CH165592A - Maschine mit wenigstens einer kreisschwingenden Wälzscheibe. - Google Patents

Maschine mit wenigstens einer kreisschwingenden Wälzscheibe.

Info

Publication number
CH165592A
CH165592A CH165592DA CH165592A CH 165592 A CH165592 A CH 165592A CH 165592D A CH165592D A CH 165592DA CH 165592 A CH165592 A CH 165592A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
disk
machine
rigidly connected
disks
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sauveur Harry
Fiebig Walter
Original Assignee
Sauveur Harry
Fiebig Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sauveur Harry, Fiebig Walter filed Critical Sauveur Harry
Publication of CH165592A publication Critical patent/CH165592A/de

Links

Landscapes

  • Hydraulic Motors (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description


  Maschine mit     wenigstens    einer     kreissehwingenden        Wälzscheibe.       Es sind verschiedenen Zwecken dienende       3iaschinen    bekannt, bei welchen eine Scheibe,  ein Ring oder dergleichen mit     Vorsprüngen     versehen ist.     die    sich im grossen und ganzen  radial nach aussen oder innen erstrecken und  die, von einem Exzenter oder einer Kurbel  angetrieben, eine kreisschwingende,     soge-          nannte        parazyklische,    Bewegung ausführen.

    Die Scheibe oder der Ring macht dabei die  Drehung des Exzenters um seine Achse nicht  mit, vielmehr schwingt jeder Punkt des be  wegten Teils auf einem Kreise, dessen Ra  dius und Drehsinn dem des Exzenters gleich  ist.  



  Bei den bekannten Maschinen dieser     Bau-          art    hat man die Steuerung des von der Ma  schine beförderten Mittels (Flüssigkeit,  Dampf, Gas) oder des Energie erzeugenden,  in die Maschine geleiteten Mittels in solche  Teile der     :'Maschine    verlegt, welche eine reine       Drehbewegung,    also keine     parazy        klische        Be-          wegung,    ausführen. Bei hohen Drehzahlen    entstehen dann für die Steuerungsteile hohe  Relativgeschwindigkeiten, also grosse Abnut  zung.  



  Es sind auch hin und     wieder        Ansätze     zur Steuerung des Arbeitsmediums mittelst       parazyklisch    bewegter Scheiben gemacht wor  den. Soweit solche Ansätze     für    Arbeits  maschinen überhaupt in Betracht kamen,  scheiterten sie an der Trennung der Steuer  scheiben von den     Verdrängerscheiben.    Die  langen Flüssigkeitswege, die sich .dabei er  gaben, verboten die Anwendung     schnell-          laufender    Motoren.  



  Die Erfindung     betrifft    nun eine Maschine  mit wenigstens einer kreisschwingenden       "VlTälzseheibe,    die     zwischen        starr    mit dem Ge  häuse verbundenen Scheiben dicht gleitet  und mit im wesentlichen radialen Vorsprün  gen versehen ist, die in entsprechende Aus  nehmungen des mit dem Gehäuse starr ver  bundenen     Cregenkolbens        eingreifen,    und be  steht darin, dass die Wälzscheibe die in den      starr mit dem Gehäuse verbundenen Scheiben  vorgesehenen Öffnungen für den Zu- und Ab  fluss des Arbeitsmediums steuert.

   Dabei kön  nen die     Vorsprünge    der Wälzscheibe und  die zugehörigen     Ausnehmungen    des mit dem  Gehäuse     starr    verbundenen Gegenkolbens  auch so geformt sein, dass sie die Wälzscheibe  zugleich führen.  



  Der das Arbeiten der Maschine     nachteilig     beeinflussende     Achsialdruck    kann zweck  mässig dadurch vermieden werden, dass so  wohl die     Einlauf-,    als auch die Auslauf  kanäle zu beiden Seiten der     Wälzscheibe    an  geordnet werden, dass also eine beiderseitige       Beaufschlagung    der Scheibe stattfindet.  Durch diese     symmetrische    Druckbelastung der  Wälzscheibe wird die     Entstehung    von     Agial-          schüben    von Anfang an verhindert.  



