CH165503A - Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen.

Info

Publication number
CH165503A
CH165503A CH165503DA CH165503A CH 165503 A CH165503 A CH 165503A CH 165503D A CH165503D A CH 165503DA CH 165503 A CH165503 A CH 165503A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydrate
teran
alkaline
silica
leaching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludvig Rinman Erik
Original Assignee
Ludvig Rinman Erik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludvig Rinman Erik filed Critical Ludvig Rinman Erik
Publication of CH165503A publication Critical patent/CH165503A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/04Preparation of alkali metal aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom
    • C01F7/06Preparation of alkali metal aluminates; Aluminium oxide or hydroxide therefrom by treating aluminous minerals or waste-like raw materials with alkali hydroxide, e.g. leaching of bauxite according to the Bayer process
    • C01F7/062Digestion
    • C01F7/0633Digestion characterised by the use of additives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen.    Sowohl durch die     chemische    Literatur, als  auch durch die Praxis ist es bekannt, dass das  Auslaugen von aluminium- und     kieselerde-          haltigen    Rohmaterialien, wie beispielsweise  Bauxite, mit einer starken Natriumhydrat  lösung gemäss dem Verfahren von Bayer eine  Natriumaluminatlösung ergibt, welche ge  ringe Mengen von Kieselerde enthält. Der  Hauptteil der Kieselerde wird bei dem Aus  laugen in der Form von  Na2O . Al2O3 . SiO2 + 9 H20  gefällt. Ein kleiner Teil der Kieselerde geht  jedoch in Lösung und von diesem geht wie  derum ein Bruchteil als     Verunreinigung    in  das Aluminiumhydrat, wenn dieses ausgefällt  wird.

   Der grössere Teil der gelösten Kiesel  erde bleibt jedoch in der Lösung und wirkt  sich dort störend aus, wenn die Lösung nach  der     Ausfällung    des Aluminiums insbeson  dere durch     Konzentration    in Verdampfern  regeneriert werden soll. Dann schlägt sich  nämlich die Kieselerde als Niederschlag auf  den Heizelementen des Verdampfers nieder.

      Den Gegenstand der     Erfindung    bildet ein  Verfahren zur     Herstellung    von     Natriumalu-          minatlösungendurch    Auslaugen von     kiesel-          erdehaltigen    Aluminiumverbindungen mit  konzentrierter Natriumhydratlösung, welches  dadurch gekennzeichnet ist,     @dass    der     Au@slauge-          prozess    in Gegenwart solcher alkalisch reagie  render Verbindungen, welche mit der Kiesel  erde eine Fällung geben, vor sich geht, zum  Zweck, .eine praktisch von Kieselerde freie       Natriumaluminatlösung    zu erhalten.  



  Als alkalisch reagierende     Verbindungen     kommen sowohl die Oxyde, als auch die Hy  drate des Bariums,     Strontiums,    Kalziums,       Magnesiums,    Zinks oder Mischungen der ge  nannten Materialien in Frage.  



  Es ist ferner allgemein bekannt, dass die  Lauge, welche in dem Bayer-Prozess zur Er  zeugung von Aluminiumhydrat     aus        alumi-          niumhaltigen    Rohmaterialien, wie Bauxite,  verwendet wird, Kohlendioxyd aus der Luft  während des Prozesses     aufnimmt.Vorzugsweise     geschieht dieses während der Ausscheidung  ,des sogenannten Rotschlammes aus der Lauge      und während der Ausfällung des     Aluminium-          hydrates    aus der verdünnten Aluminatlösung,  so dass die     verdünnte    Lauge nach der ge  nannten Ausfällung gewisse Mengen an Na  triumkarbonat enthält.

   Dieses Karbonat ver  bleibt, vorausgesetzt, dass seine Menge nicht  zu hoch ist, in der Lauge in Lösung, wäh  rend die Lauge einem Verdampfungsprozess  ausgesetzt wird, um sie soweit zu konzen  trieren, dass sie zum Auslaugen frischer Men  gen von Bauxiten wieder verwendbar ist.  Wenn beispielsweise die Menge des     Karbo-          nates    nicht einen Betrag übersteigt, der einer  Alkalinität von 86 % einer Lauge entspricht,  die im ganzen 260 gr Na2O pro Liter und  80 gr Al203 pro Liter gelöst enthält, so tritt  keine Ausfällung von Na2C03 Kristallen ein.

