CH165474A - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden.

Info

Publication number
CH165474A
CH165474A CH165474DA CH165474A CH 165474 A CH165474 A CH 165474A CH 165474D A CH165474D A CH 165474DA CH 165474 A CH165474 A CH 165474A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spinning
cellulose
solution
sulfuric acid
bath
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Dr Lilienfeld
Original Assignee
Leon Dr Lilienfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leon Dr Lilienfeld filed Critical Leon Dr Lilienfeld
Publication of CH165474A publication Critical patent/CH165474A/de

Links

Landscapes

  • Artificial Filaments (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden.    Das Fehlen eines Verfahrens zur Her  stellung von künstlichen Gebilden, insbeson  dere künstlichen Fäden, welche neben hoher  Festigkeit im trockenen und nassen Zustande  auch genügend hohe Dehnbarkeit (Bruch  dehnung) besitzen, wird in der Technik als  klaffende Lücke empfunden. Die Ausfül  lung dieser Lücke gilt in den einschlägigen  Industrien, insbesondere in der Kunstseide  industrie, als eine     lebenswichtige    Aufgabe.  



  Nach dem Verfahren gemäss der vorlie  genden Erfindung kann diesem Mangel ab  geholfen werden.  



  Nach dem Verfahren der Erfindung ge  lingt es nämlich, künstliche Gebilde, insbe  sondere künstliche Fäden, herzustellen, die  neben hoher Trocken- und     Nassfestigkeit     hohe Dehnbarkeit besitzen. Das Verfahren       gemäss    der Erfindung zur Herstellung von       künstlichen    Gebilden ist dadurch     gekenn-          zeichnet,

      dass man auf eine Lösung des     Ein-          wirkungsproduktes    wenigstens eines     Haloid-          eatera.eines    mindestens zweiwertigen Alko-         hols    auf ein     Zellulosexanthat        eine    Flüssig  keit einwirken lässt, welche auf die Lösung  koagulierend und auf das frisch koagulierte  Material     plastizierend    wirkt.  



  Die bisherigen Untersuchungen haben es  nicht ermöglicht, genaue Aufschlüsse über  den     Chemismus    des Verfahrens der Erfin  dung zu geben. Alle Anzeichen weisen dar  auf hin, dass die hergestellten Produkte aus       Zelluloseverbindungen    bestehen oder     Zellu-          loseverbindungen    enthalten, in denen     elasti-          zierend    wirkende Gruppen oder     Radikale     mit dem     Zellulosemolekül    verbunden sind.

    Soweit die Erfahrung lehrt,     können    die Pro  dukte als     Zelluloseverbindungen    angesehen  werden, in welchen ein oder mehrere     Hy-          droxylwasserstoffatome    des     Zellulosemole-          küls    gegen Reste zwei- oder mehrwertiger  Alkohole ausgetauscht sind, die eine oder  mehrere freie     Hydroxylgruppen    enthalten  können oder auch nicht, oder als Gemische  von Zellulose- oder.

       Zellulosehydrat    mit sol  chen     Zelluloseverbindungen.    Es ist nicht un-      möglich,     dass'    in manchen Fällen die     genannten          Zelluloseverbindungen    auch eine oder meh  rere     CSS-Gruppen,    bezogen auf Zellulose,  enthalten, an welche diese Alkoholreste ge  bunden sind.  



  In einem britischen Patent     wurde    vor  geschlagen, Halogenderivate zwei- oder  mehrwertiger Alkohole der Viskose zuzu  setzen, um darin     Merkaptane    der Halogen  derivate mit jenen Nebenprodukten der     Xan-          thatreaktion,    welche     SchvTefel    (zum Beispiel       Alkalisulfide    oder     Alkalipolysulfide    oder       Alkalitrithiokarbonat)    enthalten,     und/oder     mit der     CSS-Gruppe    der Viskose allein zu  erzeugen, so zwar,

   dass die in dem     Zellulose-          ganthat    enthaltene     CSS-Gruppe    abgespalten  und freie     Zellulose    oder     Zellulosehydrat    ge  bildet     wird.     



  Neuere Untersuchungen beweisen jedoch,  dass der Verlauf der Reaktion, die erfolgt,  wenn man Viskose mit Halogenderivaten  zwei- oder     mehrwertiger    Alkohole zusam  menbringt,     nicht    den in jener Patentschrift  angenommenen Verlauf nimmt. Wie dem  auch sei, es lässt sich aus jener Patentschrift  die vorliegende Erfindung nicht ableiten.

    Ebensowenig kann vorliegende     Erfindung     einem andern Vorschlag     entnommen    werden,  der dahin geht, Halogenderivate zwei- oder       mehrwertiger    Alkohole als     Ätherifizierunga-          mittel    für Zellulose zu verwenden, ein Vor  schlag, der angeblich auf Viskose, unter an  dern Ausgangsmaterialien, anwendbar ist,  wobei sich Produkte ergeben sollen, die für  verschiedene Zwecke Verwendung finden  können, für die     Zelluloseäther    oder     -ester    in  Betracht kommen.  



  Das     Zusammenwirken    der Behandlung       von        Zelluloseganthat    mit einem oder meh  reren Halogenderivaten von Polyalkoholen,  die     wahrscheinlich    (durch     Einführung    oder  Anlagerung) die     Einverleibung    einer oder  mehrerer     elastizierender    Gruppen     bezw.    Ra  dikale in     bezw.    an das     Zellulosemolekül    zur  Folge hat,     mit    dem     plastiziereriden    Einfluss  des Fäll-     bezw.    Spinnbades;

   bringt, wie die  Versuche zeigten, eine neue     Wirkung    hervor,  die von keinem bisher     bekannt    gewordenen    Verfahren auch nur annähernd erreicht     wird.     Die     plastizierende        Wirkung    der Flüssigkeit  ist darauf zurückzuführen, dass eine hoch  gradige     Quellung    der     koagulierten    Gebilde  stattfindet, die sich dann von nicht     pla.sti-          zierten,    durch     blosse    Koagulation erhaltenen  Produkten,

   insbesondere durch ihren höheren       Quellungsgrad    und durch eine erhöhte       Streckbarkeit    unterscheiden. So ist es gemäss  dem Verfahren vorliegender     Erfindung    mög  lich, zum Beispiel Fäden zu erzielen, in wel  chen drei Eigenschaften vereinigt sind,     wie     sie bisher in keinem Produkt     gleichzeitig    in  Erscheinung traten: Genügend hoher Glanz,  überaus hohe Festigkeit im trockenen und  nassen Zustand, und, dessen ungeachtet, eine  für alle     praktischen    Zwecke     vollkommen    aus  reichende Dehnbarkeit.  



  Als veranschaulichendes Beispiel diene  Kunstseide. Gemäss dem Verfahren der vor  liegenden Erfindung ist es möglich, glän  zende Kunstseide herzustellen, die eine  Trockenfestigkeit von weit mehr als 2     gr     pro     Denier    und in manchen Fällen weit     mehr     als 3, zum Beispiel sogar 6     gr    pro     Denier     und eine     Nassfestigkeit    aufweist, die über  1     gr    pro     Denier        hinausgeht,

      und in vielen  Fällen 2     gr    und in manchen Fällen sogar 3  bis 4     gr    pro     Denier    erreicht und nichtsdesto  weniger eine Dehnbarkeit von 7 bis 10  und sogar 15 bis 20 % hat.  



