CH165272A - Streckenschutzanordnung. - Google Patents

Streckenschutzanordnung.

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CH165272A
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CH
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line
relay
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Str        eckenschutzanor        dnung.       Es sind     Streekenschutzschaltungen,    bei  denen jedes Leitungsende mit     Anregerelais     und     Energierichtungsrelais    ausgestattet ist,  welche     die        Auslösung    eines     Leitungsschalters          nur    dann herbeiführen, wenn am andern  Streckenende nicht aus der Leitung heraus  fliessende Energie festgestellt wird, bekannt.

    Man hat. dies in der Weise     bewirkt,    dass ent  weder vom entfernten Streckenende aus das       Auslösekommando    ausgesendet wird, oder  eine     unerwünschte    Abschaltung durch einen  Sperrbefehl vom entfernten     Streckenende    her  verhindert wird.  



  Die Erfindung befasst sich mit Anord  nungen der ersteren Art, das heisst das Kom  mando zum Auslösen des Schalters wird  von der Relaiseinrichtung am entfernten  Streckenende gegeben. Für die Übertragung  dieses     Auslösekommandos    ist jedes Strecken  ende mit einer     Hilfsstromquelle        ausgerüstet.     Wenn     beispielsweise    am linken Ende der  Strecke Überstrom auftritt und das Energie-         riehtungsrelais    in die Strecke     hineinweist,

       dann wird an diesem     Streckenende    die     Ililfs-          stromquelle    in Tätigkeit gesetzt oder sonst  wie zur Aussendung eines     Auslösekommandos     für den Schalter am rechten Streckenende ge  bracht. Am rechten Streckenende kann dieser  Befehl aber nur dann zur Auslösung des  Leitungsschalters führen, wenn dort eben  falls Überstrom und in die Strecke hinein  fliessende. Energie durch die entsprechenden  Relais festgestellt ist.

   Mit dem Auftreten des  Überstromes, der in die Strecke     hineinfliesst,     ist aber auch am rechten     Streckenende    die  Anordnung zur Aussendung des Auslöse  kommandos für das linke Streckenende in  Tätigkeit gesetzt, so dass praktisch gleich  zeitig die Leitungsschalter im rechten und  linken Streckenende ausgelöst werden.  



  Wenn am rechten Streckenende dagegen  kein     Überstrom    herrscht, dann hat bei der  bekannten Anordnung der am rechten  Streckenende ankommende     Kommandostrom,         der vom linken Streckenende ausgeht, die  Wirkung, dass am rechten Streckenende der       Hilfsstromsender    in Tätigkeit gesetzt wird,  damit er die sofortige Auslösung des  Schalters am linken Streckenende bewirken       kann.     



  Erfindungsgemäss braucht in dem Falle,  dass nur an einem Streckenende Überstrom  auftritt, am andern Streckenende dagegen  kein Überstrom festgestellt wird, die Sende  einrichtung an diesem Streckenende nicht in  Tätigkeit zu treten, sondern der von dem  einen Streckenende ausgehende Hilfsstrom  wird zur Ausgangsstation zurückgeleitet und  ruft auf dieser dann die gleichen Wirkungen  hervor wie ein vom entfernten Streckenende  her ausgesandter Hilfsstrom.

   Der Vorteil der       Anordnung    liegt darin, dass keine besondere  Energiequelle für den     Hilfsstromsender    vor  gesehen zu werden braucht; vielmehr kann  als Spannungsquelle für die Hilfsströme ein       Wandler    (Stromwandler) dienen, dessen Se  kundärspannung genutzt wird; denn es  braucht jeweils nur an einem solchen Ort  ein Sender in Tätigkeit zutreten, an dem  auch Überstrom herrscht. Bei den bekannten  Anordnungen dagegen     muss'    auch an einem  solchen Leitungsende der     Sender    in Tätigkeit  treten, an welchem kein Überstrom und unter  Umständen auch keine Leitungsspannung zur  Verfügung steht.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dient die  Figur.  



