Einrichtung zum Aufsetzen oder Abheben der Wicklungen von Transformatoren. Die Erstellung eines Grosstransformators an einem Ort, an den dieser nicht in fertig zusammengebautem Zustand gebracht werden kann, erfordert bekanntlich beträchtlichen Zeitaufwand und erhebliche Kosten.
Ebenso ist der Ersatz schadhaft gewordener Wick lungen einzelner Siiulen durch neue sehr um ständlich<B>und</B> mühsam. Diese Nachteile rühren davon her, dass bei den bekannten Transfor- matorbauarten die Wicklungen der Säulen direkt oder unter Zwischenlage von Distanz stücken, auf gemeinsamen Trägern ruhen, die aus einem einzigen Gussstück oder aus einem durchlaufenden, aus Walzprofilen zusammen gesetzten Stück bestehen und an den Längs seiten des untern Joches angeordnet - sind.
Die Erfindung betrifft nun eine Einrich tung, durch welche die erwähnten Schwierig keiten bei der Aufstellung und beim Aus wechseln der Wicklungen vermieden werden. Zu diesem Zweck sind die Tragbalken für die Wicklungen der Säulen des Transfor mators in ebensoviele lösbar miteinander zu verbindende Stücke unterteilt, wie der Trans formator Säulen aufweist.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel kommt unter jede auf Zwischenstücken b ruhende Säulenwicklung a zu beiden Seiten des Joches je ein Tragbalkenstück c. Nach erfolgter Montage werden diese Stücke durch Flanschverbindungen und zugehörige Ver schraubungen f wieder zu einem durchlaufen den Träger vereinigt, der die Stabilität und Festigkeit eines ununterbrochenen Balkens besitzt.
Das Aufsetzen und Abheben der Wicklungen wird zum Beispiel wie folgt be werkstelligt: Nach dem Abheben des obern Joches werden behelfsweise quer über die Wicklungen besondere Pressbalken d gelegt und diese über Zugstangen e mit den Trag balkenstücken c verbunden. Mit Kran oder Flaschenzug können nun an diesen Zug stangen alle oder einzelne Wicklungen des Transformators gemeinsam mit dem Trag balkenstück abgehoben oder aufgesetzt wer den. Der unterteilte Tragbalken c kann aus gegossenem Werkstoff bestehen oder aus Walzprofilen zusammengesetzt sein.
Bei Wicklungsschäden gestattet die Ein richtung, die Wicklungen der Säule, an wel cher der Schaden aufgetreten ist, in kürzester Zeit durch Reservewicklungen zu ersetzen, welche zweckmässig samt den zugehörigen Tragbalkenteilen und Distanzstücken unter <B>Öl</B> in Bereitschaft gehalten werden.
Device for placing or removing the windings of transformers. The creation of a large transformer at a location where it cannot be brought in a fully assembled state is known to require considerable expenditure of time and considerable costs.
The replacement of damaged windings of individual columns with new ones is also very laborious and tedious. These disadvantages arise from the fact that in the known transformer types the windings of the columns, directly or with the interposition of a distance, rest on common supports that consist of a single casting or of a continuous piece composed of rolled profiles and along the length sides of the lower yoke - are.
The invention now relates to a device through which the aforementioned difficulties can be avoided when installing and changing the windings. For this purpose, the support beams for the windings of the columns of the transformer are divided into as many releasably interconnected pieces as the transformer has columns.
In the illustrated embodiment, a supporting beam piece c comes under each column winding a resting on intermediate pieces b on both sides of the yoke. After assembly, these pieces are reunited by flange connections and associated screw connections f to a run through the carrier, which has the stability and strength of an uninterrupted beam.
The placing and lifting of the windings is done, for example, as follows: After lifting the upper yoke, special press beams d are temporarily placed across the windings and these are connected to the supporting beam pieces c via tie rods e. With a crane or pulley system, all or individual windings of the transformer can now be lifted or placed on this train together with the supporting beam piece. The subdivided supporting beam c can consist of cast material or be composed of rolled profiles.
In the event of winding damage, the device allows the windings of the column on which the damage has occurred to be replaced in the shortest possible time with reserve windings, which are conveniently kept in readiness together with the associated support beam parts and spacers under <B> Oil </B>.