CH165861A - Einrichtung mit einer graphischen Darstellung und mit Mitteln zur Kenntlichmachung oder Hervorhebung einzelner Elemente wie Punkte, Punktreihen oder Linienzüge der graphischen Darstellung. - Google Patents

Einrichtung mit einer graphischen Darstellung und mit Mitteln zur Kenntlichmachung oder Hervorhebung einzelner Elemente wie Punkte, Punktreihen oder Linienzüge der graphischen Darstellung.

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CH165861A
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Rapid-Punktplan A G
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Rapid Punktplan A G
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  Einrichtung mit einer graphischen Darstellung und mit Mitteln zur     ILenntlichmachung     oder     Hervorhebung    einzelner Elemente wie Punkte, Punktreihen oder  Linienzüge der graphischen Darstellung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung mit einer graphischen Darstellung  und mit Mitteln zur     Kenntlichmachung     oder Hervorhebung einzelner Elemente, wie  Punkte, Punktreihen oder Linienzüge der  graphischen Darstellung.

   Derartige graphische       Darstellungen,    welche irgendwelche Beziehun  gen von Dingen untereinander, zum Beispiel  ihre gegenseitige räumliche Lage oder ihre  zeitliche Aufeinanderfolge oder eine mathe  matische Abhängigkeit usw. veranschau  lichen, werden nicht nur in der Wissenschaft  und Technik, sondern auch im allgemeinen  Leben häufig benutzt. Das bekannteste Bei  spiel einer graphischen Darstellung der räum  lichen Lage von Dingen ist die Landkarte.

    Gerade am Beispiel einer Landkarte werden  die Hauptnachteile solcher graphischer Dar  stellungen, in denen eine grössere Anzahl von  Gegenständen gleichzeitig abzubilden ist,    offenbar; die Darstellung     wird    mit der grö  sseren oder geringeren Anzahl der eingezeich  neten Orte,     Strassen,    Eisenbahnlinien,     Ge-          @@.        ässer,    Bodenformen     ete.    mehr oder weniger un  übersichtlich, so dass das Auffinden bestimm  ter Punkte, Punktreihen oder     Linienzüge     schwierig und zeitraubend     wird.    Zur Er  leichterung des Suchens hat man schon Ein  richtungen.

   getroffen, wie die     Unterteilung     einer Karte     in    Planquadrate in Verbindung  mit einem Schlagwortregister, in welchem  die Namen einzelner Punkte mit     Angabe     der     Planquadratnummer    in alphabetischer       Reihenfolge        aufgeführt    sind.

   Diese Einrich  tungen vermögen aber nicht zu befriedigen;  einerseits bleibt immer noch die Mühe des  Suchens innerhalb der Planquadrate, - ander  seits ist es fast unmöglich, in dieser Dar  stellungsart eine grössere Reihenfolge von  Punkten oder Linienzüge     kenntlich    zu     ma=              chen,    da ein normal veranlagter     Mensch    eine  grössere Anzahl von     Planquadratnummern     nicht im Gedächtnis behalten kann.  



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss  dadurch behoben, dass die Elemente der graphi  schen Darstellung, welche hervorgehoben wer  den sollen, in mindestens einer weiteren Dar  stellung abgebildet sind     und    dass durch Ein  deckung, das heisst durch     vollständiges        Zur-          deckungbringen    zweier Darstellungen eine  Hervorhebung der gewünschten Elemente der  erstgenannten graphischen Darstellung be  wirkt wird, wobei die Einrichtung so ge  troffen ist,

   dass aus .der Vielheit der mög  lichen Eindeckungen die jeweils gewünschte  Eindeckung durch Einstellen eines     Steuer-          organes    auf eine bestimmte kennzeichnende  Markierung jederzeit herbeigeführt werden       kann,    das Ganze derart, dass in jeder mattier  ten Stellung nur die dieser     zugeordneten    Ele  mente der graphischen Darstellung wunsch  gemäss in Erscheinung treten.  



