CH165217A - Werkzeugmaschine mit Gegenhalter, insbesondere Fräsmaschine. - Google Patents
Werkzeugmaschine mit Gegenhalter, insbesondere Fräsmaschine.Info
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Description
Werkzeugmasehine mit Gegenhalter, insbesondere Fräsmasehine. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Werkzeugmaschinen, die einen Gegen halter besitzen, insbesondere auf Fräsmaschi nen. Da die bisher verwendeten Gegenhalter eine vollständig unnachgiebige, erschütte rungsfreie Aufnahme der Beanspruchungen nicht gewährleisten, sind sie bisher meist durch lösbare oder feste Scheren- oder Säu lenverbindungen mit ihrem vordern Ende zum Iionsol bezw. der Grundplatte abge stützt.
Diese Scheren- oder Säulenverbindun gen sind bei der Bedienung und Beobachtung der Maschine hinderlich und machen die Be arbeitung sperriger Werkstücke in vielen Fällen unmöglich.
Zweck der Erfindung ist, diese Scheren oder Säulenverbindungen am vordern Ende des Gegenhalters entbehrlich zu machen, ohne hierbei die Starrheit der Maschine züz verringern, vielmehr diese sogar noch mög lichst zu vergrössern. Dieser Zweck wird da: durch zu erreichen versucht, dass der Gegen- halter durch Seitenverstrebungen abgestützt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfin dung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer Fräsmaschine, Fig. 2 eine zugehörige Seitenansicht, Fig. 3 einen Grundriss und Fig. 4 eine Einzelheit.
Am obern Ende des Ständers 4 der Fräs maschine ist der Gegenhalter 1 in an .sich be kannter Weise befestigt. Er ist daneben noch durch seitlich angeordnete Seitenver strebungen 7, 8 gegenüber dem Ständer 4 ab gestützt. Die Verstrebungen 7, 8 sind mit dem Gegenhalter 1 durch Führungen 2, 3 verbunden. Die Führungen 2, 3 sind am Gegenhalter 1 angebracht; sie können aber auch an den Verstrebungen angeordnet sein. Die Verstrebungen können am Ständer starr oder lösbar befestigt sein.
Zwecks leichteren Aufbaues der Maschine ist es vorteilhaft, ,die Verstrebungen als besondere, leicht abnehm bare Teile auszubilden. Bei der in der Zeich nung dargestellten Ausführungsform sind am Ständer 4 Führungen 5, 6 vorgesehen, in denen .die Verstrebungen 7, 8 mittelst Schrau ben 10 festgeklemmt werden können.
Die Seitenverstrebungen müssen hohe Be- anspruchungen ohne Formänderung aufneh men können; zweckmässigerweise erhalten sie deshalb einen T- oder U-förmigen (Fig. 4) Querschnitt und zur weiteren Versteifung nach Bedarf Rippen, die vorzugsweise in Zickzackform angeordnet sind. Auch können die Seitenverstrebungen als Gitterträger aus gebildet werden.
Die Führungen 2, 3 für die Enden der Verstrebungen 7, 8 sind derart ausgebildet, dass eine wagrechte Verschiebung des Gegen halters 1 in seiner Längsrichtung möglich ist. Bei Bearbeitung sperriger Werkstücke, etwa mit 3Vlesserkopf, kann es erforderlich sein, den Gegenhalter 1 ganz zurückzuschieben. Sollen die Seitenverstrebungen in einem sol chen Fall ganz entfernt werden, so müssen sie geringes Gewicht haben und können zu diesem Zweck mit Durchbrechungen versehen sein.
Die Seitenverstrebungen können auch durch ein Gelenk oder Scharnier mit dem Gegenhalter verbunden sein. Sie können auch durch ein Gelenk oder Scharnier mit dem Ständer verbunden sein, so dass sie bei Verschiebung des Gegenhalters 1 in seine äussersbe Linksstellung nur zurücl#:geklappt zu werden brauchen.
Die Seitenverstrebungen können auch mit dem Gegenhalter aus. einem Stück bestehen oder starr mit ihm verbunden sein. Zum Zwecke der Verschiebung des Gegenhalters muss dann die Verbindung der Seitenverstre bungen mit dem Ständer durch eine wag rechte Führung hergestellt sein.
Bei dem gezeichneten Beispiel sind die Führungen 2, 3 bezw. 5, !6 als T-Nuten aus gebildet, in welche Führungsteile 9 der Ver strebungen 7, 8 eingreifen. Zum Festklem men dienen die Schrauben, 10, jedoch können, besonders bei Schwalbenschwanzführungen, andere Klemmeinrichtungen vorgesehen sein, .die ein. Anpressen zum Beispiel :durch Keil wirkung von aussen oder von innen her er möglichen.
Zur Erzielung einer möglichst spielfreien Gleitverbindung und einer siche ren Klemmverbindung können möglichst viele und grosse Gleit- und Druckflächen an geordnet sein. Die Führungsteile am Ständer und am Gegenhalter -können die entsprechend ausgebildeten Führungsbahnen der Seiten verstrebungen umfassen oder umgekehrt. Die hintern Führungen für die Seitenverstrebun gen können auch durch besondere, neben dem Ständer 4 angeordnete Säulen ersetzt sein, auf denen die Seitenverstrebungen gelagert sind. Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, die Führungen 5, 6 aus einem Stück mit dem Ständer herzustellen, und zwar so, dass sie seitlich aus dem Ständer 4 herausragen. Hier durch wird eine grössere Festigkeit des Stän ders besonders gegen Verdrehung erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Werkzeugmaschine mit Gegenhalter, ins besondere Fräsmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gegenhalter durch Seiten verstrebungen abgestützt ist. UNTERAI#TSPRüCHE 1. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen abnehmbar angeordnet sind. 2. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen mit ihrem einen Ende ge lenkig mit dem Ständer der Maschine ver bunden sind. 3. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen mit ihrem einen Ende ge lenkig mit dem Gegenhalter verbunden sind. 4.Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Seiten verstrebungen mit dem Ständer zusammen einen starren Bauteil bilden. 5. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen mit dem Gegenhalter zu-' sammen einen starren Bauteil bilden. 6. Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen derart angeordnet sind, dass der Gegenhalter in seiner Längsrichtung verschoben werden kann. 7.Werkzeugmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintern Führungen für die Seitenverstrebungen mit dem Ständer der Maschine aus einem Stück bestehen und als Versteifungsrippen des Maschinenständers ausgebildet sind. B. Werkzeugma.sehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten verstrebungen auf neben dem Ständer an geordneten Säulen gelagert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE165217X | 1931-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165217A true CH165217A (de) | 1933-11-15 |
Family
ID=5684970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165217D CH165217A (de) | 1931-09-07 | 1932-08-02 | Werkzeugmaschine mit Gegenhalter, insbesondere Fräsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165217A (de) |
-
1932
- 1932-08-02 CH CH165217D patent/CH165217A/de unknown
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