       In    dieser ist als Ausführungsbeispiel     eine     Schutzanordnung für eine Starkstromleitung  dargestellt. Am linken Streckenende ist das  Richtungsrelais     mit    1, ein Anlegerelais       (Überstromrelais)    mit 2, ein Zeitrelais     mit    3,  zwei Hilfsrelais mit 4 und 5 und zwei Re  lais mit Umschaltkontakten mit 6 und 7 be  zeichnet. Die entsprechenden Relais der rech  ten Seite sind mit 11, 12 bis 17 bezeichnet.  Die Leitungsstrecke, die abgeschaltet werden  soll, ist mit 20 bezeichnet. Der Schalter am       linken    Streckenende ist mit 21. und der Schal  t* am rechten Streckenende mit 22 be  ziffert.

   Die     Hilfsstromquelle    am linken  Streckenende     bezw.    am rechten Streckenende    ist mit 23     bezw.    24 benannt und die Aus  lösespulen am linken und am rechten     Strek-          kenende    führen die Kennzahlen 25     bezw.    26.  



       Die    Anordnung wirkt folgendermassen:  Wenn am linken Streckenende Überstrom  auftritt, spricht dort das     Überstromrelais    2  an, welches das Zeitrelais 3 einschaltet.  Das Zeitrelais 3 erregt über einen     Moment.an-          kontakt    den Hilfsmagneten des Richtungs  relais 1 und über einen weiteren Momentan  kontakt das Umschaltrelais 6. Durch die Er  regung des Umschaltrelais 6 wird die Se  kundärspule eines Übertragers     3,0    so um  geschaltet, dass, wenn der Übertrager 30 er  regt wird, dadurch das Relais 5 zum An  sprechen kommt und seinen Kontakt schliesst.

    Das Relais 5 bringt auf diese Weise das  Relais 4 zum Ansprechen, wodurch die Aus  schaltspule 25 mit dem einen Kontakt des  Richtungsrelais 1 verbunden wird. Wenn die  Energie in die Strecke     hineinfliesst,    erhält  dieser Kontakt des Richtungsrelais 1 durch  das Richtungsrelais     Verbindung    mit dein  Pluspol der Ortsbatterie, so dass der Leitungs  schalter dann beim Ansprechen des Relais 4  geöffnet     wird.     



  Mit dem erwähnten Kontakt des Energie  richtungsrelais 1, welcher mit dem Pluspol  der Ortsbatterie Verbindung bekommt, wenn  der Strom in die Strecke hinein fliesst, ist  ferner das Umschaltrelais 7 verbunden. Der  Umschaltkontakt dieses Relais schliesst die  Sekundärspule eines Übertragers ' 31, der zur  Sendeeinrichtung gehört, normalerweise kurz.  Beim Ansprechen des Relais 7 wird der Kurz  schluss aufgehoben und ein Hilfsstrom über  einen zweiten Übertrager 32, eine Hilfsfern  leitung 33 zu einem Eingangstransformator  40 am andern Streckenende gesendet, der  dem Transformator 30 entspricht. Das andere  Streckenende besitzt ein dem Relais     G    ent  sprechendes Umschaltrelais 16.

   Wenn das       Anregerelais    12 am rechten Streckenende  nicht angesprochen hat, dann steht der  Umschaltkontakt des Relais 16 in der ge  zeichneten Ruhestellung. Das am Transfor  mator 40 aufgenommene     Wechselstromzeichen     wird dann über den in der Ruhelage stehen-      den     Kontakt    des Umschaltrelais 16 der Pri  märwicklung eines Übertragers 42     zugeleitet,     welches dem Transformator 32 entspricht.  Das     über    den Transformator 32 zum rechten  Streckenende gesendete Stromzeichen wird  also über den Transformator 42 zum Sende  ort, das heisst zum linken Streckenende, zu  rüekgeleitet.

