CH165370A - Einrichtung zur Beschleunigung des Füllens und Lösens von Druckluftbremsen und zur Verhütung des Überladens der Bremsleitung. - Google Patents

Einrichtung zur Beschleunigung des Füllens und Lösens von Druckluftbremsen und zur Verhütung des Überladens der Bremsleitung.

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CH165370A
CH165370A CH165370DA CH165370A CH 165370 A CH165370 A CH 165370A CH 165370D A CH165370D A CH 165370DA CH 165370 A CH165370 A CH 165370A
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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  Einrichtung zur Beschleunigung des Füllens und     Lösens    von     Druckluftbremsen    und  zur Verhütung des Überladens der Bremsleitung.         Gegenstand    der Erfindung ist eine zur  Beschleunigung des Füllens und     Lösens,    von       Druclkluftbrernz;

  en    und zur Verhütung des  Überladens der Bremsleitung beim Füllen       derselben    dienende Einrichtung, die bei     Er-          reichring    des zulässigen     Höchstdruckein     einem Behälter, zweckmässig dem     Hilfsluft-          oder    A     u.?gleichsbehälter    der Lokomotive,  selbsttätig die Verbindung zwischen dem       Hauptluftbebälter    und der Bremsleitung       unterbricht..     



  Das Überladen der Bremsleitung ist be  sonders von Nachteil für diejenigen Brems  systeme, die für     stufenweises    Lösen einge  richtet     sind.    Bei diesen Bremssystemen  wirkt auf -das Steuerventil oder auf das  Löseventil der konstante Druck einer Steuer  kammer, die nur bei völlig aufgefüllter  Bremsleitung (5     atm.)    mit dieser oder dem       Hilfsluftbehälter    in Verbindung tritt.

   Findet  nun ein Überladen der     Bremsleitung    und    jener Steuerkammer statt, und es wird eine  Bremsung eingeleitet, so kann die Bremse  nicht wieder völlig gelöst werden, wenn der  Bremsleitungsdruck auf den vorgeschriebenen       Lösedruck    von 5     atm.    gefüllt wird. Die hier  bei erzielte Lösewirkung bleibt hinter der be  absichtigten vollen Lösung der Bremse um  denjenigen Betrag zurück, der dem in der  Steuerkammer herrschenden Überdruck über  den in der Bremsleitung herrschenden     Nor-          maldruck    entspricht.  



  Es sind Vorrichtungen vorgeschlagen wor  den, die das Überladen dadurch verhüten,  dass sie die Zeit, in der die Bremsleitung  durch einen grossen     Querschnitt        unmittelbar     aus dem     Hauptluftbehälter    gefüllt wird, von  der Grösse des vorhergegangenen Druckab  falles in der Bremsleitung abhängig machen.  Erniedrigt nun der Lokomotivführer bei  einer Vollbremsung den Bremsleitungsdruck  - wie dies in derartigen Fällen häufig ge-           sohieht    - unter den Ausgleichsdruck zwi  schen     Hilfsluftbehältern    und Bremszylin  dern, so besteht die Gefahr, dass bei dem  darauf folgenden Lösen die Hilfsluft- und  Steuerbehälter doch überladen werden.  



  Bei der den Gegenstand der Erfindung  bildenden Einrichtung wird ein beim Füllen  der Bremsleitung sich gleichfalls mit Druck  luft füllender Behälter des     vordersten    Fahr  zeuges im Zuge zur Steuerung derjenigen  Vorrichtung herangezogen, die selbsttätig  beim Lösen der Bremse eine     unmittelbare     Verbindung zwischen dem     Hauptluftbehälter     und der Bremsleitung herstellt, wobei der in  diesem Behälter sich bildende Druck diese  Verbindung     unterbricht,    sobald er den Be  trag erreicht hat, der dem Bremsleitungs  druck -bei gelöster Bremse entspricht.

   Hier  für kann sowohl der Hilfsbehälter ,der     Loko-          motiv-Bremsausrüstung,    als auch .der Aus  gleichsbehälter benützt werden.  



  Dadurch -werden Überladungen     3b    im  vordersten     Hilfsluftbehälter    oder in einer be  sonderen Steuerkammern, die über den Hilfs  behälter aufgeladen wird, vermieden.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 das Schema der       Lokomotivausrüstung    einer entsprechend       durchgebildeten    Bremseinrichtung, wobei die       Überwachung    der     Breinsleitungsfüllvorrich-          tung    durch den     Hilfsluftbehälter    erfolgt.  



  Mit 1 ist das     Führerbremsventil,    mit 2  die     bakannte    Ausgleichsvorrichtung, und mit  der     Leitungsdrucl¯regler    bezeichnet, der  dazu vorgesehen ist, bei in Fahrtstellung be  findlichen     Führerbremsventil    .den Leitungs  druck von 5     atm.    aufrecht zu erhalten. 4 ist  die Füllvorrichtung, über die die unmittel  bare Füllung der Bremsleitung aus -dem       Hauptbehälter    erfolgt.

   5 ist die schemati  sierte     Darstellung,des        rSteuerventils    einer     Lo-          komotivbremse    für     stufenweises    Bremsen und  Lösen mit einem     Hilfsluftbehälter    B und  einem Bremszylinder C. Der     Druch    im Be  hälter B überwacht die     Füllvorrichtung    4.  