  Es können auch mehrere     Gruppen    von  Wälzscheiben vorgesehen sein, von denen man  die eine Gruppe als Motor, beispielsweise  durch     Beaufschlagung    von Dampf, die an  dere Gruppe als Arbeitsmaschine, zum Bei  spiel als Kompressor oder Pumpe, arbeiten  lässt, ferner kann der Zahnkranz einer     Wälz-          scheibe    in als Motor und als Pumpe arbeitende  Teile zerlegt werden.  



       Einige        Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sind in den     Fig.    1 bis 8  der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 stellt eine Pumpe einfachster Bau  art für kleine Leistungen dar;       Fig.    2 stellt die Aussenansicht der Pumpe  mit dem zugehörigen elektrischen Antriebs  motor und der Kabelzuführung dar. Der  Elektromotor und die     Art    des Antriebes wer  den als     bekannt    vorausgesetzt;       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie  a -a der     Fig.    1. Die Druckschlitze 17 liegen  oberhalb der Bildebene     und    sind deshalb dünn  ausgezogen;       Fig.    4 zeigt eine zweistufige Pumpe.

   Die  einzelnen Stufen und der Antrieb sind     ideu-          .tisch    mit den in     Fig.    1 und 2 dargestellten       Teilen;          Fig.    5 zeigt eine Maschine horizontaler  Bauart, bei welcher     zwei    kombinierte     Wälz-          scheiben        Verwendung    finden; jedoch sind die    Scheiben nicht,     wie    bei     Fig.    4, hintereinander,  sondern parallel geschaltet;

         Fig.    6 ist ein     Schnitt    nach der Linie     b-b     der     Fig.    5;       Fig.    7 zeigt eine Maschine, bei welcher  nach Art der bekannten Widder aus vorhan  denem     Druckwasser    eine kleine Menge Wasser  gegen höheren Druck gepumpt     wird,    indem  man den gegebenen Druck einer grösseren  Menge des vorhandenen Druckwassers aus  nützt;       Fig.    8 ist der     Schnitt    nach der Linie     f-f     der     Fig.    7 mit Ansicht auf die Wälzscheibe.

      Wie aus     Fig.    3 hervorgeht, dreht sich das  Exzenter in der Richtung des Pfeils 1. Wäh  rend des kleinen Ausschlages, der dem Win  kel y entspricht, führt die Scheibe einen Hub  in der Richtung des Pfeils 1 aus. Durch die  beiden Abdichtungsstellen 3 und 4 wird für  den betrachteten Augenblick der Bewegung.  der Raum     zwischen    dem Umfang der Scheibe  2 und der Innenbegrenzung der feststehenden  Scheibe 5 in zwei Teile zerlegt. Die im       untern    Raum (also in der Zeichnung unter  halb     3-4)    enthaltene Flüssigkeit     wird    also,  während neue Flüssigkeit in dem in der       Zeichnung    oben gelegenen Raum angesaugt  wird, zum Teil verdrängt.

   Im beschriebenen  Beispiel ist die feste Wand 5 von nahezu  gleicher Dicke wie die angetriebene Scheibe 2.  Über und unter den beiden Scheiben 2 und 5  (siehe     Fig.    1) liegen zwei weitere Scheiben  6 und 7, welche die Saug-     bezw.    Druckschlitze  enthalten und die nach der in     Fig.    1 ge  zeigten Art zusammen mit der festen Scheibe  5     zwischen    starken Flanschen 8 und 9 des  Maschinengehäuses festgespannt sind. Die  bewegliche Scheibe 2 zeigt eine Anzahl von  Zähnen 10, deren Form lediglich in Rücksicht  auf die weiter     beschriebenen    Abdichtungs  notwendigkeiten entstanden ist. Viele an  dere Formen der Zähne sind möglich.  Die Zähne brauchen durchaus nicht in der  bewegten Scheibe 2 zu liegen.

   Sie können  ebensogut der festen Scheibe 5 oder einem  Teil des Gehäuses zugehören. Auch andere ,  Lösungen sind denkbar.      Während der kleinen Bewegungen, in  der der Winkel y durchlaufen wird, müssen  die Kanten 3 und 4 der Fest- und Arbeits  scheibe einander möglichst dicht berühren,  damit die zwischen     Arbeitsscheibe    und Wand  eingeschlossene Flüssigkeit nicht zurück  fliessen. sondern gegen den Förderdruck durch  die in der obern Scheibe 7 angeordneten (in       Fig.        :3    dünn dargestellten) Druckschlitze 17  gepresst werden kann.  



