CH165276A - Quecksilberdampfgleichrichtergefäss. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichtergefäss.

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CH165276A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Quecksilberdampfgleichr        iehter    g     efäss.       Die Erfindung betrifft ein     Quecksilber-          dampfgleichrichtergefäss,        insbesondere    mit  Metallwandung, wie solche zur Leistungs  übertragung zwischen Wechselstrom- und  Gleichstromkreisen verwendet werden, und  bezweckt die     Beherrschung    des Dampf  druckes in solchen Entladungsgefässen zu  vervollkommnen     lind.    dadurch ihre Belastbar  keit zu vergrössern.  



  Es ist bei     Q.uecksilberdampfgleichrich-          tern,        insbesondere    solchen für hohe Leistungen,  wichtig, dass der     Druck    des Dampfes in dem       evakuierten    Raum des Entladungsgefässes kon  stant auf einem     vorgeschriebenen    Wert ge  halten wird. Wenn dieser Druck niedrig ist,  so wird dadurch der Strom, den der Dampf  übertragen kann, herabgesetzt;     wenn    dagegen  der Druck zu hoch ist, so ist damit die Ge  fahr des     Sichniederschlagens    von Dampf ver  banden.

   Das     Quecksilberdampfentladungs-          gefäss        arbeitet    daher nur innerhalb     vorge-          schriebener    verhältnismässig enger Grenzen       hizissichtlich    des Dampfdruckes und der Tem-         peratur    am     günstigsten,    und es ist daher  wünschenswert, die     Kühlmittel,    welche die  für das Arbeiten des Gefässes ungünstige  Wärme absorbieren sollen, so. einzurichten,  dass der Dampfdruck innerhalb dieser Gren  zen gehalten wird.  



  Es     haben    sich     indessen,    insbesondere bei       Quecksilberdampfentladungsgefä.ssen        dadurch     Schwierigkeiten ergeben, dass in verschiede  nen Teilen des Raumes dieser Gefässe durch  die     Kühlmittel    ausserordentlich viel mehr  Verlustwärme pro Raumeinheit absorbiert  werden muss als in andern Teilen des, Raumes.  



  Die Erfindung sei näher erläutert anhand  .des im folgenden     beschriebenen,    auf der  Zeichnung dargestellten     Ausführungsbei-          spiels    der     Erfindung.    .  



       In    der     Zeichnung        ist    ein     Quecksilber-          dampfgleichrichtergefäss    dargestellt mit dein  Vakuumraum 10, einer Kathode     11    aus ver  dampfendem Quecksilber und einer Mehrzahl  von Anoden 12, von denen in der Zeichnung  nur eine     erkennbar    ist.

   Der Rum 10     wird         von     einem    Gehäuse 13     mit    einer     Seitenwaii-          dung    14     und        einer    untern Bodenwandung 15,  die konzentrisch in bezug     auf    die Kathode 11  angeordnet ist, und     einem    Kondensationsdom  16 gebildet. Die Anoden 12 sind innerhalb  von     Anodenschutzrohren    17 angeordnet, die  an der Wandung in der     Nähe    der Seiten  wand 14 befestigt und mit Öffnungen 18 für  den     Lichtbogendurchtritt    zwischen Anode  und Kathode versehen sind.

   Um den Räumen  innerhalb     Jes    Gehäuses 13 und     des    Domes 16  Wärme zu entziehen, sind die     Kühlmittel-          behälter    19, 20 vorgesehen, durch die von  einer geeigneten Quelle her     das        Kühlmittel     <B>1</B> strömt. Um die     wärmeabsorbierenden          22          Flächen    indem Raum     oberhalb    der Kathode  11 und innerhalb des Domes 16 zu ver  grössern, sind Kühlschlangen 22 angebracht,  die von .dem Kühlmittel durchflossen werden.  



  Das     Kühlmittel        tritt    bei dem     Einlassrohr     2'3 ein, durchströmt dann     eine    Kathodenkühl  kammer 24, die unter der Kathode 11 ange  ordnet ist. gelangt dann zu- einer Kühlkam  mer 25, die von dem zentralen Teil der Bo  denwandung 15 des Raumes 13 und dem       obern    Teil des die Kathode tragenden Teils  26 gebildet wird, gelangt durch ein Rohr ? 7  zu der Kühlschlange 22 innerhalb des Domes  16,     und    dann durch das     Abflussrohr    28 der  Kühlschlange 22 in den Kühlraum 20 und  dann durch das     Ausflussrohr    29 des Kühl  raumes 20 in ein Rohr 30.