   Dort erregt es, wie schon be  sprochen, über den in der Arbeitsstellung be  findlichen Umschaltkontakt 6 das Empfangs  relais 5, welches über das Hilfsrelais 4 die  Einschaltung der     Auslösespule    25 herbei  führt.  



  Im Vorangehenden sind die Vorgänge  beschrieben, die sieh im wesentlichen am  linken Streckenende abspielen, wenn dort in  die Strecke hineinfliessender     Überstrom    auf  tritt, während für das letzte Streckenende       Stromlosigkeit    angenommen wurde.

   Wenn  auch am     rechten    Streckenende Überstrom        < Luftritt,    der in die Strecke     hineinfliesst,    dann  bewirken das     Anregerelais    12 und das Rich  tungsrelais 1.1, dass zunächst der Umschalter  des Relais 16 in die Arbeitsstellung um  gelegt wird, so dass' also ein vom linken  Streckenende ausgehendes Stromzeichen dem       Empfangsrelais    15 zugeleitet wird, und mit  Hilfe des Relais 14 die sofortige Einschal  tung der     Auslösespule    26 herbeiführt.

   Gleich  zeitig wird der Umschaltkontakt des Relais       1'7    in die Arbeitsstellung gezogen, so dass von  der     Hilfsspannungsquelle    24 aus über den  Transformator 42, den Eingangstransforma  tor 30 und den in der Arbeitsstellung stehen  den Umschaltkontakt des Relais 6 ein Hilfs  strom zur Erregung des Relais 5 am linken       Streckenende    ausgesendet wird, um auch am  linken Streckenende, wie schon beschrieben,  mittelst des Relais 4 die sofortige Einschal  tung der     Auslösespule    25 zu     bewirken.     



  Die     Hilfsstromquelle    23 besteht gewisser  massen in einem Belastungswiderstand des  Stromwandlers. Man braucht keine besondere       Hilfsstromquelle    vorzusehen, weil es durch    die Umschaltrelais 6     bezw.    16 erreicht. wird,  dass nur eine solche Relaiseinrichtung ein       Hilfsstromzeichen    auszusenden braucht, wel  che vom Überstrom angeregt wird. Am rech  ten     Streckenende    ist. angedeutet, dass die       Hilfsspannungsquelle    24 in einem vom Lei  tungsstrom erregten Wandler besteht.  



  In der Darstellung ist eine     Hilfsleitungs-          anordnung,    welche sich nur für Wechsel  stromübertragungen eignet, als Beispiel ge  wählt. Statt dessen kann aber auch eine  Gleichstromübertragung zur Anwendung  kommen, wenn ebenfalls zwei Übertragungs  kanäle vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckenschutzanordnung mit Anrege relais und Energierichtungsrelais an jedem Streckenende und Hilfsstromquellen, welche durch das Ansprechen des Anregerelais bei in die Strecke hineinfliessender Energie zur Aussendung eines Kommandostromes zur Herbeiführung der Schalterauslösung veran lasst werden, dadurch gekennzeichnet, dass bei nur an einem Streckenende ansprechendem Anregerelais und in die Strecke hinein fliessender Energie der Kommandostrom, der von der zugehörigen Hilfsstromquelle aus gesendet wird,
    am andern Streckenende über einen vom dortigen Anregerelais abhängigen Stromkreis zu dem Empfangsrelais des Sende ortes zurückgeleitet wird, und hier die glei che Wirkung hervorruft wie ein vom andern Streckenende ausgesandter Kommandostrom. UNTERANSPRUCH: Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass' die Hilfsspannung die Sekundärspannung eines vom Leitungs strom erregten Wandlers ist.
CH165272D 1931-10-31 1932-10-17 Streckenschutzanordnung. CH165272A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE165272X 1931-10-31

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CH165272A true CH165272A (de) 1933-11-15

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ID=5685040

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CH165272D CH165272A (de) 1931-10-31 1932-10-17 Streckenschutzanordnung.

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