  Für die Veranschaulichung des     Führer-          bremsventils        ist        eine        schematsche    Darstel-         lungsart    gewählt worden, die     @d.em    Spiegel.  des Schiebers .des     Führerbremsventils    ent  spricht und .die es     gestattet,    die in den ver  schiedenen Stellungen des Schiebers durch  dessen Höhlungen vermittelten     Verbindungen     der verschiedenen     Leitungen    zu     verfolgen.     



       1Vlit    den senkrechten. Linien     I-V    sind die  fünf möglichen Stellungen ,des Führerventils  bezeichnet, und die Linien<I>f,</I>     h,   <I>d, HB, 1, a,</I>  <I>o, p</I> und<I>r</I> bedeuten die     Leitungen,    .die vom  Führerventil ausgehen. Die in den Schieber       eingearbeiteten    Verbindungskanäle und Höh  lungen sind .durch die von der     Schraffur    frei  gelassenen Stellen angedeutet.

   Da .die Füll  vorrichtung 4 die Verbindung     zwischen    dem       Hauptluftbehälter    und der     Bremsleitung     überwacht und beim Erreichen des höchsten  Bremsleitungsdruckes 'beim Lösen selbsttätig  abschliesst, so bedarf es keiner besonderen  Füllstellung des     Führerbremsventils.    Diese  ist vielmehr mit der Fahrtstellung vereinigt,  wodurch eine Vereinfachung des Führerven  tils bedingt ist.  



  Die Stellungen des Führerventils sind die  folgenden:  I ist die vereinigte Füll- und Fahrtstel-         lung;          II    ist die Mittelstellung,       III    die     Bremsabschlussstellung,     IV die     Betriebsbremsstellung,       V die     Schnellbremsstellung.     



  Da die Füllung der     Bremsleitung    und  die dabei ,sich abspielende Tätigkeit .der die  unmittelbare Füllung der Bremsleitung aus  dem     Hauptluftbehälter    regelnden Füllvor  richtung 4 auf die Bremsung zu folgen pflegt  und bei letzterer in den verschiedenen.     Rä@u-          men    der steuernden Vorrichtungen diejenigen  Druckveränderungen vorgenommen werden,  die beim Lösen: der Bremse und dem dabei  erfolgenden Füllen der Bremsleitung wieder  ausgeglichen werden müssen, so sei bei -der  Betrachtung der Wirkungsweise des Führer  bremsventils nach der Erfindung von der  Betriebsbremsung ausgegangen.  



  Dieser entspricht die     Stellung    IV des  Schiebers im     Führerbremsventil.    In dieser       Stellung        verbindet    die     Schiebermuschel    16      den aus dem     Ausgleichsbehälter        !1    der Aus  gleichsvorrichtung 2 kommenden Kanal a.  mit. dem ins Freie führenden Kanal o.

   Der  Kolben 6,     dessen    linke Seite unter dem in der       Bremsleitung    herrschenden Druck steht, wird  nach rechts verschoben. der Schieber 7 legt  die     3Ziindung        des    Kanals p frei, der durch die       Schiebermuschel    16 gleichfalls mit -dem Aus  lasskanal o verbunden ist. Die Bremsleitung  L wird daher durch den Kanal 24 und den  vom Schieber 7 freigelegten Kanal     1)    mit dem       Auslasskanal    o verbunden, der     Leitungsdruck     .sinkt, die Bremsen werden angezogen.

   Durch  die     Schiebermuschel    17 steht der Kanal     r-          mit    dem Kanal 1, in Verbindung, so     dass    sich  im Raum     link#    vom Kolben 10 im     Steuer-          ventilgehä.use    5     Leitun-sdruckabfal_l    ein  stellt. Die     umYelittngsnut    ist zu eng, um  einen     1)ruelzausglei.ch    er Räume rechts und       link.    vom Kolben 10 zuzulassen. Infolge  dessen     -wird    der Kolben 10 nach links ver  schoben und öffnet das Ventil 11.

   Die im       Behälter        B        befindliche    Druckluft strömt in  den Bremszylinder C. Dabei wird der Aus  lass 2<B>,5</B> -durch den Schieber 12 geschlossen,  denn der     Raum    rechts vom Kolben 10 steht  mit     dein    Raum     unterhalb    des Kolben: 14       ,furch    einen Umlaufkanal 26 in Verbindung.  Der Kolben 14 wird durch .den Inhalt des Be  hälters 15 abwärts     bewegt    und legt den Schie  ber 12 vor die     .,i.@aassöffnung    25.

   Durch .das  Sinken des     Druckes    im Behälter B sinkt auch  der Druck im Raum links vom Kolben 9  der     Tentilvorrichtung    4. Mit dem Sinken des  Hauptleitungsdruckes sinkt der Druck im  Raum rechts vom Kolben 9 und rechts vom  Ventil 8,     während    der in der Leitung f und  im Raum     link.    vom Ventil 8 befindliche  Druck erhalten bleibi.  



  Wird das Führerventil nach der     Brem-          @@rng    in die     AbschlussstellunIII    verlegt, so  bleiben die Kanäle 1 und     r    durch die     Muschel     20 in Verbindung miteinander, ebenso die  Kanäle     p    und o durch die     Muschel    19. Der  Kanal     a        wird    im     Fiihrerventil    geschlossen.