  Bei der hohe     Festigkeit    zeigenden, soge  nannten     "Lilienfeld-Seide"    wird deren Dehn  barkeit durch     nachträgliche    Behandlung mit  Schrumpfung bewirkenden     Mitteln    verbessert.  (Siehe britische Patentschriften     Nr.312197,     323731 und 323732.) Eine nachträgliche Zu  satzbehandlung von     Kunstseide    in Strähnen,  in Mengen,     wie    sie heutzutage schon     in     mittelgrossen Fabriken hergestellt werden, ist  jedoch ein komplizierter, viel Raum bean  spruchender, zeitraubender und nur unter  Verwendung vieler Menschenhände zu be  wältigender Vorgang.

   Ferner bedeutet die  nachträgliche Schrumpfung in jedem Falle  einen kleinen Verlust an Glanz, einen erheb  lichen Verlust an ursprünglicher Länge, eine  Zunahme des     Titers    und     in.    den     meisteft         Fällen eine     Herabsetzung    der ursprünglichen  Festigkeit.

   Im     Gegensatze    hierzu liefert das  vorliegende Verfahren; wie Versuche er  gaben, ohne in seinem chemischen oder     me-          ehanischen    Teil weitläufiger oder schwieriger  zu sein. als die üblichen     Viskoseverfahren,     schon im Spinnvorgang selbst glänzende Fä  den von überaus hohen     Festigkeiten,    die von  vornherein, also ohne irgendwelche besondere  Nachbehandlung, eine Dehnbarkeit von zum  Beispiel 10 oder<B>1.5%</B> und darüber besitzen  können.  



  Dazu gesellt sich der wichtige Umstand,  dass, soweit heute nach Versuchen beurteilt  werden kann, die Elastizität im allgemeinen  und auch die     Knickelastizität    von Produkten  gemäss dem Verfahren der Erfindung, bei  spielsweise von Kunstseide, höher     ist    als die  jenige bisher bekannter künstlicher Fäden  von hoher Festigkeit.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  zeigt beispielsweise bei der Herstellung von  Fäden den Vorteil, dass im Spinnvorgang die  Einzelfäden (wohl ihrer hohen Elastizität  halber) auch dann keine oder nur wenig Nei  gung zum Reissen zeigen, wenn dem Faden  hohe Zusatzstreckung beim Spinnen gegeben  wird. Das hat zur Folge, dass nach dem vor  liegenden Verfahren hergestellte Kunstfäden  keine oder nur geringe Tendenz zur     Flusen-          hildung    aufweisen, jedenfalls weniger Ten  denz zur F     lusenbildung    als Kunstfäden, die  unter denselben Spinnbedingungen aus Vis  kose hergestellt werden.  



  Es ist nicht notwendig, für das Verfah  ren Lösungen der reinen Einwirkungspro  dukte der     Haloidester    mehrwertiger Alkohole  auf     Zellulosexanthat    zu verwenden. Mit an  dern Worten: Es genügt, wenn man eine       Zellulosexanthatlösung    mit der entsprechen  den Menge des in Aussicht genommenen     Ha-          loidesters    eines Polyalkohols versetzt und die  so     erhaltene        Lösung    des Reaktionsproduktes       durch    Zusammenbringen mit einer     Flüssig-          keit,

          die        auf    die     Lösung    koagulierend und  auf das     frisch        gefällte    Produkt, zum     Bei-          spiel    den     künathobFaden,        plastizierend     wirkt, auf die     gewünschten    Gebilde ver-    arbeitet. Durch gelinde Erwärmung,' zum  Beispiel auf 50 bis 70   0, kann man, wenn  gewünscht, die Umsetzung des     Zellulose-          xanthats    mit den Halogenderivaten be  schleunigen.  



  Die Herstellung der künstlichen Gebilde,  wie Fäden, Filme, Bänder usw. geschieht am  zweckmässigsten in der Weise, dass man die  Lösung durch entsprechend geformte<B>Öff-</B>  nungen in ein Bad austreten lässt     bezw.     presst, das auf die Lösung koagulierend und  auf den frisch gefällten Körper     plastizierend     wirkt und darauf die koagulierten Produkte  nach Verlassen des     Fällbades    und Zurück  legung einer kürzeren oder längeren Luft  strecke einer Sammelvorrichtung, zum Bei  spiel Spule oder Zentrifuge,     zugeführt    wer  den.  



  Besonders geeignete Bäder, die     eine        pla-          stizierende    Wirkung auf das frisch gefällte  Produkt, zum Beispiel den Faden ausüben,  sind     Fällbäder,    welche nicht weniger als 35  bis 40, vorteilhaft nicht weniger als 45       H;;504    oder eine in bezug auf koagulierende  und     pla.stizierende    Eigenschaften wirkungs  gleiche Menge einer andern Mineralsäure ent  halten.

   Man kann sich jedoch auch anderer,  eine     koagulierende    und     plastizierende    Wir  kung entfaltender Mittel, zum Beispiel einer  Lösung eines     Zinkhaloids    für sich oder im  Gemisch mit einer Säure oder einem andern  Salz oder beiden bedienen.  



  Verwendet man als koagulierendes und       plastizierendes    Mittel     starke    Schwefelsäure,  dann kann man sie für sich allein; oder so  weit dies mit den gewählten Arbeitsbedin  gungen vereinbar ist, im Gemisch mit einem  oder mehreren anorganischen Stoffen ver  wenden, zum Beispiel mit einer andern star  ken     Mineralsäure,    wie     Salzsäure,    Salpeter  säure, oder Phosphorsäure oder mit einem  neutralen oder sauren Salz,     wie    Natrium  sulfat oder     Natriumbisulfat,    Ammonium  sulfat,     Magnesiumsulfat,        Zinksulfat,    Na  triumbisulfit,     Natriumsulfit,

          Natriumnitrit     oder Borsäure. Man kann auch, soweit sich  dies mit den     Bedingungen    verträgt, unter      welchen die starke Schwefelsäure benützt  wird, dieser oder ihrer Mischung     mit    einer  andern starken Säure, oder mit einem oder  mehreren der oben angegebenen anorga  nischen Stoffe     eine    entsprechende Menge  eines oder mehrerer organischer Stoffe zu  fügen,     wie    Glyzerin, oder eine Zuckerart,  zum Beispiel Glukose, oder Alkohol, oder ein  Salz einer organischen Base, zum Beispiel  ein     Anilinsalz,    oder     eine    organische Säure,

    wie Essigsäure oder Ameisensäure oder  Milchsäure oder     Ogalsäure.    Setzt man     ein     Salz zu, welches mit der starken Schwefel  säure     unter    Bildung eines sauren Sulfates zu  reagieren vermag oder sich mit der Schwe  felsäure durch     Wechselwirkung    umsetzt, so  wird die Stärke der Schwefelsäure zweck  mässig so gewählt, dass nach dem Verbrauch  der für die Bildung des sauren Sulfates oder  für die Umsetzung erforderlichen Säure  menge, das     Fällbad    freie Schwefelsäure der  gewünschten Stärke enthält,

   keinesfalls aber  weniger als 35 Gewichtsteile Monohydrat in       l.00        Gewichtsteilen    des     Fällbades.     