  Im betrachteten Augenblick gleiten ausser  dem die Zahnkanten 12' an der Gegen  kante 13 der festen Scheibe, derart, dass  eine gute Führung der Wälzscheibe 2 gegeben  ist.  



  Die Flanken 14     und    15 der Zähne dienen  zur Steuerung der Ein-     unt    Austrittsöffnun  gen. Aus der     Fig.    3 geht hervor, dass wäh  rend der Zeit, in der der kleine Winkel y  durchlaufen wird, die Eintrittskanäle 16     (un-          lere    Hälfte der Zeichnung) geschlossen sind,  während die Druckschlitze 17 mehr oder     we-          iiiger    offen stehen.     In    der     obern    Hälfte der  Zeichnung sind die Eintrittskanäle 16 ge  öffnet und die Druckschlitze 17 geschlossen.

    Mit andern Worten: Die untere Hälfte der       Fig.    3 befindet sich in der Druckperiode,  die obere in der Saugperiode.  



  Wie der Saug- und Druckvorgang, wan  dert auch der Vorgang der Abdichtung bei       i    und 4, sowie der Führung bei 12 und 13  von Zahn zu Zahn weiter. Dabei kann man  die Formen der Zähne und der     Ausnehmun-          gen    so wählen, dass auch benachbarte Zähne  bereits an der Abdichtung     bezw.    Führung       1-eilnehmen.       Der Aufbau der Maschine ist aus     Fig.    1.  und 2 ersichtlich. 18 ist die verlängerte  Welle des in     Fig.    2 gezeichneten Motors,  welche in den beiden     Lagern    19 und 20 ge  führt ist.

   Der     Achsialschub    ist in bekannter  Weise, zum Beispiel durch ein Längslager  im Motor, aufgenommen. Auf der Welle 18  ist das Exzenter 21     aufgekeilt,    das unter  Zwischenschaltung einer Druckbuchse 22 auf       die    Wälzscheibe 2 wirkt. Die Flüssigkeit tritt       #v     -,von 23 her in den     Grehäuseunterteil    24 und    von da durch die mit     Eintrittsschlitzen    16  versehene Scheibe 6 ein.  



  Der Flansch 25 dient zum Befestigen  des Motors     (Fig.    2), der im gewählten Bei  spiel flüssigkeitsdicht eingekapselt gedacht  ist.  



  Die geförderte Flüssigkeit gelangt durch  die Druckschlitze 17 der Scheibe 7 in den  Gehäuseoberteil 26, welcher bei 27 einen An  schluss zur Druckleitung besitzt.  



  Die auf der Welle befestigte Scheibe 28  dient zur dynamischen Auswuchtung der  bewegten Maschinenteile, insbesondere des  Exzenters  In     Fig.    4 ist eine zweistufige Pumpe dar  gestellt, deren zwei Arbeitsscheiben 2 und 2'  vom selben Exzenter angetrieben werden.  Das Exzenter zum Antrieb der     zweiten    Ar  beitsscheibe 2' kann auch versetzt zum ersten  Exzenter angeordnet werden.  



  Der auf die Scheiben ausgeübte     Achsial-          druck,    der gleich der Differenz zwischen  Einlauf- und Förderdruck ist, kann durch  Parallelschaltung von zwei     Arbeitsscheiben     (mit unterem und oberem Einlauf) oder  durch ähnliche Massnahmen aufgehoben wer  den. Bei     vielstufigen    Maschinen kann man  zu diesem Zweck verschiedene Gruppen von  Stufen bilden, die     gegeneinander    gerichtete       Achsialkräfte    aufweisen. Diese Gruppen kön  nen parallel oder hintereinander geschaltet  werden.

   Es ist auch in einfacher Weise mög  lich,     Vorkehrungen    zu treffen, wonach man  zwei einfache Arbeitsscheiben nach Belieben  parallel oder hintereinander schalten kann, so  dass mit dem gleichen Motor die doppelte  Wassermenge bei einfacher Höhe oder die  doppelte Höhe bei einfacher     Wassermenge    ge  fördert werden     kann.     