    Der zum L     eiturigsdruckregler    3 führende  Kanal d bleibt gleichfalls gesperrt, und die  Muschel 23 verbindet: den     Hauptluftbehälter            H-B    mit dem Kanal     h..    Wenn durch     Lei-          tungsundichti        gkeiten    der Leitungsdruck  sinkt, so geht der Kolben 6 nach links, und  der Schieber 7 öffnet den Kanal     1a,    so dass  vom Hauptbehälter     H--B    über 23 und     h.     Druckluft in die Bremsleitung gelangen und  dort den beabsichtigten Druckzustand wieder  herstellen kann.  



  Die     Schnellbremsstellung    V     unterscheidet     sieh von der     Betriebsbremsstellung    dadurch,  dass die     Schiebei-muschel    18 die     Bremsleitung     <I>1,</I> und die Leitung<I>r</I>     unmittelbar    mit dem       Auslasskanal    o verbindet.  



  Der Druck im     Hilfs-    und Steuerbehälter  B sinkt dann bis auf -den Ausgleichsdruck  zwischen dem Hilfsbehälter und dem Brems  zylinder C.  



  Wird eine Bremsung vom Zuge aus vor  genommen, so verhütet -das     Rückschlagventil     27. dass die Druckluft aus dem Raum links  vom Kolben 10 des     Steuerventils    5 der     Loko-          inotive    in -die Leitung strömt; würde dies  geschehen. so würde der Kolben 10 die Ver  bindung zwischen B und C vermitteln.

   In  folgedessen würde der Druck im Raum links  vom Kolben 9 in der Füllvorrichtung 4 sin  ken das Ventil 8 würde geöffnet werden,  und da bei einer vom Zuge aus vorgenom  menen Bremsung das :Führerventil in der  Stellung I steht, bei der der     Hauptluftbe-          hälter        H-B    mit     f    verbunden ist, so würde  die     Hauptbehälterluft    über das geöffnete  Ventil 8 und die     mittelst.        Notbremsventils     oder Leitungszerstörung durch Zugtren  nung geöffnete Bremsleitung verloren gehen.  Ausserdem würde dadurch mindestens im  vordern Zugteil -die Bremswirkung beein  trächtigt werden.  



  Wird die Bremse nach einer Bremsung  gelöst und demgemäss das Führerventil in die  Stellung I gebracht, so wird a mit l     verbun-          .den,    der Ausgleichsbehälter also über L, 24,       d,    21,     a    aufgefüllt. Ferner wird der Haupt  luftbehälter     H-B    mit d verbunden, der  Bremsleitung wird also Druckluft über den       Bren,.druckregler        j    zugeführt. Ferner wird       11-B    mit<I>f</I> verbunden, es gelangt also       Hauptbehälterluft        ungedrosselt    in den Raum,      in .dem sich das Ventil 8 befindet.

   Dem  Raum rechts vom Kolben 9 wird Druckluft  über den     Leitun"-sdruclkregler    3 zugeführt.  Da der Druck im Raum links vom Kolben  9 bei der Bremsung     gesunken    war, so wird       zier        Kolben    9 nach links verschoben, öffnet  ,das     Ventil    8, und     Hauptbehälterluft    gelangt       ungedrosselt    über das Ventil 8 in die Brems  leitung. Das     Rückschlagventil    28 verhindert,  dass höherer Druck als der vom     Leitungs-          @druclkregler    3 eingestellte in die Kammer  rechts vom Kolben 9 gelangt.

   Der Leitungs  druck gelangt auch über das Rückschlag  ventil     2'7    in den Raum links vom Kolben 10  des Steuerventils 5 der Lokomotivbremse,  verschiebt ihn - falls er sich noch in der  Bremsstellung befindet - nach rechts, strömt  über die Umgehungsnut in den Behälter B  und in den mit diesem in Verbindung ste  henden Raum links vom Kolben 9 in der  Ventilvorrichtung 4. Der Kolben 9 wird also,  wenn in B ein Druck erreicht ist, der dem  vollen Bremsleitungsdruck entspricht, nach  rechts verschoben. Das Ventil 8 wird ge  schlossen, und damit hört die     unmittelbare     Auffüllung der Bremsleitung aus dem       Hauptluftbehälter    auf.  



  Die     vorbeschriebene    Einrichtung erscheint  für lange Züge, insbesondere für Güterzüge,  vorteilhaft; für kurze Züge, 'besonders für  sehr kurze Zugeinheiten, die     etwa    aus einem  Triebwagen     bezw.    einer Lokomotive und ein  bis zwei Anhängewagen bestehen, dürfte sie  nicht ganz     zufriedenstellen.d    arbeiten, inso  fern, als doch noch eine Überfüllung der  Bremsleitung möglich ist.  



  Bei Anwendung der     vorbeschriebenen     Einrichtung erfolgt die Speisung der Brems  leitung in der dargestellten Weise über das  Ventil 8 der Füllvorrichtung 4 bis der Druck  im Behälter B dem durch den Druckregler 3  eingestellten Gegendruck am Kolben 9  0<B>0'</B> e  ich ist, das heisst     bis    der     normalerweise     eingestellte Leitungsdruck von 5 atü erreicht  ist. Während dieser Füllzeit des Behälters B  ist der Hauptbehälter     H-B    unmittelbar mit  der Leitung verbunden, so dass sich sein  höherer Druck von etwa 8 atü der Leitung    auf eine gewisse Länge hin mitteilt, wäh  rend das Druckniveau gegen Ende des Zuges  um so stärker abfällt, je länger der Zug ist.

