CH165510A - Vorrichtung zum Aufwickeln von bandförmigen Stoffen. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln von bandförmigen Stoffen.

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CH165510A
CH165510A CH165510DA CH165510A CH 165510 A CH165510 A CH 165510A CH 165510D A CH165510D A CH 165510DA CH 165510 A CH165510 A CH 165510A
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CH
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sliding
winding
negative pressure
band
generated
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Inventor
Micafil Aktiengesellschaft
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Micafil Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/24Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by fluid action, e.g. to retard the running web
    • B65H23/245Suction retarders

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum     AuN        ickeln    von     bandförmigen        Stoffen.       Beim     Aufwickeln    von bandförmigen Stof  fen, z. B. dünnen Faserstoffen und Metall  folien, auf Dorne beliebigen Querschnittes  mit Hilfe bekannter Vorrichtungen zeigen  sich Schwierigkeiten, weil sieh auf dem  Wickel - verursacht durch Feuchtigkeit  oder ungleichmässig verteilte Zugspannungen  - Falten bilden können, insbesondere dann,  wenn der Stoff straff gespannt werden soll.  Mit besondern Mitteln kann zwar die Falten  bildung weitgehend unterdrückt werden.

   Das  Wickelband kann zum Beispiel in der Weise  gespannt werden, dass die Vorratsrolle ge  bremst wird, oder dass das Band um ge  bremste Rollen oder feste Stäbe geführt wird,  um infolge der Reibung zwischen dem Band  und seiner Unterlage den erwünschten Zug  im Band zu erzielen. Alle diese Vorrichtun  gen haben aber den Nachteil, dass das ge  spannte Band durch die Unebenheiten und  Unregelmässigkeiten der Vorratsrolle     beein-          flusst    wird und dass sie bei mehreren, gleich  zeitig     einlaufenden        Stoffbahnen    infolge<B>zu</B>  grossen Platzbedarfes der genannten Vorrich-         tungen    nicht in unmittelbarer Nähe der Auf  wickelstelle angebracht werden können.

   Durch  die über einen beträchtlichen Teil der Bahn  länge herrschenden Zugspannungen und Un  ebenheiten der Vorratsrolle entstehen Quer  spannungen, die dann zu grösseren, immer  sich wiederholenden Falten Anlass geben.  



  Diese Nachteile werden vermieden, wenn  entsprechend der Erfindung das Wickelband  unmittelbar vor dem Auflaufen auf den Dorn  von einem Gleitkörper geführt und zwischen  dem Wickelband und der Gleitbahn ein Un  terdruck erzeugt wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    veranschaulicht.     Fig.1     zeigt eine Wickelvorrichtung für bandförmige       Stoffe    im Aufriss und     Fig.    2 im Grundriss,  während     Fig.    3 und 4 einen Einzelteil dieser       Vorrichtung    in vergrösserter Darstellung und  im Aufriss,     bezw.    Grundriss wiedergeben.  



  Die Vorratsrolle 1 wird nur leicht     mit-          telst    der Bremse 2 gebremst. Das Spannen  der bandförmigen Bahn 3 wird beim (leiten  über einen als Hohlkörper     -,ausgebildeten         Gleittisch 4 bewirkt. Die Oberseite des     Gleit-          tisches    4 bildet die Gleitfläche, die mit feinen,  gleichmässig verteilten Öffnungen 5 versehen  ist. Der Hohlraum des Gleittisches 4 wird  durch eine Rohrleitung 6 mit einer Luft  pumpe in Verbindung \gesetzt, um in ihm  einen Unterdruck gegenüber \der atmosphä  rischen Aussenluft erzielen zu können.

