CH165635A - Steuereinrichtung für Vakuum-Lichtbogenapparate. - Google Patents
Steuereinrichtung für Vakuum-Lichtbogenapparate.Info
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Description
Steuereinrichtung für Va.kuum-Zichtbogenapparate. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zum Steuern von Vakuum-Licht- bogenapparaten, zum Beispiel Gleichrichtern, Wechselrichtern oder dergleichen mit U,rre- gerlichtbogen- und den Arbeitselektroden vorgelagerten. den Vorwärtslichtbogen sper renden Gittern, bei denen den Elektroden zum Zweck der Zündung des- Lichtbogens ein Potential aufgedriiokt wird, das.
die Elektro- denspannung kurzzeitig über die erforder liche Zündspannung erhöht. Bei Einrichtun gen dieser Art wird die stromführende Anode selbst für die Steuerung an Stelle des bisher für diesen Zweck verwendeten, der Anode vorgelagerten Gitters: verwendet. Das Gitter wird dabei zweckmässig so gestaltet, da.ss es von sich aus ohne Hilfsmittel den Vorwärts lichtbogen sperrt, oder es wird dem Gitter ein entsprechendes, nicht steuerbares Potential zugeführt.
Die selbstsperrende Wirkung des Gitters kann auch durch Anlegen eines dauernden, der Kathode gegenüber konstan ten negativen Potentials verstärkt werden. Die Aufhebung der sperrenden Wirkung .des Gitters geschieht durch kurzzeitiges Heben .des Anodenpotentials gegenüber dem posi tiven. Wert der Phasenspannung, indem der Anode ein zusätzliches Potential aufgedrückt wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Steuereinrichtung, um das Potential derjeni gen Anode, die zünden soll, kurzzeitig und in einem bestimmten Augenblick so gegenüber der Phasenspannung zu heben, dass der Ano denstrom einsetzen kann. Zudem Zweck wird erfindungsgemäss das den Anoden auf zudrückende Potential einer I-,-'ondensatorbat- terie entnommen, die durch eine Schaltvor richtung periodisch im Takte .der Frequenz des Primärnetzes kurzzeitig mit den Anoden verbunden und in den Zwischenpausen auf das erforderliche Zündpotential dauernd auf geladen wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch in den Abb. 1 bis d dargestellt.
In den Abbildungen ist mit a ein Gleich richter mit Metallgehäuse bezeichnet, der die Anoden<I>b</I> und die Kathode<I>d</I> besitzt, und der über den Transformator e aus dem Wechsel stromnetz f gespeist wird; das aus dem (f'Tleichiichter belieferte Gleichstromnetz ist mit y bezeichnet. Den Anoden b sind Gitter c zugeordnet, die in unmittelbarer Nähe der Anode, gegebenenfalls in die die Anoden um gebenden Lichtbogenführungshülsen einge baut sind.
Die Gitter sind selbstsperrend; sie können mit der metallischen .Anodenhülse galvanisch verbunden, oder gegen die Hülse isoliert sein, falls die Gitter dauernd nega tiv gegenüber der Kathode geladen werden. Die zur Zündung der Anoden notwendige positive Spannung, die die Anodenspannung über die Zündspannung hebt, wird dem Kon densator k, entnommen, der aus der Gleich- strommaschine i aufgeladen wird.
Der posi tive Belag des Kondensators la wird: über einen synchron mit der Frequenz des Primär netzes f in Umdrehung versetzten Kontakt apparat mit den Anoden b des Gleichrichters a verbunden.
Der Kontaktapparat besteht aus einem ruhenden Kontaktteil in mit 12 auf einem Kreis bleichmässig verteilten Kon takten<I>p, q und</I> einem gegenüber diesem drehbaren, Teil n mit nur einem Kontakt o; die Achse des Kontaktapparates, ist über den Dämpfungswiderstand 1c mit dem Plusbelag des Kondensators verbunden. Von den 12 Kontakten des feststehenden Teils des Kon taktapparates sind die 6 Kontakte p unter einander und mit dem Pluspol :der Gleich strommaschine i verbunden, während die 6 Kontakte q an die Anodenzuleitungen ge führt sind.
Die Kontake q liegen in, den Zwischenräumen zwischen den Kontakten p.
Sobald,der rotierende Kontakt o des Kon taktapparates einem fier Kontakte q gegen über sich befindet, entlädt sich der Konden sator h auf .die zugehörige Anode, diese er hält die erforderliche Zündspannung, der Vorwärtslichtbogen setzt ein, und:
die Anode nimmt so lange Strom auf, bis der Licht bogen infolge des Stromdurchganges durch Null erlischt. D4 in Wiederzünden dieser Anode ist durch die Sperrwirkung des zu gehörigen Gitters ausgeschlossen. Die Zün- dung der übrigen Anoden erfolgt zyklisch der Phasenfolge entsprechend in der gleichen Weise nacheinander.
Der Zündzeitpunkt kann dabei durch Verstellen des i-tihenden Teils in des Kontaktapparates durch Ver änderung der Phasenlage der Kondensator entladung relativ zu derjenigen der Anode beliebig eingestellt werden. In den Zwischen pausen zwischen den Entladungen des Kon- densators über die Kontakte q erfolgt jedes mal ein Aufladen desselben über die Kon- takte p.
