CH165899A - Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung mehrteiliger Gegenstände wie Knöpfe, mit Zwischenplatten versehene Hohlniete, Steckerhülsen oder dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung mehrteiliger Gegenstände wie Knöpfe, mit Zwischenplatten versehene Hohlniete, Steckerhülsen oder dergleichen.

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CH165899A
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Metallwarenfabriken G M Stocko
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Metallwarenfabriken G M Stocko
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  Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung mehrteiliger Gegenstände  wie Knöpfe, mit     Zwischenplatten    versehene Hohlniete,     Steckerhülsen    oder dergleichen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und     eine    für die Ausübung des Ver  fahrens geeignete Vorrichtung zur Massen  herstellung mehrteiliger Gegenstände, wie  Knöpfe, mit     Zwisehenplatten    versehene  Hohlniete,     Steckerhülsen    oder     der--leichen          aus    vorgeformten     Einzelteilen.     



  Bei der bekannten Massenherstellung  ähnlicher Gegenstände, nämlich Reissbrett  stifte mit     überkapseltem    Kopf werden die  verschiedenen Arten von Einzelteilen,     näm-          lieb.        Kalotte    und Stift mit     aufgenieteter     Kopfplatte nacheinander in eine gemeinsame       Gesenkplatte    eingebracht,     lind    zwar erstere       dureh        Eindrücken    und letztere durch     Ein-          risseln    oder Einreiben, in der sie dann durch  Stempeldruck miteinander vereinigt werden.

    Eine solche Art des     Einbringens    der Teile  in die     Massendruckplatte    ist jedoch bei den  meisten mehrteiligen Gegenständen nicht  möglich oder nicht wirtschaftlich.    Aufgabe vorliegender     Erfindung    ist es  nun, die Massenherstellung auch solcher  Gegenstände zu ermöglichen.

   Und zwar wird  .diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch ge  löst,     .dass    die nicht ohne weiteres in die     Mas-          sendruckplatte        einris.selbaren    Arten der Ein  zelteile zunächst je für sich in Lochplatten       eingerisselt    und mit diesen .durch eine Halte  vorrichtung gesichert über die Massendruck  platte gebracht werden, worauf sie durch  Lösen der Haltevorrichtung freigegeben und  so in genau vorgeschriebener Lage auf die       Massendruckplatte    überführt werden.  



  Hierdurch wird die     Massenherstellun        g     selbst solcher mehrteiliger Gegenstände er  reicht, die aus den     verschiedenartigst    ge  formten Einzelteilen bestehen.  



  Die Haltevorrichtung für die Einzelteile  in den Lochplatten kann durch eine dünne,       sohieberartig    angeordnete Platte gebildet  :ein, .die entweder geschlossen ausgebildet: oder      der     Einrisselplatte    entsprechend gelocht und  .dann etwa um den Abstand der Löcher ver  schiebbar ist.  



  Für manche Einzelteile empfiehlt es .sich  nicht, Lochplatten mit glatten, durchgehen  den Löchern und die     Schieberplatte    als Bo  den für diese Löcher zu verwenden, sondern  die Teile in nach Art von     Gesenkplatten    aus  gebild-ete Lochplatten     einzurisseln    und das       Überführen,der    Teile aus den Lochplatten in  die gemeinsame Platte durch Umdrehen der  gefüllten Lochplatten zu bewirken und dabei  die     Schieberplatte    als Wendeplatte zu be  nutzen.

   Dieses Verfahren ist besonders dann  vorteilhaft, wenn Einzelteile zur Verwen  dung gelangen, die, wie beispielsweise enge  Scheiben auf Schäfte, beim Aufbringen auf  die     Massendruckplatte    nicht frei     übereinan-          derfallen.    Man kann dann die     Einrisselplat-          ten    gleich als Druckplatten zum Überstrei  fen solcher Teile benutzen.  



