CH166237A - Einrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit im Kreislauf an Drähten geführten Matrizenstäben, um jeden einzelnen gesetzten Matrizenstab in senkrechter Lage in die Sammelstelle einzuschieben. - Google Patents
Einrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit im Kreislauf an Drähten geführten Matrizenstäben, um jeden einzelnen gesetzten Matrizenstab in senkrechter Lage in die Sammelstelle einzuschieben.Info
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Description
Einrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiefimasehineri mit im Kreislauf < < n Drähten geführten Natrizenstäben, um jeden einzelnen gesetzten lliatrizenstab in senkrechter Zage in die Sammelstelle einzuschieben.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung ;ui Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit im Kreislauf an Drähten geführten Ma trizenstäben, durch die es ermöglicht wird, jeden einzelnen ausgelösten Matrizenstab in .#enkreehter Lage in die .Sammelstelle einzu schieben. Dies ist erforderlich, damit Satz fehler vermieden werden und die Matrizen stäbe aus beiden Magazinhälften in richtiger Reihenfolge in die Sammelstelle gelangen, ohne dass ein Ecken oder Verbiegen des Sta bes bei dem Einschieben stattfinden kann.
Es wurden bereits Versuche unternommen, mit mehreren auf um senkrechte Achsen ne I)en der Sammelstelle umlaufenden Wellen angeordneten Sternrädern, deren Zähne zwi schen die Führungsdrähte greifen und in die Sammelrinne hineinragen. Da. aber die an der Sammelstelle ankommenden Matrizen stäbe stets Schwingbewegungen ausführen, erreichen sie praktisch nie in genau senk rechter Richtung die Sammelstelle und müs sen auch in schräger Lage von den Zähnen der Sternräder erfasst werden.
Bei der vor erwähnten Anordnung war es aber praktisch nicht erreichbar, dass die übereinanderliegen- den Zähne der Sternräder einen in die Sammelstelle einfallenden Stab gleichzeitig an den verschiedenen Stellen erfassten, so dass Klemmen, Verbiegen, Ecken und Hä_n- genbleiben der Matrizen nicht zu vermeiden war.
Durch die Erfindung soll die gestellte Aufgabe unter Vermeiden der den bekann ten Einrichtungen anhaftenden Nachteile ge löst werden. Zu diesem Zwecke sind auf zwei ausserhalb der Sammelstelle befind lichen, einander gegenüberliegenden und von der Maschine ständig gedrehten senkrechten Wellen Greifräder für die im Kreislauf an Drähten geführten Matrizenstäbe angeordnet.
Diese Greifräder bestehen aus Sternrädern, die im Gegensatz zu bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Einrichtungen mit radial beweglichen Zähnen ausgestattet sind, mi.t.- telst deren sie zwischen die Führungsdrähte greifen.
Gemeinsam mit diesen Sternrädern ist auf jeder der Wellen ein unteres Stern rad befestigt, so dass jeder einzelne, gesetzte und vor der Sammelstelle angelangte Ma trizenstab gleichzeitig an mehreren Stellen seines Stahlteils, sowie an seinem das Schrift bild tragenden Messingteil von den Zähnen der Sternräder erfasst und in senkrechter Lage in die Sammelstelle hineingeschoben wird.
Auf der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Sammel stelle mit der Vorschubeinrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht zu der Fig. 1, Zoobei jedoch der Deutlichkeit halber die um die Vorrichtung geführten, schräg nach oben zu den Ruhestellen verlaufenden Gleitdrähte weggelassen sind,
Fig. 3' einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine Vorderansicht eines auf sei ner Welle befestigten Sternrades, teilweise geschnitten nach der Linie IV IV der Fig. 5, und Fig. 5 eine Draufsicht des Sternrades nach Fig. 4, bei zwecks Darstellung seiner Inneneinrichtung abgenommenem Oberteil.
Die von den nicht gezeichneten Ruhe stellen geneigt nach abwärts verlaufenden Führungsdrähte 1 biegen an ihren untersten Stellen in wagrechte Richtung um und bilden dort die mit A bezeichnete Sammelstelle (siehe Fig. 1).