   Bei     bekannten     Entladungsgefässen von :der dargestellten Art  wurde das     Kühlmittel    von dem Rohr 30 nach  dem untersten Teil des Mantels 19 abgeführt.  Zu diesem Zwecke war -der Mantel 19     mit     einem Rohr 31 verbunden, das um diesen un  tern Teil des     Mantels    19 gewunden und mit  einer Mehrzahl von Öffnungen 32 'versehen  war, um das     Kühlmittel    in dem Mantel zu  verteilen und örtliche Überkühlungen der       Wandung    15 zu vermeiden. Die Kühlflüssig  keit wurde dann von dem     obern    Teil des  Mantels 19 durch ein     Auslassrohr    33 abge  führt.  



  Es     sind    nun     Kühlrohre    35 über der Bo  denwandung 15, vor den     Öffnungen    18 der       Anodenschutzrohre    17     vorgesehen.        Zn    der    Nähe     dieser        Rohre    muss die     Lichtbogenent-          ladung    von der Kathode 11 zu den Anoden  12     hindurchgehen.    Weitere     Rohrwindungen     34, vorzugsweise von     verhältnismässig    grossem  Durchmesser verlaufen längs der Seitenwan  dung 14 des Gefässes.

   Das Rohr 30 ist nicht,  wie bei den bisher     bekannten    Gefässen direkt       mit    dem     untern    Teil des Mantels 19 durch  das Rohr .31 verbunden, sondern das     Rohr    30  ist     mit    dem     obern    Teil der Kühlrohre 34 ver  bunden,     so@        ,

  dass    das     Kühlmittel        nun    durch die  Rohrwindungen     .36.    und 35 strömt und dann  von den Rohrwindungen 35 aus durch das  Rohr 31 in den untern Teil des Mantels 19  und aus dem     obern    Teil des     Mantels    in .das       Ausflussrohr    33 strömt.  



  Die Kühlrohre 34 sind in erster Linie in  der Weise wirksam,     dassf    aus dem von der  Kathode aufsteigenden und zu den Anoden  gerichteten Dampfstrom Dampf     herauskon-          densiert    und so     verhindert    wird, dass Queck  silber in die heissen Zonen der Nachbarschaft       der    Anoden gelangt.

   Die Kondensationsflä  chen der     Kühlrohre        34        beeinträchtigen    die       Lichtbogenentladung        zwischen    .der Kathode       und         < den    Anoden nicht merklich, obwohl der  Lichtbogen     dicht    an diesen Rohren vorbei  geht. Die Rohre     sind    in einem hinreichenden  Abstand von den     benachbarten        Wänden    des  Gehäuses 13 angeordnet. so dass diese eben  falls     wirksam    als Kühl- und Kondensations  flächen zur Geltung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampfgleichrichtergefäss, ins besondere mit Metallwandung, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Öffnung eines eine Anode umgebenden Rohres Kühlmittel vor gesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Ruecksilberdampfgleichrichtergefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass,die Kühlmittel derart vorgesehen sind, dass längs des Entladungsweges zwischen Kathodenbehälter (26) und Öffnung (18) des die Anode umgebenden Rohres eine zusätzliche Kühlwirkung ausgeübt wird.
    ?. Quecksilberdampf gleichrichtergefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel in Form von Kühl- sehlanbenwindunben (36, 35) vorgesehen sind, die vor der Öffnung (18) des die Anode umgebenden Rohres verlaufen und sich bis in die Nähe des Kathodenbehäl ters (26) erstrecken. . Quecksilberdampfgleichrichtergefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel (36, 35) an die zur Kühlung der übrigen Teile des Gefässes vorgesehenen Kühlwasserbefässe ange schlossen sind.
    4. Quecksilberdampfgleichriehtergefäss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung derart. ausgebil det ist, dass das Kühlwasser zuerst. dem Kühlgefäss (24, 25) für den Kathoden behälter, dann der Kühlschlange (22) in nerhalb .des Kühldornes und dem Kühl mantel (20) des Domes, .sodann den Kühl- schlangenwindungen (36, 35) und schliess lich dem Kühlmantel (19) des die Anoden enthaltenden Raumes (13) und von dort aus dem Ausflussrohr (33) zugeleitet wird.
CH165276D 1931-07-25 1932-07-25 Quecksilberdampfgleichrichtergefäss. CH165276A (de)

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CH165276D CH165276A (de) 1931-07-25 1932-07-25 Quecksilberdampfgleichrichtergefäss.

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