       Schliesslich        können    die Löcher oder Ver  tiefungen der     Einrisselplatten    an ihren obern       Enden    trichterförmig erweitert .sein, um das       Einrisseln    der     Einzelteile    zu erleichtern. Das  genau zentrische Aufbringen der Einzelteile  auf .die gemeinsame     Massendruckplatte    wird  durch     Passstifte    gewährleistet, die in ent  sprechende Löcher oder Schlitze der     Loch-          und        Schieberplatteeingreifen.     



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in  zwei Ausführungsbeispielen dargestellt,     und     zwar zeigen:       Fig.    1 die .drei Teile nämlich Öse oder  Federgehäuse, Federring und Kappe einer       Druckknopfmatrize    im senkrechten Schnitt,       Fig.    2 eine Loch- oder     Einrisselplatte    in  Draufsicht,       Fig.    8     Gesenkplatte    mit Ösen und dar  über befindlicher Absperrplatte- und.

   Loch  platte mit     eingerisselten    Federringen im  senkrechten Schnitt,       Fig.    4     Gesenkplatte    mit Ösen und ein  gebrachten Ringen und darüber     befindlicher     Absperrplatte und Lochplatte mit     eingeris-          selten    Kappen, ebenfalls im senkrechten       Schnitt,            Fig.    5     Gesenkplatte    wie     Fig.    4, doch     mit     eingebrachten Kappen und darüber befind  licher     Stempelplatte,    teils im senkrechten       Schnitt    und teils in Ansicht,

         Fig.    6     eine        Steckerhülse    mit über den  Schaft gestreifter Gummischeibe und zwei       Unterlagsacheiben    im senkrechten Schnitt,       Fig.    7 Lochplatte mit     eingerisselten        Stek-          kerhülsen    und darüber befindlicher Platte  mit Aufsteckdornen, .erstere im senkrechten       Schnitt,    letztere in Ansicht,       Fig.    8     Gesenkplatte    mit     eingerisselten          Unterlagscheiben    im senkrechten Schnitt,

         Fig.    9 die gleiche Platte um 180   ge  dreht mit     Absperrplatte,          Fig.    10 die beiden Platten wie in     Fig.    9,  oberhalb der     Tragplatte    für die auf Dornen  aufgesteckten     Steckerhülsen,    diese in An  sicht und jene im senkrechten Schnitt.  



  Bei dem in     Fig.    1 bis 5     ,dargestellten     Ausführungsbeispiel .sollen .die drei Teile,  nämlich Federgehäuse oder Öse 11, Feder  ring 12 und Kappe 18 einer Druckknopf  matrize miteinander vereinigt werden. Das  geschieht gemäss der Erfindung folgender  massen:  Zunächst werden die Federgehäuse     11.     mit ihrem Hohlschaft nach unten in eine  mit einer grösseren Anzahl von     Gesenken     versehene, als     Massendruckplatte    dienende       Platte    15     eingerisselt,    wobei sie sich mit       ihren    Schultern 16 auf entsprechende Ab  sätze 17 der Gesenkte 14 auflegen.

   Dann  wird über die gefüllte     Massendruckplatte    15  eine dünne     Abdeckplatte    18 gelegt und dar  über eine mit den Federringen 12 entspre  chend     weiten,    durchgehenden Löchern 19  versehene     Platte    20, und zwar so," dass deren  Löcher mit den     Gesenken    14 der Massen  druckplatte genau gleichachsig liegen.

   Dann  werden die Federringe 12 in die Lochplatte  20     einberisselt.    Um dabei ein     Hängenblei-          ben    mehrerer Federringe in einem Loch zu  vermeiden, sind die Löcher der     Platte    20  nur an ihrem     untern    Ende, und zwar auf       einer    der-Höhe der Federringe entsprechen  den Länge zylindrisch, dagegen auf der übri  gen Länge trichterförmig erweitert. Hierauf      wird die als     Haltevorrichtung    dienende  Platte 18 unter der Lochplatte 20 fortgezo  gen, so     dass    die in dieser befindlichen Fe  derringe 12 in .die Ösen 11 der     C#-esenkplatte     <B>1.5</B> einfallen.  



