CH165375A - Hohlwellenantrieb für elektrische Fahrzeuge. - Google Patents

Hohlwellenantrieb für elektrische Fahrzeuge.

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CH165375A
CH165375A CH165375DA CH165375A CH 165375 A CH165375 A CH 165375A CH 165375D A CH165375D A CH 165375DA CH 165375 A CH165375 A CH 165375A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Hohlwellenantrieb    für elektrische Fahrzeuge.    Der     Rohlwellenantrieb    ist im allgemeinen  derart ausgeführt, dass die Triebachse von  einer hohlen Welle umfasst wird, welche im  Motorgehäuse drehbar gelagert ist. Motor       und    Hohlwelle sind fest im Fahrzeugrahmen  gelagert, während die Achse im Spiel der  Hohlwelle über die Tragfeder sich senkrecht  auf- und     abbewegen    kann. Die Hohlwelle  trägt die Zahnräder. Zwischen diesen und  den Triebradnaben ist ein     Mitnehmersystem     eingebaut, welches eine in gewissen Grenzen  freie Beweglichkeit der beiden Teile zulässt.  



  Es sind bisher verschiedene     Mitnehmer-          systeme    vorgeschlagen und ausgeführt wor  den. So hat man zum Beispiel eine Anzahl  Wickelfedern ausserhalb der Radnabe kon  zentrisch zur Achsmitte eingebaut; das eine  Ende der Wickelfedern ist dabei mit dem  Triebrad, das andere mit der Hohlwelle über       Bitnehmer    fest verbunden. Die Wickelfedern  sind hierbei entsprechend der allseitigen Be  weglichkeit zwischen Hohlwelle und Triebrad  nicht nur in der     Federachsrichtung    durch  das     Motordrehmoment    beansprucht, sondern    werden dem Tragfederspiel folgend auch  seitlich hin und her bewegt.

   Trotzdem  der ganze zur Verfügung stehende Raum  für den Einbau der Federn voll ausgenützt  wird, sind häufige Federbrüche nicht zu  vermeiden.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den diese Mängel dadurch beseitigt, dass       zwischen    Triebrad und Hohlwelle Blattfedern  so eingebaut sind, dass die einzelnen Blatt  federn parallel zur Welle sich erstrecken  und konzentrisch zum Mittelpunkt der Welle  verteilt sind. Die Blattfedern sind nur auf  reine Biegung beansprucht, so dass sie eine  bedeutend höhere spezifische Belastung ver  tragen als Wickelfedern. Das Federvolumen  ist bei gleichem Arbeitsvermögen bedeutend       kleiner;    es ist daher möglich, die Federung  für jede     Leistungsübertragung    nur einseitig  unterzubringen; was bei keiner der bisher  vorgeschlagenen Lösungen möglich war.  



  Die Herstellung der Federblätter ist ein  fach und billig. Die Blätter können allseitig  geschliffen werden, wodurch die     Anrissgefahr         vermieden und die Beanspruchungsgrenze  bedeutend erhöht wird. Das kleinere Feder  volumen gestattet fernerhin die Unterbringung  der Federung in einem kleineren Raum und  damit die Verwendung von kleineren Trieb  rädern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 einen Vertikal  schnitt durch Achse und     Hohlwelle,-Fig.2     einen horizontalen Schnitt durch ein Feder  paket.  



  Mit 1 ist der Radsatz bezeichnet, 2 ist  die Hohlwelle mit dem aufgesetzten Zahn  radkranz 3. Die     Blattfederpakete    4 sind in  die Radnabe unter Verwendung von geilen  b vermittelst , Druckplatten 6     @eingepresst.     Von der Befestigungsstelle gegen das Ende  zu nehmen die Federblätter an Breite ab;  die in der Mitte liegenden Blattfedern sind  kürzer gehalten, um eine gleichmässige Be  anspruchung und eine grössere     Durehbiegung     zu erzielen.  



  Jedes Federpaket 4 kann durch Los  schrauben der Druckplatte 6 ohne Ausbau  des Radsatzes herausgezogen werden. Die  Federenden stützen sich auf Bolzen 7, wel  che in entsprechende Bohrungen 8 des Hohl  wellenkörpers mit Spiel eingesetzt sind, so  dass sie jeder Bewegung des Federendes  zwanglos folgen können.  



  Zur Schmierung der Gleitflächen der Bol  zen 7 ist im Zahnradreifen jeweils oberhalb  jeder     Bolzenbohrung    ein Loch 9, in die  Zahnlücke mündend, gebohrt. Im Ruhezu  stand wird dadurch den oben liegenden Bol  zen durch die Öffnung Tropföl zugeführt.  Diese Schmierungsart genügt, um die Gleit  fläche dauernd zu befeuchten.  



  Die günstige Form und Beanspruchung  der Federblätter gestattet, mit einem Mini  mum von Federmaterial auszukommen, so  dass die schwersten     Betriebsbedingungen    mit  einer nur in einem Rad des Radsatzes unter  gebrachten Federung erfüllt     werden    können.  Der einseitige Einbau der     Blattfederpakete     ermöglicht ausserdem eine grössere Baulänge  des Motors.    Anstatt die     Federpakete    vorn aussen,  das heisst von der     Triebradseite    durch das  Triebrad hindurch einzuschieben, können die  Federpakete auch von innen durch das Zahn  rad hindurch eingeschoben werden. Diese       .Anordnung    hat den besonderen.

   Vorteil, dass  die Federung gemäss der Erfindung auch für  kleinere Triebräder verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. ' PATENTANSPRUCH: Hohlwellenantrieb für elektrische Fahr zeuge mit zwischen Triebrad und Hohlwelle angebrachten Blattfederpaketen in konzen- triseher Verteilung zum Mittelpunkt der Welle, dadurch gekennzeichnet, dass die wirk same Federlänge der Blattfedern in der Rich tung der Radachse sich erstreckt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1: Antrieb nach Patentanspruch, dadureh ge- kernnzeichnet, dass die Federpakete mittelst geilen und Druckplatte im Radkörper derart befestigt sind, dass ihr Ein- und Ausbau von der Triebradseite aus mög lich ist. 2. Antrieb nach Patentanspruch und Unter auspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Federpakete auf Bolzen abgestützt sind, die in dem das Zahnrad tragenden Hohlwellenkörper senkrecht zur Achse gleitend geführt sind. 3.
    Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb jedes Gleitbolzens, in eine Zahn lücke mündend, im Zahnradreifen eine Boh rung angebracht ist, durch welche im Ruhezustand des' Rades Öl zu den Caleit- flächen für die Bolzen tropft. 4, Antrieb nach Patentanspruch und Unter ansprüchen- 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung in jedem Radsatz nur einseitig ausgeführt ist.
CH165375D 1931-11-21 1932-11-11 Hohlwellenantrieb für elektrische Fahrzeuge. CH165375A (de)

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