CH165341A - Verfahren zur Herstellung leuchtender Darstellungen für Reklamezwecke und nach dem Verfahren hergestellte leuchtende Darstellung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung leuchtender Darstellungen für Reklamezwecke und nach dem Verfahren hergestellte leuchtende Darstellung.

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CH165341A
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  Verfahren zur Herstellung leuchtender Darstellungen für     Reklamezwecke    und nach       dein    Verfahren hergestellte leuchtende Darstellung.    Gegenstand der Erfindung ist. ein Ver  fahren zur Herstellung leuchtender Darstel  lungen, zum Beispiel Bilder oder Schriften,  für Reklamezwecke und eine nach dem Ver  fahren hergestellte leuchtende Darstellung.  



  Man hat bereits     leuchtende,    bildliche oder       schriftliche    Darstellung in der Weise herge  stellt, dass man :das Bild oder die Schrift  zeichen mit hochtransparenten Farben auf  eine     hinterspiegelte    Glasscheibe aufmalte.  Durch die Wirkung     des    von .dem Spiegel  reflektierten Lichtes erhält das Bild eine be  sonders starke     Leuchtli:raft,    deretwegen man  derartige Darstellungen als  leuchtend" be  zeichnen kann.  



  Erfindungsgemäss werden die leuchtenden  Darstellungen für     Pteklamezwecke    in minde  stens einer     hoehtrausparenten    Farbe auf eine  aus einer dünnen Metallschicht gebildete  spiegelnde Fläche aufgebracht, worauf die  mit hochtransparenter Farbe     bezw.    Farben  versehene spiegelnde Fläche einer mechani-         schen    Behandlung unterworfen wird, durch  die sie mit einer grossen Anzahl von aus der  Fläche hervortretenden Teilen versehen wird.  



  Die spiegelnde Metallschicht kann zum  Beispiel aus     einem        l#Zetallbleoh,    einer Metall  folie, aus Metallpapier oder dergleichen ge  bildet werden. Das     Aufbringen    der hoch  transparenten Farbe oder Farben kann zum  Beispiel durch Malen, Aufspritzen oder am  besten durch ein an sich bekanntes Druck  verfahren erfolgen.

   Die     hieranschliessende     mechanische Behandlung der spiegelnden  Fläche kann zum Beispiel in einem Prägen  oder Walzen     bestehen.    Die durch sie erzeug  ten hervortretenden     Teile    können zum Bei  spiel in Form von gleichmässig oder ungleich  mässig verteilten, die ganze Oberfläche über  ziehenden Rippen, Rillen oder auch     in    Form  einer     sogenannten        Rasterung        gestaltet    wer  den.  



  Durch diese Art der Behandlung wird  einerseits eine     ausserordentliche    Leuchtkraft      der     unmittelbar    auf der spiegelnden Fläche  selbst angebrachten Darstellung     erreicht,    an  derseits     werden.    durch -die aus der Fläche       hervortretenden        Teile,    die durch die nachfol  gende mechanische     Behandlung    erzeugt sind,       Blendwirkungen    vermieden.

   Gleichzeitig  wird durch     Anbringung    dieser hervortreten  den Teile der Blickwinkel, unter dem die       Darstellung    dem     Beschauer    stark leuchtend  erscheint,     ausserordentlich    vergrössert.  



  Um ein besonders gutes Haften der Farbe       bezw.    Farben an dem spiegelnden metalli  schen Untergrund zu erreichen, kann man  vor     Aufbringung,der    Farbe den Untergrund  mit einem hochtransparenten farblosen oder  leicht gefärbten Lack, zum Beispiel einem       Öllack    oder einem     Zelluloselack        vorbehan-          deln.    Auf einer derartigen Lackschicht haf  ten und trocknen ,die     transparenten    Farben       verschiedenster    Zusammensetzung und Art  besonders gut.  



