kannter Weise aus.    Der Kern oder der Rohling oder beide  können vor dem Einführen des Kernes in  den Rohling mit einer das Anschweissen des  Kernes an den Rohling verhindernden  Schicht, wie beispielsweise     mit-einer    Schicht  aus Graphit versehen werden..      Bei dem     vorgeschilderten    Verfahren er  wärmt sich der auf der Temperatur     t2    be  findliche gern nach dem     Einführen    in den  Rohling sehr rasch, und zwar um so mehr,  je     besser    passend er anliegt, wobei er sich  seiner Temperaturerhöhung entsprechend  ausdehnt.

   Die die Bohrung umgebenden  Randschichten des Rohlings kühlen entspre  chend der Wärmeabgabe an den gern, soweit  diese     Wärmeabgabe    nicht durch Wärme  zuleitung von den äussern Randschichten des  Rohlings ersetzt wird, etwas aus, und es geht  eine unelastische Formänderung des Roh  lings vor sich. Die vorerwähnte     Formände-          rung    erfolgt unter hohem Druck des sich  ausdehnenden. Kernes. Dieser Druck ist  jedenfalls im Verhältnis zu den bei sonstigen  mechanischen Verformungen wirksamen  Kräften von sehr gleichmässiger Wirkung.

    Wie immer diese Vorgänge, deren wissen  schaftliche     Aufklärung    uns noch nicht völ  lig gelungen ist, und durch welche unsere  Erfindung nicht eingeschränkt     -werden    soll,  verlaufen mögen, so ist das Resultat dieses  Verfahrens ein     Gefüge    von besonderen Güte  eigenschaften, welche sich im Fertigprodukt  äusserst vorteilhaft auswirken.  



  Die oben     erwähnten    Temperaturen     t,     und     t2    und ihnen     entsprechend    die stärkere  Ausdehnung des bei der späteren Erhitzung  über ein grösseres Temperaturintervall er  hitzten Kernes und der durch diese Ausdeh  nung auf den Rohling     hervorgerufene    Innen  druck können in weiten Grenzen so gewählt       v,erden,    dass jedenfalls eine Verbesserung in  der Struktur des Gefüges     bewirkt    wird.  Diese Strukturverbesserung ist im Dünn  schliff des Fertigproduktes ersichtlich.  



  Der Rohling kann auf eine Temperatur       t,    erhitzt werden, welche .oberhalb etwa  300   C, vorzugsweise aber in der Nähe der  Walztemperatur liegt. Der Rohling wird  demnach vorzugsweise auf eine Temperatur       t,_    zwischen 900 und 1100   C, aber je nach  Zusammensetzung auch tiefer als 900 oder  höher als 1100   C erhitzt, derart, dass eine  möglichst grosse Ausdehnung des Rohlings  erzielt wird, wobei     man    darauf zu achten    hat, dass die bekannten     ungünstigen    Struk  turveränderungen zufolge zu hoher Erhit  zung eben noch nicht eintreten.

   Eine Tem  peratur von 1200' wird bei den meisten       Materialien    nicht mehr in Betracht kommen  und noch weniger Temperaturen, bei wel  chen ein     Verbrennen    eintritt.  



  Der Kern     weist    vorzugsweise bei seinem  Einsetzen in den Rohling Raumtemperatur  auf .oder kann gegebenenfalls zur Schonung  des     Kernmaterials,    je nach Zusammenset  zung desselben, schwach erwärmt sein.  



  Es ist selbstverständlich, dass es zumeist  vorteilhaft wird, die Temperaturdifferenz       t,-t-    und dementsprechend die Höhe des  Innendruckes gross zu wählen, .das heisst t,  entsprechend ungefähr der     Verformungstem-          peratur    und den Kern kalt einzusetzen. Teil  effekte, welche immer noch wertvoll gegen  über dem bisherigen Stande der Technik er  scheinen, können aber schon bei wesentlich  geringeren Temperaturdifferenzen erhalten  werden. Die Temperatur des Rohlings wird  zweckmässig so hoch liegen, dass eine Ge  fügebeeinflussung durch die Kerneinfüh  rung eintritt, der Widerstand des Materials  gegen diese Gefügeänderung geringer ist  als der Druck des sich     ausdehnenden    Kernes.  



  Man kann bei einer besonderen Ausfüh  rungsform des Verfahrens die Temperatur     t#_,     mit welcher .der gern in den Rohling ein  geführt wird, auch unterhalb der Raum  temperatur wählen, in welchem Falle zweck  mässig für den Kern gegen Temperatur  schwankungen weniger empfindliche     Eisen-          le;.gierungen    verwendet werden.  