  Die     Einwirkung    des Bades darf nicht  solange fortgesetzt werden, bis eine wesent  liche Schädigung (oder gar Zerstörung) des       koagulierten    Produktes     eintritt.    Es ist daher  sehr zweckmässig, die     Einwirkung    der     plasti-          zierenden    Mittel     im    allgemeinen und der  starken Säure im besonderen auf die Ge  bilde, insbesondere künstlichen Fäden, zu  unterbrechen, indem man     rechtzeitig    mit dein  Waschen     beginnt    oder andere Mittel an  wendet, zum Beispiel den Faden tiefen Tem  peraturen aussetzt.

   Die     Unterbrechung    der  Wirkung der     plastizierenden        Mittel    im .all  gemeinen und starker Säuren im besonderen  geschieht zweckmässig bevor oder während  das künstliche     Gebilde        bezw.    Faden die       Sammelvorrichtung    (Spule oder Haspel oder       Zentrifuge    oder dergleichen) erreicht. Nur  wenn man das Produkt, zum Beispiel den  Faden, in sehr dünnen Schichten sammelt,       kann    die Unterbrechung der Wirkung des       plastizierenden    Mittels,     insbesondere    der star  ken Mineralsäure, eine kurze Zeit aufgescho  ben werden.

   Aus     praktischen    Gründen ist    jedoch das Sammeln     in    dünnen     Schichten          rieht    vorteilhaft.  



  Für die Trocken- und     Nassfestigkeit    der  gemäss .dem Verfahren vorliegender Erfin  dung hergestellten     Gebilde,    insbesondere Fä  den, ist es unter Umständen vorteilhaft, den  selben wenigstens während eines Teils     ihres     Weges     zwischen    der     Austrittsöffnung        bezw.     Spinndüse und der     Sammelvorrichtung    eine  starke Streckung zu geben, das     heisst    sie  einer Streckung zu unterwerfen, welche  grösser ist als diejenige, die erforderlich ist,

    um das künstliche Gebilde von der     Aus-          trittsöffnung        in    das     Fällbad    bis zur Sam  melvorrichtung zu bringen. Diese Streckung  kann     in    irgend einer bekannten Weise vor  genommen werden, und     zwar        entweder    im       Fällbad    oder zwischen dem     Fällbad    und der  Sammelvorrichtung oder an beiden Stellen.

    Man kann zum Beispiel den Abstand zwi  schen der     Sammelvorrichtung    und dem Bad  gross wählen, oder die Gebilde     bezw.    Fäden  über Stäbe, Haken, Walzen oder Differen  tialwalzen leiten, die im     Fällbad    oder zwi  schen     Fällbad    und     Sammelvorrichtung    oder  im     Fällbad        und        Sammelvorrichtung    angeord  net sind. Die Streckung     kann    auch in der  Weise erfolgen, dass man eine sehr grosse Ab  zugsgeschwindigkeit, zum Beispiel 100 bis  120 m     in    der     Minute,    verwendet.

   Im all  gemeinen ist eine grosse     Abzugsgeschwindig-          keit    zu empfehlen, wenn man während des  Herstellungsprozesses     bezw.    des Spinnens des  Kunstfadens keine besonderen Massnahmen,  dem künstlichen Gebilde     bezw.    Faden eine  Zusatzstreckung zu geben,     trifft.     



  Die     Arbeitsbedingungen,    wie zum Bei  spiel Temperatur des     Fällbades,    Tauch  strecke des Produktes, zum Beispiel Kunst  fadens im     Fällbad,        Abzugsgeschwindigkeit,     Luftstrecke, welche das Gebilde     bezw.    der  Faden zwischen dem     Fällbade    und der     Sam-          melvorrichtung    durchläuft und Grad der  Zusatzstreckung können     innerhalb    weitester       Grenzen        verändert    werden.  



  Nach dem Waschen können die Produkte  vor oder nach dem Trocknen gedämpft oder  erhitzt werden, was in vielen Fällen einen      weiteren Zuwachs an Festigkeit     mit    sich  bringt.  



  Wenn gewünscht, kann zum Beispiel die  Dehnbarkeit der nach dem vorliegenden Ver  fahren hergestellten Produkte noch dadurch  erhöht.  -erden, dass man sie mit Schrump  fung bewirkenden     Mitteln    behandelt, zum  Beispiel gemäss den Verfahren der britischen  Patente     Nr.312197,    323731 und 323732.  



  Es ist unmöglich, in jedem einzelnen  Falle von     vornherein    alle Arbeitsbedingun  gen anzugeben, die den Erfolg des Verfah  rens gewährleisten. Deshalb muss hier aus  drücklich darauf hingewiesen werden, dass       Vorversuche    unvermeidlich sind, wenn es  sich um die Ermittlung der Arbeitsbedin  gungen handelt, die bei Wahl einer bestimm  ten     Zellulosesorte    eines bestimmten     Halo-          hydrins    oder einer bestimmten     Viskoseart     oder     bestimmter    Abarten des Spinnverfah  rens erfolgreiches Arbeiten verbürgen.  



  Die folgenden Beispiele dienen zur prak  tischen Erläuterung der Erfindung. Die  Teile sind Gewichtsteile.         Beispiel   <I>1:</I>  Man taucht 100 Gewichtsteile Holzzell  stoff (Wassergehalt 8 %) oder     Baumwollinter     (Wassergehalt 6 bis<B>7%)</B> in 2000 Gewichts  teile 18 o     iger    Natronlauge bei 15   C und be  lässt sie darin 3     Stunden,    presst dann die       Alkalizellulose    ab, bis sie im Falle Holz  zellstoff 300, im Falle     Linters    340 Teile  wiegt, zerfasert sie bei 11 bis 15   C durch  21/2 bis 3 Stunden, fügt hierauf 60 Gewichts  teile Schwefelkohlenstoff hinzu, erlaubt dem  Schwefelkohlenstoff, 8 Stunden bei 18 bis  20   C einzuwirken,

   bläst einen etwa vorhan  denen Überschuss von Schwefelkohlenstoff  während 10 bis 15 Minuten ab und löst das  so erhaltene     Xanthat    unter Verwendung von  soviel     Ätznatron    und Wasser, dass die erhal  tene Lösung ungefähr     6,5%    analytisch     be-          sti=bare        Zellulose    und 5 %     Na0H    enthält.  



       Nach        volzogener    Lösung werden 20     Ge-          wichtsteile.        a-Dichlorhydrin   <B>(l.</B>     3-Dichlor-2-          propanol)         & r        Viskose    zugesetzt und gut ein  <B>g</B>wird hierauf dreimal       gerühA.        Die        14ösum       durch Baumwolle filtriert.

   - Die ersten zwei  Filtrationen werden bald nach Herstellung  des Reaktionsgemisches vorgenommen, die       dritte    erfolgt     unmittelbar    vor     Ausführung     des Spinnprozesses.  



  Die Spinnlösung wird vor dem Verspinnen  insgesamt 96 bis 100     Stunden    bei 15   C  altern gelassen; hierauf wird sie wie folgt  versponnen:  Man drückt die     Spinnlösung    mit einer  Geschwindigkeit von 3,3     cm:

  3    in der Minute  durch eine Platindüse, die 54 Löcher von  0,1 mm Durchmesser enthält,     in    ein koagu  lierend und     plastizierend        wirkendes    Bad, das  ungefähr 65 %     H.S04    enthält und eine Tem  peratur von 16   C hat, wobei man dem Fa  den eine Tauchlänge von 20 cm in der  Schwefelsäure erteilt, den Faden dann min  destens 120 cm durch die Luft gehen lässt  und ihn auf eine Spule aufwickelt, die     mit     einer solchen Geschwindigkeit umläuft, dass  von dem Faden ungefähr 18 m in der Minute  abgezogen werden.