Da die TypogTaph-Setzmaschine zwei einander gleiche und symmetrisch angeordnete Ruhestellen aufweist, befinden sich auch in der Sammelstelle A jeweils zwei gegenüber liegende, völlig gleiche und einander paral lele Reihen von Aufhängedrähten (siehe Fig. ?) . An dem vordern. Ende der Sammelstelle A, wo die Drähte 1 aus ihrer geneigten in die wagrechte Richtung übergehen, befindet sieh die von der Maschine angetriebene Vorschub einricUtung.
Diese besitzt zwei senkrecht neben den Gleitdrähten angeordnete, in dem Maschinenrahmen gelagerte und ständig mit gleicher Geschwindigkeit umlaufende Wel len 2, von denen je eine einer Seite der Sam melstelle A, das heisst also einer Magazin hälfte, zugeordnet ist.
Auf jeder der Wellen 2. befindet sieh eine Anzahl Sternräder 3, deren Zähne 4 zwischen je zwei übereinanderliegende Führungsdrähte 1 der .Sammelstelle A greifen und bis in den von den beiden die Sammelstelle A bil denden Drahtreihen umschlossenen Raum ragen, der gewissermassen die Sammelrinne für die einzuschiebenden Matrizenstäbe 5 bildet. Zwecks leichten parallelen Einschie- bens der an der Sammelstelle A ankommen den Hatrizenstäbe 5 sind die auf einer ge meinsamen Welle 2 befestigten Sternräder 3 so angeordnet, dass ihre entsprechenden über einanderliegenden Zähne 4 jeweils in einer Flucht liegen.
Infolge dieser räumlichen Übereinstimmung der Zähne 4 und der zwi schen diesen befindlichen Lücken wirken die auf einer Welle 2 übereinander angeordne ten Sternräder 3 wie ein einziges Sternrad mit entsprechend breiten Zähnen. In dem dargestellten Beispiel entspricht die Zahl der auf jeder Seite der Sammelstelle angeord neten Sternräder der Zahl der durch die Drähte 1 gebildeten Zwischenräume; doch ist es möglich, die Anzahl der für den ma schinellen Vorschub benötigten Sternräder zu verringern, ohne hierdurch den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Auf dem untern Ende jeder Welle 2 ist ebenfalls je ein Stern rad 3a befestigt, und zwar in solcher Höhe.
dass die Zähne 4 die ankommenden Matrizen- stäbe 5 an einem möglichst tief, jedoch ober halb der in die Matrizenstäbe eingeprägten Schriftbilder gelegenen Punkte erfassen, da mit nicht bei etwa zu tief liegenden Stern rädern 3a die Schriftbilder der Matrizenstäbe 5 beschädigt werden. Die Sternräder 3 und 3a sitzen sämtlich auf den Wellen 2 fest, und diese werden von dem Antrieb der Maschine her durch beliebige Mittel in Umdrehungen versetzt.
Bei der dargestellten Ausführungs form sind die Wellen ? mittelst Kugellagern if leicht drehbar in dem Maschinenrahmen gelagert, und eine der Wellen 2 wird etwa mittelst einer mit dem Getriebe der Maschine in Verbindung stehenden biegsamen Welle 'I in tTmdrehungen versetzt.
Diese Umdrehun- hen der angetriebenen Welle werden über zwei an den obern Enden der Wellen 2 befestigte, miteinander kämmende, gleichgrosse Stirn räder 8, 9 auf die andere Welle übertragen, so dass gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit für beide Wellen 2 der Vorschubeinrichtung Iolewährleistet ist.
- Durch die beschriebene Anordnung von zwischen übereinanderliegende Drähte 1 der Sammelstelle A greifenden und von die Ma- t.rizenstäbe 5 an ihren die Schriftbilder tra genden Teilen 10 erfassenden Sternrädern 3a wird mit Sicherheit jeder die Sammelstelle a erreichende Matrizenstab 5 gleichzeitig an mehreren, mindestens aber an zwei genügend weit auseinander liegenden Stellen von den Zähnen 4 der Sternräder 3 und 3a erfasst.
