CH165493A - Werkstücksatz für die Herstellung von Absatz- oder Sohlenlaufflecken von Schuhwerk. - Google Patents
Werkstücksatz für die Herstellung von Absatz- oder Sohlenlaufflecken von Schuhwerk.Info
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Description
Werkstüeksatz für die Herstellung von Absatz- oder Sohlenlauffleeken von Schuhwerk. Gegenstand der Erfindung ist ein Werk Stücksatz für die Herstellung von Absatz- oder Sohlenlaufflecken von Schuhwerk.
Der erfindungsgemässe Werkstücksatz zeichnet sich dadurch aus, dass er aus zwei Teilen besteht, einer Gummiplatte und einer nachgiebigen Unterlagsplatte aus anderen Naterial, die dazu bestimmt sind, miteinander vereinigt zu werden, und zu diesem Zweck an den miteinander zu vereinigenden Flächen derart zugerichtet sind, dass die Gummiplatte mit; der am Schuhwerk durch mechanische Drittel zu befestigenden Unterlagspla,tte durch Klebewirkung innig verbunden werden kann.
Die Unterlagsplatte kann zum Beispiel aus Leder, aus Faserstoffmaterial oder der gleichen hergestellt werden.
Das Aufbringen eines aus einem solchen Werkstücksa.tz bestehenden Gummila.uffleckes kann etwa in der Weise stattfinden, dass die Unterlagsplatte mit der zugerichteten Fläche nach aussen am Schuhwerk, das heisst am Absatz bezw. an der Sohle mit Hilfe von Nägeln, Schrauben oder andern beliebigen mechanischen Mitteln befestigt wird, wonach die entsprechend zugerichtete Gummiplatte darauf gelegt wird, und dank der Zu richtung der zu vereinigenden Flächen durch Anwendung von Druck oder durch Hammer schläge sich innig mit der Unterlagsplatte verbindet.
Die Zurichtung beider Teile der Werk stücksätze findet mit Vorteil fabrikmässig statt, so dass' dem Schuhmacher die schon fertig vorbereiteten Werkstücksätze geliefert werden können. Diese Zurichtung kann zum Beispiel darin bestehen, dass die zu. vereini genden Flächen beider Teile aufgerauht und dann mit einem Klebstoff bestrichen werden.
Sollte der Klebstoff, zum Beispiel eine Gummilösung, in dem Zeitpunkt, wo die Ver einigung beider Teile und die Befestigung an dem Schuhwerk ausgeführt werden soll, schon allzu stark eingetrocknet sein, so ge nügt es, die zugerichteten Flächen mit einem entsprechenden Lösungsmittel, zum Beispiel Benzol, zu befeuchten, wodurch der Klebstoff wieder aufgeweicht wird.
Das Versenden und Aufbewahren der Werkstücksätze geschieht vorzugsweise so, dass man die entsprechend zugerichteten Teile, paarweise aufeinander legt, wobei ihre zu gerichteten Flächen durch Hüllen aus Papier, aus einem Textilstoff oder dergleichen gegen ein unbeabsichtigtes Aneinanderkleben der Teile unter sich oder mit ihrer Packung ge schützt werden. Die Hülle, je eine pro Teil oder pro Paar, zwischen die beiden Teile ge legt, wird dann kurz vor Gebrauch weg genommen, oder so lange auf der Unterlags- platte belassen, bis diese am Schuhwerk be festigt ist.
Dann wird die Hülle beze@". die Hüllen abgenommen und das Festkleben bei der Teile aneinander bewerkstelligt.
Die paarweise zugerichteten Teile der Werkstücksätze können auf die Form des Sohlen- bezw. Absatzlauffleckes zugeschnit ten oder in Gestalt von grösseren Platten oder Streifen vorhanden sein, aus denen man die nötigen Stücke herausschneidet.
Der 'Torteil, welcher erfindungsgemäss er reicht werden soll, besteht insbesondere darin, dass die den Lauffleck bildende Gummiplatte nicht unmittelbar an dem vorhandenen Schuh werk angeklebt wird, sondern an einer Unter- la.gsplatte, die ihrerseits in einfachster Weise am Schuhwerk befestigt werden kann, wo durch dem Schuhmacher die Arbeit der Vor bereitung des Schuhwerkes erspart wird. Bei einem Schuhwerk, das bereits längere Zeit benützt worden ist, ist es gar nicht leicht, die Laufflächen so vorzubereiten, dass man auf eine innige Klebverbindung rechnen könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Werkstücksatz für die Herstellung von Absatz- oder Sohlenlaufflecken von Schuh werk, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei Teilen besteht, einer Gummiplatte und einer nachgiebigen Unterlagsplatte aus an derem Material, die dazu bestimmt sind, mit einander vereinigt zu werden, und zu diesem Zweck an den miteinander zu vereinigenden Flächen derart zugerichtet' sind, dass die Gummiplatte mit der am Schuhwerk durch mechanische Mittel zu befestigenden Unter lagsplatte durch Klebewirkung innig verbun den werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l.. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass' die beiden Teile die Gestalt von grösseren Platten haben, aus denen die zur Herstellung eines Lauffleckes nötigen Stücke auszuschneiden sind. ?. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass' die beiden Teile je auf die Form eines Lauffleckes zugeschnitten sind. 3. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter lagsplatte aus Leder besteht. -f. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter lagsplatte aus Faserstoffmaterial besteht.5. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Zurich tung darin besteht, dass die aufgerauhten, zu vereinigenden Flächen beider Teile mit einem Klebstoff bestrichen sind. 6. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Klebstoff bestrichenen, zu vereinigenden Flächen der beiden Teile mit mindestens einer ablösbaren Schutzhülle versehen sind. i . Werkstücksatz nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle aus Papier besteht.c. Werkstücksatz nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle aus Textilstoff besteht.
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