CH165678A - Fernsehempfangsanordnung. - Google Patents
Fernsehempfangsanordnung.Info
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Description
Fernsehempfangsanordnung. Es sind bereits Fernsehempfangsgeräte beschrieben worden, bei denen eine linien- förmige in ihrer Helligkeit entsprechend den Bildströmen modulierte Lichtquelle über eine die Bildzusammensetzung bewirkende Spiegel schraube ohne sonstige in den Strahlengang gebrachte optische Hilfsmittel subjektiv be trachtet wird. Da die Spiegelschraube das Licht der linienförmigen Lichtquelle als Fläche widergibt, hat sie die Eigenschaft eines Zy linderspiegels.
Man kann für sie ein analog dem Linsengesetz gebautes Gesetz aufstellen:
EMI0001.0006
worin B die Betrachtungsent fernung, L die Entfernung der Lichtquelle von der Spiegelschraube, b die Spiegelbreite und z die Zeilenzahl bedeutet. Der Wert
EMI0001.0009
ist konstant und bestimmt die Lampen- und Betrachtungsentfernung, bei der das Bild der Spiegelschraube unverzerrt zu sehen ist. Für ein 100-Zeilenbild und eine Spiegelbreite voll 10 cm ergibt sich ein kleinster Beleuch- tungs- und Betrachtungsabstand von 1,6 m.
Eine bestimmte Lichtquelle mit bestimmter Lichtstärke ergibt somit eine ganz bestimmte Flächenhelligkeit, die sich nur durch Erhöhen der Lichtstärke der Lichtquelle steigern lässt, nicht aber durch Annähern der Lichtquelle und Verringern des Betrachtungsabstandes, da dadurch das Bild verzerrt würde. Ausser dem müssen die vom Auge ausgehenden und über die oberste und unterste Spiegellamelle ab gelenkten Strahlen noch auf einen leuchtenden Teil der Lichtquelle auftreffen. Ist L gleich B, so muss die linienförmige Lichtquelle doppelt so lang sein, als die Spiegelschraube hoch ist. Da der Stromverbrauch proportional mit der Länge der Lichtquelle wächst, bedingt diese For derung erhebliche Betriebskosten.
Und da man ferner den Betrachtungsabstand nicht vergrössern kann, denn Bildgrösse und Betrach tungsabstand sind mit Rücksicht auf die ge wünschte Bildschärfe voneinander abhängig, so lassen sich die genannten Nachteile nicht durch Annähern der Lichtquelle an die Spiegel schraube beheben.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dass die linienförmige Lichtquelle mit optischen Hilfsmitteln im Abstande kleiner als die Brennweite der optischen Hilfsmittel vereinigt ist. Durch Verwendung von sphä rischen oder zylindrischen Konvexlinsen be ziehungsweise entsprechenden sphärischen und zylindrischen Hohlspiegeln kann die Hellig keit des Bildes gesteigert werden beziehungs weise kann man mit kleinerer Länge der Licht quelle auskommen. In jedem Fall wird die Linse oder der Spiegel. so aufgestellt, dass die Entfernung von der Lichtquelle kleiner als die Brennweite ist.
Es gilt dann eine für Vergrösserungslupen gültige Formel: Vergrö sserung iv <I>-
EMI0002.0005
</I> wobei<I>d</I> der Abstand zwischen Lichtquelle und Linse und f die Brennweite der Linse bedeutet. Statt Vergrö sserung des Bildes kann 2v auch als Vergrö sserung der Helligkeit des auf die Spiegel schraube fallenden Lichtes gedeutet werden.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes seien anhand der Fig. 1 bis 3 er läutert.