   In der Luftdurchgangs  strecke sind drei Glasstäbe     winklig    zuein  ander angeordnet, über welche der Faden  läuft, so dass die Fäden eine starke     Strek-          kung        bezw.    einen Zug erleiden. Der untere  Teil der Spule läuft in Wasser um, so dass  die Schwefelsäure entfernt oder beträchtlich  verdünnt wird, sobald der Faden die Spule  erreicht. Die Fäden werden dann gewaschen,  gereinigt, gezwirnt und in üblicher Weise  fertiggestellt.  



  Der so erhaltene Faden besteht aus Ein  zelfäden von ungefähr je 2 bis 2,5     Deniers.          bie    in der Minute geförderte Menge der  Spinnlösung kann auch geändert werden.  Bleibt hierbei die Abzugsgeschwindigkeit die  gleiche, dann wird bei Erhöhung der geför  derten Menge der Spinnlösung der     Titer    der  Kunstseide steigen und bei erniedrigter För  derungsmenge heruntergehen. Will man je  doch genau denselben     Titer    spinnen wie vor  stehend angegeben, dann muss man dem  entsprechend bei erhöhter Förderungsmenge  auch die Abzugsgeschwindigkeit vergrössern  und bei erniedrigter Förderungsmenge die  Abzugsgeschwindigkeit entsprechend herab-      setzen.

   Auch die Anzahl und der Durch  messer der     (Öffnungen    der Spinndüse können  innerhalb weiter Grenzen variiert werden.  



  Man kann die Tauchstrecken des Fadens  im Bade auch länger, zum Beispiel 80 bis  100 cm lang gestalten, und auch die Tem  peratur des Spinnbades kann man innerhalb  weiter Grenzen, zum Beispiel von - 5   C  bis     -I-    30   C und darüber     variieren.    Die  starke Streckung kann nicht nur mit Hilfe  von     winklig        zueinander    angeordneten Glas  stäben, sondern auch durch irgend     eine    an  dere bekannte     Streckvorrichtung,    zum Bei  spiel Differentialrollen usw., herbeigeführt  werden.

   Man kann jedoch     Zusatzstreckung     auch in der Weise erzielen, dass man unter       gleichzeitiger    Vergrösserung der     Förderung     die     Spinngesclhwindigkeit    erheblich erhöht,  also zum Beispiel in der Weise arbeitet, dass  man 14 cm? Spinnlösung     in    der Minute för  dert und mit einer     Abzugsgeschwindigkeit     von 120 m in der     Minute    arbeitet.

   Man kann  jedoch auch ohne starke     Streckung    arbeiten,  das heisst nur mit der     Streckung,    welche not  wendig ist, um den Faden von der Spinn  düse zur     Aufwickelvorrichtung    zu bringen,  das heisst besondere     Massnahmen    zur Er  zielung einer starken     Streckung    also unter  bleiben lassen.  



  Der Gehalt an Schwefelsäure des Spinn  bades kann     innerhalb    weiter Grenzen ab  geändert werden. Im allgemeinen darf als  Regel gelten, dass Produkte der     Einwirkung     von     Halohydrinen    auf Viskose     in        umso    stär  keren Säuren spinnbar sind, je weniger     Halo-          hydrin    auf die Viskose     eingewirkt    hat.

   Als  weitere Regel kann angegeben     werden,    dass,  je älter die Spinnlösung ist, die obere Kon  zentration der noch tadellos     spinnenden     Schwefelsäure umso niedrigerer sein     kann.     Übersteigt man die für die betreffende  Spinnlösung noch brauchbare obere Grenze  der     Schwefelsäurestärke,    dann pflegt der     Pa-          den    im Spinnbade zu reissen oder so hoch  zu     quellen,    dass seine Weiterführung ent  weder     unmöglich    ist, oder auf grosse Schwie  rigkeiten stösst.

   Die untere Grenze der       Schwefelsäurestärke    ist     durch    die tedin-         güng        bestimmt,    dass das Bad     koagulierend     und     plastizierend        wirken    muss. Bei niedri  geren Temperaturen des     Spinnbades    kann  man sich,     wenn    gewünscht, längerer Tauch  und längerer Luftstrecken bedienen.

   Ausser  dem kann man bei niedrigen     Temperaturen     des Spinnbades und bei Wahl entsprechen  der Tauch- und     Luftstrecke    mit der Säure  konzentration höher gehen als bei höheren       Temperaturen    des Spinnbades.

   Die zweck  mässige Stärke der Säure     hängt    ferner davon  ab, ob man die     Spinnung    unter denkbar  höchster     Spannung    oder unter mässiger Span  nung oder ohne Spannung     durchführen        will.     Beabsichtigt man, das Verfahren unter hoher  Streckung auszuführen, dann ist es     in    den  meisten Fällen ratsam, die Stärke der Säure  für jede     Spinnlösung    in der Weise zu be  stimmen, dass man in einem     Vorversuch     durch     stufenweise    Änderung der Säure  stärke feststellt,

   bei welcher Säurestärke die  grösste     Elongation    des Fadens im     Spinnvor-          gange    erzielt     wird.     



  Die obere Grenze der     Dichlorhydrin-          menge,    bis zu welcher man gehen kann, ist  hauptsächlich     bestimmt    zum Teil durch die  Menge des in der Viskose enthaltenen Ätz  natrons, zum Teil durch die in der Viskose  enthaltene     Zellulosemenge,    zum Teil durch  das Alter, welches man der     Spinnlösung     geben will und zum Teil durch die Tempe  ratur, die man beim Altern der     Spinnlösung     einhalten will. Je grösser die in der Viskose  enthaltene     Ätznatronmenge    ist, um so höher  kann man     mit    dem     Dichlorhydringehalt    hin  aufgehen.

   Es bereitet zum Beispiel keiner  lei Schwierigkeit, eine Viskose, die, wie in  dem vorliegenden Beispiel<B>6,5%</B> Zellulose       und    5 %     NaOH    enthält, mit 20 Teilen     a-Di-          chlorhydrin    auf 100     Teile    Zellulose     gerecLr-          net        zusammenbringen    und das so erzielte  Produkt vier Tage bei 15 bis 17   C altern  zu lassen.

   Geht man mit dem     Dichlorhydrin-          gehalt    auf 30 Gewichtsteile oder darüber  hinaus, dann kann es vorkommen, dass die  Spinnlösung noch vor Ablauf der     vier    Tage       gelatiniert    oder so zähflüssig wird, dass die       Spmnung    sich schwierig gestaltet.     In        einem         solchen Falle kann man sich in der Weise  helfen, dass man entweder das Altern der  Spinnlösung entsprechend abkürzt, oder dass  man knapp vor oder nach     (xelatinierung          bezw.    Verdickung der     Spinnlösung    den Ätz  natron     sehalt    erhöht.

   zum Beispiel auf 8  bringt. Stellt man den     Atznatrongehalt    der  Viskose von vornherein auf 8 % ein, dann  gelatinieren in der Regel die Spinnlösungen  innerhalb von vier Tagen auch dann nicht,  wenn man mit der     a-Dichlorhydrinmenge     auch auf 30 Teile hinaufgeht. Geht man  mit dem     Ätznatrongehalt    noch unter 5  herunter, dann kann vorzeitige     Gelatinierung     unter Umständen auch dann eintreten, wenn  man mit dem     Dichlorhydringehalt    auf 10  bis 15 Teile heruntergeht.  



