CH166009A - Vorrichtung zum Wellen und Trocknen von Haaren. - Google Patents

Vorrichtung zum Wellen und Trocknen von Haaren.

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CH166009A
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Artemis Evangelos
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      Vorriehtung    zum Wellen und Trocknen von Haaren.    Das Wellen des Haares unter Verwen  dung von     kammartigen    Vorrichtungen ist  bekannt. Derartige Vorrichtungen bestehen  zum Beispiel aus einer Brennschere, zwischen  deren geöffneten     Brennbacken    rechenartige  Zähne eingeschwenkt werden können, die  nach Einführen der Vorrichtung in das Haar  in die Ausgangslage     zurückverschwenkt    wer  den und die Haarbündel in     Schleifenform     in die Vorrichtung hineinziehen, so dass diese  Haarschleifen hierauf durch Schliessen der       Scherenbacken    zur Wellenform gebrannt  werden können.

   Auch sind Vorrichtungen be  kannt, die als Brennscheren ausgebildet sind  und deren     Brennbacken    zum Beispiel je mit  einer Reihe von Zähnen besetzt sind. zwi  schen welchen das Haar eingeklemmt wer  den kann. Ein Scherenarm ist hierbei     mit     einem elektrischen Heizkörper versehen. Ein  Kamm der Schere kann hierbei ausserdem  noch zur Herstellung der Wellenform     achsial     verschoben werden.  



  Bei diesen bekannten     brennscherenartigen     Vorrichtungen wird das Haar, wie leicht ein-    zusehen ist,     geklemmt,    worunter aber das  Haar leidet, was vermieden werden soll. Bei  der Vorrichtung gemäss der Erfindung zum  Wellen und Trocknen von Haaren wird das  Haar um einen Wickelstab herumgelegt, was  ohne     Klemmung    geschehen kann.

   Diese Vor  richtung besitzt einen aus Elementen mit  je einem ringförmigen, den Wickelstab um  gebenden, und einem zahnförmigen Teil be  stehenden Aussenkamm, wobei der Wickelstab  mit einer innern Heizvorrichtung versehen  ist, und einen in dem Raum zwischen Wickel  stab und den     ringförmigen    Teilen des  Aussenkammes angeordneten, um den Wickel  stab     verschwenkbaren    Innenkamm, der beid  seitig von einem Mittelteil abstehende, den  Wickelstab teilweise umgreifende     Zähne    be  sitzt.  



  Die     Zeichnung    zeigt beispielsweise Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes.  Es stellt die     Fig.    1     die    Vorrichtung     im     teilweisen Schnitt nach der Linie     a-b    der       Fig.    3 und in Ansicht von vorne dar, wäh  rend die     Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie           c-d    der     Fig.    3 veranschaulicht;

   die     Fig.    3       his    5 stellen Querschnitte der Vorrichtung  und     gleichzeitig        einzelne    Phasen der     Her-          giellung    einer Haarwelle dar; die     Fig.    6  zeigt die fertige Haarwelle.

   Weiters zeigt  die Zeichnung in den     Fig.    7 und 8 ein wei  teres Ausführungsbeispiel des     Erfindung,-          gegenstandes,    wobei die     Fig.    7 einen     Schnitt     nach der Linie e     -f    .der     Fig.    10 und die       Fig.    8 einen teilweisen Schnitt nach der  Linie     g-h    der     Fig.    10 darstellt;

   die     Fig.    9  zeigt eine Einzelheit der     Einrichtung    zum  Verschieben des Innenkammes und die     Fig.     10 bis 12 zeigen in schematischer Darstel  lung an einem     .Schnitt    nach der Linie     in--n     der     Fig.    7 die einzelnen Phasen der Herstel  lung von     Haarwellen;    die     Fig.    13 und 14  zeigen geänderte Ausführungsformen der Ele  mente des Aussenkammes und die     Fig.    15  zeigt die fertige Haarwelle in zwei verschie  denen Ebenen.  



  Die Vorrichtung besitzt ein Mittelstück,  zum Beispiel aus Hartgummi,     Gummoid    oder  Kunstharz bekannter Art, wobei zwei Seiten  teile 1 und 2 durch einen Mittelsteg 3 ver  bunden sind. An diesen     Mittelsteg    ist bei  4 und 5 ein     Kamm    angesetzt, der aus Ele  menten besteht, die je einen Zahn 6 und  an diesen einen ringförmigen Teil 7 auf  weisen. In Lagerbüchsen 8 und 9 ist der  Heizkörper 10 gelagert, der seitliche Schei  ben 11 und 12 aufweist. Auf der Lager  büchse 9 ist ausserdem zum Lockenwickeln  ein Hohlzapfen 14 aufgeschraubt, während  mit der Lagerbüchse 8 der Handgriff 15,  zum Beispiel durch     Verschraubung,        verbuu-          den    ist.

