CH165989A - Beleuchtungsanlage. - Google Patents

Beleuchtungsanlage.

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CH165989A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

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  Beleuchtungsanlage.    Die     Erfindung        bezieht    sich auf eine Be  leuchtungsanlage, die insbesondere für Weg  beleuchtung geeignet ist und eine gasgefüllte,  mit einer Glühkathode versehene elektrische  Entladungsröhre enthält. Entsprechend dem  Umstande, dass häufig bessere Ergebnisse er  zielt werden, wenn die Entladungsröhren  einen Dampf enthalten, ist im vorliegenden  Fall unter     Cxasfüllung    nicht nur eine aus  Gasen im engeren Sinn bestehende. sondern  auch eine aus einem oder mehreren Dämpfen  oder aus einem Gemisch von Gas und Dampf       bestehende    Füllung zu verstehen.

   Solche Ent  ladungsröhren haben eine     Zündspannung,    die  grösser als die     Betriebsspannung    ist, das heisst  als die Spannung     zwischen    den Elektroden,  wenn die Entladung einmal     eingesetzt    hat.  Eine solche Entladungsröhre wird denn auch  mit einer     Vorschaltimpedanz    in Reihe ge  schaltet, welche die Differenz zwischen der  Zünd- und der Betriebsspannung aufnimmt.  



  Gemäss der Erfindung     besteht    die Vor  achaltimpedanz wenigstens zu<B>50%</B> aus dem         Widerstand    der Speiseleitung der     Entla-          dungsröhre.    Dieser     Speiseleitung    wird zu  diesem Zweck ein entsprechend geringer       Querschnitt    gegeben, wodurch eine wesent  liche Ersparnis .erzielt wird.

   Nicht nur wer  den besondere     Vorschaltimpeda.nzen    im ent  sprechenden     Masse    überflüssig, sondern es  wird auch eine Ersparnis an Herstellungs  kosten der Speiseleitung und ausserdem eine  Ersparnis. an :den übrigen Anlagekosten er  reicht, :die zum Beispiel zum Spannen oder  Legender Speiseleiter     erforderlich    sind. Die       erreichte    Ersparnis wird     umso    grösser, je  grösser der Prozentsatz des     Vorschaltwider-          standes    ist, den man     aus    den Speiseleitern  bestehen lässt.

   Statt<B>50%</B>     kann,    dieser Pro  zentsatz denn auch vorteilhaft     grösser    ge  wählt werden, zum     Beispiel    60, 70, 80 oder  sogar 90 l o. Es ist allerdings in manchen Fäl  len erwünscht, nicht den ganzen     VorschaIt-          wideratand    aus dem     Speiseleiter    bestehen zu  lassen, sondern einen kleinen, besonderen .

    Widerstand mit diesem -Leiter in Reihe auf-           zunehmen.    Dieser     gesonderte    Widerstand  kann .dann zum Beispiel veränderlich sein  und zum     Einstellendes-,gesamten        Vorschalt-          widerstandes    benutzt werden.  



  Die     Verwendung    des Speiseleiters als       Vorschaltwiderstand    ist namentlich von     Be-          deutung,    wenn die Anlage mehrere Entla  dungsröhren enthält, die     entweder    selbst in  Reihe geschaltet sind, oder     mittelst    in Reihe       geschalteter    Transformatoren     betrieben    wer  den, zum     Beispiel    zur Beleuchtung von  Wegen, Plätzen     etc.    Die. in diesen Fällen  auftretenden langen     Speiseleitungen;

      bedin  gen hohe Anlagekasten, die wesentlich nie  driger gehalten werden können, wenn man sie  gemäss der Erfindung als     Vorsehaltwider-          stand    benutzt.  



  Eine weitgehende     Ersparnis    wird er  zielt,     wenn    man bei dieser     Schaltung    Induk  tionsvorrichtungen     zum        Betriebe    der Entla  dungsröhren benützt, .die in der Art von  Spartransformatoren aufgebaut sind. Solche  sind nämlich wesentlich billiger als Trans  formatoren mit getrennten Wicklungen, wäh  rend sie die     erfordexliche    Stabilität der Span  nungsteilung     ebenfalls    zu erzielen gestatten.

    Bei     Verwendung    von     Spartransformatoren,     wie die erwähnten Induktionsvorrichtungen  im folgenden     genannt    werden sollen,     obwohl     sie nicht notwendigerweise     transformatorisch     wirken, kann es sich empfehlen,     EntlaJungs-          röhren    mit zwei Glühkathoden zu verwenden,  die an. einige an den Enden .der     Spartransfor-          matorwicklung    befindliche Windungen an  geschlossen werden.

   Die Windungen, die zwi  schen den den     Glühstrom    liefernden Windun  gen liegen, können dann aus verhältnismässig  dünnem Draht     hergestellt    werden, :da sie  nicht durch den Entladungsstrom durchflos  sen, sondern: bei geeigneter Wahl ,der     Win-          dungszahlen    im     wesentlichen,    nur durch     Iden          Magnetisierungsstrom        belastet    werden.  