  Geht man bei dem in dem vorliegenden       l','eispiel    verwendeten Verhältnis von Ätz  natron zu Zellulose (5 :6,5) von 20     Ge-          wicht.steilen        a-Dichlorhydrin    bei einer     vier-          tägigen    Reifezeit aus, so kann man zum  Beispiel folgende Konzentration der Schwe  felsäure im Spinnbade     verwenden:

            a)    Bei einer     Spinngeschwindigkeit    von  <B>3,3</B> cm' pro Minute aus einer Spinndüse mit  54 Löchern von 0,1 mm, einer Tauchlänge  von 20 cm,     Spinnbadtemperatur    unterhalb  <B>16'</B> C, Abzugsgeschwindigkeit 18 m pro Mi  nute und Streckung des Fadens, wobei ein  zelne Fäden von 2 bis 2,5     Deniers    erhalten  werden: 61 bis 65%     112S04.     



  b) Bei Verwendung von bis zu 1,6     cm'     Spinnlösung pro Minute, und einer Spinn  düse mit 100 Löchern von 0,08 mm: Gute  Ergebnisse mit Spinnbädern, welche 55 bis  <B>65%</B>     11=S04        enthalten.     



  e) Bei einer Spinngeschwindigkeit von  bis 30 m pro Minute, das heisst beim Durch  pressen von 3 cm' Spinnlösung pro Minute  durch eine Spinndüse     mit    100 Löchern von  0,08     mm:    Säurekonzentration im     Spinnbad,     60 bis 64 %     H2804.     



  d)     Bei    einer Spinngeschwindigkeit von  40 m     pro    Minute, das heisst beim     Durch-          pressen    von 6,6 cm'     Spinnlösung    pro Minute       durch        eine    Spinndüse mit 100 Löchern von       0,08.m:

      55     bis        65%11,S04.       e) Bei Verwendung     einer        Spinndüse    mit  24 Löchern von 0,1     mm    und Verspinnen von  3 cm' Spinnlösung pro Minute     in    ein Spinn  bad mit einer Temperatur von 0   C     und     einer Tauchlänge von 80 cm:     Vorteilhaft    ein       Spinnbad,    das 58 bis 65 %     112S04    enthält.  



  f) Bei einer     Spinngeschwindigkeit    von  100 bis 120 m, Durchpressen von 14 cm'       Spinnlösung    durch die Spinndüse, einer  Tauchlänge von 80     bis    100 cm und ohne An  wendung von Streckvorrichtungen: Eine Lö  sung von 58 bis 65 %     112S04    mit einer Tem  peratur von 0  C.  



  In allen Fällen erhält man jedoch auch  mit 40 %     112S04    noch brauchbare     Resultate.     Bei Verwendung von mehr     Halohydrin     ist es ratsam, die     Konzentration    der Schwe  felsäure etwas zu     vermindern.     



  Geht man zum Beispiel aus von 30 Ge  wichtsteilen     Dichlorhydrin,    so sind die den  oben angegebenen Fällen entsprechenden       Schwefelsäurestärken,    zum Beispiel    a) 60 bis 65 %     112S04     b) 55 bis<B>60%</B>     112S04     c) und d) 55 bis 62%     112S04     e)     und    f) 55     bis    60 %     112S04     Auch in diesem Falle gibt 40 %     ige    Schwe  felsäure noch brauchbare Produkte.  



  Bei Verwendung von 40 Gewichtsteilen       a-Dichlorhydrin    und einer     Alterungszeit    der  Spinnlösung von 40 Stunden sind     zum    Bei  spiel bei den oben erwähnten Fällen die  nachfolgenden     Konzentrationen    geeignet.         a)    58 bis 64%     112S04     b) 52 bis 60 %     HZS04     c) 55 bis 60 %     112S04     d) 58 bis<B>62%</B>     112S04     e) und f) 55 bis 60 %     112S04     Auch in     dieseln    Falle gibt 40 %     ige     Schwefelsäure noch brauchbare Produkte.

    Wenn man die Lösungen kürzere Zeit  altern lässt, werden vorzugsweise höhere       Schwefelsäurestärken    im Spinnbade verwen  det, zum Beispiel bei einer     Reifungszeit    von  48     Stunden    und kürzer,     Schwefelsäuregehalte     von 68 bis 71 %. Bei     Verwendung    von 7 cm'           Spinnlösung    pro Minute, einer Spinndüse mit  100 Löchern von 0,08     mm,    einer Abzugs  geschwindigkeit von 60 m pro     Minute    und  einer Tauchlänge von 20 cm bei     einer    Tem  peratur von 8   C, während die Luftstrecke  40 cm beträgt, kann man Schwefelsäure von  <B>78%</B> verwenden.

   Auch solche von 82       wirkt    noch     gut.     



       Statt    den 20 Teilen     a-Dichlorhydrin    kann  man 25 Gewichtsteile     a-Dibromhydrin    ver  wenden, oder 15 bis 20     Gewichtsteile        Äthy-          lenchlorhydrin    oder 28 Teile     Mannitdichlor-          hydrin,    welche, bevor sie der Viskose zuge  setzt werden, in der zum Lösen des     Zellu-          loseganthogenats        bestimmten    Natronlauge ge  löst werden.  



  Auch kann man an Stelle von 20 Ge  wichtsteilen     a-Dichlorhydrin    15 Gewichts  teile     Äthylenchlorid    verwenden. Die     Kon-          zentrationen    der     Spinnsäuren    sind dann vor  zugsweise in den oben erwähnten Fällen:    a) 60 bis 62 %     HZS04     b) bis     f)    58 bis<B>60%</B>     HZS04     Man kann jedoch in allen Fällen auch mit  40%iger Schwefelsäure noch gute Resultate  erzielen.  



       Nimmt    man statt 15, 20 Gewichtsteile       Äthylenchlorid,    so     sind    die Konzentrationen  der Spinnsäuren vorzugsweise 53 bis<B>57%</B>       HzS04;    bei     kürzerer        Alterungszeit    aber etwas  höher.  



  Auch bei Verwendung von 30 Gewichts  teilen     Äthylenchlorid        können        etwa    die glei  chen     Schwefelsäurekonzentrationen    verwen  det werden.    Bei Verwendung von 20     Gewichtsteilen          Äthylenchlorhydrin    statt 20 Gewichtsteilen       a-Dichlorhydrin    bei 6,5 %     analytisch    be  stimmbarer Zellulose und 8/o     Na0H    kann  man zum Beispiel nachstehende     Konzentra-          tionen    der Spinnbäder in den obenerwähnten  Fällen verwenden:

    a) 60 bis 65 %     HZSO°     b) 55 bis<B>60%</B>     H.S04     c) 58     bis    60 %     H2S04     <I>d),</I> e) und<I>f)</I> 55     bis    58     %        H2S0 &        und, wenn gewünscht, mit der Schwefel  säurestärke auch bis     40/1Ö    herabgehen.  