    Ist nun im     Behälter    B der     Druckreglerdruck     erreicht und das Ventil 8 geschlossen, so  fliesst die im Leitungsanfang befindliche  Luft von 8 atü nach dem Leitungsende in  .die Hilfsbehälter ab. Ist der Zug jedoch kurz,  besteht er zum Beispiel nur aus der Lokomo  tive und einem Wagen, so kann die in der  Leitung befindliche Luft von über 5 atü  Druck nicht nach hinten abfliessen, sondern  muss sich mit dem bereits auf 5 atü gefüllten  Hilfsbehälter ausgleichen, so dass der Hilfs  behälter überfüllt wird. Die Zuglänge, bis  zu der diese     Überfüllungsgefahr    besteht,  hängt von dem Verhältnis des Leitungsvolu  mens zum     Hilfsbebältervolumen    ab.

   Bei       ZVagen    von 10 m Länge mit einem Leitungs  durchmesser von 1" und Hilfsbehältern von  etwa 25 Litern beträgt sie etwa 150     m,    so  dass die     vorbesehriebene    Einrichtung für  lange Züge ihre volle Geltung behält.  



  Um nun bei kurzen Zügen die     Überla-          dungsgefahr    zu beseitigen, können beispiels  weise folgende Mittel angewendet werden:  1. Abschaltung der Füllvorrichtung 4  durch den Lokomotivführer, sobald die Zug  länge das kritische Mass unterschreitet, so       da.ss    die Füllung der     Leitung    nur über den  Druckregler in :der Füllstellung des Führer  ventils erfolgen kann. Eine solche Anord  nung zeigt die     Fig.    2, bei der die Füllvor  richtung 4 mit einem in -die Leitung einge  schalteten Hahn 30 versehen ist, der bei  kurzen Zügen geschlossen wird; während er  bei langen Zügen Hauptbehälter und Füll  ventil miteinander verbindet.  



  2. Verringerung des auf den Kolben 9  des Füllventils wirkenden     Druckreglerdruk-          kes    eventuell durch     Anwendung    eines zwei  ten, auf einem unter dem     Normalweit    lie  genden Druck eingestellten Druckreglers, so  dass das Füllventil 8 schon bei einem Drucke  von weniger als 5     atm.    .schliesst, wobei der       steuernde        Druckreglerdruck    so auf die ge  rade vorhandene Zuglänge abgestimmt wer  den kann, dass der sich nach dem Ausgleich      mit der Leitung einstellende     Hilfsbehälter-          druek    gerade 5 atü erreicht.  



  Diese Schaltung zeigt die     Fig.    3, bei der  der Raum rechts vom Kolben 9 nicht von  dem auf den Leitungsdruck eingestellten  Druckregler 3 gespeist wird, sondern von       einem    besonderen, auf geringeren Druck: ein  gestellten     Druelzrer;ler    31, mit dessen .Stell  schraube 32 der Druck im rechten Kolben  raum der Zuglänge     entsprechend    eingestellt  werden kann.  



  3.     Anbringung    eines auf den gewünsch  ten Leitungsdruck eingestellten Sicherheits  ventil, welches so wirkt,     dass    es den nach  Schliessen des Füllventils 8 in der Leitung  vorhandenen     Drucküberschuss    beseitigt, wobei       diese.;    Ventil sowohl unter Federdruck stehen  kann, als auch unter dem Drucke eines Kol  bens, der vom Behälter B oder vom Druck  regler her     beaufschlagt    wird.  



  Eine entsprechende Ausführungsform  zeigt     Fib.    4.  



  Bei dieser überwacht ein vom Kolben 9       hcwebter    Schieber 33 den     Auslass    eines Ven  til; 34 nach der freien Luft, das geöffnet ist,  solange rechts von dem dazu gehörigen Kol  ben 35 der Leitungsdruck den auf :der linken  Seite wirkenden     Druckreglerdruck        iibenviegt.     An Stelle des     Druckreglerdru.ckes    kann mit       demselben    Erfolge der Druck des     Hilfsbe-          lrälters    B verwendet werden.

   In diesem Falle  steht -der Kolben 9 nach wie vor links unter  Hilf     sbehälterdruck,    rechts unter     Druckregler-          druck.    Der Kolben 35 dagegen wird auf  seiner linken Seite, wie in     Fig.    4 punktiert       ancdeutet,    vom     Hilfsbehälterdruok        beauf-          sehla;t.    Die in     Fig.    4 dargestellte direkte       Verbindung,leitung    zwischen der rechten  Seite des Kolbens 9 und der linken Seite des  Kolbens 35 kommt dann in Wegfall.  



  Ferner kann an     .Stelle    des     Druckregler-          drucIzes    auch der Druck einer Feder verwen  det werden, -die diesem Druck entspricht.  



  4. Benutzung einer Ventilvorrichtung,  die von der Luftströmung am Anfang der  Leitung abhängig ist und die so geschaltet  ist,     dass    sie das Füllventil 8 schliesst, wenn  die Strömung in der Leitung auf einen ge-    wissen Wert gesunken ist, so dass bei kurzen  Zügen, in denen die Strömung     in,der        LP.itunb     schon frühzeitig zur Ruhe kommt, das Füll  ventil 8 vor dem Erreichen des 5     atü-Druckes     im Hilfsbehälter geschlossen wird.