In Fig. 1 ist zwischen der fadenförmigen Lichtquelle 1 und der nur schematisch mit allen Spiegellamellen senkrecht zum Licht strahl gezeichneten Spiegelschraube 2 eine Zylinderlinse 3 mit vertikaler zur Lichtquelle und Spiegelschraubenachse paralleler Achse gezeichnet. Der Abstand d ist kleiner als die Brennweite f der Linse. Die wirkliche Be leuchtungsentfernung ist a, die scheinbare L welche der in der Formel für die Spiegel schraube angegebenen Entfernung der Licht-, quelle von der Spiegelschraube entspricht. Aus der Zeichnung geht klar hervor, dass die Licht quelle der Spiegelschraube im Verhältnis
EMI0002.0011
näher gerückt werden kann, wobei sich die Helligkeit im Verhältnis der Winkel
EMI0002.0012
ver grössert.
Eine ebenso günstige Wirkung wie durch die Zylinderlinse lässt sich durch einen Zylinderspiegel erreichen, wenn die linien förmige Lichtquelle im Abstand d kleiner als die Brennweite f vom Spiegel aufgestellt ist und nur ein ganz schwäch divergentes Lichtbündel auf die Spiegelschraube wirft. Der Hohlspiegel kann dann sehr nahe an die Spiegelschraube bei-angerückt werden, jedoch muss das direkt von der Lichtquelle auf die Spiegelschraube treffende Licht durch einen Schirm zweckmässig durch einen zweiten schmalen Zylinderspiegel abgeblendet werden.
In Fig. 2 ist zwischen der Lichtquelle 1 und der Spiegelschraube 2 eine Zylinderlinse 4 mit zur Lichtquelle und Spiegelschräuben- achse senkrecht angeordneter Achse gezeichnet. Die Lichtquelle' hat die scheinbare Entfer nung L von der Spiegelschraube und die scheinbare Länge 5. Bei dieser Linsenanord nung kommt man mit entsprechend kürzerer Lichtquelle aus, während die Helligkeit an nähernd die gleiche bleibt.
In Fig. 3 ist eine sphärische Linse 6 zwischen Lichtquelle und Spiegelschraube angeordnet, wodurch sowohl eine Helligkeits vergrösserung, als auch eine Vergrösserung der scheinbaren Länge der Lichtquelle er reicht wird.
Statt einer sphärischen Linse kann natür lich auch ein sphärischer Hohlspiegel ver wendet werden, bei dem die Lichtquelle mit einem Abstand kleiner als die Brennweite angeordnet ist. Das direkt auf die Spiegel schraube fallende Licht muss hier ebenfalls abgeblendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernsehempfangsanordnung mit Spiegel schraube zur subjektiven Betrachtung einer linienförmigen Lichtquelle, dadurch gekenn zeichnet, dass die linienförmige Lichtquelle mit optischen Hilfsmitteln im Abstand kleiner als die Brennweite der optischen Hilfsmittel vereinigt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fern sehempfangsanordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als optische Hilfsmittel Linsen verwendet werden, wodurch eine Verringerung der Beleuchtungsentfernung hervorgerufen wird. 2. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als optische Hilfsmittel Spiegel verwendet werden.3. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Lichtquelle und Spiegelschraube eine Zylinderlinse mit zur Spiegelschraube paralleler Achse an geordnet ist. .1. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Lichtquelle ein Zylinderspiegel mit zur Spiegelschraube paralleler Achse angeordnet ist. 5. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Lichtquelle und Spiegelschraube eine Zylinderlinse mit zur Lichtquelle und Spiegelschraube senk rechter Achse angeordnet ist.6. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Lichtquelle ein Zylinderspiegel mit zur Lichtquelle und Spiegelschraube senkrechter Achse angeordnet ist. 7. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Lichtquelle und Spiegelschraube eine sphärische Linse angeordnet ist. B. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Lichtquelle ein sphärischer Hohlspiegel angeordnet ist.9. Fernsehempfangsanordnung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Hohlspiegeln eine reflektorartige Vorrich tung das direkt von der Lichtquelle auf die Spiegelschraube fallende Licht ab blendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE165678X | 1931-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165678A true CH165678A (de) | 1933-11-30 |
Family
ID=5685390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165678D CH165678A (de) | 1931-08-05 | 1932-07-26 | Fernsehempfangsanordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165678A (de) |
-
1932
- 1932-07-26 CH CH165678D patent/CH165678A/de unknown
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