CH166169A - Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen.

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CH166169A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Vorrichtung     zum    Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von     Spinnpumpen.       Die zum Spinnen von Kunstseide ver  wendeten Spinnpumpen besitzen häufig den  Nachteil, dass ihre Förderung nicht konstant  ist, sondern bei einer Umdrehung der Pumpe  ein oder mehrere Maxima, und Minima auf  weist. Dies gilt in erster Linie von Kolben  pumpen, doch sind auch Pumpen anderer Sy  steme von diesem Fehler nicht frei.  



       Zur    Dämpfung     solcher    Schwankungen  wird häufig ein Windkessel in die Leitung  zwischen Spinnpumpe und     Spinndüse    einge  baut. Ein solcher Windkessel hat jedoch den  wesentlichen Nachteil,     da.ss    die in diesem ein  geschlossene Luftmenge allmählich von der  Spinnlösung gelöst wird und die Wirksam  keit der Dämpfung infolgedessen abnimmt.       Es    wurde daher vorgeschlagen, als     Dämp-          fungsvorrichtungen    elastische oder federnde  Membrane oder Hohlkörper zu benutzen. Bei  diesen Anordnungen ist es jedoch sehr       schwierig,    tote Räume zu vermeiden, in  denen sich Spinnlösung festsetzt und er  härtet.

      Durch     rlie    nachstehend beschriebene Vor  richtung wird demgegenüber ein störungs  freier Dauerbetrieb möglich: In die Verbin  dungsleitung zwischen Spinnpumpe und  Spinndüse wird ein elastischer, starkwandi  ger Gummischlauch eingeschaltet, .der von  der geförderten     Lösung        durchströmt.    wird.  Dieser Schlauch ist hinsichtlich Stoffaus  wahl und Bemessungen so beschaffen, dass  er durch .den in der Leitung herrschenden  Druck erheblich gespannt wird,     ohne        dass    es  zu einem dauernden Aufblähen des Schlau  ches, kommt.

   Es wurde gefunden,     dass    ein  solcher Schlauch bereits auf die geringste  Änderung der in der     Zeiteinheit    durchströ  menden Menge mit einer     kleinen        Aufweitung          bezw.    Kontraktion anspricht und die auf  tretenden Druck- und somit Fördermengen  schwankungen ausgleicht.  



  Die Abmessungen des in .der beschriebe  nen Weise arbeitenden     Schlauches    richten  sich nach den anzuwendenden Drucken     und          Viskositäten    der durchgeführten Spinn-           lösungen.    Da die auftretenden Drucke     in     der Grössenordnung von einigen Atmosphä  ren liegen, kommt nur ein starkwandiger  Schlauch in Frage, und zwar muss zur Ver  hinderung eines dauernden     Aufblähens    die       Wandstärke    grösser gewählt werden als die  lichte Weite des Schlauches..  



  Zum Schutze gegen Überlastung, wie sie  beispielsweise bei Verstopfung von     Düsen     vorkommt und gegen Beeinflussung von  aussen .her, empfiehlt es sich, den Schlauch  durch ein übergeschobenes, etwas weiteres,  aber nicht luftdicht abschliessendes Rohr oder  eine locker aufsitzende Spirale oder in ähn  licher Weise zu schützen. Bei übermässigem  Druck legt sich dann der Schlauch an- die       Schutzvorrichtung    an, wobei die Puffer  wirkung vorübergehend     aufgehoben    wird.  



  Die Wirksamkeit der beschriebenen Vor  iichtung wird anhand der beigefügten Dia  gramme gezeigt:       Fig.    1 zeigt die     Schwankungen    einer nor  malere     Drehkolbenpumpe    während dreier Um  drehungen;       Fig.    2 gibt die     unter    gleichen Bedingun  gen, jedoch nach     Anbringung    des Gummi  schlauches aufgetretenen Schwankungen  wieder. Wie ersichtlich, sind die Schwan  kungen bis auf einen ganz geringfügigen  Rest ausgeglichen.  



  Es ist zwar bekannt, einen Schlauch aus  elastischem Material, der in eine dicht ab  geschlossene Luftkammer     eingebaut    ist, als  Puffer zum Ausgleich von Druckschwan  kungen beim Spinnen von Kunstseide zu  verwenden. Es hat sich aber bei Verwen  dung solcher Luftpolster gezeigt,     dass    die  Luftkammer in kurzer     Zeit    ihre Luft durch    den     elastischen        Schlauch    an die     Spinnlösung     abgibt, ,dabei bläht sich der Schlauch immer  mehr und legt sich schliesslich fest an die in  nere     Luftkammerwand    an, so dass die Vor  richtung völlig wirkungslos wird.

   Bei     .der     vorstehend beschriebenen Vorrichtung soll  nur die Elastizität des Schlauchmaterials  zum Ausgleich von     Druckschwankungen     verwendet werden, während nach dem  früheren Vorschlag lediglich der längst be  kannte, aber hier röhrenförmig gestaltete  Windkessel verwendet wird, wobei zur  Trennung des Luftraumes von der Spinn  lösung, nicht aber zum Ausgleich des     Druk-          kes,        eine    röhrenförmige Gummischeidewand  angebracht ist.  



       Beispiel:     24 cm eines Gummischlauches von 3 mm  lichter     Weite    und 21 mm     Aussendurchmesser     werden in die Rohrleitung zwischen Pumpe  und Düse eingeschaltet und mit einer Spirale  aus 2     mm    starkem Stahldraht, welche einen       Innendurchmesser    von 22     mm.    und eine Gang  höhe von 5 mm hat, umgeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausgleich von Schwan kungen .der Fördermengen von Spinnpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass unter Vermei dung gasförmiger Druckpolster ein elasti scher, starkwandiger Gummischlauch in die Leitung zwischen Spinnpumpe und Düse ein gebaut ist, dessen Wandstärke gmösser ist als seine lichte Weite.
CH166169D 1931-10-23 1932-09-29 Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen. CH166169A (de)

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CH166169D CH166169A (de) 1931-10-23 1932-09-29 Vorrichtung zum Ausgleich von Schwankungen der Fördermenge von Spinnpumpen.

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