CH166058A - Tragfederanordnung für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen. - Google Patents
Tragfederanordnung für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen.Info
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Description
Tragfederanordnung für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen. Bei Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahn fahrzeugen, ist es üblich, die Tragfederenden durch auf<B>Zug</B> beanspruchte Federlaschen oder Federschäkel mit an den Längsträgern des Fahrzeuges befestigten Federböcken zu verbinden. Da die Befestigungspunkte dieser Zwischenglieder an den Federböcken stets unterhalb der Traglederenden liegen, während die Federbücke über der Tragfeder angeord net sind, so werden die Federböcke auf Bie gung beansprucht und müssen infolgedessen isehr schwer ausgeführt werden.
Meist wird dann hier auch noch das Biegungsmoment auf den Längsträger übertragen, in dem es zusätzliche Spannungen hervorruft. Die Er findung vermeidet diese Nachteile in einfacher Weise.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. <B>1,</B> und Fig. <B>3</B> in grösserem Massstabe eine Einzel heit im Schnitt nach der Linie<B>8-3</B> der Fig. <B>1.</B>
Der Bund al der Tragfeder.A besitzt einen Zapfen al, mit dein er in das (nicht darge stellte) Aehslager eingreift. An jedem Ende der Feder<B>A</B> ist eine Kugelpfanne B befestigt,
die mittelst eines Fortsatzes bl ohne Spiel in das oberste Federblatt eingreift und mit- telst eines Zapfens b*2 mit Spiel durch die übrigen Federblätter hindurchgreift. Die Pfanne B wird durch eine Unterlegscheibe C und einen Splint<B>D</B> in ihrer Lage gehalten. In jede der Pfannen B greift das eine kugel förmige Ende el einer Druekstütze <B>E</B> ein, deren anderes Ende als Kugelkappe e' vom Krümmungshalbmesser R2 ausgebildet ist.
Auf das Druckstück<B>E</B> stützt sich eine Platte F mit einer nach einer Kugel vom Halb messer Ri gekrümmten konkaven Fläche<B>f'.</B> Die Platte F ist in eine Öffnung gl eines am Länggträger H des Fahrzeuges befestig ten Lagerkörpers <B>G</B> eingesetzt, so dass sie ausgewechselt werden kann. Der untere Durch messer dieser Öffnung ist so bemessen, dass die Stütze<B>E</B> aus dem Körper<B>0</B> nicht heraus fallen kann.
Mit dem Körper<B>G</B> ist schliess lich noch ein Schutzblech K verbunden, das eine Verschmutzung der Lagerflächen der Teile<I>B,</I> E und<B>F</B> verhindert.
Bei den während der Fahrt zwischen dem Untergestell und der Feder<B>A</B> auftretenden gegenseitigen Bewegungen rollt die Fläche e 2 der Stütze<B>E</B> auf der Kugelfläehe f' der Platte F ab, und zwar bewegt sich hierbei der Krümmungsmittelpunkt der Fläche e2 aUf einer zur Fläche fl konzentrischen Kugel fläche vom Halbmesser Ri-R2. Hierbei ver grössert sich aber die Entfernung des Mittel punktes der Kugelfläche e' der Stütze<B>B</B> von der Unterkante des Längsträgers R, so dass die Feder<B>A</B> gespannt beziehungsweise der Wagen angehoben wird.
Diese zusätzliche Spannung wirkt als Rückstellkraft, die beim Aufhören der Bewegung die Teile in ihre aus Fig. <B>3</B> ersichtliche Anfangslage zurück führt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel fallen die Krümmungsmittelpunkte der Flä chen el und e2 zusammen. Die Rückstellkraft der Feder<B>A</B> kann vergrössert werden, wenn der Krümmungsmittelpunkt der Fläche e" in der Darstellung nach Fig. <B>3</B> unterhalb des Krümmungsmittelpunktes der Fläche e' liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tragfederanordnung für Fahrzeuge, ins besondere Eisenbahnwagen, bei der die Trag feder durch Zwischenglieder mit dem Fahr- zeuguntergestell in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet" dass die Verbindung,4glieder als allseitig bewegliche, im wesentlichen nur auf Druck beanspruchte Stützpendel aus gebildet sind, die mit dem Untergestell durch Wälzflächen und mit der Feder durch ein Universalgelenk in Verbindung stehen.UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Tragfederanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Univer salgelenk als Kugelgelenk ausgebildet ist, dessen Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt .der Wälzfläche der Stütze zusammenfällt. 2. Tragfederanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Krüm- mungsradius der Wälzfläche der Stütze grösser ist als der Abstand des Mittelpunk tes des Universaigelenkes von dieser Fläche.<B>3.</B> Tragfederanordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Hohl kugel des Kugelgelenkes mit dem Feder ende verbunden ist. 4. Tragfederanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine für die Stütze vorgesehene Wälzfläche an einer im Federbock auswechselbar befestigten Platte vorgesehen ist. <B>5.</B> Tragfederanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stütze im Federbock gegen Herausfallen gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166058X | 1931-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166058A true CH166058A (de) | 1933-12-15 |
Family
ID=5685676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166058D CH166058A (de) | 1931-12-24 | 1932-12-08 | Tragfederanordnung für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166058A (de) |
-
1932
- 1932-12-08 CH CH166058D patent/CH166058A/de unknown
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