  Einige Ausführungsformen des Erfin  dungsgedankens sind in den beiliegenden  Zeichnungen veranschaulicht und werden  nachstehend     beschrieben.     



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Abb.     1 bis 5 ist die graphische Darstellung in  Form eines     runden        Kartenblattes        a    ausge  führt. Dieses Kartenblatt zeigt mit München  als Zentrum dessen weitere Umgebung mit  allen grösseren Orten und dem     verbindenden          Strassennetz.    Die einzelnen Orte sind dabei  als kreisrunde Löcher dargestellt. In der  Mitte des Kartenblattes ist ein Zapfen b be  festigt, um den sich eine Scheibe c dreht.  Diese Scheibe c ist in den     Abb.    4  und - 5 in     Vorderansicht    und Rückan  sicht noch gesondert dargestellt.

   Auf dem  Kartenblatt kann man     beliebige    Strecken in  der Weise hervorheben, dass man die Orte,  die auf der betreffenden Strecke liegen, auf  der Scheibe     c    in Form von schwarzen oder  andersfarbigen Punkten abbildet. Bringt man       nun    Löcher und Punkte zur Deckung, dann  heben die durch die Löcher sichtbar werden  den Punkte die an der Strecke gelegenen Orte  aus- den übrigen Orten heraus und machen so    die Route sichtbar.

   Auf der     Abb.    1 ist in  dieser Weise die von München ausgehende  und nach dorthin zurückkehrende Rundfahrt  über     Wolfratshausen    -     Kochel    - Minen  wald - Seefeld     -Zirl-Innsbruck        -Hall-          Schwaz    - Rattenberg -     Wörgl    -     Kufstein-          Landl    -     Zell    -     Schliersee    -     Gmund    darge  stellt.

   Die entsprechenden     Punkte    sind auf  der Scheibe c in     Abb.    4     mit    1-1, 1-2<B>.....</B>  1-15 bezeichnet. Die Lage dieser Punkte  auf der Scheibe c entspricht genau der Lage  der entsprechenden Orte in der Karte a. In .der  gleichen Weise können nun andere     Rundfahrt-          oder        Zielfahrtstrecken    auf dem Kartenblatt  sichtbar gemacht werden.

   Die grösstmögliche  Anzahl, die untergebracht werden kann, ist       begrenzt        durch    die Bedingung, dass jeder ein  zelne Punkt auf der Scheibe c nur in dein  Loch der Karte a zum Vorschein kommen  darf, dessen Abbildung er darstellt, und diese  Bedingung ist erfüllt, wenn alle auf gleichem       Durchmesesr    liegenden Punkte nicht um eine  durch die Anzahl der     unterzubringenden    Rou  ten gegebene Teilung oder ein Vielfaches die  ser Teilung auseinander liegen. Auf dem  Schieber c der     Abb.    4 sind in dieser Weise  acht     Rundfahrten    abgebildet.

   Um nun gleich  zeitig mit der Rundfahrt auch wissenswerte  Angaben über die Strecke, beispielsweise An  gaben über Fahrtrichtung, Entfernungen, Se  henswürdigkeiten usw., ablesen zu können,  ist folgende Einrichtung getroffen: Mit dem  Kartenblatt a ist eine zweite     Scheibe    d fest  verbunden, derart, dass die drehbare Scheibe c  zwischen den beiden festen Scheiben<I>a</I> und<I>d</I>  liegt.     Abb.    3 stellt die Draufsicht auf diese  Scheibe d dar. Auf der Rückseite der Scheibe  c sind erklärende Textabschnitte in der in       Abb.    5 dargestellten Weise angebracht.