   Je länger  der Zug wird, um so längere Zeit hält die  Strömung an und es gibt stets eine Zuglänge,  bei     der-die    Strömung auf den die Schliessung  des Füllventils auslösenden Betrag gerade in  dem Zeitpunkte absinkt, in dem auch der  Behälter     B    seine 5 atü erreicht hat. In die  sem Falle wirken beide Einflüsse gleich  zeitig schliessend. Bei noch grösseren Zuglän  gen wird die Strömung über den Zeitpunkt  des     Erreichens    der 5     atü-Grenze    im ersten  Hilfsbehälter hinaus anhalten, so dass in die  sem Zustande das Füllventil 8 allein vom       Hilfsbehälterdruck    geschlossen     wird.     



  In     Fig.    5 ist ein solches Strömungs  ventil in .das Schema der Vorrichtung nach       Fig.    1 eingezeichnet. Das Ventilgehäuse 36  mit dem Kolben 37 ist mit seinen beiden  Kammern an zwei Punkte 38 und 39 der  Bremsleitung angeschlossen, zwischen denen  als Folge der     .,Strömung    ein Druckunterschied  herrscht, der den Kolben 37 mit dem Schieber  40 gegen die Feder 41 in die rechte Lage  schiebt. In dieser     ,Stellung    entlüftet. der  Schieber     .10    einen Zylinder 42, dessen Kol  ben 43 durch die Feder 44 so verschoben  wird,     dass    sich das Füllventil 8 frei öffnen  kann.

   Sobald die Strömung auf den der  Empfindlichkeit des Strömungsventils ent  sprechenden Wert abgesunken ist, steuert     .die     Feder 41 das Ventil in die linke Lage, der  Schieber 40 gibt die Bohrung 45 frei, so dass  der Kolben 43 durch Leitungsluft zurück  geschoben wird und das Füllventil 8 schliesst,  wenn es nicht schon vorher durch den An  stieg des Druckes im Behälter     B    bis auf  5 atü geschlossen worden sein     sollte.     



  Wie gross die Leitungsspanne ist, die man  zur Schaffung der Druckdifferenz für das  Strömungsventil abgreift, ist lediglich eine       Frage    der     gewünschten    Empfindlichkeiten.  Es empfiehlt sich aber, mit dem Anschluss 38  vor die Drosselung 29 zu gehen, die den       Durchfluss    durch den Druckregler bestimmt,      damit das     Strömungsventil    den Zylinder 43  unter dem     Einflusse    des Staudruckes vor der       Drosselung    ?9 entlüftet, sobald das Führer  ventil in die     Stellung    I gelegt wird, damit  das Füllventil 8 ungehindert öffnen kann.  



  Eine andere Art der Wirkung dieses  Strömungsventils könnte die sein, dass das  Strömungsventil nicht unmittelbar schliessend  auf das     Füllventil    8 wirkt, sondern die Zu  leitung vom Hauptbehälter zum Füllventil 8  überwacht. Dies kann etwa so geschehen, dass  der Kolben 43 in     Fig.    5 den in     Fig.    2 dar  gestellten Hahn 30 schliesst, wenn die Strö  mung auf den     Mindestwert    .gesunken ist.  



  Eine     weitere    Art der Wirkung .des Strö  mungsventils ist die, dass .es den Zulass von  Luft zum Hilfsbehälter der     Lokomotivbremse     beeinflusst. so dass der Druck in     dieseoi    Be  hälter, der das Füllventil 8 auf     Schliessen     steuert, bei kurzen Zügen     schnell    ansteigt,  das     Füllventil    daher bald schliesst, bei lan  gen     Ziigen    dagegen längere Zeit offen ge  halten wird, entsprechend dem langsameren  Ansteigen des Druckes im Hilfsbehälter, da  dieser sich infolge des längeren     Anhaltens,

  cler     Strömung und der Wirksamkeit der     strö-          mungsabhängigen    Vorrichtung 36 nur     über     die enge Füllnut 68 füllen kann.  



       D'_.ese    Anordnung hat dem Vorteil. dass  das Füllventil beim Übergang in Fahrt- und  Füllstellung am Bremsventil direkt     geöffnet.          wird,    ohne dass erst der Schliesskolben 43 der  Vorrichtung nach     Fig.    5 durch das Strö  mungsventil entlüftet werden muss. Man  kann dann auch das Strömungsventil hinter  der Drosselung 99 an die Leitung legen, ohne  dass die Wirkung zweifelhaft wird. Man  muss allerdings für diese     Anordnung    am  Steuerventil der Lokomotivbremse Änderun  gen vornehmen, die bei der oben beschrie  benen Anordnung vermieden werden.  



  Auf der     Fig.    6     ist,das    Schema einer     Lo-          komo        tivbrernsausrüstung    mit dieser Einrich  tung zu sehen.  



  Das Strömungsventil 36 steuert einen  Kanal von grossem     Querschnitt,    verglichen  zum engen Füllkanal -68 des     Steuerventils.     Damit beim Bremsen keine Luft frei durch    den grossen Querschnitt des Strömungsventils  in die Leitung zurückströmen kann, ist ein       Rückschlagventil    69 in der Umgehungs  leitung angeordnet. Am Hilfsbehälter ist ein  Sicherheitsventil<B>70</B> angebracht, das einen  höheren Druck als den normalen Leitungs  druck aus dem Behälter entweichen lässt.

