CH166067A - Rollsand-Fassreinigungsmaschine für Wein- und Obstweinfässer, Korbflaschen etc. - Google Patents
Rollsand-Fassreinigungsmaschine für Wein- und Obstweinfässer, Korbflaschen etc.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/0804—Cleaning containers having tubular shape, e.g. casks, barrels, drums
- B08B9/0817—Cleaning containers having tubular shape, e.g. casks, barrels, drums by agitating or tumbling containers filled with liquid or liquid and abrasive, e.g. chain
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Description
Rollsand-Fassreinigungsmaschine für Wein- und Obstweinfässer, Horbflaschen etc. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Fassreini- gungsmaschine nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig.l im Aufriss, durch Fig.2 im Grundriss und durch Fig.3 im Seitenriss; Fig.4 ist ein Detailquerschnitt durch die automatische Abstellvorrichtung, und Fig. 5 zeigt eine Kettengurte zur Fassreinigung.
Die gezeichnete Maschine ist in einer Bodenversenkung 20 angebracht und besitzt der Boden an jedem Längsrand der Versen kung 20 eine Plattform 21 bezw. 21a. Die Maschine besitzt zwei mittelst zweier zwei teiligen Gewindespindeln 22 und Muttern 23 mit entgegengesetzt gerichteten Gewinden in ihrem Abstand parallel verstellbare Brücken 24 und 25. Die untere Brücke 25 trägt zwei Drehscheiben 26 und 27, welche zusammen mit Brückenteilen 28 eine rechteckige Platt form bilden.
Die Fässer 29 (Fig. 3) können nach dem Aufkippen auf die Plattform 21 leicht über den Zwischenraum 30 hinweg auf die Drehscheiben 26, 27 der auf richtige Höhe eingestellten Ladebrücke und nach der Reinigung auf die Plattform 2111 geschoben werden, so dass ein durchgehender Betrieb möglich ist, wenn man z. B. aus Platzgründen nicht gezwungen ist, einseitig zu arbeiten, das heisst das Fass wieder nach der Ein schubseite auszuschieben. Der Ein- und Aus schub der Fässer kann auch mechanisch, z. B. mittelst von Hand oder motorisch betätig- barer Gestänge vorgenommen werden.
Die Ein- und Auäschubplattformen 21, 2111, sowie die Ladebrücke können auch mit Gleitrollen versehen sein.
Die Drehscheiben 26, 27 sind durch Schneckengetriebe 31 mit einer zur Brücke 25 parallelen Welle 32 verbunden, welche ein kreisendes Kettenrad 33 trägt. Dieses Kettenrad steht durch eine endlose Kette 34 mit einem feststehenden, auf der Querdreh- axe des Fasses angeordneten Kettenrad 35 in Verbindung. Durch diesen Kettenantrieb wird das auf der Drehscheibe 26 . bezw. 27 stehende Fass 29 während je einer ganzen Umdrehung um seine Queraxe um die Breite einer Fassdaube seitlich gedreht, so dass der im Fass rutschende Sand oder die Kette genau eine Daube um die andere bearbeitet.
Die obere Brücke 24 trägt je korrespondierend mit einer der auf der untern Brücke 25 sitzenden Drehscheibe 26, 27 eine Spindel 36 mit Handrad 37. Jede Spindel 36 trägt unten einen auf einem Kugellager drehbaren, flachen Teller 38 zum Festpressen des Faases auf die Drebscheibe; ohne die Drehung des Fasses um seine Längsaxe zu hindern. Die untere Brücke 25 läuft mit ihren Kopfenden in Schlitzen der Stirnwände 39 der Einrichtung.
Diese Stirnwände sitzen' auf Wellen 40, 41 von denen die eine, 40, motorischen Antrieb zur Drehung des Fasses bezw. der Fässer um ihre Queraxe erhält und die andere, 41, in einem Lagerbock 42 drehbar gelagert ist. Das Motorgehäuse 43 und der Lagerbock 42 sitzen auf einem Rahmen 44 fest.
Durch nachstehend beschriebene Vorrich tung kann nun der elektrische Motor im Ge häuse 43 automatisch abgestellt werden, wenn das Fass bezw. die Fässer, je nach Bedarf, 1, 2 oder mehr Umdrehungen um die Längsaxe vollzogen haben.
Auf der oben erwähnten, vom nicht dar gestellten Elektromotor antreibbaren Welle 40 sitzt ausserhalb des Gehäuses 43 eine Kurbelscheibe 45 mit diametraler Nut und darin ein- und feststellbarem Kurbelzapfen 48. Die Kurbelstange 47 ist mit einem auf einer zur Welle 40 parallelen Welle 48 lose schwingbaren Arm 49 gelenkig verbunden, welcher Arm eine keilförmige Schaltklinke 50 trägt, die in die Keilrinne 51 eines auf der Welle 48 lose sitzenden Schaltrades 52 eingreift, aber nur in einer Richtung schaltet. Das Schaltrad 52 trägt einen Mitnehmerstift 53 (Fig. 4) und die Nabe des auf der Welle 48 festsitzenden Handsteuerrades 54 einen Nocken 55.