   Dieser Handgriff kann beliebige  Form     besitzen    und zweckmässig     mit    einem  flachen, freien Ende versehen sein. Die       Scheibe    12 besitzt einen     zylindrischen    An  satz     12a,    der eine Feder 16 umschliesst, wel  che sich einerseits gegen die Lagerbüchse 8,  anderseits gegen die Innenfläche der Scheibe  12 abstützt. Die Scheiben 11 und 12 bilden  die Träger eines     Stiftes    18, der eine Mehr  zahl von     halbkreisförmig    gebogenen, nach  beiden Seiten aus diesem     Stift    herausstehen  den Zähnen 20 aufweist.

   Die Enden dieser    Zähne sind hakenförmig in die radiale Rich  tung des Wickelstabes umgebogen     (Fig.    3  bis 5) und ausserdem noch gemäss     Fig.    1  und 2 in die     achsiale    Richtung gebogen. Die  Feder 16 drückt den so gebildeten Kamm  gemäss     Fig.    1 und 2 nach links und     bewirkt     ein straffes Sitzen des Kammes. Der Heiz  körper 10 besteht zweckmässig aus Porzellan  und seine Heizspiralen (nicht gezeichnet)  werden von einem     Stromzuführungskabel    21  das den Handgriff 15 .durchsetzt, gespeist.  Dieser Heizkörper ist bis in den hohlen       Wicklerzapfen    14 fortgesetzt.  



  Bei Herstellung von Dauerwellen wird  folgendermassen verfahren:  Die     Vorrichtung        wird    zur Herstellung von  Wellen, wie sie     beispielsweise    die     Fig.    6 ver  anschaulicht, knapp am Haarboden in das  Haar     eingeführt,    so dass die     einzelnen    Haar  büschel H in den Kamm 6, 7 und in den  Bereich der hakenförmig umgebogenen En  den des drehbaren Kammes gelangen.

   Wird  nunmehr der letztere im Sinne des Pfeils p,  vermittelst des Handgriffes     2,3,    der am zy  lindrischen     Fortsatz    12a der Scheibe 12 an  gebracht ist und dessen Bewegung im Schlitz  des seitlichen Teils ,2 begrenzt ist, verdreht,  so nehmen die Zähne     z'    des Kammes das  Haarbüschel     mit,    wodurch es um den Heiz  körper herumgebogen wird und in die in       Fig.    4 dargestellte Lage gelangt.

   Es entsteht  also im Haarbüschel eine Welle bei     w,    und  eine Welle bei     w_.    Wird nun aus dieser       Stellung    der drehbare Kamm im Sinne des  Pfeils     p"    zurückgedreht, so nehmen die Zähne       zz,    die während der ersten Bewegung in das  Haarbüschel gelangt sind, dieses gemäss     Fig.    4  mit, so     dass    nunmehr eine weitere Welle     w3     entsteht. Wird nun der Heizkörper in den  Stromkreis eingeschaltet, so werden diese Vor  formen zur Fertigform gebrannt, und es ent  steht nach Entfernen der Vorrichtung aus  dem     Haär    die Haarwelle gemäss     Fig.    6.

    



  Mit der Vorrichtung lassen sich verschie  dene Arten von Haarwellen erzeugen, die sich       je;    nach Art des Einsteckens der Vorrichtung  in das Haar und je nachdem, wie der dreh-      bare Kamm zur Anwendung gelangt, in     ge-          @@ünschter    Weise ausbilden lassen.  



  Wird nämlich schon in den Zwischen  phasen gemäss den     Fig.    4 und 5 das Haar  gebrannt, wobei der drehbare Kamm auch  beliebige Stellungen an seiner Längsachse  einnehmen kann, so entstehen     Haarwellen    mit  nur ein oder zwei Wellenkämmen.  