  Auf die vorgeschlagene Weise lassen sich  praktisch alle     hochtransparenten    Farben,  zum Beispiel organische oder Mineralfarben  verarbeiten,     die    an sich     für,den    vorliegenden  Zweck hinreichende Lichtechtheit aufweisen;

    zum     Beispiel    in Sprit gelöste oder in Öl     emul-          gierte        lichtechte        Indanthrenfarben,        Aniliu-          farben    der     Lichtechtheitsklasse    1,     Algolfarben     und andere, ferner Mineralfarben, zum Bei  spiel feingemahlene     Lüsterfarben    und Lasur  farben, wie Bremerblau,     Camiumgelb,    Mine  ralblau,     Bergblau,    Malachitgrün und viele  andere.  



  Besondere Vorteile     bezüglioh    ,der Mannig  faltigkeit und     Abstufung,der    Farbtöne kann       man    dabei dadurch erhalten,     dass:    man die  Farben in verschiedenen übereinander liegen  ,den Schichten     aufbringt,    die voneinander  durch hochtransparente farblose oder nur  leicht gefärbte     Lackzwischenschichten    ge  trennt     sind.    Hierdurch gelingt es,

   eine       ausserordentlich    grosse Anzahl     verschiedener     Farbtöne in allen     Abstufungen    durch optische       Mischwirkung    der übereinander     liegenden-          Schichten    herzustellen, während beim unmit  telbaren     Aufeinanderlagern    der Farben oder  beim vorherigen Mischen     derselben    vielfach    die     Lichtechtheit        beeinträohtigt    wird und       auch    Trübungen der Farblösungen eintreten.  



       Als        Zwischenschiohten    haben sieh dabei,  wie auch bei der Behandlung des Untergrun  des, durchsichtig klarer handelsüblicher Fir  nis, sowie helle     Harzlösungen,        wie        Kopal-          lacke    oder Manilalacke,     matte    Wachslacke,  ferner     @elluloselacke,    zum Beispiel     Nitroze.l-          luloselösungen,        Zelluloseester,        -äther    oder  Gemische solcher, erwiesen.  



  Auf diese Weise     hergestellte        Bilder    kön  nen mit einer transparenten Deckscheibe,  zum Beispiel einer     Glasschutzscheibe,    ver  sehen werden oder auch ohne eine solche be  nutzt werden, insbesondere dann, wenn sie  mit     einer    besonderen transparenten Lackdeck  schicht versehen sind. Diese     Lackdecksehicht     wird zweckmässig erst nach der mechanischen  Behandlung der Bilder aufgebracht, so     dass     sie durch irgend welche     mechanischen    Bean  spruchungen     nicht    mehr verletzt werden  kann.

   Derartig hergestellte     leuchtende    Bilder  besitzen auch ohne     Glasschutzscheibe    Wetter  f     estigkeit,    um im Freien, zum     Beispiel    für       Aussenreklame    angebracht zu werden.

   Die  einzelnen     Herstellungsteile    einer erfindungs  gemäss, ausgebildeten leuchtenden Darstel  lung sind in der     beiliegenden    Zeichnung bei  spielweise im     Schnitt        veranschaulicht:

            Abb.    1     zeigt    ein Metallblech 1 im Schnitt,       auf,dessen    auf Hochglanz     polierter        Seite    zu  nächst eine transparente Lackschicht 2 auf  ,getragen ist, auf der dann in     transparenten     Farben die bildliche Darstellung zum Bei  spiel in mehreren     übereinanderliegenden     Schichten 8 und 4 mit dazwischen geschalte  ten transparenten     Firnisschiehten    5 angeord  net isst. Hierauf wird das Bild zum Beispiel  durch Prägen mit Rippen versehen, so dass  ,der Querschnitt die aus     Abb.    2 ersichtliche       Gestalt    erhält.

   Es kann nun noch eine     La:ek-          deckschicht    G auf die transparente Darstel  lung aufgebracht werden. Die Schichten sind  der Deutlichkeit halber in grösserem Mass  stäbe gezeichnet.  