      Die Wirkung ist folgende:    Legt man den Hebel des Führerventils in  Füll- und Fahrtstellung, so stellt sich in dem  Raum rechts vom Kolben 9 durch den Druck  regler 3 der normale     Leitungsdruck    ein und  öffnet .das Füllventil 8 sofort gegen den  beim Bremsen verminderten     Hilfsbehälter-          druck,    ohne dass zunächst das     Strömungs-          ventil@anzusprechen    braucht. Das Strömungs  ventil wird erst von der     Hochdruckwelle    in  seine rechte Endlage geworfen und     schliesst     den weiteren Umgehungskanal für den Füll  kanal 68 des Steuerventils.

   Bei langen Zügen  bleibt das     ,Strömungsventil    in seiner rechten  Endlage, bis der Hilfsbehälter durch den  normalen     Füllkanalquerschnitt    68 aufgefüllt  ist. Der     Hilfsbehälterdru        ck    schliesst dann  das Füllventil. Bei kurzen Zügen geht das       Strömungsventil    infolge der schnell nach  lassenden Luftgeschwindigkeit bald in seine  Ruhelage zurück. In dieser Lage ist .der Um  gehungskanal offen, -der Hilfsbehälter wird  rasch aufgefüllt und das Füllventil schnell  geschlossen.

   Der höhere Druck, der sich  natürlich durch den grossen     Querschnitt    noch  im     Hilfsbehälter    einstellt,     ehe    die Leitungs  luft von höherem als     dein    normalen Druck  nach hinten abgeflossen ist,     entweicht    durch  das Sicherheitsventil 70.  



  Bei den bisher behandelten Ausführungs  formen der Einrichtung zur     Verhütung    des  Überladens der Bremsleitung beim Füllen  steht der Steuerkolben für das     selbsttätige     Füllventil, das bei in Füll-     bezw.    Fahrtstel  lung befindlichem Führerventil Druckluft  aus dem Hauptbehälter unmittelbar in die  Leitung strömen lässt, einerseits unter dem  vom     Leitungsdruckregler    eingestellten Druck,  anderseits unter dem Druck des Hilfsbehäl  ters der Lokomotive.      Bei Zugtrennungen oder Notbremsungen  vom Zuge aus sinkt der     Hilfsbehälterdruck     fast im gleichen Verhältnis wie der Leitungs  druck.

   Daraus folgt,     dass    in solchen Fällen  das Füllventil sich     rasch    öffnet und in .die   < furch die Notbremsung entlüftete Brems  leitung     Hauptbehälterluft    einströmen lässt.  Der Lokomotivführer wird .daher zunächst  nicht von der Notbremsung oder der     Zug-          trennung    in Kenntnis gesetzt;

   denn die     aus     dem     Hauptluftbehälter    in -die Bremsleitung  strömende Druckluft hält den auf der Loko  motive befindlichen     Leitungsdruckmesser          fast    auf normaler Höhe und vermindert     we-          ni-steniin        vordern    Zugteil die Bremswir  kung.  



  Demgemäss ist bei der Einrichtung nach       Fig.    1 für den Fall der Zugtrennung oder       Totbremsung    vorn Zuge aus das Steuerventil  für die Lokomotivbremse gegen die Brems  leitung durch ein nach ihr hin sich schliessen  des     Pückschla(rventil    27 gesperrt. Hiermit  wird ein Verzicht auf die Mitwirkung der       Lolz.omo,tivbremse    bei Zugbremsungen und       NTOt'aremsungen    vom Zuge aus in Kauf ge  nommen.  



  Dieser Ausfall von Bremskraft bei der  artigen aussergewöhnlichen Vorkommnissen  die vielfach den     Gefahrfall    bedeuten, wird  als     Unvollkommenheit    der Einrichtung     emp-          funden.     



  Die Verbesserung der Einrichtung nach       Fig.    1     dahin,,dass    die Lokomotivbremse auch  bei Zugtrennungen und Notbremsungen vom  Zuge aus zur Wirkung kommt, ohne dass  dabei das Füllventil     Hauptbehälterluft    in .die  Bremsleitung strömen     lässt,    wird durch die  Einrichtung nach     Fig.    7 erreicht.  



  Bei dieser wird an Stelle des     Hilfsluftbe-          hälters    der     Ausgleiehbehälter    des Führerven  tils als Steuerbehälter für -den Kolben des  Füllventils herangezogen und es werden Mit  tel     vorgesehen,    um das     Sinken    des Druckes  im     Au.sgleichbehälter    bei Zugbremsungen  oder Notbremsungen derart zu verzögern,  dass ein Öffnen des Füllventils unter dem       Einfiuss    der vom Druckregler in die Brems  leitung     eingelassenen        Hauptbehälterluft    nicht    sogleich     erfolgt,

      sondern erst eine geraume  Weile     naoh        Eintritt    der Notbremsung. Da  der     Ausgleichbehälter    nunmehr die Rolle  eines Steuerbehälters für den Steuerkolben  des Füllventils übernimmt, so ist :

  durch An  ordnung eines besonderen, beim Bremsen mit  jenem in Verbindung tretenden Behälters  dafür Sorge getragen, dass die Druckabnahme  im     Ausgleichbehälter    nicht über das zur Er  reichung des angestrebten Zweckes hinaus  gehende Mass     getrieben    wird, wodurch ein  übermässig langes Öffnen des Füllventils  beim Füllen der Bremsleitung nach einer  Bremsung verhütet und die stufenweise  Druckminderung und Drucksteigerung     be-          bünstigt    wird.  