  Der drehbare Kamm mit den Zähnen kann  durch Pressen und Stanzen auch aus einem  Stück hergestellt sein und die Enden seiner  Zähne können auch nach verschiedenen Rich  tungen gebogen sein. Statt einer Feder zum  straffen     .Sitz    des drehbaren Kammes im  Hauptteil können auch zwei Federn zur An  wendung gelangen, die in hülsenförmigen       Fortsätzen    der beiden Scheiben 11 und 12  angeordnet sein können. Hierbei kann ausser  dem noch der Beginn des Betätigungsschlitzes  für den Griff am drehbaren Kamm schrauben  förmig mit geringer Steigung ausgeführt sein,  wodurch beim Verdrehen des Drehkammes  eine der Federn gespannt wird.  



  Die Vorrichtung kann auch zum Trock  nen des Haares nach dem Waschen verwendet  werden. In diesem Falle wird der Heizkörper  eingeschaltet, der drehbare Kamm in die Stel  lung gemäss     Fig.    3 gebracht und die Vor  richtung wie ein gewöhnlicher Kamm durch  das Haar geführt. Durch     Vorbeistreichen    der  Haare am Heizkörper werden sie getrocknet.  



  Gemäss den     Fig.    7 und 8     wird    der im  Handgriff 26 befestigte Heizkörper 2,7 von  einer Hülse 28 umschlossen, .die im Bereich  einer Teillänge mit Umfangsrippen 29 ver  sehen ist, die bei 29a und     29b        hinterschnittene     Enden von     Hakenform    aufweisen. Der Griff  besitzt einen hohlen     Fortsatz    26a. Der äussere  Kamm besteht aus einer Vielzahl von Einzel  elementen, welche die in den     Fig.    10 bis 1.2  oder auch die in den     Fig.    13 und 14     dar-          gestellte    Gestalt aufweisen können.

   Jedes die  ser Elemente besteht aus einem ringförmigen  Teil 31, einem Ansatz 32, der mit     Ausneh-          mungen    zum     Durchstrecken    von Verspan  nungsorganen versehen ist, sowie den eigent  lichen     Zähnen    33. Der Ansatz ist dicker als  Zahn und Ring. Gemäss     Fig.    14 sind beid-         seits,    und zwar gegenüber dem     Fortsatz    32  Zähne 33 vorgesehen.

   Die einzelnen Elemente  des Aussenkammes sind durch Spannschrau  ben 35 zu einem Paket verbunden, das mit  dem Griff     2;6    über den     hülsenförmigen    Fort  satz 26a durch eine     Innenhülse    36 verbunden  ist.     DieHülse    ist mit dem     hülsenförmigen    Fort  satz     2;6a    zum Beispiel durch Verschraubung  fest verbunden, während der Flansch     36a    in  eine Ringnut des Elementes     32a    eingreift,  so zwar, dass der Griff samt der Hülse 36  relativ zum Kammpaket der Elemente 32 ver  dreht werden kann.

   Der innere,     schwenkbare,     aus einem Stab 37 mit hakenförmigen Kamm  elementen 38 bestehende Kamm ist zwischen  einem Ring 39 und einer weiteren Innenhülse  40 in der Hülse 36 eingespannt. Ein Be  tätigungsstift 41, der mit der Hülse 40 ver  bunden ist, ermöglicht eine Verdrehung der  selben und damit des schwenkbaren Innen  kammes, wobei dieser     Stift    aber auch durch  einen Zapfen, der in einen Schlitz     2,8a    der  Hülse 28     eingreift,    diese auf Drehung mit  der Hülse 40 kuppelt. Der Schwenkstift 41  ist in einem Umfangsschlitz 42 des hülsen  förmigen     Fortsatzes    26a, sowie der Hülse 36  geführt.

   Die Hülse 28 besitzt     zwischen    zwei  Flanschen eine     Ringnut    für     einen    Ring 43,  in welchen ein Betätigungsstift 44 einge  schraubt ist, der durch eine Nut 45 der Hülse  40 durchgreift und in verschiedene Rasten 46  der an dieser Stelle geschlitzten     Hülse    36  und des     hülsenförmigen        Fortsatzes    26a unter  gleichzeitiger Verschiebung der Hülse 28  eingelegt werden kann.

   Gemäss     Fig.    9 kann  die Hülse 28 zum Zwecke ihrer     achsialen    Ver  schiebung auch an dem im hülsenförmigen       Fortsatz    26a liegenden Ende mit einer       Schraubenspindel    50 versehen sein. Die  Schraubenspindel 50 greift in das Mutter  gewinde eines an     Ort    drehbaren Ringes 51  ein, der     mittelst    eines Betätigungsstiftes 52  ,im Schlitz 53: des hülsenförmigen     FortsaIzes          26a        verschwenkt    werden kann.  