  Die leere Lochplatte 20 wird -entfernt  und die     Abdeckplatte    18 erneut über die  nunmehr mit Ösen 1.1 und Federn 12 an  gefüllte     Massendruckplatte    15 gelegt. Auf  die     Schieberplatte    18 wird dann eine Loch  platte 21 für die Kappen 1.3     gesetzt    und  diese in die Platte 21     eingerisselt.    Das rich  tige     Einrisseln    .der Kappen wird dadurch  gewährleistet, dass die Kappen an ihrem       obern    Rande gut abgerundet, dagegen an  ihrem untern Ende scharfkantig sind.

   Nach  Füllen der Lochplatte 21 wird die     Schi-eber-          platte    18 darunter weggezogen, so dass die  Kappen 13 wie vorhin die Federringe 12 in  die     Gresenkplatte    15 einfallen. Das genau  zentrische Aufbringen der Lochplatten auf  die     Massendruckplatte    wird durch an letz  terer angebrachte     Passstifte    22 und entspre  chende Löcher 23 der     Einrisselpla.tten    ge  währleistet.  



  Nach Füllen der     Massendruckplatte    15  mit den drei zu vereinigenden Teilen 11, 12,  1.3 wird auf die     Passstifte    22 der     Gesenk-          platte.    15 eine Stempelplatte 24 gesteckt, die  eine den     Gesenken    14 entsprechende Anzahl  von     Bördelstempeln    25 besitzt. Dann wer  den durch Niederdrücken der     Stempelplatte     in einem einzigen Druck die Kappen 13 über  die Federgehäuse 11 gebördelt, womit die in  jedem     Gesenk        befindlichen    drei Einzelteile  11, 12, 13 fest miteinander verbunden und  die     Druckknopfmatrizen    fertiggestellt sind.

    Nach Abheben der Stempelplatte 24 werden  durch einfaches Umdrehen der Massendruck  platte 15 die fertigen     Druckknopfteile    aus  jener ausgeschüttet und die Druckplatte zur  Herstellung einer neuen Serie von Druck  knopfmatrizen frei.  



       Bei    dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  bis 10 handelt es sich darum, auf den     .Schaft     einer     Steckerhülse    eine dickere Gummi  scheibe 27     und        zti    deren beiden Seiten je  eine     Unterlagsseheibe    28, 29 zu bringen. Das    erfolgt gemäss der Erfindung in der Weise,       dass    zunächst die an ihrem einen Ende mit  einem Flansch 30     versehenen        Steckerhülsen     26 in eine entsprechende Lochplatte 31 mit  dem Flansch nach oben     eingerisselt    werden.

    Dann wird eine als     Massendruckplatte    die  nende Platte 32 mit federnden Aufsteckdor  nen 33     mittelst        Passstiften    zentrisch auf die  gefüllte     Lochplatte    31 aufgebracht, und  zwar so,     dass    ihre Stifte 33 in die Stecker  hülsen 26 eindringen. Hierauf wird die  Dornplatte 32 mit den     Steckerhülsen    abge  hoben und um 180   gedreht.  



  Nunmehr werden in eine besondere, nach  Art einer     Gesenkplatte    ausgebildete Loch  platte 34     Unterlagsscheiben    28     eingerisselt     und die gefüllte     Lochplatte    durch eine       Schieberplatte    18 abgedeckt. Dann wird die  Lochplatte 34 mit der     S.chieberplatte    18 um  180   geschwenkt und beide auf die auf den       Dornen    33 der     Massendruckplatte    32 sitzen  den Hülsen 26 gelegt, wobei die genau zen  trische Lage von     Massendruckplatte    und  Lochplatte 34 durch     Passstifte    35 gesichert  wird.

   Jetzt wird die     Schieberplatte    18 unter  der Lochplatte 34 fortgezogen, so dass die  in ihr befindlichen     Unterlagsscheiben    28 über  die     Steckerhülsen    26. fallen.  