  Bei Ersatz von 20 Gewichtsteilen     a-Di-          chlorhydrin    durch 15     Teile        Glyzerin-a-mono-          chlorhydrin    kann man nachstehende     Kon-          zentrationen    verwenden:  a) 60 bis 65 %     H2S04     b) 55 bis 58 %     HZS04     c) 56     bis        60-%        HZS04     d) 57 bis 60 %     H2S04     e) und f) 57 bis<B>62%</B>     H2S04       Jedoch erhält man auch schon mit  40     %iger    Schwefelsäure brauchbare Resul  tate.  



  Im allgemeinen kann     a-Dichlorhydrin     durch etwa gleiche Gewichtsmengen     Glyze-          rin-a-monochlorhydrin    oder     Epichlorhydrin     ersetzt werden, welche Stoffe man ebenfalls  in Mengen von 10 bis 30 Gewichtsteilen     auf     100 Zellulose oder mehr oder weniger an  wenden kann.  



  Auch     Propylenchlorhydrin,        Trimethylen-          glykolchlorhydrin,        Trichlorhydrin    können  angewendet werden.  



  Auch kann die     Alkalizellulose,    bevor sie       mit    Schwefelkohlenstoff     zusammengebracht     wird, einer     kürzeren    oder längeren     Reifung     unterworfen werden.

           Beispiel   <I>2:</I>  Die Ausgangsviskose wird wie     im    Bei  spiel 1 hergestellt, jedoch mit dem Unter  schiede, dass als Ausgangszellulose Holzzell  stoff oder     Baumwollinters    verwendet wer  den, welche Viskosen     mit    sehr hoher Vis  kosität ergeben, während man zur Lösung  des     Xanthogenats    eine derartige Menge     Na-          triumhydrogyd    und Wasser verwendet, dass  die Viskose 3 %     analyai.sch        bestimmbare     Zellulose und 5 %     NaOH    enthält;

   die Vis  kosität der derart hergestellten Viskose be  trägt im Vergleich zu der gleich 1 gesetzten  Viskosität bei<B>15'</B> C eines     Glyzerins    von  31     B6        (spez.    Gewicht 1,26) 1 bis 2'.  



  Unmittelbar nach der Auflösung des       Zelluloseganthates    setzt man der     Viskose    20  bis 30 Teile     a-Dichlorhydrin    zu,     rührt    gut      durch und lässt die so erhaltene Lösung bei  15   C     altern.    Während des     Alterungspro-          zesses    wird die Lösung dreimal durch Baum  wolle filtriert und wenn sie insgesamt 72 bis  80 Stunden alt geworden ist. wird sie folgen  dermassen versponnen:

    Die Spinnlösung     wird    mit einer Ge  schwindigkeit von 3,7 cm' pro Minute durch  eine Platindüse, die 100 Löcher von 0,08  Durchmesser besitzt, in ein Bad gedrückt,  das 65%     112S04    enthält und eine Tempera  tur von 16   C hat, wobei man dem Faden  eine Tauchlänge von 80 cm in der Schwefel  säure gibt. Man lässt den Faden dann 120 cm  durch die Luft gehen und wickelt ihn auf  die Spule auf, die mit einer solchen Ge  schwindigkeit umläuft, dass von dem Faden  ungefähr 18 m in der     Minute    abgezogen wer  den. In der     Luftdurchgangsstrecke    sind drei  Glasstäbe winklig zueinander angeordnet,  über welche der Faden läuft, so dass eine zu  sätzliche Streckung     bezw.    Zugwirkung den  Fäden erteilt wird.

  
  Der untere Teil der Spule läuft in Was  ser um, so     dass    die Schwefelsäure entfernt  oder beträchtlich verdünnt wird, sobald der  Faden die Spule erreicht. Die Fäden werden  dann gewaschen. gereinigt, gezwirnt und in  üblicher Weise fertiggestellt. Einzelfaden  titer: 0,6 bis 0,8     Denier.     



  Auch in diesem Beispiel kann man die  Menge der pro Minute aus der Spinndüse       tretenden    Flüssigkeit, die Tauchstrecke des  Fadens im Bade, die Temperatur des Bades,  die Stärke der Schwefelsäure, die Abzugs  geschwindigkeit, die Zahl und die Grösse der  Löcher innerhalb weiter Grenzen variieren.  



  Bei einer Menge Spinnlösung von 6,3     em3     pro Minute und einer Abzugsgeschwindig  keit von 30m wird der     Titer    des Einzel  fadens etwa 0,6 bis 0,8     Denier    betragen. Bei  einer Menge von 14,3 cm pro Minute und  einer Abzugsgeschwindigkeit von 40 m wird  der     Titer    1 bis 1,3 sein. Erhöht man die  Menge der Spinnlösung pro Minute auf  30 cm' bei einer Abzugsgeschwindigkeit von  100 bis 120 m pro Minute, so kann man eine  Tauchlänge von 80 bis<B>100</B> cm im Bade an-    wenden, ohne dem Faden eine besondere  Streckung zu geben.  



  Bei     Verwendung    einer Düse mit 54 Lö  chern von 0,1 mm und 7,6 cm' Spinnlösung  pro Minute erhält man bei einer Abzugs  geschwindigkeit von 18 m einen Einzelfaden  von 2 bis 2,6     Denier;    bei einer     Spinndüse    mit  24 Löchern von 0,1 mm, 6,8 cm' Spinn  lösung pro     Minute    und gleicher Abzugs  geschwindigkeit wird der     Titer    des Einzel  fadens 4 bis 5     Denier.    In den beiden letzten  Fällen kann die Temperatur des Spinnbades  auch niedriger sein als oben angegeben, zum  Beispiel - 5          C.  



  Auch bei diesem Beispiel gilt, dass man  bei weniger gereiften Lösungen vorzugsweise  stärkere Schwefelsäure in den Bädern ver  wendet. Auch hier können an Stelle der im  Beispiel verwendeten 20 bis 30 Gewichtsteile       a-Dichlorhydrin    grössere oder kleinere Men  gen dieses Stoffes oder andere     Halohydrine     verwendet werden, in ähnlicher Weise wie  bei Beispiel 1 beschrieben wurde. Auch in  diesem Beispiel kann die     Spinnung    ohne Zu  satzstreckung erfolgen.  



  In allen gegebenen Beispielen     kann    man  die Änderung anbringen, dass man die Al  kalizellulose, bevor sie     mit    Schwefelkohlen  stoff in Berührung kommt, einer Reifung  unterwirft, zum Beispiel während 48 Stun  den bei 15   C oder kürzere oder längere Zeit  oder bei höheren oder niedrigeren Tempera  turen.  



  Will man eine     Spinnlösung    von einer be  stimmten Viskosität erzielen, dann muss man  zum Beispiel die aus der in Aussicht genom  menen     Zellulosesorte    hergestellte     Alkalizellu-          lose    . einer     Vorreifung    unterziehen, wenn  diese     Zellulosesorte    ohne     Vorreifung    eine  höhere Viskosität gibt, als man verlangt.  