   Diese       Textabschnitte    werden nun, gleichzeitig mit  der Route auf dem Kartenblatt, in einem  entsprechend geformten     Ausschnitt    der       Scheibe    d sichtbar. Die Umrahmung der Text  abschnitte auf der Rückseite der Scheibe c  dient gleichzeitig zum bequemen     Aufsuchen     einer gewünschten Route: Wird die Scheibe c  so eingestellt, dass diese Umrahmung genau in  den     Ausschnitt    der Scheibe d passt, dann wird      auf dem     Kartenblatt    a die entsprechende  Strecke sichtbar. Eine andere Einrichtung  zur Erleichterung der Einstellung ist eben  falls in     Abb.    1 bis 5 dargestellt.

   Die Scheibe c  ist am Rand mit halbkreisförmigen Aus  schnitten versehen, in welche man den Finger  einstecken und damit die Scheibe bis zu  einem Anschlag in einem länglichen Aus  schnitt der beiden festen     Scheiben        a    und     d     drehen kann. Die Nummer an dem Finger  ausschnitt der Scheibe c entspricht der     Num-          iner    der einzustellenden Rundfahrt. In den       Abb.    1 und 2 ist in dieser Weise die     Ein-          7'iellung    der Rundfahrt     Nr.1    dargestellt.  



  Eine weitere Ausführungsform ist in den       Abb.        6,,    9, 8, 9 und 10 dargestellt. Auch  bei dieser Ausführungsform liegt     zwischen          dein    Kartenblatt     a    und dem mit diesem fest  verbundenen Rückteil d ein beweglicher Teil       e,    der hier aber nicht für eine Drehbewe  gung, sondern für eine Längsbewegung  eingerichtet ist, indem er zwischen zwei Füh  rungsleisten e, welche die Verbindung zwi  schen Teil     n    und<I>d</I> bilden, .exakt geführt wird  und ein Schieber oder ein Band sein kann.

    Auf dem Kartenblatt a ist das Netz der Flug  strecken von Mitteleuropa dargestellt, die ein  zelnen Orte mit Flughäfen sind     wieder    durch  kreisförmige Löcher bezeichnet. Auf der  Vorderseite des längsbeweglichen Teils c sind  die Routen aller Flugverbindungen mit Mün  chen als Ausgangspunkt abgebildet und  durch Punkte, welche jeweils die Projektion  der entsprechenden Flughafenstädte darstel  len, bezeichnet. Zum Aufsuchen der ge  wünschten Flugroute trägt der bewegliche  Teil c ein Verzeichnis der Zielorte in alpha  betischer Reihenfolge mit rechteckiger Um  rahmung; ausserdem ist auf dem Kartenblatt     a     ein diesen Umrahmungen entsprechender  rechteckiger Ausschnitt angebracht.

   Ver  schiebt man nun den Teil c so lange, bis  das umrahmende Rechteck genau in den  rechteckigen Ausschnitt .des Kartenblattes     a     passt, dann kommen Löcher und Punkte der       entsprechenden    Flugroute zur Deckung und  die in den     Löchern        sichtbar    werdenden       Punkte    heben die Route aus der Fülle der         übrigen    kreisförmigen Löcher heraus. Zweck  mässigerweise     wird    man dabei für die Aus  führung der     Punkte    auf dem beweglichen  Teil c eine Farbe wählen, welche sich von  der Farbe der graphischen Darstellung auf  dem Kartenblatt gut abhebt.

   Damit jeweils  nur die gewünschte Route auf dem Karten  blatt     hervortritt    und nicht etwa Punkte in  andern Löchern sichtbar werden, ist die Be  dingung zu erfüllen, dass alle Löcher, die  auf einer Parallelen zur Bewegungsrichtung  liegen, nicht um eine Teilung oder ein Viel  faches der Teilung auseinander liegen. Da  man aber bei der Ausführung mit Längs  bewegung den beweglichen Teil c beliebig  lang machen kann, kann man so viele     Strek-          ken        unterbringen,    als es die Länge des Teils c  gestattet.