  Dann werden in gleicher Weise wie die       Unterlagsscheiben    28 die Gummischeiben 27  in entsprechende Lochplatten     eingerisselt    und  mit Hilfe der     Schieherplatte    18 auf die  Hülsen 26 aufgesetzt. Da jedoch die Löcher  der Gummischeiben enger sind als der Schaft  der     Steckerhülsen,    so fallen nach Fortziehen  der     Schieberplatte    18 die Scheiben 27 nicht  selbsttätig über die     Steckerhülsen    26, viel  mehr müssen sie mit Hilfe der Lochplatten  über die Hülsenschäfte bis zum Anliegen an  den     Unterlagsscheiben    28 gestreift werden.  



  Nach Aufbringen der Gummischeiben 27       auf    die     Steckerhülsen    26 wird dann in glei  ther Weise wie bereits dargetan, noch eine       Unterlagsscheibe    29 auf die Hülsen 26 ge  bracht und nunmehr mit Hilfe einer Stem  pelplatte das obere freie Ende der Hülsen in  einem einzigen Druck zu einem Flansch ver-           breitert    und     .dadurch    sämtliche Teile fest  miteinander verbunden.  



  Das     Einrisseln    der Einzelteile in die ent  sprechenden     Lochplatten    kann sowohl von  Hand durch Einreiben, oder auch mechanisch  durch eine     Rüttelvorrichtung    erfolgen.  



  Natürlich ist die Erfindung nicht auf die  dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr  sind auch andere Ausführungen möglich. So  könnten die     Schieberplatten        statt    vollstän  dig geschlossen zu sein, auch wie die zu  gehörigen     Einrisselplatten    gelocht sein. Sie  brauchen dann nicht jeweils vollständig ent  fernt zu werden, sondern nur etwa um den  Abstand der- Löcher verschiebbar zu sein.

    Weiterhin können aber auch die Lochplatten  in Verbindung     mit    .den     Verschlussschieber-          platten    zum Abmessen und Einfüllen von  pulverförmigen oder körnigen Stoffen in       napfförmige    und nach dem Einfüllen zu ver  schliessende Teile verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Massenherstellung mehr teiliger Gegenstände, wie Knöpfe, mit Zwischenplatten versehene Hohlniete, Steckerhülsen oder dergleichen aus vor geformten Einzelteilen, die in einer Mas- sendruckplatte vereinigt werden, da durch gekennzeichnet, dass die nicht ohne weiteres in die Massendruckplatte ein- risselbaren Arten der Einzelteile zu nächst je für sich in Lochplatten ein - gerisselt- und mit diesen durch eine Haltevorrichtung gesichert über die Massendruckplatte gebracht werden,
    worauf sie durch Lösen der Haltevor richtung freigegeben und so in genau. vorgeschriebener Lage auf die Massen druckplatte überführt werden. <B>f. 1.</B> Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorri.ch- tung für die Einzelteile in den Loch- platten durch eine -dünne, schieberartig angeordnete Platte gebildet ist. UNTERANSPRüCHE-: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet., dass unter Ver wendung von Lochplatten mit dem Durchmesser des darin einzurisselnden Einzelteils entsprechend grossen, durch gehenden Löchern der Verschlussschieber als Bodenplatte benutzt wird, auf der sich die Einzelteile beim Einrisseln ab stützen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass unter Ver wendung von Einrisselplatten, deren Lö cher einen festen Boden aufweisen, die vollgerisselten Lochplatten durch die Schieberplatten abgedeckt und mit die sen unter gleichzeitigem Schwenken um 180 auf die Massendruekplatte gesetzt werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Massenherstellung von solchen mehrtei ligen Gegenständen, die mit einer pul verigen oder körnigen Füllung zu ver sehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatten (20, 21) mit den schie- berartigen Bodenplatten (18) zum Ab messen und Einbringen .der Füllung be nutzt werden. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schieber platte der zugehörigen Lochplatte ent sprechend gelocht und etwa um den Ab stand der Löcher verschiebbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher der Lochplatten an ihren obern Enden trichterförmig erweitert sind.
CH165899D 1931-09-11 1932-09-09 Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung mehrteiliger Gegenstände wie Knöpfe, mit Zwischenplatten versehene Hohlniete, Steckerhülsen oder dergleichen. CH165899A (de)

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