  Auf die Darstellung der durch die Ein  richtung nicht unmittelbar     beeinflussten        Lo-          komotivbremse,    die in bekannter Weise aus  geführt ist, ist dabei aus Gründen der Ein  fachheit in der     Fig.    7 verzichtet.  



  An     Stelle    des     Hilfsluftbehälters    B der  anfangs beschriebenen Einrichtung     (Fig.    1)  ist der Ausgleichsbehälter     _A    mit dem Raum  links vom Steuerkolben 9 der Füllvorrich  tung 4 in Verbindung gebracht. Eine Lei  tung führt vom Ausgleichsbehälter A in den  Raum unterhalb des Kolbens 14. Ein  Steuerbehälter 15 befindet sich über dem  Kolben 14.

   Der Behälter y ist normalerweise  über die Öffnung     2,5a    entlüftet; der Raum  unterhalb des Kolbens 13, in dem sich der  Schieber 12 befindet, steht über die Bohrung  25 mit der Leitung y in Verbindung, die nur  dann mit der zum Ausgleichsbehälter A füh  renden Leitung     a    durch das Führerventil ver  bunden wird, wenn .dieses sich in :der Be  triebs- oder     Sehnellbremsstellung    befindet.  



  Die Verbindung zwischen der Leitung a  und der mit der Bremsleitung L über die  Leitung 24 verbundenen Leitung l im Füh  rerventil erfolgt - abwechselnd von der Vor  richtung nach     Fig.    1 - über eine Drossel  stelle in der betreffenden Höhlung des Schie  bers.  



  Die die eigentliche Bremse der Lokomo  tive bildenden Teile sind als nicht unmittel-      bar zur Vorrichtung gehörig, nicht darge  stellt.  



  Zum Zweck der     Betriebsbremsung    wird  die Leitung<I>a,</I>     also,der    Ausgleichsbehälter<I>A</I>  mit der Leitung p über eine Drosselung im  Führerventil verbunden, also zunächst über  25 und 25a entlüftet. Das Sinken des     Druk-          kes    im Behälter A hat die     Abwärtsverschie-          bung    des Kolbens 14 und     damit    die Sper  rang der Freiluftöffnung     25a    durch den  Schieber 12 zur Folge, und nunmehr erfolgt  der Ausgleich zwischen den Behältern A  und Y.  



  Während der Druck im Behälter A sinkt,       sinkt    auch -der Druck in der Bremsleitung L,  da die     Ausgleichsvorrichtung    die Leitung L       bezw.    24 mit<I>p</I> verbindet, und<I>p</I> mit o im       Führerventil    verbunden ist. Der Druck im  Raum links vom Kolben 9 der Füllventil  vorrichtung 4 sinkt im selben Masse, wie der  Druck im Behälter A.  



  Wenn zwecks     Lösens    der Bremse das  Führerventil in die Füll- oder Lösestellung  gebracht wird, so wird der     Hauptluftbehälter          H-B    mit der     Druckreglerleitung   <I>d</I> verbun  den. Dadurch gelangt auf :die rechte Seite  des Kolbens 9     Druekluft    von der durch den  Druckregler eingestellten Spannung, das  Ventil 8 wird geöffnet.

   Da die Leitung L  über     l    und die     gedrosselte        Schiebermuschel     des Führerventils mit a in Verbindung steht,  so erfolgt eine Drucksteigerung in A, und  wenn der Druck links des Kolbens 9 sich dem  rechts des Kolbens 9 wirkenden Druck  nähert, so wird das     Ventil    8 geschlossen. Die       Drucksteigerung    im Behälter A bewirkt auch  eine     Aufwärtsverschiebung    -des Kolbens 14,  und der im     Behälter    Y wirkende Druck ver  schiebt den Kolben 1.3 mit dem Schieber 19  aufwärts, bis die Freiluftöffnung     25a    frei  gegeben ist und sich der Behälter Y entlüftet.  



  Bei Zugtrennung oder Bremsung vom  Zuge aus sinkt der     Druch    im Raum rechts  vom Ventil 8     unmittelbar;    ebenso sinkt der  Druck im Raum links vom Kolben 6 der Aus  gleichvorrichtung, da die Leitung 24 diesen  Raum mit L verbindet. Auch in der Leitung  <B>1</B> tritt Sinken des Druckes entsprechend der    Druckabnahme in der Bremsleitung L ein. In  der Leitung a und im     Ausgleichbehälter    voll  zieht sich die Druckabnahme wegen der  Drosselstelle in .der Muschel .des Führerventil  schiebers langsamer. Demgemäss nimmt auch  .der Druck im Raum links vom Kolben 9 in  der     Füllventilvorrichtung    4 langsamer ab.

    Berücksichtigt man,     .dass    die linke Seite des  Ventils 8 mit dem vollen     Hauptbehälterdruek          beaufsehlagt    ist und     unter    Federbelastung  steht, so erkennt man, dass ein Öffnen des       Ventils    8     erst-    erfolgen kann,     wenn,der    Druck  im Raum links vom Kolben 9 ziemlich stark  gesunken ist,     .dass    das Öffnen des Ventils 8  zeitlich also erheblich später eintritt, als .dies  bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 der Fall sein  würde.