    Wenn jedoch der Gehalt an Natriumkarbonat  die genannte Verhältniszahl überschreitet, so  kristallisiert der Übersehuss des     Natrium-          karbonates    aus der Lösung während der Ver  dampfung aus, worauf er dann von der Lauge  abgetrennt und in bekannter Weise     kausti-          fiziert    wird, so dass er in den Prozess wieder  eingeführt werden kann. Die Abscheidung  des     Natriumkarbonates    aus der Lösung und  seine Überführung in Ätzlauge erfordert  mehrere Verfahrensschritte.  



  Die Schwierigkeiten, die sich aus der  Aufnahme des Kohlendioxydes durch die  Lauge ergeben, können gemäss einer weiteren  Ausbildung der Erfindung in folgender  Weise dadurch behoben werden, dass die beim  Auslaugprozess gegenwärtigen Oxyde oder  Hydrate des Bariums, Strontiums, Kalziums,  Magnesiums, Zinks oder deren     Mischungen     in einem solchen Überschuss verwendet wer  den, dass nieht nur die vorhandene Kieselerde  (Kieselsäure)     gefällt    wird, sondern auch alles  von der Lauge während des Prozesses auf  genommene Kohlendioxyd als Karbonat  bezw. Karbonate gefällt wird.  



  Wie oben beispielsweise festgestellt  wurde, gibt eine Lauge, welche 86 %     Alkali-          nität    besitzt, keine Natriumkarbonat-Kri  stalle während ihrer Konzentration ab. Es  ist daher dafür Sorge zu tragen,     dass    die nach  dem Fällen des Aluminiumhydrates anfal-    lende verdünnte Lauge eine Alkalinität be  sitzt, welche nicht geringer als 86%, son  dern besser etwas höher ist.  



  Um dies zu erreichen, sind die Basen, die  für die Fällung des SiO2 und CO2 während  des Auslaugens des Bauxites durch die starke  Lauge in den Auslauggefässen verwendet wer  den, in einem solchen Überschuss zuzusetzen,  dass die verwendete Base bezw. die verwen  deten Basen ausreichen, nicht nur das SiO2,  sondern auch eine genügende Menge des vor  handenen K ohlendioxydes auszufällen. Es ist  festgestellt worden, dass ohne Schwierigkeit  soviel Kohlendioxyd gefällt werden kann,  dass die Alkalinität der Lauge von 86  über 90 % , beispielsweise bis 94% gesteigert  werden kann. Die Eliminierung des C02 so  weit, dass die Lauge eine Alkalinität von un  gefähr 90% erhält, genügt für die gewöhn  lichen Fabriken, so dass sie keine Störung  infolge des CO2 haben, wenn sie diese Me  thode benutzen.

   Wenn jedoch aus irgend  welchen Gründen Natriumkarbonat während  der Konzentrierung der Lauge gefällt worden  ist, dann ist dieses Natriumkarbonat in der  Lösung suspendiert zu halten und in die  Auslauggefässe zusammen mit der Lauge  einzubringen. In den Auslauggefässen wer  den Basen zugefügt in solcher Menge, dass  auch das in fester Form eingeführte Kar  bonat in genügender Weise kaustifiziert wird.

    Es     ,sei    hierbei darauf hingewiesen, dass der  Ort, an dem das Auslaugen stattfindet, also  das     Auslauggefäss,    der beste Platz ist, an  welchem Natriumkarbonat zur Ersetzung -des       w        ä        'hrentd        des        Verfahrens        verloren        ge-an-enen        en        M          Natriumhydra.tes    zugefügt wird.

   Dieses Na  triumkarbonat wird, wenn es in Pulverform       zugeführt    wird, stets in     hTatriumhydrat    ein  fach durch     Zufüb        in.g    -einer entsprechenden  Menge von starken Basen     umgewandelt.    Man  erhält so eine Konzentrierung der Lauge,       ohne    ihr Volumen wesentlich zu verändern.  



  Bezüglich der chemischen Reaktionen, die  bei der Fällung von     SiO2    und CO=     stattfinden,     sei das     Foflgende    ausgeführt:  Wenn man eine oder mehrere der     er-v#rälin-          ten.Basen    als Zusatz in den     Auslauggefässen         lediglich in solcher Menge verwendet,     dass    ein  Molekül R0 sich mit einem Molekül SiO, ver  bindet (hierbei sind mit "R0" ein oder meh  rere Oxyde der     verwendeten    Basen gemeint),  und wenn kein CO2 anwesend ist, so kann  zwar SiO 2 in genügendem Masse gefällt wer  den, doch ein beträchtlicher Teil des Na2O  Und Al2O3 wird gleichzeitig in den Rot  schlamm gefällt.