  In     Fig.    5 ist eine Pumpe dargestellt,  bei welcher zwei Wälzscheiben parallel ge  schaltet sind. Beide Wälzscheiben üben zu  gleich     Verdränger-    und Steuerwirkung aus.  In dem mehrteiligen Gehäuse 30, 31 ist die  Welle 32 in den beiden Kugellagern 33 und  34 gelagert. Die Nut 35 dient zur Aufnahme  der Kupplung zum     Antriebsmotor,    der der  Einfachheit halber nicht gezeichnet ist. Aus      einem Stück mit der Welle bestehend, sind  zwei Exzenter 36 und 37 vorgesehen, welche  um 180   zueinander versetzt sind.

   Sie wir  ken unter     Zwischensehaltung        zweier    Kugel  läger 38 und 39 auf die Wälzscheiben 40  und 41, die also beide gleichartige, aber um  180<B>'</B>versetzte, kreisschwingende Bewegungen  ausführen. Vier konzentrische Ringe 42, die  durch Gummifedern 43 gegen die Wälzschei  ben 40 und 41 angedrückt werden, sorgen  nach     Art    der bekannten Stopfbuchsen für die  Abdichtung des eigentlichen Pumpenraumes  gegen den     Raum    44, der durch einen Ablauf  mit der Atmosphäre in     Verbindung    steht.  Die in bekannter Weise miteinander verbun  denen Schalen 45 und 46 schützen die Kugel  lager 38 und 39 gegen Spritzwasser aus dem  Pumpenraum.  



  Auf der Welle 32 sitzen zwei exzentrische       :hassen    4 7 und 48, die in bekannter Weise  die exzentrisch wirkenden Kräfte der bei  den     Wälzscheiben    40 und 41 auszugleichen  haben.  



  Die beiden Wälzscheiben gleiten dicht  zwischen den vier starr mit dem Gehäuse ver  bundenen Scheiben.     In.    den Hauptteil 30 des  Gehäuses     wird    die Platte 49     mit    den Gegen  zähnen 50 geschoben: Sie bestimmt die Breite  der Wälzscheibe 40. Hierauf legt sich gegen  die Platte 49 das     Zwischenstück    51, das,  von mehreren Kanälen durchzogen, die rechte  Seite der     Wälzscheibe    40     und    die linke Seite  der     Wälzscheibe    41 begrenzt.

   Nunmehr folgt  als letzter Teil, den     man,    in den Hauptteil 30  des Gehäuses-     einschieben    muss, die zweite  Gegenscheibe     51    Diese wird durch den     Dek-          kel    31 des Gehäuses begrenzt, der auch für  den Abschluss des ganzen Pumpengehäuses  dient und in bekannter Weise mit dem Ge  häuse verbunden ist.  



       Die    Flüssigkeit gelangt in der Richtung  des Pfeils 53 in das Gehäuse. Sie teilt sich  dort sofort in drei Arme. Genau so ist     auch     die Austrittsflüssigkeit, die in der Richtung  des Pfeils 54 das Gehäuse verlässt, in drei       Arme    aufgelöst. Der Zweck dieser     Teilung     ist die zweiseitige     Beaufschlagung    beider       Wälzscheiben    mit dem Druck sowohl der    Eintritts-, als der Austrittsflüssigkeit.

   Da  durch, dass beide Drücke zu gleicher Zeit  auf beide Seiten beider Wälzkolben wirken,  wird die Entstehung einer     einseitigen        ach-          sialen        Liraft    (wie sie bei den einfachen  Beispielen, zum Beispiel der     Fig.    1, möglich  ist) verhindert.  



  Praktisch wird diese Wirkung dadurch  erzielt, dass in den beiden starr mit dem Ge  häuse verbundenen Scheiben, zwischen wel  chen jede der Wälzscheiben 40     und    41 dicht  gleitet, sowohl die Saugschlitze 55, als die  Druckschlitze 56 einander .direkt gegenüber  liegen.  



  Die Teile, die in     Fig.    6 dargestellt sind,  arbeiten unter genau den gleichen Bedingun  gen, wie in bezug auf     Fig.    1 und 3 er  läutert wurde. Nur die Zahnformen sind  etwas anders. Die Form der Zähne, die Ver  setzung der beiden Wälzscheiben gegenein  ander nicht nur in bezug auf die     Exzen-          trizitäten,    sondern auch in der Zahnteilung  ermöglichen denkbar weit getriebenen     Kräf        te-          ausgleich    und Gleichmässigkeit der Förde  rung.  