   Bevor dies erfolgt, hat aber der  Lokomotivführer die vom Zuge aus vorge  nommene Bremsung mit Sicherheit wahrge  nommen und das Führerventil in die Brems  stellung verlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zur Beschleunigung des Füllens und Lö- sens von Druckluftbremsen und zur Ver hütung des Überladens der Bremsleitung die nende Einrichtung, die den unmittelbaren Zufluss von Druckluft aus dem Ilauptluft- behälter in die Bremsleitung überwacht, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (9) des die unmittelbare Verbindung zwi schen Hauptluftbehälter und Bremsleitung (L) bei in Füllstellung stehendem Führerventil überwachenden Ventils (8)
    einerseits unter dem im Sinne des Öffnens des Ventils (8) wirkenden, von einem Leitungsdruckregler eingestellten Druck, anderseits unter .dem Drucke eines beim Lösen der Bremse sich mit Druckluft füllenden Behälters des ersten Fahrzeuges steht, wobei der Druck dieses Be hälters, sobald er den dem Bremsleitungs druck entsprechenden Betrag erreicht hat, im Sinne des Schliessens des erwähnten Ventils (8) wirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, wo bei das die Verbindung zwischen dem Hauptluftbehälter und der Bremsleitung überwachende Ventil im Sinne des Schliessens durch den Druck des Hilfs behälters (B) beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bremsleitung IL) ein Rückschlagventil (28) derart an geordnet ist, dass es das Einströmen der Tiber das Füllventil (8) in die Bremsleitung (L) gelangenden Druckluft in den den Kolben (9) umschliessenden Steuerraum der Leitungsfüllvorriehtung (4) verhütet.
    2. .Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Vermeidung des Entleerens des Hauptluftbehälters bei einer vom Zuge aus veranlassten Bremsung über das in Fahrt -- bezw. Füllstellung befind liche Führerventil, den Kanal (f) und das beim Sinken des Druckes im Hilfs- luftbehälter (B) sich öffnende Ventil (8) zwischen dem die Füllung und Entlee rung dieses Behälters (B) regelnden Steuerventil (5) und der Bremsleitung (L) ein nach letzterer hin sich schliessen des Mickschlagventil (27) angeordnet ist.
    3. Einrichtun- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung, durch die die selbsttätige Füllung der Bremsleitung beim Lösen der Bremse erfolgt, durch ein Absperrorgan (30) im Bedarfsfalle unwirksam gemacht werden kann, um bei kurzen Zügen ein Über laden der Bremsleitung zu verhüten. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steuer kolben (9) des selbsttätigen Brems leitungSfüllventils (8) im Sinne des Off nens dieses Ventils durch einen beson deren, an der Speisung der Bremsleitung (L) nicht teilnehmenden Druckregler (31) beeinflusst wird, dessen Einstellung derart geregelt werden kann, dass bei kurzem Zuge ein Überladen der Leitung verhütet wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an ,die Brems leitung (L) ein gesteuertes Ventil (34) angeschlossen ist, das bei Überschreitung des höchsten Lösedruckes in der Brems leitung diese mit der Aussenluft ver bindet, sobald das selbsttätige Brems leitungsfüllventil (8) geschlossen ist, woben .diese Verbindung unterbrochen wird, sobald in der Bremsleitung der normale Lösedruck erreicht ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, @da@durch gekennzeich net; dass das Bremsleitungsentlastungs- ventil (34) im Sinne des Schliessens durch den vom Druckregler (3) einge stellten Druck beeinflusst wird. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das Bremsleitungsentlastungs- ventil (34) im Sinne des Schliessens unter Hilfsbehälter-druck steht. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :das selbst tätig wirkende Bremsleitungsfüllventil (8) unter dem zusätzlichen Einfluss eines auf Schliessen desselben wirkenden Kolbens (43) steht, dessen Beaufschla- gung mit Druckmittel durch eine von der Strömung abhängigen Ventilvorrichtung (36) gesteuert wird, die bei auftretender Strömung den Kolben (43) entlüftet, beim Nachlassen der Strömung ihm das Druckmittel zuleitet, wodurch das Schlie ssen des Bremsleitungsfüllventils (8) durch den auf den Kolben (9) wirkenden Behälterdruck unterstützt wird. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und TJnteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die in Abhängigkeit von der Strömung in der Bremsleitung wirksam werdende Ventilvorrichtung (36) durch eine Druckdifferenz bei der Bremsleitung (L) betätigt wird. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Füllung desjenigen Behälters (B), dessen Druck das Bremsleitungsfüllventil (8) im Sinne .des Schliessens desselben beeinflusst, durch eine von der Strömung abhängige Ventilvorrichtung (36) derart beeinflusst wird, .dass die Füllung dieses Behälters (B) bei kurzem Zuge rasch, bei langem Zuge verzögert erfolgt. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die von der Strömung abhän- gig, Ventilvorrichtung (36) eine Lei tung beherrscht, die bei in Lösestellung befindlichem Steuerkolben des Steuer ventils beide Kolbenseiten miteinander verbindet, wobei in dieser Leitung ein in Richtung auf den Hilfsbehälter (B) sich öffnendes Rückschlagventil (69) vorge- sehen ist, um beim Bremsen ein Rück strömen von Behälterluft in die Brems leitung (L) zu verhüten. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass am Hilfsbehälter (B) ein Sicherheitsventil (70) angebracht ist, das ein Ansteigen,des Druckes in diesem Behälter über den normalen Leitungs druck verhindert.
CH165370D 1931-07-02 1932-06-10 Einrichtung zur Beschleunigung des Füllens und Lösens von Druckluftbremsen und zur Verhütung des Überladens der Bremsleitung. CH165370A (de)

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