  Es kann     vorteilhaft    sein, einen der       Stromzuführungsleiter    eines     Spartranslorma-          tors    an einen zwischen den Endender     Trans-          formatorwicklung    liegenden Punkt anzu  schliessen, wozu diese Wicklung mit minde-         stens    einem zwischen diesen Enden liegen  den     Anschlusspunkt    versehen sein kann.  



  In der Zeichnung sind einige     Ausfüh-          rungsbeispiele    des Gegenstandes der Erfin  dung schematisch     dargestellt.     



  Die Beleuchtungsanlage, die in     Fig.    1  schematisch dargestellt ist, ist mit einer An  zahl von Entladungsröhren 1     ausgestattet,     die     Natriumdampf    und ein Edelgas enthal  ten. Diese Röhren sind mit zwei indirekt  heizbaren Elektroden versehen, die     aus    einem       kleinen    Zylinder 2 bestehen, der an der       Aussenseite    mit einer stark Elektronen emit  tierenden     Schicht,    zum Beispiel einer     Erd-          alkaliogydschicht,    überzogen ist, und inner  halb welchem ein Heizkörper 3 angeordnet  ist, von solchem     Widerstand,

      dass die zwi  schen den     Strom@zuführungsleitungen    vor -der  Zündung herrschende Spannung für die     Zün-          dung,der    Entladung ausreicht. Die Zylinder  2 sind mit den     Stromzuführungsidrähten    der       Reizelemente    leitend verbunden. Die beiden  Reizdrähte jeder Entladungsröhre sind in  Reihe geschaltet, während die verschiedenen       Entladungsröhren    miteinander durch Kabel  4 verbunden sind, die an .die Sekundärwick  lung des Transformators 5 angeschlossen       sind.     



  Beim Stromdurchgang durch den derart  gebildeten Kreis werden die Zylinder 2 er  hitzt, so     .dass-    eine     elektrische    Entladung zwi  schen     diesen        Zylindern    herbeigeführt werden       kann,    wobei die Zylinder abwechselnd als  Kathode und Anode     -dienen.     



  Bekanntlich ist die Zündspannung der  Entladungsröhren grösser als die Betriebs  spannung. Die     Differenz    zwischen den bei  den;     Spannungen    wird von dem     Vorschalt-          widerstand        aufgenommen.    Dieser besteht aus  ,dem Speisekabel     .1,    der zu diesem Zweck  einen verhältnismässig geringen Querschnitt  besitzt, wodurch die Anlagekosten ganz nie  drig gehalten werden können.

   In der Zeich  nung     sind    die Linien, welche :die .Speiseleiter  darstellen, mit gestrichelt gezeichneten  Widerständen umgeben, womit angegeben  wird,     dass-die        ZViderstände    aus den Leitern  selbst bestehen. Bei dem Transformator 5 ist           ein    kleiner, regelbarer Widerstand 6 in den  Stromkreis aufgenommen, der ermöglicht, die  Stromstärke nachher noch einigermassen zu  regeln.  



  In der Anlage nach     Fig.    2 sind schema  tisch zwei verschiedene     Entladungsröhren,    7  und 8 enthalten, obwohl man in der     Praxis     in einer Anlage in der Regel nur eine Gat  tung von Entladungsröhren verwendet. Die  Entladungsröhre 7 besitzt zwei     Gliihkatho-          den    9, von denen ,jede von einer Anode 10       umgeben    ist, die an einen Poldraht der Glüh  kathode angeschlossen ist. Die Entladungs  röhre 8 ist mit einer Glühkathode 11     und     zwei Anoden 12 ausgestattet. Die beiden Ent  ladungsröhren: enthalten eine Dampf- und  Gasfüllung, zum Beispiel     Na.triumdampf    und  ein Edelgas.  



  Die     Entladungsröhren    der Anlage nach       Fig.    2 werden mittelst Spartransformatoren       bezw.        spartransformatorartig    gebauten In  duktionsvorrichtungen 13 und 14 betrieben.  Die     Glühkathoden    9 sind an Windungen an  geschlossen, die.     an;    den Enden der Wicklung  der Vorrichtung 13 vorgesehen sind, wäh  rend die     Windungen.    des Transformators 14,  welche den Heizstrom für die Glühkathode  11 liefern, sich in der     Mitte    der     Transforma:          torwicklung    befinden.  



  Die Verwendung von Spartransforma  toren     bezw.        spartransformatorartig    gebauter  Induktionsvorrichtungen bietet den Vorteil,       dass    die Herstellungskosten wesentlich niedri  ger als bei Verwendung von     Transformatoren     mit mehreren getrennten     Wicklungen    sind.  Bei der     Vorrichtung    13 können ausserdem die  Windungen zwischen den Punkten 15 und  16 aus dünnen Drähten hergestellt werden,  da sie nicht vom     Entladungsstrom    durchflos  sen werden.  