  Wie aus     Fig.    6 hervorgeht, übernehmen  die Wälzscheiben 40 und 41 in schon be  schriebener Weise nicht nur die     Steuerung     und Verdrängung, sondern auch die     Füh-          rung,    die das ungestörte Durchlaufen des       Exzenterkreises    für alle Punkte der Wälz  scheibe gewährleistet.  



       Fig.    7 stellt eine Maschine dar, welche  nach Art der     bekannten    Widder zur Druck  steigerung dient. Ein Wassermotor, welcher  beispielsweise aus einem vorhandenen Druck  wasservorrat vom Druck     V    mit einer Menge Q  gespeist wird, kann eine kleine Pumpe an  treiben, welche eine kleine Menge Wasser g  auf den hohen Druck P pumpt.     Wenn    man  von allen Verlusten absieht, so wird die Ar  beit     (Q--q)   <I>p</I> aufgewendet, um eine Wasser  menge     q    gegen einen Druck P zu fördern.  Diese Umwandlung kann in der dargestell  ten Maschine sehr einfach vorgenommen wer  den.

   Sowohl der nach obigem Beispiel nötige  Motor, als die Pumpe sind dabei Teile     des          einen    in     Fig.    8 dargestellten Zahnkranzes.           We        drei    Räume links von der Berührungs  linie 101-102 sind der Motor aus obigem       lleispiel.    Der Raum<B>107</B> ist die     Hochdruck-          pumpe,    während der eine Raum rechts von  1.01 und ein zweiter, rechts von ' 102, den  Austritt des     Druckwassers    ins Freie ver  mitteln.  



  In einem bestimmten Augenblick möge  die Wälzscheibe 99 relativ zur Gegenscheibe       1,00    die in der     Fig.    8 gezeichnete Lage haben.  In dieser Lage     bstimmen    die beiden Dich  tungspunkte<B>101</B> und 102 die Trennung der  Zone des Arbeitsdruckes von der Hochdrucks  und der Austrittszone. Links der Verbin  dungslinie 101-l02 herrscht der Arbeits  druck, also der Druck der Arbeitsflüssigkeit,  dadurch, dass die in Richtung des Pfeils 98  eintretende Arbeitsflüssigkeit, die sich im  Ringraum 102 verteilt hat, durch die Schlitze  104 in den Arbeitsraum 105 eindringt. Der  Kolben erfährt hierdurch ein Drehmoment in  Richtung des Pfeils<B>106.</B>  



  Im betrachteten Augenblick herrscht die  grösste Bewegung auf Verdrängung ohne  Zweifel im Raum 107, der daher für die dar.  gestellte Bewegungsphase als Hochdruck  raum anzusehen ist. Wie aus     Fig.    8 hervor  geht, wird der Kanal 108 in der rechten Ge  häusewand nach     Fig.    7 durch den Steuer  schlitz 109 mit dem Hochdruckraum 107 in  Verbindung gebracht, so dass also die Nutz  Ilochdruckflüssigkeit dauernd in den Ring  raum 110 und von hier durch den An  schluss 111 zur Verwendungsstelle gefördert  wird. Zur gleichen Zeit entweicht aus den  Räumen 112 und 118 die Arbeitsflüssigkeit,  die ihre Energie an die Wälzscheibe ab  gegeben hat.  



  Wie aus     Fig.    8 hervorgeht, ist zu diesem  Zweck durch den Steuerschlitz 114 eine Ver  bindung zwischen den Räumen 112 und 113  einerseits und dem Ringraum 115 anderseits  hergestellt. Die verbrauchte Arbeitsflüssig  keit kann also durch den Anschluss 116 ins  Freie entweichen. Eine eigentliche Lagerung  der Wälzscheibe 99 ist im vorliegenden Bei  spiel nicht nötig, da sich die Energieüber  tragung innerhalb der starren     Wälzscheibe       vollzieht. Daher genügt es im dargestellten  Beispiel, die übliche Führung durch die Zahn  köpfe zu unterstützen durch die beiden Rollen  117, die auf dem gemeinsamen Zapfen 118  gelagert sind und welche die Wälzscheibe auf  dem Zapfen 119, beziehungsweise auf der       Ringbahn    120 abstützen.  