  Gegen den Ring 39 der Hülse 28 drückt       ,einerends    eine Schraubenfeder 55, die sich       anderends    gegen den Ring 56 einer Hülse  56a in der linksseitigen     Abschlusskappe    57      abstützt. Dadurch wird der Ring 39, die  Hülse 40,     sowie    der aus dem Stab 37 mit  den     Zähnen    38 bestehende, schwenkbare  Kamm ständig nach rechts gedrückt, wobei  der Betätigungsstift 41, der mit der Hülse  40     verbunden    ist, sich ständig gegen den  rechtsseitigen Rand des Schlitzes 42 an  legt.  



  Die Wirkungsweise dieser     Vorrichtung    ist  folgende:  Vor dem Einführen der     Vorrichtung        zur     Herstellung von Dauerwellen     in    das Haar  wird der aus dem Stab 3'7     und    den     Haken-          zähnen    38 bestehende Schwenkkamm, der sich  in der gemäss     Fig.    10 gezeichneten Relativ  stellung zum     Aussenkamm    befindet, durch       Verschieben    des     Betätigungsstiftes    41 in die  Rast     42ia    des Schlitzes 42 so weit nach links  verschoben,

   dass die     Zähne    38 die     Zahnlücken          zwischen    den Elementen 32 freigeben, wobei  zum Einführen des Kammes diese Relativ  lage beibehalten werden     muss.    Hierauf wird  die     Vorrichtung        in    das zu wellende Haar H       eingeführt        (Fig.    10), so dass die Haarsträhne       zwischen    den     Zähnen    des     Aussenkammes    und  des     innern        schwenkbaren    Kammes liegen.

   Bei       nunmehrigem    Freilassen des     Knopfes    41 wird  der     ,Stab    37     mit    den Zähnen 3$ (Schwenk  kamm)     vermittelst    der Feder 55 nach rechts  in die     Ausgangslage    zurückgeschoben.

   Hier  durch erhalten die Haarsträhnen, welche sich  bei     H,    und     HZ    am     Ringteil    31 der Elemente  des Aussenkammes abstützen und deren Mittel  teil von den Zähnen 38 seitlich verschoben  wird,     die    erste     seitliche        Wellung.    Bei dieser,  sowie bei den folgenden     Operationen    mit den  Haarbüscheln ist der Heizkörper 27 ständig  in Tätigkeit.

   Nunmehr wird der aus dem  Stab 37 und den     Zähnen    38     bestehende     Schwenkkamm und mit diesem die Hülse 28  durch     Verschwenken    des     Betätigungsknopfes     .41 im Schlitz 42     in    die Stellung gemäss       Fig.    11 verdreht. Dadurch legen sich die  Haarsträhnen     unter        Vermittlung    der haken  förmigen Zähne 38 des Schwenkkammes     um     die     Hülse    28 und in deren Rinnen zwischen  den Rippen 29 ein, wodurch diese Haarsträh  nen     eine.Wellung    in     Richtung    ihrer Lage am    Kopf erhalten.

   Zur Erzielung einer zweiten,  seitlichen     Wellung    kann     nunmehr    die Hülse  28     mittelst    des Stiftes 44, der hierbei aus  seiner Rast im Schlitz des     hülsenförmigen          Fortsatzes    26a angehoben werden muss, nach  rechts oder links verschoben werden. Hier  durch werden die Haarsträhnen, welche sich  einerseits bei     HZ    an den Ringteilen 31 der  Elemente des     Aussenkammes    abstützen, und  anderseits durch die Zähne 38 des .Schwenk  kammes     gehalten    werden, durch die Rippen  29 der Hülse     2,8    seitlich gewellt.

   Hierbei kom  men die Haarsträhnen vor die hakenförmig       ausgebildeten    Enden 29a der Rippen 29 zu  liegen, so dass bei einem Rückdrehen der  Hülse 28, sowie des .Schwenkkammes 37, 38  mittelst des Stiftes 41 (zum Erzielen     _    einer  zweiten     Wellung    in     Richtung    der Lage des  Haares auf dem Kopf) die Haarsträhnen von  den hakenförmigen Enden 29a der Rippen 29       schleifenförmig    mitgenommen werden     (Fig.     12).