   Auf der Rückseite des Deckels d  erscheinen gleichzeitig mit der Route auf der  Karte, erklärende Angaben über Flugzeiten,  Flugpreise usw.; diese Angaben sind in über  sichtlicher Weise auf der Rückseite des     be-          -v#=eglichen    Teils c aufgezeichnet und wer  den durch einen im Deckel d angebrachten  Schlitz sichtbar.

   Eine andere Anordnung,  um gleichzeitig mit der Route oder Strecke  auf dem Kartenblatt einen     erklärenden    Text  abschnitt sichtbar zu machen, ist in     Abb.    6  dargestellt; Der Deckel d ist über das Kar  tenblatt     cc    hinaus verlängert und trägt auf  seiner Vorderseite eine Anzahl paralleler  Streifen von der Breite der Teilung der Flug  strecken auf dem     beweglichen    Teil c.

   Ver  schiebt man nun den beweglichen Teil c von  rechts nach links, dann     wird    jeweils einer  dieser rechteckigen Streifen freigelegt, und       ,es    kann dann jeweils an der rechten Kante  des verschiebbaren Teils c ein Textabschnitt  mit     Angaben,    die sich auf die Einstellung  beziehen, in bequemer und übersichtlicher  Weise abgelesen werden. So kann     zum    Bei  spiel in diesen     Streifen    die Reklame von  Hotels usw. der entsprechenden Flughafen  städte oder auch weitere Angaben über Flug  zeiten, Entfernungen, Preise     usw.        untergebracht     werden.

   Die Verlängerung des Teils d über  das     Kartenblatt        a    hinaus hat noch einen     wei-          teren    Vorteil: Dieser Teil kann nach der in           Abb.    10 angegebenen Weise über das     Karten-          blatt    und gegebenenfalls über den     bewen-          lichen    Teil c     herübergebogen-    werden und  dient dann als Schutzdeckel, welcher ein  Herausfallen des beweglichen Teils oder ein  Beschädigen des     Kartenblattes    verhütet.

    Ausserdem können auf diesem Schutzdeckel  Reklameaufschriften oder gegebenenfalls  auch eine Postanschrift zum     bequemen    Ver  sand der     Einrichtung    untergebracht werden.  Weiterhin kann     eine        Einstellung    gegebenen  falls in der einfachsten Weise dadurch fixiert  werden, dass man zum Beispiel den beweg  lichen Teil c     mittelst    einer Heftklammer  gegen den Deckel d- klemmt. Es ist selbst  verständlich auch möglich, die     Ausführung     mit Längsbewegung     ohne-    diesen Deckel her  zustellen. Diese Einrichtungen können aus  Papier, Karton,     Zelluloid,    Metall, Holz usw.  hergestellt sein.

   Dabei können     .die    Löcher auf  dem     Kartenblatt    und die     Abbildungen    auf  dem beweglichen Teil verschiedene Formen  haben, ausser der kreisförmigen sind auch  rechteckige oder ovale oder sonstige Formen  denkbar. Die kreisförmige Form hat dabei  den Vorzug der einfachsten und billigsten  und dabei genauesten Herstellungsmöglich  keit. Dabei kann die     graphische    Darstellung  in beliebiger- Grösse; vom Taschenformat bis  zum     Wandkartenformat,    ausgeführt sein.  



  Es ist weiterhin nun auch noch möglich,  die     vorstehend    beschriebenen     Einrichtungen     nicht direkt zum Hervorheben von Punkten,       Punktreihen    oder Linienzügen zu     verwenden.     sondern indirekt zur Steuerung einer Anlage  zur Hervorhebung von     Punkten,        Punktreihen     oder     Linienzügen    auf einer graphischen Dar  stellung     grossen    Massstabes zu verwenden.

   und  zwar     mittelst        elektrischer,    pneumatischer  oder     hydraulischer        Kraftübertragung.        Eine     derartige Anlage mit     beispielsweise    elektri  scher     Übertragung    kann     folgendermassen-be-          schaffen    sein: Das     Kartenblatt    des Flug  planes ist zum Beispiel in grossem Massstab  auf die Wand der Schalterhalle eines Flug  platzes gezeichnet, wobei die einzelnen     Flug-          hafenstädte    nun nicht mehr durch Löcher,  sondern durch kleine Glühbirnen gekenn-    zeichnet sind.