   Um einen Niederschlag von  Silikat in dem Rotschlamm zu erhalten, ohne  dass dieser gleichzeitig auch einen Nieder  schlag von Na2O und Al203 enthält, muss  man bei Abwesenheit von CO2 die Base oder  die Basen in solcher Menge zusetzen, die an  nähernd ungefähr zwischen den Werten liegt,  welche sich aus den Formeln RO. SiO2 lla  (R0. )2 . 8i02 ergeben.  



  Da aber CO2 in der Praxis stets anwesend  ist, und man einen Teil von CO2 nieder  schlagen muss, so muss die Menge der in den  Auslauggefässen zuzusetzenden Base bezw.  Basen derart berechnet werden, dass diese  Menge ausreicht, um die Verbindung RO. CO2  mit dem zu fällenden Kohlendioxyd zu bil  den und weiterhin noch einen Überschuss, der  gross genug ist,     dass    auch noch die Verbin  dungen mit der vorhandenen Kieselerde     ge-          näss    den Formeln zwischen RO. SiO2 und  (RO)2 SiO2 gebildet werden können. Hier  bei wird dann kein Na2O und Na Al203 in  den Rotschlamm niedergeschlagen.

   Dies be  deutet also, dass dadurch, dass die Basen, die  aus den Oxyden oder Hydraten des Bariums,  Strontiums, Kalziums, Magnesiums, Zinks  oder deren Mischungen bestehen, in einem  genügenden Überschuss zugesetzt werden,  sämtliches Al2O3, welches sich in dem ver  wendeten Bauxit findet, gelöst wird, so dass  der Rotschlamm, der bei diesem Verfahren  entsteht, nach gutem Auswaschen kein oder  so gut Wie kein Na20 und Al203 enthält.  



  Um die genannten Reaktionen durchzu  führen, kann man die Base bezw. die Basen  zu dem     Auslauggefäss    entweder vor der  unter Druck     stattfindenden        Auslaugung    oder  während des Auslaugeprozesses zusetzen. Der  einfachste Web besteht darin, die Base oder  die Basen zusammen mit dem Bauxit zuzu-    setzen, und zwar am besten, indem die Basen  mit den Bauxit gut gemischt werden, oder  man suspendiert die Basen auch in der Lauge,  die beim Auslaugen zugeführt wird. Dieser  Weg ist auch der beste, wenn die Base oder  die Basen in einer Form zugesetzt werden,  bei der sie nur langsam wirken.

   Bei Verwen  dung von Barium, Strontium, oder Kalzium  erhält man eine solche langsam wirkende  Form dadurch, dass diese Basen in der Form  von trockenem gelöschtem Hydratpulver zu  gesetzt werden. Magnesium kann sowohl als  Oxyd, als auch als Hydrat nur in Pulverform  zugesetzt werden. Das Magnesium wird  meist in der Form von gebranntem Dolomit  verwendet. Es ist sehr     zweckmässig,    diesen  gebrannten Dolomit in der Form von     trok-          kenem    gelöschtem Pulver zuzusetzen. Zink  kann in Form von gebranntem Oxyd zuge  setzt werden.  



  Wenn Barium, Strontium oder Kalzium  als Basen verwendet werden und in     Form     ihrer pulverisierten Oxyde     entweder    gemischt  mit dem Bauxit oder suspendiert in der     Lauge     in die Auslauggefässe eingeführt werden, so  wirken sie auf die in Lösung befindlichen  Aluminiumverbindungen ein, indem sie Alu  minate bilden, welche sehr langsam in Kar  bonate oder Silikate umgewandelt werden.  Diese Form der Zusetzung der genannten  Basen ist daher nicht besonders zweckmässig.  Die Bildung von Aluminaten kann verhindert  werden, wenn die     pulverisierten    Oxyde lang  sam in kleinen Mengen während des Aus  laugens zugesetzt werden.

   Solch eine     zu-          setzung        bringt    aber Komplikationen mit sich.  Das gleiche ist naturgemäss der Fall, wenn  Barium oder     Strontium    als in Lösung befind  liche     Hydrate    oder Kalzium als Kalkmilch  zugesetzt werden.  