  Das Kabel, das den Transformator 13 mit  dem     Transformator    14 verbindet, ist nicht an       das    linke Ende des letztgenannten     Transfor-          mators,    sondern an einen zwischen den Enden  der     Transformatorwieklun-g    liegenden Punkt  17 angeschlossen, wodurch die zum Betreiben  der Entladungsröhre 8 primär erforderliche  Spannung vermindert und die Möglichkeit.    geschaffen wird, noch mehr Entladungs  röhren in Reihe zu     schalten.     



  Die Kabel 18 dienen als     Vorschaltwider-          stand.    Zu diesem Zweck sind sie derart bemes  sen,     dass,    ihr Widerstand hinreichend gross  ist. In den     Stromzuführungsleiter    der Ano  den 12 sind kleine     Widerstände    19 auf  genommen, die für die Feinregelung der Ent  ladungsstromstärke oder zur Erhitzung der  Entladungsröhre benutzt     werden    können.  



  In     Fig.    3 ist eine Anlage zur Beleuchtung  von Wegen schematisch dargestellt. In die  ser Anlage wird ein Kabel benutzt, das zwei  hin- und zurücklaufende Leiter enthält. Die  aufeinander folgenden Entladungsröhren       sind,    wie aus     Fig.    3 hervorgeht, an verschie  dene Leiter angeschlossen. Die beiden     hin-          und    zurücklaufenden Leitungen werden     mit-          telst    Transformatoren mit Strom versehen,  -die aus     verschiedenen    Phasen     eines    Drei  phasennetzes mit Nulleiter gespeist werden.  



  Es. ist erwünscht, parallel zu jeder     Ent-          ladungsröhre    oder zu jedem Transformator  einen     Shunt    zu sehalten. der imstande ist, die  Entladungsröhre oder den Transformator       kurzzuschliessen,    oder sie durch einen Wider  stand zu ersetzen, falls die Entladungsröhre  oder der     Transformator        schadhaft    wird.

   Das  Schliessen des     Nebenschlusses    kann zum Bei  spiel durch die höhere     Spannung    bewirkt  werden, die zwischen :den     Enden.    der     Ent-          ladungsröhre    oder des     Transformators        ent-          qteht,    wenn die Entladung unterbrochen  wird.  



  Zur     Erläuterung    folgen einige Daten der       Beleuchtungsanlage    nach     Fig.    3, in der mit  Natrium gefüllte     Entladungsröhren    mit  einer Zündspannung von 17,5 Volt verwendet  werden, und wobei     ,die        Betriebsspannung     13 Volt und die Entladungsstromstärke  6     Amp.    beträgt. Der Abstand zwischen zwei       Lichtpunkten.        beträgt    40 m,     und,die    Anlage  enthält insgesamt 34 Entladungsröhren, die       mittelst        Spartransformatoren        gespeist    wer  den.

   Die .Sekundärspannung des Transforma  tors, der den Strom zu jedem hin- und zu  rücklaufenden Leiter liefert, beträgt 300  Volt. Die Kupferleiter der Kabel haben      einen     Querschnitt    von 4     mm'    und der  Widerstand     dieser    Leiter stellt sich auf  4,38 Ohm per km. Die Wegstrecke, die mittelst  ,der     dargestellten    Anlage beleuchtet werden  kann, ist 1,4 km. Da. von einer     Transforma-          torstation    aus in jeder Richtung ein Weg  von dieser Länge     beleuchtet    werden kann,  genügt eine einzige     Transformatorstation    zur  Beleuchtung von 2,8 km.

   Diese Länge kann  dadurch noch     gesteigert    werden,     dass    die  Spannung in dem     Speisetransformator    gestei  gert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beleuchtungsanlage, insbesondere zur Wegbeleuchtung, die eine gasgefüllte mit einer Glühkathode ausgestattete, elektrische Entladungsröhre und eilen mit dieser Ent ladungsröhre in Reihe geschalteten Wider stand enthält, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Vorschaltwiderstand wenigstens zu 50 /to aus der einen entsprechend geringen Querschnitt aufweisenden Speiseleitung der Entladungsröhre besteht. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch b kennzeichnet, dass sie mehrere Entladungsröhren enthält, die selbst in Reihe geschaltet sind. z. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Entladungsröhren enthält, die mittelst, in Reihe geschalteter Transformatoren be trieben werden. 3. Beleuchtungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entla dungsröhren mit Hilfe von spartransfor- matorartig gebauten Induktionsvorrich tungen betrieben: werden.
    4. Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass, die Ent ladungsröhren mit zwei Glühkathoden ausgestattet sind, von denen jede durch einige, an .den Enden der Spartransforma- torwicklung befindliche Windungen ge speist wird. 5.
    Beleuchtungsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet"dass ein Strom zuführungs;leiter eines Spartransformators an einen zwischen ,den Enden der Trans formatorwicklung liegenden Punkt ange schlossen ist, wozu der Transformator mit mindestens, einem zwischen diesen Enden befindlichen Ans.chluss:punkt versehen ist.
CH165989D 1931-12-02 1932-08-08 Beleuchtungsanlage. CH165989A (de)

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