   Von jeder Lampe geht     eine    Lei  tung zu einem Kontakt auf einem feststehen  .den     Verteiler,    der also, entsprechend der An  zahl     7z    der Lampen,     n    voneinander isolierte       Kontakte    erhält. Von den Lampen geht wei  terhin eine     gemeinsame    Rückleitung zu dem  einen Pol einer gemeinsamen Stromquelle.

    Die Kontakte auf dem festen Verteiler kön  nen zum Beispiel massstabgetreu nach der  garte angeordnet sein und     würden    in die  sem Falle einfach den Löchern auf dem  Kartenblatt     a    entsprechen.     Über    diesem Ver  teiler ist ein in beliebiger Form, zum Beispiel  als Scheibe oder längsbeweglicher Schieber,  ausgebildeter     Steuermechanismus    beweglich  angeordnet.

   Alle Punkte, welche mit einer  Einstellung gemeinsam hervorgehoben wer  den sollen, sind auf diesem Steuermechanis  mus, entsprechend ihrer Anordnung auf dem  festen Verteiler, als     Gegenkontakte        "abge-          bildet",    und zum Beispiel in der Form von  Knöpfen ausgeführt.

       Entspricht    die Anord  nung der     Kontakte    auf dem festen Verteiler  ,der Anordnung der Löcher auf dem     Karten-          blatt    a, dann entspricht die Anordnung der  Knöpfe den Punkten auf dem Teil c der  vorstehend beschriebenen     Einrichtungen.    Alle  Kontaktknöpfe - sind über den     beweglichen     Steuermechanismus mit dem andern Pol der  Stromquelle für die Lampen verbunden.  Will man irgend eine Route hervorheben,  dann stellt man mit Hilfe einer beliebigen  kennzeichnenden Markierung den beweglichen  Steuermechanismus so ein, dass die dieser  Route entsprechenden Kontaktknöpfe auf der  Steuerscheibe mit den dazu gehörigen Kon  takten auf dem festen Verteiler zur Deckung  kommen.

   Dadurch     wird    dem Strom der Weg  zu den die Route markierenden Lampen frei  gegeben und deren Aufleuchten bewirkt. Um  das Aufleuchten der     Glühbirnen,    während des  Einstellungsvorganges zu vermeiden, ist es  möglich, einen Schalter in die gemeinsame       Leitung    zur Stromquelle     einzubauen    und die  sen Schalter erst zu schliessen, wenn die ge  wünschte Route eingestellt ist.     Gleichzeitig     mit der     Kennzeichnung    der     Strecke        kann    ein  erklärender     Textabschnitt    mit Angaben über           Abflug-    und Ankunftszeiten.

   Preise, Entfer  nungen usw. in geeigneter Form sichtbar  gemacht werden. Derartige Ausführungs  formen haben den Vorteil einer sehr einfachen  und übersichtlichen Schaltung und Leitungs  anordnung; weiterhin besitzen sie den Vor  zug,     dass    sämtliche Anlagen, zum Beispiel  für alle auf dem Plan dargestellten Flug  hafenstädte, serienmässig vollkommen gleich  hergestellt und montiert werden können;  denn alle möglichen Kombinationen von Or  ten, die gleichzeitig hervorgehoben werden  sollen, bedingen lediglich geringfügige Än  derungen in der Anordnung der Kontakt  knöpfe auf dem beweglichen Steuermechanis  mus, während alle übrigen Teile: fester Ver  teiler, Schaltung, Leitungen, Lampenanord  nung für alle Einrichtungen der Serie gleich       ])leiben.     



