CH165691A - Einteiliger radartiger Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten wellenförmig ausgebildet ist. - Google Patents

Einteiliger radartiger Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten wellenförmig ausgebildet ist.

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CH165691A
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Aktiengesellschaft Stahlwerke
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Ver Stahlwerke Ag
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  Einteiliger     radartiger    Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und  in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten     wellenförmig    ausgebildet ist.         Einteilige,    in konzentrischen     Schnitten     wellenförmig     gestaltete        .Scheibenräder    waren  bisher derart ausgebildet, dass sowohl die  Wellentiefe, als auch die Kurve der Wellen  form in verschiedener radialer Entfernung  vom Mittelpunkt der ,Scheibe stets wechselte,

    so dass bei Herstellung derartiger Scheiben  räder aus schmiedbarem Werkstoff beim  Pressen der     ebenflächig        vorgewalzten    Werk  stücke in die Wellenform     Pressgesenke    ver  wendet werden mussten, deren Bearbeitung in  folge der stets wechselnden Wellentiefe und  wechselnden Kurve der Wellenform ausser  ordentlich zeitraubend und mit grossen Kosten  verknüpft war, da diese Bearbeitung der     Ge-          senke    von Hand oder im     Punktfräsverfah-          ren    erfolgen musste und nicht durch durch  laufende maschinelle     Spanabnahme    nach  dem Kopierverfahren bewerkstelligt werden  konnte.

      Dieser Nachteil soll nun gemäss der Er  findung dadurch vermieden werden,     dass    an  den einteiligen radartigen Körpern mit einem  Scheibenteil, der in radialen     Schnitten    und  in zum Umfange konzentrischen Schnitten  wellenförmig ausgebildet ist, die Wellentiefe  der in -den Kreisschnitten auftretenden     Wel-          lung    in allen Entfernungen vom     Mittelpunkt     gleich gross ist und dass auch die Kurven  teile der Wellenform dieser     Wellung    in  allen Entfernungen -die gleichen sind. Die  nach dem Körperumfang zu grösser werdende  Wellenlänge wird dabei zweckmässig durch  nach aussen immer grösser werdende einge  schaltete gerade Teile in der Wellenform er  zielt.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung nicht  nur auf radartige Körper mit vollem Schei  benteil beschränkt, sondern erstreckt sich auch      auf so] ehe Körper     speichenradähnlicher    Form,  deren Speichenteil aus einem vollen Schei  benteil dadurch entsteht, dass aus den durch  die     Kümpelung    erzeugten Kreissektoren  beispielsweise keilförmige Teile ausgeschnit  ten werden, wobei dieses     Ausschneiden    vor  oder nach der     Kümpelung    erfolgen kann.  



  Durch die neue Form wird erreicht,     @dass     die     Herstellung    durch Pressen im     Gesenk    er  folgen kann und die     Wellungen    der zum Pres  sen derartiger     Körper    dienenden     Gesenke     durch durchlaufende maschinelle     Spanab-          nahme    -     beispielsweise    durch senkrecht zu  den     Wellungen    erfolgendes Fräsen nach dem  Kopierverfahren - hergestellt werden kön  nen,

   so -dass dadurch eine bedeutungsvolle  Herabsetzung der     Erzeugungskosten    und mit  hin eine     Verbilligun.    der Fertigerzeugnisse  gewährleistet ist.  



  In -der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 die .Seitenansicht .eines einteiligen  Scheibenrades, dessen scheibenförmiger Teil  ausser seiner     S-förmigen        Wellung    in radialen  Schnitten ebenfalls eine     Wel'lung    in     zum    Um  fange konzentrischen     Kreisschnitten    auf  weist;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Kreislinie       II-11    der     Fig.    1 und       Fig.    3 ein Schnitt nach der Kreislinie       III-III    der     Fig.    1.

    



  Die beiden     -Schnitte    lassen erkennen, dass  die     Wellentiefe    1 der in den     Kreisschnitten     auftretenden     Wellung    in allen verschiedenen       Radialentfernungen    vom     Mittelpunkt    überall  die gleiche ist und dass der Kurventeil der  Wellenform vom Punkt 2     zum    Punkt 3 genau  so verläuft     wie    der Kurventeil der Wellen  form vom     Punkt    4 .zum     Punkt    6. Die von  innen nach aussen grösser werdende Wellen  länge ist durch Einschaltung von nach aussen  immer grösser werdenden geraden Teilen 5  in der Wellenform erreicht.  



       Fig.    4 zeigt in     vergrössertem    Massstube       einen        ;Schnitt    durch     einen    Teil eines derartig    gewellten Scheibenrades mit den zur Erzeu  gung der doppelten     W.ellung    dienenden Ge  sunken.

   Durch     das        Obergesenk    7     und    das     Un-          tergesenk    8 wird .der zunächst     ebenflächig     vorgewalzte Scheibenteil (in     Fig.    4 gestri  chelt angedeutet und mit 9 bezeichnet) in  radialen und     konzentrischen8chnitten    ab  wechselnd nach der einen und der andern  Seite durchgedrückt,     wie    es die     Querschnitte     10 und 11 in der     Fig.    4 zeigen.

       Aus    der       Fig.    4 ist weiterhin ersichtlich, dass die Wel  tuntiefe 1 an allen Stellen gleich gross ist,  so     dass,    weil auch die     Kurventeile    der Wellen  form überall gleich sind, die     Gesenke    selbst  durch durchlaufende     maschinelle        Spanab-          nahme,    beispielsweise nach dem     Kopierfräs-          verfahren,    bearbeitet werden     können.     



  Statt des in der Zeichnung .dargestellten  Scheibenrades, bei dem der Radkranz durch  Aufschrumpfen an der Felge befestigt wird,  können     auch    sogenannte     Vollscheibenräder     auf die     beschriebene        Weise    hergestellt wer  den, also Scheibenräder, bei denen der Rad  kranz von vornherein an der Felge     vorhan-          .den    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einteiliger radartiger Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten wellenförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei der in den Kreisschnitten auftretenden Wel- lung die Wellentiefe und die Kurven teile der Wellenform in allen Entfer nungen vom Mittelpunkt gleich sind. IL Verfahren zur Herstellung von eintei ligen radartigen Körpern gemäss Pa tentanspruch I, -dadurch gekennzeich net, dass die Herstellung durch Pressen im Gesenk erfolgt.
    III. Gesenk zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass seine dem herzu-_ stellenden radartigen Körper entspre chenden Wellungen mittelst durchlau fender Spanabnahme hergestellt sind.
    UNTERANSPRUCH: Einteiliger radartiger Körper nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei der in den Kreisschnitten auftretenden Wellung die nach dem Körperumfang zu grösser werdende Wellenlänge durch nach aussen immer grösser werdende eingeschal tete gerade Teile in der Wellenform erreicht ist.
CH165691D 1932-03-10 1932-08-15 Einteiliger radartiger Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten wellenförmig ausgebildet ist. CH165691A (de)

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CH165691D CH165691A (de) 1932-03-10 1932-08-15 Einteiliger radartiger Körper mit einem Scheibenteil, der in radialen Schnitten und in zum Umfange konzentrischen Kreisschnitten wellenförmig ausgebildet ist.

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