   Die  verdünnte Luft im Hohlraum und der auf  der obern Seite der Bahn 3 lastende -Luft  druck drücken das Band 3 auf die Gleit  fläche 4 und erzeugen somit eine vermehrte  Reibung zwischen letzterer und der Bahn.  Diese kann daher nach Belieben     durch_Re-          geln    des Unterdruckes im Hohlraum des  Tisches 4 gespannt werden.- ,Der Tisch 4  wird so nahe als möglich an den Wickel 10  gebracht, wodurch die Querspannungen im  Band. 3 sich nicht auswirken und -infolge  der kurzen Entfernung sich auch keine Falten  bilden können, Die flache Form des Tisches 4  ermöglicht, ihn auch beim Vorhandensein von  mehreren Bahnen 3 beliebig nahe an den  Wickel 10 zu stellen.

   Vor dem Tisch 4 ist  eine das Band 3 führende Rolle 7     angeordnet;     um den Auflaufwinkel des Bandes unabhängig  vom     Vorratsroilendurchmesser    verschieden  wählen zu können. Der Gleittisch 4 kann  längs des Hebelarmes 8 in seiner Stellung  längsverschoben werden. Er kann aber auch  durch Abschwenken des Hebels 8 um die  Achse 9 der Rolle 7 in verschiedene Win  kellagen gebracht und dann, z. B. mittelst  Klemmverbindung 11, festgehalten werden.  Um elektrische     Aufladungen    des Bandes 3  infolge seiner Reibung auf der Tischfläche 4  zu verhindern, wird letztere mit einem     be-          sondern    Stoff (z. B. mit Papier oder     Pressspan)     belegt.

   Die     Vorrichtung    erlaubt, auch bei  mehreren Bahnen 3 die Bremskraft von einer  einzigen Stelle aus zu regeln; da- der im  Hohlkörper 4 vorhandene Unterdruck durch  Drehen eines Hahnes verändert werden kann.  An einem in die Luftleitung eingebauten  Druckmesser kann das Mass der Bremsung  jederzeit abgelesen werden.  



  Der     .Gleittisch    4 kann .auch massiv     Lind     an der Gleitfläche     .mit    -Nuten -versehen sein,    die derart angeordnet sind, dass die zur  Bremsung der Stoffbahn 3 - nötige Luftver  dünnung zwischen dieser Bahn und dem  Gleittisch durch die über die Nuten gleitende       .Bahn    von selbst erzeugt wird. Diese Nuten  können quer oder schräg, zur Bahn- 3 ver  laufen und müssen vollkommen . von dieser  überdeckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufwickeln von band förmigen Stoffen, insbesondere Faserstoff bahnen oder Metallfolien von wenigstens einer Vorratsrolle auf einen Dorn, dadurch gekennzeichnet,--dass das Wickelband unmit telbar vor dem Auflaufen auf den Dorn von einem Gleitkörper geführt und zwischen dem Wickelband und der Gleitbahn ein Unter druck erzeugt wird. UNTERANSPRttCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche einen _- Wandteil eines Hohlkörpers bildet, in dem ein Unterdruck gegen die Aussenluft er zeugt wird und der auf cler Seite der Gleitfläche mit verteilten Löchern verse hen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleittisch mit Nuten versehen ist, die derart angeordnet sind, dass die zur Bremsung der Stoffbahn nötige Luftverdünnung zwischen dieser Bahn und dem Gleittisch durch die über die Nuten gleitende Bahn von selbst er zeugt wird. 3: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der im Gleitkörper vorhandene Unterdruck regelbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass die Geleitfläche des Gleitkörpers mit einem Stoff belegt ist, der elektrische Aufladungen des bewegten Wickelbandes infolge Reibung auf seiner Unterlage verhindert.- 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelband vor dem Auflaufen auf die Gleitfläche von einer Rolle -geführt wird: - - 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleittisch drehbar um eine Achse gelagert ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleittisch längs seines Tragarmes verschiebbar ist.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelband-Vor- ratsrolle von einer Bremse beeinflusst wird.
CH165510D 1933-01-30 1933-01-30 Vorrichtung zum Aufwickeln von bandförmigen Stoffen. CH165510A (de)

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CH165510D CH165510A (de) 1933-01-30 1933-01-30 Vorrichtung zum Aufwickeln von bandförmigen Stoffen.

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