  Die Vorteile der beschriebenen Einrich  tungen sind einleuchtend: Mit einem Mindest  n)ass an Mühe kann in einer an sich     unüber-          sichtlichen    graphischen Darstellung jede ge  wünschte Partie aufs deutlichste hervorgeho  ben werden.

   Auf das Beispiel der Karte an  gewendet, bedeutet dies, dass beispielsweise  in einer Karte, welche als Führer durch eine  Stadt oder eine Landschaft dient, das Auf  finden von gewissen markanten Punkten oder  Routen sehr erleichtert wird; weiterhin kann  in ein und     derselben    Karte eine ganze Reihe  von Routen dargestellt werden, ohne dass  die Übersichtlichkeit und die leichte Auf  findbarkeit der Einzelroute darunter leiden       i@Iürden.    Ja, es ist sogar möglich, jede be  liebige Karte in hohem Masse mit Einzel  heiten zu überladen, also in einer Karte klei  nen Massstabes Einzelheiten aus einer Karte  grossen Massstabes abzubilden, da auch diese  Einzelheiten,

       j    welche man in der üblichen  Kartendarstellung im Interesse der Klarheit  und Übersichtlichkeit der Gesamtdarstellung  weglassen würde, in einer Karte mit der  beschriebenen Einrichtung jederzeit mit be  liebiger Deutlichkeit hervorgehoben werden       können.    Die Erfindung ermöglicht also eine  bessere Ausnützung einer kartographischen  Zeichnung. Dieser Umstand bedeutet einen    erheblichen Vorteil, da man bisher immer  gezwungen war, eine Übersichtskarte zum  Zwecke der Darstellung von Details in Teil  karten aufzulösen.

   Die Einrichtung, dass  gleichzeitig mit der     Hervorhebung    von Punk  ten, Punktreihen oder     Linienzügen    auf der  graphischen     Darstellung    ein     Textabschnitt     mit erläuternden Angaben in     geeigneter     Weise sichtbar gemacht wird, ist ein wei  terer grosser Vorzug der beschriebenen Ein  richtung.

   Angaben und Daten, zum Beispiel       Entfernungen    auf     Autostreckenfahrten,    die  man bisher entweder in die Karte selbst ein  schreiben     musste,    wodurch die Karte nur noch  unübersichtlicher wurde, oder die man in ge  sonderten Tabellen zusammenstellte, denen  aber der unmittelbare     Zusammenhang    mit der  Karte fehlte, können nun in einfacher, klarer  übersichtlicher Weise direkt     mit    der Hervor  hebung der Route oder Strecke auf der Karte  abgelesen werden.

   Abgesehen von der Er  sparnis an Zeit ,und der Erhöhung der Be  quemlichkeit in der Handhabung besteht der  Hauptvorzug dieser Einrichtung darin, dass       Fehlablesungen    infolge der Übersichtlichkeit  der Kombination von Strecke und zugehöri  ger Erläuterung so gut     wie    ausgeschlossen  sind.  



  Als Anwendungsgebiete für eine Einrich  tung der beschriebenen Art kommen in Frage:  Stadtpläne mit Hervorhebung von Sehens  würdigkeiten, Gast- und Vergnügungsstätten,  Strassenbahn- und Autobuslinien usw.; ferner  Ausflugs- und     Skiroutenkarten    mit     Kennt-          lichmachuug    oder Hervorhebung     günstiger     Wege, Ausflugsziele, Unterkunftshütten     etc.;     weiterhin Verkehrspläne für     Eisenbahn-,     Omnibus-,     Schiffahrts-    und Luftverkehr mit  Hervorhebung einzelner Routen und Angaben  über Entfernungen, Preise,     Abfahrts-    und  Ankunftszeiten usw. für diese Routen;