  Gibt sie jedoch, ohne     Vorreifung    der Al  kalizellulose den gewünschten     Viskositäts-          grad,    dann ist eine     Vörreife    überflüssig. Da  nun die     Viskositäten    der im Handel befind  lichen     Zellulosesorten        (Linters    und Holzzell  stoff) untereinander verschieden sind,

   hängt  die Frage der     Vorreife    in jedem Falle einer  seits von der     gewünschten    Viskosität     und              Konzentration    der für die Herstellung der       künstlichen    Gebilde hergestellten Ausgangs  lösung und anderseits von der Viskosität der       -Ausgangszellulose    ab..  



  Es kann in allen Beispielen auch ohne  Streckung gesponnen werden, zum Beispiel  in einem Spinnbad von geringer, mässiger  oder grösserer Länge und ohne jede     Vorricli-          tung,    die dem Faden irgendeine besondere       Streckung    geben     könnte        zwischen    der Spinn  düse und der     Aufwickelvorrichtung,        zum     Beispiel ohne jede Richtungsänderung des  Fadens, ohne Anwendung von festen oder  beweglichen Stäben oder Rollen, Häkchen  oder     Differentialrollen    usw.

       Im    Gegensatz  zu dem, was man aus den Erfahrungen mit  dem     Spinnen    von Viskose in stark sauren  Bädern erwarten würde, erhält man, wie  Versuche ergaben, Fäden von     einer    gleich  artig grossen Festigkeit und gleich guter Deh  nung wie die     mit    besonderer     Streckung    ge  sponnenen Fäden, und zwar     ungeachtet,    ob die       a        a        ngewandte        Spinngeschwindigkeit        gross        (zum     Beispiel mehr als 60 m pro     Minute)    oder  normal (30 bis 60 m pro Minute)

   oder sogar.  unternormal ist (zum Beispiel 10 bis 30 m  pro Minute). Das Verfahren, wobei ohne  besondere     Streckung    gesponnen wird, liefert,       wie    sich zeigte, auch dann gute Erfolge,  wenn die     Luftstrecke    bedeutend verkürzt  wird (zum Beispiel 40 bis 70 cm beträgt).  



  In sämtlichen vorstehenden Beispielen  kann die Verlangsamung     bezw.        Unterbre-          ehung    der Säurewirkung auch dadurch ge  schehen, dass man den Faden, der das aus  starker Säure bestehende oder solche enthal  tende Bad verlässt, einer niedrigen Tempera  tur, zum Beispiel minus 5     bis    minus 15   C,  aussetzt, bevor man     ihn    wäscht, was zum  Beispiel in der Weise geschehen     kann.,        däss     man     ihn    auf einer hohlen Spule sammelt,  welche ein     Kühlmittel,    zum     Beispiel    feste  Kohlensäure,

   oder     Kältemischung    oder Eis  enthält.  



  Die     ausgewaschenen    Fäden können vor  oder nach dem Trocknen auf höhere Tempe  raturen (zum Beispiel 100     bis   <B>110'</B> C) er  hitzt oder gedämpft werden.    Eine Entschwefelung und     Bleichung    der  Fäden kann in     bekannter    Weise geschehen.  



  Die Fäden können zum Beispiel dadurch       entschwefelt    werden, dass man sie während  5 Minuten bis 1     Stunde    mit einer warmen  oder heissen     Alkalisulfidlösung    von     minde-          stens    5 % (berechnet als Na--, S - 9 H20), zum  Beispiel     mit    einer     10%igen    Lösung von.       Na2S        #    9     H20,    oder während 5 bis 10 Minuten  mit einer 30 %     igen    Lösung von     Na2S    - 9     H20     bei<B>100'</B> C behandelt.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung kann man auch andere künstliche Ge  bilde als Fäden herstellen. So erhält man  ein Filmband, in dem man eine     Spinnlösung,     wie in einem der vorangehenden     Beispiele     hergestellt, in bekannter Weise durch einen  geeigneten Trichter oder Schlitz in eines der  in den vorangehenden Beispielen     genannten          Plastizierungsbäder    eintreten lässt und dar  auf das     koagulierte    Filmband nach Durch  laufen dieses Bandes in bekannter Weise  wäscht und trocknet.

           Beispiel   <I>3:</I>  Das     Zelluloseganthogenat,    das heisst die  nach der     Sulfidierung    erhaltene Reaktions  masse,- das man gemäss Beispiel 1 erhält,  wird in     einer    solchen Menge     Ätznatron    und  Wasser gelöst, dass eine Viskose mit einen  Gehalt von 15 bis 20% analytisch bestimm  barer Zellulose und 8 bis<B>10%</B>     Ätznatron     entsteht. Nach der Auflösung werden in die  Viskose bei 15 bis 20' C 10 bis 20 Teile       a-Dichlorhydrin    oder     Äthylenchlorhydrin     eingerührt oder geknetet.

   Dann wird die       pastenartige    Lösung, entweder unmittelbar  nach der Einverleibung des     a-Dichlorhydrins     oder     Äthylenchlorhydrins    oder nachdem     die     Masse während 12 bis 24 Stunden bei 10 bis  <B>15'</B> C stehen gelassen wurde,     zum    Zusam  menkleben von einem oder mehreren Paaren  von Kartonbogen     verwendet.    Gegebenenfalls  kann das Material gepresst oder     kalandert     werden.

   Es wird hierauf in Schwefelsäure  von     etwa    50 bis 60 % bei - 5   C eingeführt  und in der Schwefelsäure belassen,     bis    die-      selbe das Material durchtränkt hat, worauf  säurefrei gewaschen und getrocknet     wird.     Die Verwendung von     tiefgekühlter     Schwefelsäure ist aus dem Grunde erforder  lich, weil hier eine Entfernung derselben  sich nicht so rasch bewerkstelligen lässt wie  zum Beispiel bei Fäden, so dass die Gefahr  besteht. dass eine Zerstörung des Materials  eintritt. Die zur Verwendung gelangende  Schwefelsäure behält jedoch, unbeschadet  ihrer tiefen     Temperatur,    neben der koagulie  renden Wirkung auch ihren     plastizierenden     Einfluss bei.  



  <I>Beispiel</I>     f.:     In einer Knetmaschine werden 10 Teile       a-Dichlorhydrin    oder 10 Teile     Äthylenchlor-          hydrin    in eine     Zellulosexanthatpaste    fest ein  geknetet, zum Beispiel in eine Paste, die 20  bis<B>30%</B> analytisch bestimmbarer Zellulose  und 10 bis<B>15%</B>     Ätznatron    enthält. Sobald  die Masse homogen geworden ist, wird sie  von Gasblasen (wenn solche vorhanden sind)  in einer     Vakuumknetmaschine    befreit und  dann entweder sofort nach dem Kneten oder  nachdem sie 24 Stunden bei 10 bis 15   C  stehen gelassen wurde, in die Form einer  dicken Platte gebracht.

   Die dicke Platte  wird nun in Schwefelsäure von<B>60%</B> bei  - 5   C eingebracht, wo sie bleibt, bis sie  fest wird. Die so koagulierte und     plastizierte     dicke Platte wird nun säurefrei gewaschen,  getrocknet und gegebenenfalls     entschwefelt          und/oder    gebleicht.  



  Wo in den vorangehenden Beispielen     a-          Dichlorhydrin    verwendet wird, kann statt  dessen     ss-Dichlorhydrin    benützt werden.  