  Bei einer vorzugsweisen Ausführungs  form des Verfahrens wird in den erhitzten  Rohling ein kälterer Kern eingeführt, dessen  Aussendurchmesser dem Innendurchmesser  des ausgedehnten Rohlings möglichst genau  entspricht. Die Erfindung ist aber nicht auf  dieses Merkmal eingeschränkt. Man kann  vielmehr gegebenenfalls auch einen etwas  schwächeren Durchmesser des Kernes wäh  len, um ihn leichter einführen zu können,  sofern bei der späteren Ausdehnung des  Kernes noch ein wesentlicher Druck auf die           In e        iiw        kiiicl    des Rohlings erzielt     -wird,    was  sich     beispielsweise    im Gefügebild des Roh  lings und     insbesondere    des Fertigproduktes  ersehen lässt.  



  Man kann     aber    auch Dorne mit grösserem       Durchmesser    einführen, wobei die Einfüh  rung unter entsprechender Druckanwendung       und    Zuhilfenahme     mechanischem    Einrich  tungen. sowie gegebenenfalls keilförmiger  Gestaltung des     Kernes    an der Spitze erfolgt.  



  Man kann bei andern     Ausführungsfor-          men    den Fern auch in einen nicht     vorgebohr-          ien    und entsprechend erhitzten Rohling un  ter Anwendung     :ehr    hohen Druckes     einpres-          en.    Man kann auf diese Weise den Roh  ling auch nur vorlochen und sodann einen  kalten Kern, wie früher. einsetzen,     ge-          zebenenfalls    nach vorheriger Temperatur  erhöhung des Rohlings.  



  Die     erfindungsgemässe        Behandlung        des          ss.ohlinP,s    vor dem. Walzen kann noch durch       Wiederholung    der geschilderten     Verfahrens-          Schritte.    verbessert werden, und es können  gegebenenfalls thermische     Zwischenbehand-          lun#en        durchgefiibrt    werden.  



       Man    kann den Kern aus einer     Legieriin"     wählen, deren     Ausdehnungskoeffizient    in       einem    Teil oder in dem ganzen in Betracht  kommenden Temperaturintervall grösser ist       11s        der        Ausdehnungskoeffizient    der Eisen-.       Stahl-    oder Metallegierung, aus     -welcher    der       Rohlinc    besteht. Hierdurch wird eine wei  tere     Viürmehrizng    des     Innendruckes    erzielt,  doch ist die Erfindung auf diese zusätzliche  Massnahme nicht eingeschränkt.  



  Man kann in die Bohrung des erhitzten  Rohlings vor dem Einführen des Fernes ein  mit dem Rohling sich     verschweissendes,    bei  spielsweise rostfreies Futterrohr einsetzen.  Es ist in diesem Falle     zumeist    vorteilhaft,  das Futterrohr mit     Raumtemperatur    oder  nur     sehwach        angewärmt    einzusetzen, wobei  es bei dieser Temperatur einen dem erhitz  ten     Rohling        angepa,ssten    Durchmesser auf  weist.  



  Es können auch korrosionsfeste Überzüge  vorgesehen werden.         Das    erfindungsgemässe     Verfahren    eignet  sich zur Herstellung der verschiedensten  röhrenförmigen Hohlkörper, Hohlbohrer     etc.,     Rohre, Rohrläufe für Schusswaffen und der=  gleichen mehr. Seine Anwendung ist um so  vielseitiger, als die verschiedenartigsten     Le-          -ierungen    verwendet werden können.  



  Die nach diesem Verfahren erhaltenen  Gegenstände weisen ein bisher nicht erziel  tes homogenes Gefüge und vorzügliche Güte  eigenschaften auf. Dabei kann unter Um  ständen ein solcher Gegenstand im Ge  brauche wiederholt wärmebehandelt     werden..     wie dies zur Herstellung von neuen Schnei  den     etc.    erforderlich wird, ohne dass die vor  teilhaften Strukturen verloren geben.  



  Durch das stets vollständige Anliegen  des Kernes in der Bohrung bei den     vorzugs-          :;=eisen    Ausführungsformen der Erfindung  ist es möglich,     jegliche    V     erzunderung    prak  tisch auszuschliessen, ein     Ovalwalzen    ist un  möglich. und daher auch jede mit Material  rissen verbundene Faltenbildung vermeidbar.  Es werden auch Materialersparnisse erzielt.  



  Ein nach diesem Verfahren hergestell  ter     Hohlbohrstahl    zeit ein vergleichsweise  höheres     Härteintervall.     