  Das Verfahren kann gemäss den     folgenden          Beispielen    ausgeführt werden:  Es sei angenommen, dass ein zu behan  delnder Bauxit     55%        A120;3,    d %     SiO2    und       Fe203    usw. enthält.

   Für die     Auslaugaungdie-          ses        Bauxites    ist es zweckmässig, eine Lauge  zu verwenden, die auf einen Liter 220     gr          Na20    als Hydrat, 40 g r     Na20    als Karbonat      und 80 gr A12O3 gelöst enthält. 1000 kg  Bauxit enthalten dann 550 kg A1203 und  30 kg SiO2 Um diese Menge Bauxit aus  zulaugen, verwendet man 6000 Liter der  genannten Lauge. Während des Auslaugens  hat man sämtliches SiO2 und 35% des vor  handenen CO2 zu fällen. Um dieses zu     er-          reichen,    muss man bei Verwendung von Kalk  als Base 117 kg CaO in Form von trockenem  gelöschtem Kalkpulver zufügen.  



  Wenn die Fällung durch eine Mischung  von Magnesiumoxyd und Kalziumoxyd be  wirkt werden soll, so ist es zweckmässig,  20 kg MgO und 84 kg CaO zu verwenden.  Beide Mittel werden in Pulverform benutzt,  und zwar wird die CaO-Base als trockenes  gelöschtes Kalkpulver zugesetzt. Wenn MgO  in der Form von gebranntem Dolomit verwen  det wird, nimmt man 50 kg gebrannten  Dolomit und 54 kg CaO, beides in Form  von trockenem gelöschtem Pulver. Bei     Ver-          wendung    von gebranntem     Dolomit    allein ge  nügen 94 kg, wenn diese in     Form    von     trok-          kenem    gelöschtem Pulver zugesetzt werden.  



  Eine Natriumaluminatlösung, die Che  misch frei von SiO2 ist, kann man sehr leicht  erhalten, indem man Magnesium-Oxyd oder  -Hydrat verwendet, weil man dann nur eine  solche Menge des Magnesium-Oxydes oder       Hydrates    zuzufügen braucht, welche das     che-          misehe    Äquivalent des vorhandenen SiO2 oder  sogar noch weniger ist. In diesem Fall wird  das Na2O und Al2O3 durch einen Überschuss  von einer oder mehreren der andern Basen  entfernt. Anderseits ist CaO2H2 in Form von  trockenem, gelöschtem Pulver die beste Ver  bindung zur Fällung des CO2. Aber auch bei  Verwendung von CaO2H2 allein erhält man  eine Natriumaluminatlösung, die frei genug  von SiO2 ist und einen Rotschlamm, der frei  genug von Na2O und Al2O3 ist.  



  Mit dem Verfahren gemäss der Erfindung  kann man gegenüber dem bekannten     Bayer-          Verfahren    die folgenden Vorteile erreichen:  1. Sämtliche Kieselerde wird in den     rot-          sehlamm    gefällt, so dass man eine Natrium  aluminatlösung erhält, die praktisch frei von  SiO2 ist.    2. Alles in dem Bauxit vorhandene Al2O3  wird herausgelöst, so dass praktisch kein  A1203 in den Rotschlamm gelangt und so ver  loren geht.  



  3. Alles Na2O in der Lauge verbleibt  dort, so dass durch gutes Auswaschen des  Rotschlammes nur ein Minimum von Na2O  verlorengeht.  



  4. Alles Na2O, welches in der bei dem  Prozess verwendeten Lauge vorhanden ist, ab  gesehen von einem gewissen Teil, der in dem  Prozess in Verbindung mit     C02    zirkuliert,  wirkt als Hydrat, ohne dass eine besondere  Kaustifizierung notwendig ist.  