  Auch können äquivalente Mengen anderer       EIaloidester    mindestens zweiwertiger Alko  hole verwendet werden, zum Beispiel     Pina-          konchlorhydrin        (Tetramethyläthylenchlorhy-          drin),        Mannitchlorhydrin,        Erythritchlor-          hydrin,        Erythritdichlorhydrin,        Pentaery-          thritchlorhydrin,        Pentaerythritdichlorhydrin,          Mannitandichlorhydrin,        Dulcitanmonochlor-          hydrin,

          Divinyäthylenglykolchlorhydrin,          Phenylpropanolchlorhydrin,        Naphthylpropa-          nolchlorhydrin,        4-Methoxynaphthylpropanol-          ehlorhydrin    usw.    Gute Resultate ergeben auch Lösungen  solcher Einwirkungsprodukte eines     Haloid-          esters    eines mehrwertigen Alkohols auf     Zel-          lulosexanthat,    die im Alkohol radikal noch  Halogen     enthalten.     



  Die Beispiele können derart geändert  werden, dass 36- bis 42 %     ige    Salzsäure als  koagulierend und     plastizierend    wirkendes       Spinnbad    verwendet wird.  



  An Stelle der starken Schwefelsäure oder  Salzsäure kann man auch starke Salpeter  säure, zum Beispiel     mit    einem Gehalt von  60 bis     907o        HNOa,    oder starke Phosphor  säure, zum Beispiel von 1,5 bis 1,86     spez.     Gewicht, oder starke Arsensäure, zum Bei  spiel mit einem Gehalt von 60 bis 90       I3nAs04,    oder eine starke     Chlorzinklösung     von etwa 60 %, die     etwa    4 bis 6 % Salzsäure  enthält, kurzum jede     koagulierende    und     pla-          stizierende    Flüssigkeit verwenden.  



  In den vorhergehenden Beispielen kann  bei der Darstellung der Viskose statt     Sulfit-          zellulose,        bezw.        Linters,        Baumwolle    oder  Holzzellulose, welche in der     gälte    oder Hitze  mit einer verdünnten Säure, zum Beispiel  Salzsäure oder Schwefelsäure, vorbehandelt  wurde, kurzum jede Art von     Zellulosemate-          rial    verwendet werden, das in der Viskose  technik in Verwendung ist oder dafür in  Vorschlag gebracht wurde.  



  Die vorstehend gegebenen Beispiele kön  nen auch in der Weise abgeändert werden,  dass man die     Alkalizellulose    vor der Behand  lung mit dem Schwefelkohlenstoff kürzer  als 48 Stunden, zum Beispiel 24 oder 36  Stunden oder länger, zum Beispiel 60 oder  <B>72</B>     Stunden,    bei 15 oder 20' C reifen lässt.  



  Der Ausdruck     "ein        Haloidester    eines  mindestens     zweiwertigen    Alkohols" umfasst  die Halogenderivate von zwei- oder mehr  wertigen Alkoholen,     gleichgültig,    ob ein sol  ches Derivat eine     Hydroxylgruppe    enthält:       (Halohydrin)    oder nicht, sowohl als auch die       Flalogenderivate    deren innern     Anhydride,    so  wie der Ester und Äther solcher Alkohole.  



  Der in der Beschreibung und in den  Patentansprüchen verwendete Ausdruck  .,Künstliche Gebilde" soll umfassen: günst-      liehe- Fäden,     insbesondere        künstliche    Seide,  Filme, Kunstleder, Platten     usw:     Der Ausdruck "künstliche Fäden" bedeu  tet: Künstliche Fäden     und        Gespinnste    jeder  Art, zum Beispiel künstliche Seide, Stapel  faser, künstliche Baumwolle, künstliche       \'Volle,    - künstliches Haar und künstliches  Stroh jeder Art.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von künst lichen Gebilden, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Lösung des Einwir kungsproduktes wenigstens eines Haloid- esters eines mindestens zweiwertigen Al kohols auf ein Zelluloseganthat eine Flüssigkeit einwirken lässt, welche auf die Lösung koagulierend und auf das frisch koagulierte Material plastizierend wirkt.
    II. Künstliches Gebilde, hergestellt nach dem Verfahren des Patentanspruches I. UNTERANSPR ÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass man als Koa- gulierungs- und Plastizierungsmittel eine Flüssigkeit verwendet, die mindestens <B>35%</B> Schwefelsäuremonohydrat enthält. \3.
    Verfahren nach 'Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die als Koa- gulierungs- und Plastizierungsmittel ver wendete Flüssigkeit zwischen 50 und höchstens 73 % Schwefelsäuremonohy- drat enthält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man als Koa- gulierungs- und Plastizierungsmittel ein Bad verwendet, das eine solche Menge einer Mineralsäure enthält, die in bezug auf koagulierende und plastizierende Wirkung einer Schwefelsäure von min destens 35% wirkungsgleich ist.
    .l. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Lö sung eines Einwirkungsproduktes eines Haloidesters eines mehrwertigen Alkohols auf Zelluloseganthat verwendet, das im Alkoholradikal noch Halogen enthält. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Lö sung des Einwirkungsproduktes eines Halohydrins auf Viskose verwendet. G. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das künstliche Gebilde stark gestreckt wird.
CH165474D 1929-03-16 1930-03-15 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden. CH165474A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT165474X 1929-03-16
CH165474T 1930-03-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH165474A true CH165474A (de) 1933-11-30

Family

ID=25607153

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH165474D CH165474A (de) 1929-03-16 1930-03-15 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH165474A (de)
ES (1) ES117299A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ES117299A1 (es) 1930-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE860389C (de) Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus regenerierter Cellulose
DE643543C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, insbesondere kuenstlichen Faeden aus Viscoseloesungen
DE2324589C3 (de) Verwendung von trockenen Mischfasern zur Herstellung von Tampons
DE736321C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstfaeden
DE1108849B (de) Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus regenerierter Cellulose
DE2001533B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Endlosfaden aus Amylose oder einem ihrer Derivate
EP0797696B1 (de) Verfahren zur herstellung cellulosischer fasern
WO1997023552A1 (de) Celluloseschwamm und verfahren zu dessen herstellung
DE3541034A1 (de) Acrylfasern mit y-artigem querschnitt und verfahren zur herstellung derselben
DE1917523A1 (de) Kunstseide-Faeden und -Stapelfasern mit starker Kraeuselung und hoher Festigkeit und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1469108A1 (de) Verfahren zum Herstellen viskoseregenerierter Zellulosefasern
DE622851C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen aus Celluloseverbindungen
DE744891C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstseide, Fasern und Faeden aus Viscose
DE1083016B (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden oder Filme, aus Viscose
AT159624B (de) Verfahren zur Herstellung geformter Gebilde aus Celluloseäthern.
AT126567B (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden und anderen Produkten.
AT130200B (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden oder anderen Produkten.
DE692934C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden aus Loesungen der Xanthate von Oxalkylcellulosen
CH166170A (de) Verfahren zur Herstellung künstlicher Gebilde.
AT133490B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen.
DE910107C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden, Fasern, Baendern oder Filmen, aus Cellulose oder Cellulosederivaten
DE1469108C (de) Verfahren zum Herstellen regenerierter Zellulosefasern
AT310923B (de) Verfahren zur Herstellung von Fasern aus regenerierter Cellulose mit hoher Kräuselung und hoher Dehnung
AT135318B (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Fäden oder anderen Produkten.
AT261104B (de) Verfahren zur Herstellung von Zelluloseregeneratfasern