Als Ladestromquelle für den Kon densator kann ohne weiteres ein Glühkatho- dengleichrichter r oder ein Quecksilberdampf- leichrir,liter s verwendet werden, wie in g<B>o</B> Abb. 2 und 3 angedeutet. Es kann auch ohne weiteres ein Hilfstransformator t für fliesen Zweck verwendet werden, wie in Fig. 4 dar gestellt.
Die freien Enden der Sechsphasen- Sekundärwicklung in Sternschaltung sind zu ,den Ladekontakten p des Kontaktapparates m, 7z geführt, der Sternpunkt der Sekundär- -,vicklung liegt am Minuspol des Kondensa- tors lt. Die Länge der Kontakte<I>p, q</I> ist so bemessen, dass die Kontaktunterbrechung am Kontaktapparat stets in praktisch strom- und spannungslosem Zustand erfolgt, so dass ein Abbrennen,
und Abnutzender Kontakte nicht eintritt. Um die zwischen. den Kontakten trotzdem noch auftretenden Funken vollkom men zu unterdrücken, kann .der Kontakt apparat zum Beispiel in einem Hoehvakuum- raum untergebracht werden. Der Antrieb .des Kontaktapparates kann dabei in an sich bekannter Weise durch magnetische Kupp lung von aussen erfolgen. Zur Vereinfachung der Vakuumhaltung kann der Behälter mit dem Kontaktapparat an dieselbe Hoch vakuumpumpe angeschlossen werden, die Elen Gleich- oder Wechselrichter evakuiert.
Schliesslich kann .der Kontaktapparat auch in ein Gehäuse mit erhöhtem Gasdruck einge baut werden, um die Funken an den Kon takten zu unterdrücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Steuereinrichtung für Vakuum - Licht- t2 zum Beispiel Gleichrichter, Wechselrichter oder dergleichen mit Erreger lichtbogen- und den Arbeitselektroden vorge lagerten, den Vorwärtslichtbogen sperrenden Gittern, bei denen den Elektroden zum Zweck der Zündung des Lichtbogens. ein Po tential aufgedrückt wird.das die Elektroden pannung kurzzeitig über die erforderliche Zündspannung erhöht, dadurch gekennzeich net, dass das den Anoden aufzudrückende Po tential einer K ondensatorbatterie entnommen wird, die durch eine Schaltvorrichtung perio disch im Takte der Frequenz des Primär netzes kurzzeitig mit den Anoden verbunden und in den Zwischenpausen auf das erforder liche Zündpotential dauernd aufgeladen wird. UNTERANSPRüCHE 1.Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schalt vorrichtung ein Kontaktapparat dient, der aus einem ruhenden Kont,%ktteil lind einem rotierenden Kontaktteil besteht, wovon der eine aus zwei auf einen Kreis bogen gleichmässig verteilten Kontakt sätzen und der andere aus nur einem Kon takt besteht, der mit den Kontakten .der beiden Kontaktsätze abwechselnd in Be- rührung gebracht wird, wobei die Zahl der Kontakte der beiden Kontaktsätze<I>der</I> Anodenzahl entspricht,und die Kontakte des einen Satzes untereinander und mit dem Pluspol der Ladestromquelle für den Kondensator verbunden sind, während die in den Zwischenräumen dieser Kontakte liegenden Kontakte des zweiten Satzes mit den Anoden verbunden sind, und wobei ferner die Achse des Kontaktapparates an den Pluspol des Kondensators angeschlos sen ist. 2. Steuereinrichtung nach Trnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstel- lung der Phasenlage der Kondensatorent- ladung gegenüber -der Phasenlage der Anodenspannung .der ruhende Teil des Kontaktapparates gegenüber dem rotie renden Teil verstellt wird. 3.Steuereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt apparat in einem Hochvakuumraum unter gebracht ist. d. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kon taktapparat enthaltende Hochvakuumraum und der zu steuernde Lichtbogenapparat mit Hilfe der gleichen Vakuumpumpe entlüftet werden. 5. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 2; dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt apparat in einem einen; Überdruck enthal tenden Behälter untergebracht ist.G. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass als Lade stromquelle für die Kondensatorbatterie eine Gleichstrommaschine dient. 7. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lade stromquelle für die Kondensatorbatterie ein Glühkathodengleichrichter dient.B. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass als Lade stromquelle für die Kondensatorbatterie ein Quecksilberdampfgleichrichterdient. 9.Steuereinrichtung nach Pätentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zurre Auf laden der Kondensatorbatterie ein Hilfs transformator dient, der sekundär in Stern geschaltet ist, wobei die freien En den der Sekundärwicklungen mit den Ladekontakten des Kontaktapparates, und der Sternpunkt mit dem Minusbelag des Kondensators verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE165635X | 1931-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165635A true CH165635A (de) | 1933-11-30 |
Family
ID=5685367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165635D CH165635A (de) | 1931-12-28 | 1932-12-13 | Steuereinrichtung für Vakuum-Lichtbogenapparate. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165635A (de) |
-
1932
- 1932-12-13 CH CH165635D patent/CH165635A/de unknown
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