   Nach     Fertigstellen    dieser     Wellungen     wird der Schwenkkamm 37, 38, sowie die  Hülse 28     mittelst    des     Stiftes    41 in die Stel  lung gemäss     Fig.    11 wieder zurückgedreht.       .Sinngemäss    wird auch die Hülse 28     mittelst     des Stiftes 44 in die in den     Fig.    7 und 8  dargestellte Mittelstellung zurückverschoben.  Auf diese Art kann das Haar     schrittweise     über seine ganze Länge gewellt werden.  



  Sollen zum Beispiel besondere Haar  partien oder die     Endpartien    des Kopfhaares  eingerollt werden, so wird folgender Vorgang       eingehalten:     Es     wird    vorerst     vermittelst    des Stiftes 41  der aus dem Stab 37     und    den Zähnen 38  bestehende     .Schwenkkamm    nach links in die  Rast 42.a verschoben, so dass die Zähne 38  die Lücken zwischen den     Aussenkammelemen-          ten    33 freigeben.

   Hierauf wird der Aussen  kamm in das Haar     eingeführt,    der Stift 41  freigegeben, so dass es in die in     Fig.    7     und    8  gezeichnete Ausgangslage (durch     Vermitt-          lung    der Feder 55) zurückgeschoben     wird,     wodurch die Zähne 38 die     in    den Lücken des       Aussenkammes    liegenden     Haarsträhnen    erfas  sen     (Fig.    10). Hierauf     wird    der Betätigungs  stift 41 samt dem Schwenkkamm und der      Hülse 28 verdreht, bis er in die Rast 42b  gelangt, in welcher er unter Vermittlung der  Feder 55 gehalten wird.

   Damit ist sowohl  der aus dem Stab 37 und den Zähnen     3$     bestehende Schwenkkamm, als auch die im  Mittelteil gerippte Hülse 28 mit dem     hülsen-          förmigen        Fortsatz    2.6a des Griffes 26 gekup  pelt. Diese Stellung veranschaulicht die       Fig.    11. Hierauf kann durch Verdrehen des  Griffes 26 und der mit ihm gekuppelten Teile  das Haar um die Hülse 28 gewickelt werden,  wobei die Zähne 38 als aktive Wickelorgane  dienen.

   Nach entsprechender zeitlicher Ein  wirkung der I Heizvorrichtung auf das ein  gerollte Haar     w#rd    der Griff samt den mit  ihm gekuppelten Teilen zurückgedreht und  der Stift 41 in seine Ausgangslage     zurück-          verschwenkt,    worauf die Einrichtung aus dem  Haar entfernt werden kann.  



  Da, wie aus dem Vorstehenden hervor  geht, die     Haarwellvorrichtung    auch zum  Trocknen des Haares verwendet werden kann,  so können sowohl an den Elementen 31, als  auch in der Hülse 28 zwischen den Stegen  29 besondere     Ausnehmungen    vorgesehen sein,  die eine Wärmestrahlung zu den Teilen     des-          Haares    ermöglichen, die dem Haarboden zu  nächst liegen, und zwar sind die Elemente 31  mit einer     Ausnehmung    h versehen, während  die Hülse 2.8 zwischen den     Wulstringen    29  mit     Ausnehmungen        h,    versehen ist     (Fig.    11).

    Zum Zwecke des     Haartrocknens    wird die  Hülse 28 so verdreht,     dass    die Achsen der       Ausnehmungen        h1    mit den Achsen     h2    der       Ausnehmungen    h zusammenfallen. Die  Wärmestrahlung wird daher durch die Wan  dung der Hülse 28 nicht vermindert.  



  Es kann ferner der Betätigungsknopf 44,  der zum     achsialen    Verschieben der Hülse 28  dient, auch gleichzeitig     mit    Schaltorganen für  die .Stromzufuhr, die in     Fig.    7 bei st ange  geben ist, so verbunden sein, dass der Mittel  stellung des Knopfes 44 gemäss     Fig.    7 die  Stromunterbrechung entspricht, während den  Stellungen des Knopfes 44 in den Rasten 46  die Stromeinschaltung entspricht. Ist jedoch  der Knopf 44 nicht mit     Schaltorganen    ver  bunden, so kann am Handgriff 26 ein be-         sonderer,    zum Beispiel ein Druckknopfschal  ter, zum Ein- und Ausschalten der .Stromzu  fuhr vorgesehen sein.  