  <I>Ausführungsbeispiel:</I>  Der Rohling besteht aus einem     Material,     wie solches für Gesteinsbohrer geeignet ist.  unter anderem beispielsweise aus einem  Stahl mit 0.7 bis<B>0.8%</B> C, 0,25 bis 0,35  Mn, 0,15 bis 0,25 %     Si,    P und S zusammen  nicht über<B>0,05%.</B> Der Stahl in Form eines  Knüppels, mit gebrochenen     ganten,    Länge  von etwa 0,6 bis 0,8     in,Durchmesser    100 mm,  wird mit einem Loch von     etwa    30 mm ver  sehen und werden beide Enden zur Verhü  tung von     Innenverzunderung    mit Lehmstop  fen verschmiert.

   Der Knüppel wird sodann       m    einem Ofen langsam entsprechend den       bekannten    Erfahrungen auf eine Tempera  i.ur von etwa 800 bis 900   C erhitzt, an den  Rand des Ofens gebracht und ein kalter  Dorn, welcher etwa um 0,2 mm stärker ist  als die Bohrung des kalten Rohlings war,  also ungefähr 30,2 mm aufweist, und wel-           eher    gegen Anschweissen vorher durch An  streichen mit Graphit geschützt wurde, in  die Bohrung eingeführt. Der Rohling wird  dann mit dem Kern in den Ofen geschoben  und neuerlich auf etwa 900   C erhitzt, -so  dann wird in bekannter Weise ausgewalzt.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel, bei wel  chem der Innendruck noch     weiter    erhöht  werden soll, kann derart verfahren werden,  dass ein Rohling wie oben erhitzt wird und  ein Kern mit 31 mm Durchmesser durch  Fallhammer oder     Presse    in den Rohling ein  geführt     wird,    wonach man weiter wie oben  vorgeht.  



  Dem bisherigen Stande der Technik  gegenüber sollen auch solche Ausführungs  formen der Erfindung als     mitgeschützt    er  achtet werden, bei welchen der Durchmes  ser des Dornes annähernd gleich und ge  gebenenfalls etwas kleiner als der der Boh  rung     ist,    sofern der Dorndurchmesser zu  gross ist, um ein leichtes     Einführen    des Dor  nes in .den kalten Rohling zu gestatten, und  der Dorn unter Ausnützung von erheblichen  Temperaturdifferenzen in den verhältnis  mässig ausgedehnten Rohling eingesetzt wird.

    Denn es wird in solchen Fällen bereits die  Möglichkeit der Verwendung stärkerer  Dorne, als solche nach dem jeweils vorhan  denen Genauigkeitsgrad der     Bearbeitung    in  den kalten Rohling eingeführt werden- könn  ten, erzielt und damit ein innigeres Anlie  gen des     Dornes,        wa!s    an sich als wertvoller  Fortschritt gemäss vorliegender Erfindung  angesehen werden     müss.     



  Bei Ausführung des     erfindungsgemässen          Verfahrens    können auch Rohrseelen ein  gebracht werden, welche korrosionsfest sind  oder andere besondere Eigenschaften für  Spezialzwecke aufweisen sollen. Hierzu  wird beispielsweise     ein    Futterrohr entspre  chender Zusammensetzung erhitzt und der  kalte Dorn von vorzugsweise etwas grösse  rem Durchmesser in das heisse Futterrohr  eingezogen, wie oben beschrieben. Der Dorn  kann     einen        Graphitanstrich    oder dergleichen  aufweisen, um     ein    eventuelles Anschweissen  des     Futterrohres    an den Dorn zu verhindern.

      Dorn und Futterrohr werden dann ausküh  len gelassen und im kalten Zustand in den  erhitzten Rohling eingeführt, wobei der  Durchmesser des kalten Dornes samt auf  gezogenem Futterrohr zweckmässig grösser  ist als der Durchmesser der Bohrung des  kalten Rohlings, ähnlich wie dies oben für       ere        Ausführun-siermen    beschrieben  <B>i</B>     -tnd        #D     wurde.  Statt dass ein Futterrohr auf den Dorn  aufgezogen wird, kann gegebenenfalls der  Dorn einen Überzug aus einer Legierung  oder Metall, welche für den Spezialzweck,  ,dem das Futterrohr dienen soll, geeignet ist.

    durch Aufspritzen     erhalten    oder, wenn dies       wirtschaftlich    ist, durch Tauchen des Dorne  in ein Bad aus der geschmolzenen Legierung  und dergleichen mehr und sollen auch solche  Ausführungsformen. wenn diese auch sel  tener in Betracht kommen, als geschützt  erachtet werden.  