  Wo in :den Patentansprüchen von     "hoch-          transparenten    Farben" die Rede ist, ist die  ser Begriff im     weitesten        Sinne    zu verstehen.      so dass er sowohl Mineralfarben, wie auch  organische     Farbstoffe,    wie auch Lackfarben  und Farblacke in geeigneten Lösungsmitteln  umfasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung leuchtender Darstellungen für Reklamezwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung in rain- destens einer hochtransparenten Farbe auf eine aus einer dünnen Metallschicht gebilde ten spiegelnden Fläche aufgebracht wird, worauf die mit hochtransparenter Farbe bezw. Farben versehene spiegelnde Fläche einer mechanischen Behandlung unterworfen wird, durch die sie mit einer grossen Anzahl von hervortretenden Teilen versehen wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als dünne spiegelnde Metallschicht ein Metallblech verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als, dünne spiegelnde Metallschicht eine Metallfolie verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, -da durch gekennzeichnet, dass als dünne spiegelnde Metallschicht ein Metallpapier verwendet wird. 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass hochtranspa: reute Farbe bezw. Farben auf die spie gelnde Metallschicht durch Aufdrucken aufgebracht werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mecha nische Behandlung der spiegelnden Flä che nach dem Aufbringender hochtrans parenten Farbe bezw. Farben durch Prä gen erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die mecha nische Behandlung der spiegelnden Flä che nachdem Aufbringen der hochtra.ns- parenten Farbe bezw. Farben durch Wal zen erfolgt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, !da durch gekennzeichnet, dass nach dem Aufbringen der hochtransparenten Farbe bezw. Farben die spiegelnde Fläche durch mechanische Behandlung mit einer grossen Anzahl von über die ganze Fläche verlaufenden Rippen versehen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die spiegelnde Fläche nach dem Aufbringen der hoch transparenten Farbe bezw. Farben durch mechanische Behandlung mit einer Raste rung versehen wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass vor Aufbrin gung der hochtransparenten Farbe bezw. Farben die spiegelnde Metallfläche mit einer transparenten Grundierungsschicht überzogen wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, -dass hochtranspa rente Farben auf die spiegelnde Fläche in mehreren übereinander liegenden Schichten aufgetragen'werden, die ihrer seits durch transparente Lackzwischen- schichten, voneinander getrennt sind. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet"dass die leuchtende Darstelhmg nach Beendigung der die hervortretenden Teile auf der spiegeln- ,den Fläche erzeugenden, mechanischen Behandlung mit einer Lackschutzschicht versehen werden.
    PATENTANSPRUCH II: Leuchtende Darstellung für Reklame zwecke, hergestellt nach dem Verfahren ge mäss; Patentanspruch I, bestehend aus, einer hochglänzenden Metallschicht, auf der die Darstellung in hochtransparenten Farben aufgetragen ist und die mit hervortretenden Teilen versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 12. Leuchtende Darstellung für Reklame zwecke nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der spiegeln den Fläche b ervortretenden Teile in Form von parallel miteinander verlaufenden Rippen ausgebildet sind. 13.
    Leuchtende Darstellung für Reklame zwecke nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die aus ihr hervor tretenden Teile auf der spiegelnden Fläche in Form einer Rasterung ausge bildet sind. 14. Leuchtende Darstellung für Reklame zwecke nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die hochtransparen ten Farben auf der spiegelnden Fläche in mehreren Schichten übereinander lie gen und durch transparente La.ek- zwischenschichten getrennt sind. 15.
    Leuchtende Darstellung - für Reklame zwecke nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als oberste Schicht der leuchtenden. Darstellung eine trans parente Lackschutzschicht vorgesehen ist.
CH165341D 1931-09-11 1932-06-24 Verfahren zur Herstellung leuchtender Darstellungen für Reklamezwecke und nach dem Verfahren hergestellte leuchtende Darstellung. CH165341A (de)

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