Diese regelbare Schalt- und automatische Ausrückvorrichtung wirkt nun wie folgt: Durch das Kurbelgetriebe 45-47 und die Keilklinke 50 wird das Schaltrad 52 ruckweise im Sinne des Pfeils P (Fig. 3) gedreht und hängt die Grösse jeder Schaltung vbn der Einstellung des Kurbelzapfens 46 in der Nut der Kurbelscheibe 45 ab. So findet bei Einstellung des Zapfens 46 auf Stellung 1 (Fig. 3) eine Abstellung des Mo tors nach einer Umdrehung des Fasses um seine Längsaxe, bei Einstellung auf Stel lung 2 eine solche nach zwei Umdrehungen und bei Einstellung auf Stellung 3 eine solche nach drei Umdrehungen des Fasses um seine Längsaxe statt.
Die Reinigung des Fasses kann somit in drei Graden vorge nommen werden. Bei der ruckweisen Fort schaltung des Schaltrades 52 bewegt sich der Stift 53 wirkungslos ebenfalls im Sinne des Pfeils P (Fig. 4), bis er aus der Anfang stellung 1 in die Stellung 11 gelangt. Als dann trifft .er auf den Nocken 55 der Nabe des Handsteuerrades 64 und dreht das letztere in die den Motor abschaltende Stel lung, so dass die Fässer stillstehen.
Statt durch eine Friktionsschaltklinke kann das Schaltrad auch durch eine Zahn schaltklinke fortgeschaltet werden. Die eingespannten Fässer erhalten vor dem Anlassen der Maschine durch die Spund löcher 1=2 eins Natursand ohne scharfe Kanten und einige Liter Wasser, worauf die Spundlöcher verschlossen werden.
Zum Reinigen grosser Fässer verwendet man zweckmässig die in Fig. 5 dargestellte Kettengurte. Dieselbe ist aus mehreren, pa rallel zueinander geordneten, kleinern Ketten 56 zusammengesetzt, welche unter sich durch Glieder 57, 58 verbunden sind, wobei in diese Ketten Schnüre 59 aus weichem Ma terial (Faserstoff, Seegras etc.) eingezogen sind.
Die vor dem Aufsetzen des Fasses auf die Fassreinigungsmaschine durch das Spund loch in das Fass eingeführte Kettengurte gleitet mit dem zur energischen Reibung notwendigen Gewicht auf der Oberfläche des Innenüberzuges des Fasses, wobei die einge zogenen Schnüre 59 der Kettengurte, ohne Behinderung der Beweglichkeit der Kette, dieser eine solche Weichheit verleiht, dass eine Beschädigung des isolierenden Innen überzuges des Fasses vermieden wird.
Die beschriebene Maschine ist leicht zu bedienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit rollendem Sand und Wasser arbeitende Fassreinigungsmaschine für Wein- und Obst weinfässer, Korbflaschen etc. nach Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehung der Fässer um ihre Längsaxe von einem in der horizontalen Drehaxe der Fässer angeordneten, feststehen den Kettenrad, einer endlosen Kette und einem zum Kreisen um die horizontale Dreh- axe der Fässer veranlassten Kettenrad abge leitet wird.UNTERANSPRüCHE: 1. Fassreinigungsmaschine nach Patentan spruch, mit Elektromotor für den Antrieb der Fässer um ihre horizontale Queraxe und um ihre Längsaxe, gekennzeichnet durch einen vom Elektromotor antreib- baren, regulierbaren Mechanismus zum automatischen Ausschalten des Motors, wenn die Fässer die erforderliche Anzahl Umdrehungen um ihre Längsase ausge führt haben und alle Dauben der Fässer gleichmässig gereinigt sind.2. Fassreinigungsmaschine nach Patentan spruch mit mindestens einer Drehscheibe zur Aufnahme eines Fasses, dadurch ge kennzeichnet, dass sie im Boden versenkt ist und die Drehscheibe zusammen mit auf gleicher Höhe mit ihr liegenden, un beweglichen Brückenteilen der versenkten Maschine eine Plattform bildet, welche in Verbindung mit Ein- und Aussehub- plattformen vor und hinter der Maschine ein leichtes Ein- und Ausschieben des Fasses über zwischen der Maschinenplatt form und der Ein- und Ausschubplattform verbleibende Zwischenräume ohne weitere, mechanische Hilfsmittel gestattet.3. Fassreinigungsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Fassinnere eine Kettengurte eingesetzt ist, welche mehrere, parallele, unter sich verbundene Ketten aufweist, deren ein zelne Glieder mit Schnüren aus weichem Material so durchzogen sind, dass die Kettengurte trotz dem zur Reibung nötigen Gewicht den Innenüberzug der Fässer nicht verletzt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH166067T | 1932-06-03 | ||
| CH120245T | 1932-06-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH166067A true CH166067A (de) | 1933-12-15 |
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ID=25709418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166067D CH166067A (de) | 1932-06-03 | 1932-06-03 | Rollsand-Fassreinigungsmaschine für Wein- und Obstweinfässer, Korbflaschen etc. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166067A (de) |
-
1932
- 1932-06-03 CH CH166067D patent/CH166067A/de unknown
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