   Auto  mobilstrassenkarten mit günstigen Verbindun  gen zwischen verschiedenen Orten oder mit       Rundfahrtrouten.    Ein grosses Anwendungs  gebiete für Einrichtungen der beschriebenen  Art bildet der Unterricht. In Erdkunde, Ge  schichte, Mathematik, Physik usw. sind ge  eignete Lehrdarstellungen mit Hervorhebung      oder     Kennzeichnung    markanter Punkte, Rou  ten, Kurven usw. denkbar. Aber auch auf  allen sonstigen Gebieten, wo graphische Dar  stellungen verwendet werden, zum Beispiel       in.    der Technik, Medizin usw., lässt sich der  Erfindungsgedanke mit Vorteil anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit einer graphischen Dar stellung und mit Mitteln zur Kenntlich- machung oder Hervorhebung einzelner Ele mente, wie Punkte, Punktreihen oder Linien züge, der graphischen Darstellung, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente der graphi- sehen Darstellung, welche hervorgehoben werden sollen, in mindestens einer weiteren Darstellung abgebildet sind, und dass durch Eindeckung zweier Darstellungen eine Her vorhebung der gewünschten Elemente der erstgenannten graphischen Darstellung be wirkt wird,
    wobei die Einrichtung so getrof fen ist, dass aus- der Vielheit der möglichen Eindeckungen die jeweils gewünschte Ein deckung durch Einstellen eines Steuer- organes auf eine bestimmte kennzeichnende Markierung jederzeit herbeigeführt werden kann, das Ganze derart, dass in jeder mar kierten Stellung nur die dieser zugeordneten Elemente *- der graphischen Darstellung wunschgemäss in Erscheinung treten. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hervorzu hebende Partie der graphischen Darstel lung auf einem drehbaren Teil abgebildet ist, und zwar in der Form farbiger Punkte, Punktreihen oder Linienzüge, welche bei der Überdeckung durch entsprechend ge formte Aussparungen der graphischen Darstellung sichtbar werden und dadurch unmittelbar eine Hervorhebung bewirken.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hervorzu hebende Partie der graphischen Darstel lung auf einem längsbeweglichen Teil ab- gebildet ist, und zwar in der Form farbi ger Punkte, Punktreihen oder Linienzüge, welche bei der Überdeckung durch ent sprechend geformte Aussparungen der graphischen Darstellung sichtbar werden und dadurch unmittelbar eine Hervor hebung bewirken.
    S. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hervorzu hebenden Teile der graphischen Darstel lung in der Form von Kontakten auf einem Verteiler und ausserdem in der Form von Gegenkontakten auf einem einstellbaren Steuermechanismus abgebildet sind, so dass im Augenblick der Überdeckung Strom schluss entsteht und dadurch unmittelbar eine Hervorhebung auf einer mit dieser Einrichtung in Verbindung stehenden gra phischen Darstellung durch BeleucUtimgs- effekte erzielt wird.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der $enntlichmachung oder Hervorhebung eines Teils der graphischen Darstellung ein Textabschnitt oder eine Tabelle mit erläuternden Angaben sichtbar gemacht wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Schutz deckel angebracht ist, durch welchen das die graphische Darstellung tragende Blatt vor Beschädigung oder Verschmutzung ge schützt wird und auf welchem erklärende Aufschriften untergebracht werden kön nen. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Schutz deckel angebracht ist, durch welchen das . die graphische Darstellung tragende Blatt vor Beschädigung oder Verschmutzung ge schützt wird und auf welchem Reklame texte untergebracht werden können.
CH165861D 1932-02-17 1932-09-27 Einrichtung mit einer graphischen Darstellung und mit Mitteln zur Kenntlichmachung oder Hervorhebung einzelner Elemente wie Punkte, Punktreihen oder Linienzüge der graphischen Darstellung. CH165861A (de)

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