  Die Erfindung ist betreffs der Art des       Auswalzens    des Werkstückes nicht einge  schränkt zu verstehen. Die Formverände  rung des Knüppels kann     in    an sich bekann  ter Weise fortschreitend unter     ZuhilfenahmE     einer grösseren Anzahl von Kalibern er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von rohrför inigen Gegenständen aus metallischen Werk stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein < gelochter Rohling einem hohen Innendruck unterworfen und unter Aufrechterhaltung dieses Druckes verformt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Roh ling wirkende Innendruck durch einen bei Erhitzen auf Verformungstemperatur sich stärker als der Rohling ausdehnen den Kern ausgeübt wird.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein gelochter Rohling allein auf eine höhere Tempera tur erhitzt und ein auf erheblich tie- ferer Temperatur befindlicher Kern ein gesetzt wird, dessen Durchmesser bei dieser tieferen Temperatur dem Innen durchmesser des bereits erhitzten und entsprechend ausgedehnten Rohlings ent spricht, worauf der Rohling samt dem Kern auf Walztemperatur erhitzt und ausgewalzt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass vor dem Ein setzen des Kernes der Zunder vom Roh ling entfernt wird. -1. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Rohling allein auf etwa 300 C erhitzt wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da- duruh gekennzeichnet, dass der Rohling allein bis in die Nähe der Walztempera tur erhitzt wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet. dass der Rohling auf eine Temperatur zwischen 900 und 1.100 C erhitzt wird, so dass eine mög lichst grosse Ausdehnung des Rohlings erzielt wird, ohne dass eine ungünstige Strukturänderung eintritt. 7. Verfahren nach Unteransprucb 5, da durch gekennzeichnet. dass der Rohling auf eine Temperatur unter 900 " C er hitzt wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Rohling auf eine Temperatur über 11.00 C ,er hitzt wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der gern bei seiner Einführung in den Rohling Raum temperatur aufweist. 10. Verfahren nach Unteranspruch \?, da durch gekennzeichnet, dass der gern bei seiner Einführung eine unterhalb der Raumtemperatur liegende Temperatur aufweist. 11. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kern bei seiner Einführung zwecks Sehonung schwach erhitzt ist. 12.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Kern aus einer Legierung verwendet wird, deren Ausdehnungskoeffizient mindestens in einem Teil des in Betracht kommenden Temperaturintervalles grösser ist als der Ausdehnungskoeffizient des Materials, aus welchem der Rohling besteht. 7.3. Verfahren nach Unterauspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Ausdeh nungskoeffizient der Legierung des Ker nes in dem ganzen in Betracht kommen den Temperaturintervall grösser ist als der Ausdehnungskoeffizient des Mate rials des Rohlings. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kern vor seinem Einführen in den Rohling mit einer das Anschweissen des Kernes ver hindernden Schicht versehen wird. 15. Verfahren nach Unteranspruch 2, da. durch gekennzeichnet, dass der Rohling vor dem Einführen des Kernes in den Rohling mit einer das Anschweissen des Kernes an den Rohling verhindernden Schicht versehen wird. 16. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass gern und Rohling vor dem Einführen des gerne in den Rohling mit einer das Anschwei ssen des Kernes an den Rohling verhin dernden Schicht versehen werden. 17.
    Verfahren nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass eine das An schweissen des Kernes an den Rohling verhindernde Schicht aus Crraphit ver wendet wird. 18. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmes ser des verwendeten Kernes ein leichtes Einführen des Kernes in den Rohling gestattet. 19. Verfahren nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch Einführung von Ker nen von den Lochdurchmesser des erhitz ten Rohlings übersteigendem Durchmes ser in den Rohling. 20. Verfahren nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der gern an -der Spitze keilförmig gestaltet ist. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohling durch einen eingepressten gern vorgelocht und sodann ein kalter gern zwecks Erzie lung hohen Innendruckes eingesetzt wird. 22. Verfahren nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass .die Tempera tur Ues gelochten Rohlings vor Einsetzen des kalten Kernes erhöht wird. 23. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass in die Boh rung des erhitzten ]Rohlings vor dem Ein führen des Kernes ein Futterrohr mit Raumtemperatur eingesetzt wird, wel ches bei dieser Temperatur einen dem er hitzten Rohling angepassten Durchmesser aufweist. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung des Rohlings durch Auswalzen erfolgt.
CH165214D 1932-10-26 1932-10-26 Verfahren zur Herstellung von rohrförmigen Gegenständen aus metallischen Werkstoffen. CH165214A (de)

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