CH165642A - Elektrische Leuchtröhre mit positiver Lichtsäule. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre mit positiver Lichtsäule.

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CH165642A
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auxiliary electrodes
positive light
tube
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electric tube
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische     Leuchtröhre    mit positiver Lichtsäule.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Leuchtröhre mit positiver Lichtsäule,  in der eine oder     mehrere    drahtförmige Hilfs  elektroden aus Metall angeordnet sind. Solche  Hilfselektroden dienen bekanntlich zur Her  absetzung der     Zündspannung    der Leuchtröhre.  



  Es wurde gefunden; dass die Hilfselek  troden derartiger Leuchtröhren bei längerem  Betrieb häufig stark zerstäuben. Die zerstäub  ten Materialteilchen setzen sich dabei auf  der Röhrenwand ab, wodurch diese ge  schwärzt wird und ihre Durchlässigkeit für  die von der Entladung erzeugten Strahlen  grösstenteils verlieren kann.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nach  teil dadurch vermieden, dass die Hilfselek  troden mindestens teilweise oberflächlich oxy  diert werden. Es hat sich herausgestellt, dass  hierdurch die     Zerstäubung    erheblich herab  gesetzt wird. Die gebildete     Oxydschicht    hat  dabei auf die Wirkung der Hilfselektroden  keinen ungünstigen Einfluss. Ausgezeichnete  Ergebnisse sind mit Hilfselektroden erreicht    worden, die aus oxydierten     Zirkoniumdrähten     hergestellt waren.  



       Zirkonium    lässt sich nämlich leicht oxy  dieren     unter    Bildung einer     ausserordentlich     gut haftenden, zusammenhängenden, dünnen       Oxydschicht,    die auf die spannungserniedri  gende Wirkung der Hilfselektroden keinen  ungünstigen Einfluss hat und sehr wenig zer  stäubt. Das     Zirkoniumoxyd    haftet sogar bis  zum Schmelzpunkt an dem     darunterliegenden          Zirkonium,    so dass die     Oxydschicht    der ört  lich oft sehr starken     Erbitzung    der Hilfs  elektroden sehr gut gewachsen ist.

   Bei Ver  wendung von Quecksilber in der Röhre er  gibt sich der besondere Vorteil, dass das  oxydierte     Zirkonium    mit dem     Quecksilber     keine Auswüchse und kein Ausblühen, wie  z. B. oxydiertes Aluminium, zeigt.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  formen der     .Erfindung    beispielsweise darge  stellt.  



       Fig.    1 stellt eine Leuchtröhre dar, in  deren     Elektrodenkammern    2 die in bekann-           ter    Weise als Wendeldraht ausgebildeten  Glühelektroden 3 angeordnet sind. In der  Röhre befinden sich überdies zwei in der  Längsrichtung der Röhre verlaufende Hilfs  elektroden 4, die einerseits mit Hilfe des  isolierenden     Porzellanröhrchens    5 miteinander  verbunden sind und anderseits durch die  Füsschen 6 herausgeführt sind.

   Diese Hilfs  elektroden bestehen aus     Zirkonium-    oder  Aluminiumdrähten, die oberflächlich oxydiert  sind; dies kann auf elektrolytischem Wege  geschehen, beispielsweise in einem Bade aus  Schwefelsäure     bezw.    aus     Oxalsäure.    Die Oxyd  schiebt ist also aus dem Grundmetall der  Drähte gebildet, so dass die Hilfselektroden  sich unterscheiden von Drähten, auf die eine  Schicht von stark elektronenemittierenden  Oxyden aufgebracht ist.  



  Die Leuchtröhre enthält eine Gasfüllung,  die zum Beispiel aus einem oder mehreren  Edelgasen unter geeignetem Druck, z. B.  Neon unter 8 mm Druck, besteht. Die Fül  lung kann auch aus einem Dampf oder aus  einem Gemisch von Dampf und Gas be  stehen, weshalb hier unter Gasfüllung auch  eine einen Dampf enthaltende Füllung zu  verstehen ist.  



  Jede Hilfselektrode kann über eine Impe  danz mit einer der Glühelektroden 3 ver  bunden werden. Es ist auch möglich, die    beiden Hilfselektroden an eine besondere  Stromquelle anzuschliessen, wie z. B. im Pa  tent Nr. 164978 beschrieben ist.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführungs  form der Leuchtröhre besteht aus dem Rohr  7, zwei zylinderförmigen kalten Metallelek  troden 8 und 9 und enthält eine Gasfüllung.  An die Elektrode 8 ist ein dünner Metall  stab 10, der bis nahe an die Elektrode 9  heranreicht und die Zündung der Röhre er  leichtert, befestigt. Auch diese Hilfselektrode  10 ist oberflächlich oxydiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: l Elektrische Leuchtröhre mit positiver Lichtsäule, in der sich eine oder mehrere drahtförmige, metallene Hilfselektroden be finden, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere dieser Hilfselektroden arinde-- stens teilweise oberflächlich oxydiert sind. UNTERANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre nach Pateutan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden aus einem mindestens teil weise oxydierten Zirkoniumdraht bestehen.
CH165642D 1931-08-20 1932-08-04 Elektrische Leuchtröhre mit positiver Lichtsäule. CH165642A (de)

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