  Der mittlere Wickelstab kann     vorteilhaf-          terweise    aus Porzellan bestehen. Er ist zweck  mässig so ausgebildet, dass er den Heizkörper  abgedichtet umschliesst, und kann statt eines  sich über den Umfang erstreckenden     Rillen-          systems    auch an deren Stelle mit einzelnen  Zahnreihen besetzt sein, die zweckmässig dia  metral einander gegenüberliegend angeord  net sind. Die Zähne dieser Reihen     können     aber auch aus Zweckmässigkeitsgründen so  ausgebildet sein, dass der Wickelstab bei sei  nem     Verdrehen    die Haare sowohl in der  einen, als auch in der andern Drehrichtung  mitnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Wellen und Trocknen von Haaren mit einem Wickelstab, um den das Haar herumzulegen ist, gekennzeichnet durch einen aus Elementen mit je einem ring förmigen, den Wickelstab umgebenden, und einem zahnförmigen Teil bestehenden Aussen kamm, wobei der Wickelstab mit einer innern Heizvorrichtung versehen ist, und durch einen in dem Raum zwischen Wickelstab und den ringförmigen Teilen des Aussenkammes au geordneten, um den Wickelstab verschwenk- baren Innenkamm,
    der beidseitig von einem Mittelteil abstehende, den Wickelstab teil weise umgreifende Zähne besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Zähne (20) des Innenkammes in zwei Richtungen hakenförmig umgebogen sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Innenkamm (18, 20) durch eine Feder (16), welche in einem zylin drischen Fortsatz einer Randscheibe die ses Innenkammes gelagert ist, gehalten wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Innenkamm (18,20) einen 13etätigungsstift (23) aufweist, der durch einen Schlitz eines Endstückes der Vorrichtung durchgreift. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass' der Wickelstab durch eine den Heizkörper umschliessende, in ihrem Mittelteil gerillte und mit Zähnen besetzte Hülse gebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen sich nur über einen Teil des Hülsenumfanges er strecken. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenkamm auch achsial verschiebbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auch der hülsen förmige Wickelstab unabhängig von der Verschiebung des Innenkammes achsial verschiebbar ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als Hülse (40) und als Ring (39) ausgebildeten Träger des schwenkbaren Innenkammes (37, 38) mit dem hülsenförmigen Wickelstab (28) durch einen Betätigungsstift (41) gekup pelt sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente des Aussenkammes einen Ansatz (32) besit zen, dessen Dicke grösser ist als die Dicke des Ringes (31) und des Zahnes (33). <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, .dadurch gekennzeichnet, daB' an den ringförmi gen Mittelteil (3-1) der äussern Kamm elemente ausser dem rückwärtigen Fort satz (32) zwei seitliche Zähne (33) an gesetzt sind.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (26) über einen hülsenförmigen Vortsatz. (26a) drehbar mit dem Paket der den Aussen kamm bildenden Kammelemente verbun den ist. 12.
    Vorrichtung nach ' Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsen- förmige Förtsatz (26a) des Griffes (26) vermittelst des Stiftes (41) mit dem als Hülse (28) ausgebildeten Wickelstab und dem hülsenförmigen Träger (40) für den innern Schwenkkamm (37, 38) ge kuppelt ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, 11 und 12, ' dadurch gekennzeichnet, dass die achsiale Verschiebung des als Hülse (28) aus gebildeten Wickelstabes durch einen Stift (44) erfolgt, dessen Ruhestellungen durch Rasten (46) markiert sind, die in der Wand eines Schlitzes des hülsenförmi- gen Fortsatzes (26a) und einer in diese eingeschraubten Kupplungshülse (36) vorgesehen sind.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (28) unabhängig von dem schwenk baren Innenkamm (37, 38) kontinuierlich verschiebbar ist.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8 und 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die kontinuierliche Verschiebung der Hülse (28) durch eine mit dieser verbundene flachgängige .Schraube vermittelt wird, die in das Muttergewinde eines drehbaren Ringes eingreift, der von aussen durch einen Betätigungsstift, welcher in einem Schlitz des hülsenförmigen Fortsatzes (26a) geführt ist, über Teillängen des Umfanges verdreht werden kann.
    1,6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsknopf (44) mit Schaltorganen für die Strom zuführung zum Heizkörper (27) verbun den ist, wobei seiner Mittelstellung die Stromunterbrechung und seinen beiden seitlichen Raststellungen das Einschalten des Heizstromes entspricht. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke einer besseren Wärmestrahlung des Heizkör- pers zur Verminderung der Wärmeabsorp tion durch die Hülse (28) die letztere mit Ausnehmungen (hl) versehen ist, während auch die Elemente des Aussenkammes mit Ausnehmungen (h) versehen sind.
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