  5. Bei dem Verfahren gemäss der Erfin  dung kann man einen Bauxit anwenden, der  mehr SiO2 enthält, als es bei Anwendung des  bekannten Bayer-Prozesses statthaft ist, wenn  auch vorzugsweise der Si02-Gehalt nicht  mehr als 15 bis 25 % bezogen auf die Bauxit  menge sein soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Natrium aluminatlösungen durch Auslaugen von Kie selerde enthaltenden Aluminiumverbindun gen mit konzentrierter Natriumhydratlösung, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslauge prozess in Gegenwart solcher alkalisch reagie render Verbindungen, welche mit der Kiesel erde eine Fällung geben, vor sich geht, zum Zweck, eine praktisch von Kieselerde freie Natriumaluminatlösung zu erhalten. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, da.ss als alkalisch reagie rende Verbindungen Oxyde verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Bariumoxyd verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass Strontiumoxyd verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kalziumoxyd verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesiumoxyd verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkoxyd verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisch reagie rende Verbindungen Hydrate verwendet werden. 8.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Bariumhydrat verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Strontiumhydrat verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Kalziumhydrat verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesiumhydrat verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Zinkhydrat verwendet wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mischungen ver schiedener alkalisch reagierender Verbin dungen verwendet werden. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalisch reagie renden Verbindungen in einem solchen Überschuss verwendet werden, .dass nicht nur .die vorhandene Kieselerde, -sondern auch sämtliches, während des Prozesses von der Lauge aufgenommene Kohlen dioxyd als Karbonat gefällt wird. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch g o ekennzeichnet, dass Hydrate der Erd- aJkalimetalle in Form von trockenem, gelöschtcin Hydratpulver zugesetzt wer den.
CH165503D 1932-07-20 1932-07-20 Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen. CH165503A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH165503T 1932-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH165503A true CH165503A (de) 1933-11-30

Family

ID=4418300

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH165503D CH165503A (de) 1932-07-20 1932-07-20 Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH165503A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2647259A1 (de) * 1975-10-21 1977-04-28 Pechiney Aluminium Verfahren zur behandlung einer alkalischen natriumaluminatloesung des bayer-verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2647259A1 (de) * 1975-10-21 1977-04-28 Pechiney Aluminium Verfahren zur behandlung einer alkalischen natriumaluminatloesung des bayer-verfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2647259C3 (de) Verfahren zum Entfernen von Verunreinigungen aus einer nach dem Bayer-Verfahren gewonnenen alkalischen Natriumaluminatlösung
DE2613651A1 (de) Verfahren zur herstellung von alpha-hydrogips und ii-anhydrogips
EP0224182A2 (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallinen, quellfähigen Schichtsilikats vom Saponit-Typ
CH165503A (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumaluminat-Lösungen.
DE69804487T2 (de) Verfahren zur herstellung von zeolithen aus alkali-alumo-hydrosilikathaltigen rohstoffen
DE1592159B2 (de) Verfahren zum klaeren von technischen natriumaluminatloesungen aus dem alkalischen aufschluss von bauxiten
DE1801867C3 (de) Verfahren zur Verarbeitung von alkalischen Alumosilikatgesteinen und deren Konzentraten zu Tonerde, Soda, Pottasche und Belitschlamm
AT110697B (de) Verfahren zur Herstellung des Natriumsalzes der Fluorwasserstoffsäure.
DE925407C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kryolith aus Aluminium- und Fluorverbindungen enthaltenden Stoffen
DE723496C (de) Herstellung von Alkalialuminat aus Tonerdesulfat und Alkalichlorid
DE817144C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalichromaten aus Chromatsintern oder Schmelzen
AT136373B (de) Verfahren zur Herstellung kieselsäurearmer Tonerde aus Erdalkalialuminaten.
DE1592159C3 (de) Verfahren zum Klären von technischen Natriumaluminatlösungen aus dem alkalischen Aufschluß von Bauxiten
DE588787C (de) Verfahren zur Gewinnung silicatfreier und kalkarmer Manganverbindungen aus silicat- und kalkreichen Manganerzen
DE2137573A1 (de) Verfahren zur aufbereitung von magnesiumverbindungen
DE590635C (de) Verfahren zur Herstellung von Erdalkaliformiaten
DE957027C (de) Verfahren zur Herstellung von Kryolith
DE252278C (de)
DE332389C (de) Verfahren zur Darstellung von Tonerde aus kieselsaeurehaltigen Tonerdematerialien durch Gluehen mit Kalziumkarbonat und Alkaliverbindungen und nachtraegliche Auslaugung
DE138219C (de)
DE597495C (de) Herstellung von Tonerde und Tonerdeverbindungen
DE569147C (de) Verfahren zum Aufschliessen von Lithium enthaltenden Mineralien
DE675066C (de) Herstellung von synthetischen Entfaerbungsmitteln
AT143299B (de) Verfahren zur Gewinnung eines leicht filtrierbaren Magnesiumhydroxyds.
AT130434B (de) Verfahren zur Herstellung eines zum Basenaustausch befähigten Silikates.