  Die geschilderte Aufteilung der gesamten  Zahnräume der     Wälzscheibe    ist nur als Bei  spiel aufzufassen. Es steht im Belieben  des Konstrukteurs, je nach Erfordernis die  drei Raumgruppen (Eintritt, Austritt der  Hochdruckflüssigkeit,     Austritt    der Arbeits  flüssigkeit) zu vertauschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine mit wenigstens einer kreis schwingenden Wälzscheibe, die zwischen starr mit dem Gehäuse verbundenen Scheiben dicht gleitet und mit im wesentlichen ra dialen Vorsprüngen versehen ist, die in ent sprechende Ausnehmungen des mit dem Ge häuse starr verbundenen Gegenkolbens ein greifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzscheibe die in den starr mit dem Ge häuse verbundenen Scheiben vorgesehenen Offnungen für den Zu- und Abfluss des Ar beitsmediums steuert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisschwingende Wälzscheibe, die mit dieser im Eingriff stehende, starr mit dem Gehäuse ver bundene Umfangswand, sowie die mit dem Gehäuse starr verbundenen Steuer platten scheibenförmig ausgebildet sind und einen Maschinensatz bilden, und dass mehrere solcher Maschinensätze hinterein ander geschaltet werden. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschlitze für das Arbeitsmedium auf beiden Seiten der Wälzscheibe angeordnet sind, derart, dass sich die Agialschübe aufheben. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, bei der als Arbeitsmedium eine Flüssigkeit ver- wendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz der Wälzscheibe in als Motor und als Pumpe arbeitende Teile zerlegt ist, so dass für einen gegebenen Augenblick ein Teil der Zahnlücken zur Aufnahme der Energie abgebenden Flüs sigkeit dient, während zu gleicher Zeit aus einem Teil der noch verbleibenden Zahnlücken die entspannte Arbeitsflüssig keit und aus dem Restteil dieser Zahn lücken die hochgespannte Nutzflüssigkeit austritt.
CH165592D 1931-03-28 1932-03-24 Maschine mit wenigstens einer kreisschwingenden Wälzscheibe. CH165592A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE165592X 1931-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH165592A true CH165592A (de) 1933-11-30

Family

ID=5685330

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH165592D CH165592A (de) 1931-03-28 1932-03-24 Maschine mit wenigstens einer kreisschwingenden Wälzscheibe.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT135125B (de)
CH (1) CH165592A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT135125B (de) 1933-10-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3005657A1 (de) Zahnradpumpe
DE2541266A1 (de) Fluegelzellenpumpe
EP0044070A1 (de) Axialkolbenpumpe für zwei Förderströme
DE2157770A1 (de) Drehschieberpumpe
DE2324002B2 (de) Hydraulische Flügelzellenpumpe
CH673509A5 (de)
DE2527189A1 (de) Hydraulikpumpe mit taumelscheibe
DE1808826A1 (de) Drehlkolbenmaschine
DE2142323C3 (de)
DE2162408C3 (de) Hydro-radialkolbenmotor
DE590003C (de) Maschine mit kreisschwingendem Waelzkolben
DE916739C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE1148426B (de) Hydraulisches Getriebe
AT135125B (de) Maschine mit kreisschwingendem Wälzkolben.
DE3414535C2 (de)
DE1290044B (de) Drehkolbenpumpe- oder Fluessigkeitsmotor
DE2714114C2 (de)
DE2300525A1 (de) Pumpe mit veraenderbarem foerdervolumen und umkehrbarer foerderrichtung
AT125579B (de) Drehkolbenmaschine für hydraulische Antriebe.
DE881307C (de) Rotierende Maschine mit volumenveraenderlichen Kammern
DE554435C (de) Maschine mit kreisschwingendem Kolben
AT102472B (de) Flüssigkeitswechsel- und Wendegetriebe.
CH578677A5 (en) Rotating hydraulic motor with rotor and vanes - has curved vanes able to slide within curved guides within rotor
DE2224524A1 (de) Drehfluegelmaschine
DE2333486A1 (de) Kolbenpumpe oder motor mit einem umlaufenden zylinder