Flaumer-Entstaubungseinrielitung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Entstauben von Flau- inern.
In fast allen Mietwohnungen schüttelt die Hausfrau beim Reinigen der Zimmer den Flaumer, mangels eines andern Behelfs, ein fach vor dem Fenster aus. Sehr häufig fliegt dabei der Staub und Schinutz durch die Fenster der darunter befindlichen Wohnung wieder herein, was häufig zu Feindseligkei ten. unter den Hausfrauen führte. Die bis herige Art und Weise der Flaumerreinigung ist entschieden unhygienisch, und Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrich tung zu schaffen, welche eine staubfreie und hygienische Reinigung des Flaumers ermög licht.
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch einen zur Aufnahme des Flaumers be stimmten Kessel, welcher mit Mitteln ver sehen ist, mit welchen die Fransen des Flau- mers innerhalb des Kessels bearbeitet und entstaubt werden können. In der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Entstaubungseinrichtung mit Schnitt durch den Entstaubungskessel; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Stäbe rost, und Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Ent- staubungskessel.
In einem bodenlosen Kessel I ist von unten ein als Sammelbehälter dienender, ab nehmbarer Boden 2 mit Seitenwand 3 pas send eingeschoben. Der Rand der Seitenwand 3 des Bodens 2 wird durch einen innen an die Kesselwand befestigten, abwärtsstehenden Schutzkragen 4 überdeckt, damit kein Schmutz zwischen die Seitenwand 3 und die Kessel wand gelangt. Der Boden 2 weist Nieder haltelappen 5, welche seitliche Verlängerun gen des Bodens bilden, auf.
Den obern Ab schluss des Kessels 1 bildet ein zweiteiliger, mit Griffen versehener Deckel, dessen eine Hälfte 6 mit dem Kessel fest verbunden ist, während die andere Deckelhälfte 7 mittelst senkrechtem Scharnier 8 an die Deckelhälfte 6 auf- und zuschwenkbar angelenkt ist. An jede Deckelhälfte ist zentrisch eine Hälfte eines in Längsmitte geteilten Rohres 9 mit- telst ebenfalls geteilten Stützmanschetten 10 in senkrechter Stellung angelötet.
Auf der dem Scharnier gegenüberliegenden Seite ist an die Deckelhälften ein Verschluss befestigt, welcher aus zwei übereinandergreifenden, mit senkrechtem Loch 11 versehenen Verschluss- stücken 12, 13 und einem Einsteckbolzen 14, der durch ein Kettchen an die feste Deckel hälfte 6 angehängt ist, besteht. Im Kesseh innern ist ungefähr auf halber Höhe ein Stäberost 15 angeordnet, der aus je drei sich kreuzenden U-förmigen Stäben besteht, welche einen Rostboden und eine Rostseitenwand bilden.
Zugehörige Teile zu dieser Entstau- bungseinrichtung sind ferner eine am Flau- merstiel 16 befestigte Anschlagplatte 17- und ein manschettenartig über den Stiel 16 ein geschobener gerippter Gummigriff 18.
Die Entstaubung des Flaumers wird in folgender Weise- bewirkt: Die bewegliche Deckelhälfte 7 wird geöffnet und der Flaumer- stiel zwischen die Rohrhälften 9 gebracht und darauf der Deckel geschlossen und durch Einschieben des Steckbolzens 14 in die über einstimmenden Löcher der übereinanderlie- genden Verschlussstücke 12, 13 verschlossen.
Der Fiaumerstiel 16 liegt nun mittelst der Anschlagplatte 17 auf dem obern Rand des Rohres 9 auf und wird durch sie in passen der Höhe gehalten, in welcher der- Gummi griff 18 auf Brusthöhe zu stehen kommt und die Fransen des Flaumers ungefähr zwei Zentimeter tiefer hängen als der Boden des Rostes 15. Mit beiden Handflächen am Gummigriff wird nun der Flaumer rasch hin- und tiergedreht, wodurch die Fransen des Flaumers an die Stäbe des Rostes 15 geschlagen werden. Dadurch wird der Staub und Schmutz aus dem Flaumer geschüttelt, ohne jede Staubverbreitung.
Von Zeit zu Zeit wird der Sammelbe- hälter 2, 3 entleert. Dies kann in einfacher Weise geschehen, indem man mit beiden Füssen auf die Niederhaltelappen tritt, den Kessel 1 an seinen Griffen erfasst und ab hebt, so dass ein müheloses Entleeren des Sammelbehälters möglich ist.
Fluff dedusting system. The subject of the present invention is a device for dedusting fumigants.
In almost all rented apartments, the housewife simply shakes the fluff out in front of the window when cleaning the room, in the absence of any other means. Very often the dust and dirt flies back in through the windows of the apartment below, which often led to hostility among the housewives. The previous way of cleaning the fluff is decidedly unhygienic, and the purpose of the present invention is to provide a device which enables dust-free and hygienic cleaning of the fluff.
According to the invention, this is achieved by a kettle intended to receive the fluff, which is provided with means with which the fringes of the fluff can be processed and dusted within the kettle. In the drawing, an embodiment of the subject invention is shown.
Fig. 1 shows the dedusting device with a section through the dedusting boiler; FIG. 2 is a plan view of the bar grate, and FIG. 3 is a plan view of the dedusting vessel.
In a bottomless boiler I a serving as a collecting container, from removable bottom 2 with side wall 3 is pushed in from below. The edge of the side wall 3 of the bottom 2 is covered by an inside attached to the boiler wall, downward protective collar 4 so that no dirt gets between the side wall 3 and the boiler wall. The bottom 2 has hold-down tabs 5, which form lateral extensions of the bottom.
The upper end of the boiler 1 forms a two-part lid with handles, one half 6 of which is firmly connected to the boiler, while the other lid half 7 is hinged open and closed by means of a vertical hinge 8 to the lid half 6. One half of a tube 9 divided in the longitudinal center is centrally soldered to each cover half in a vertical position.
On the side opposite the hinge, a lock is attached to the lid halves, which consists of two interlocking locking pieces 12, 13 provided with a vertical hole 11 and a plug-in bolt 14 which is attached to the fixed lid half 6 by a chain. Inside the Kesseh a bar grate 15 is arranged approximately halfway up, which consists of three crossing U-shaped bars which form a grate bottom and a grate side wall.
Associated parts of this dust extraction device are also a stop plate 17 fastened to the fluff handle 16 and a cuff-like, ribbed rubber handle 18 pushed over the handle 16.
The dedusting of the fluff is effected in the following way: The movable cover half 7 is opened and the fluff stick is brought between the tube halves 9 and the cover is then closed and by pushing the socket pin 14 into the matching holes of the overlapping locking pieces 12, 13 locked.
The Fiaumerstiel 16 is now by means of the stop plate 17 on the upper edge of the tube 9 and is held by it at the height at which the rubber handle 18 comes to stand at chest level and the fringes of the fluff hang about two centimeters lower than the bottom of the grate 15. With both palms of the hands on the rubber handle, the fluff is quickly turned back and forth, whereby the fringes of the fluff are hit against the bars of the grate 15. This shakes the dust and dirt out of the fluff without any spread of dust.
The collecting container 2, 3 is emptied from time to time. This can be done in a simple manner by stepping on the hold-down tabs with both feet, grasping the boiler 1 by its handles and lifting it off, so that the collecting container can be emptied effortlessly.