Die Zähne 4 der Sternräder 3 und 3a sind in Ausnehmungen des Radkranzes 11 in ra dialer Richtung beweglich angeordnet, so dass sie bequem an einem Hindernis, etwa an einem nicht zu erfassenden, schrägstehenden oder eckenden Matrizenstab vorbeigleiten kön nen, ohne diesen zu beschädigen oder zu ver biegen. Durch bundähnliche Ansätze 12 (siehe Fig. 5) wird die Be-#vegung der Zähne 4 nach aussen hin begrenzt.
Die Zähne 4 stehen unter der Wirkung von Druckfedern 13, bei spielsweise Schraubenfedern, die auf der einen Seite gegen die Zähne 4 und ander seits gegen die Naben 14 der Sternräder 3 und 3a anliegen. Zwecks Sicherung ihrer Lage werden die Federn 13 noch an Stiften 15 geführt, die jeweils in den Zähnen 4 befestigt und in Bohrungen 16 der Naben 14 längs verschiebbar angeordnet sind (siehe Fig. 5), wodurch. auch. das einwandfreie, geradlinige Verschieben der Zähne 4 gewährleistet wird. In Fig. 5 ist mittelst strichpunktierter Linien an einer Stelle ein Zahn 4 in seiner radial nach einwärts geschobenen Lage dargestellt.
Die Zähne 4 sind an ihrer den einzuschie benden Matrizenstäben 5 zugewandten Seite mit je einer Schrägfläche 17 versehen, die zweckmässigerss,eise auch etwas abgerundet wird, um bei auftretenden Widerständen den Zähnen 4 ein noch leichteres Zurückgehen und Vorbeigleiten an dem Hindernis zu er möglichen.
Für die .Sternräder 3 und 3a und deren verschiebbare Zähne 4 kann beliebiges Ma terial, beispielsweise Vulkanfiber, Pressstoff, Metall, insbesondere Leichtmetall, verwendet werden; jedoch ist es zweckmässig, die Zähne 4 aus einem zähen Material herzustellen, das sich nur sehr wenig abnutzt und weicher als die Schriftbildteile 10 der Matrizenstäbe 5 ist, um deren Abnutzung an der Angriffs stelle zu vermeiden.
Als praktisch brauch bar für die Herstellung der Zähne 4 hat sich die Verwendung von Vulkanfiber erwiesen. Für die übrigen Teile der .Sternräder 3 und 3a wird zweckmässigerweise Aluminium oder ein anderes Leichtmetall gewählt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Matrizensetz- und Zeilen- giessmasehinen mit im Kreislauf an Drähten geführten Matrizenstäben, um jeden einzel nen gesetzten Matrizenstab in senkrechter Lage in die .Sammelstelle einzuschieben, da durch gekennzeichnet, dass die auf zwei ausserhalb der Sammelstelle (A) befindlichen, einander gegenüberliegenden, von der Ma schine ständig gedrehten, senkrechten Wel len (2) angeordneten Greifräder für die im Kreislauf an Drähten geführten Matrizen stäbe (5) aus Sternrädern (3) bestehen, die.mit radial verschiebbaren Zähnen (4) zwi schen die Führungsdrähte (1) greifen und mit je einem untern Sternrad (3a) gemein sam auf den Wellen (2) befestigt sind, so dass jeder einzelne, gesetzte, vor der Sammel stelle (A) angelangte Matrizenstab gleichzeitig an mehreren Stellen seines Stahl teils, sowie an seinem das Schriftbild tragen- den Messingteil (10) von den Zähnen (4) der Sternräder (3, 3a) erfasst und in senkrechter Lage in die Sammelstelle (A) hineingescho ben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks leichten parallelen Einschiebens der Matrizenstäbe (5) die entsprechenden, übereinander liegenden Zähne (4) aller auf einer ge meinsamen Welle (2) befestigten Stern räder (3 und 3a) je in einer Flucht liegen, so dass infolge dieser räumlichen LTber- einstimmung der Zähne (4) und der zwi schen diesen befindlichen Lücken sämt liche auf einer Welle (2) angeordneten Sternräder (3 und 3a) wie ein einziges Sternrad mit entsprechend breiten Zähnen wirken. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schriftbildteil (10) der ein zuschiebenden Matrizenstäbe (5) erfas senden. untern Sternräder (3a) in solcher Höhe auf den Wellen (2) befestigt sind, dass sie mit ihren Zähnen (4) die zu der Sammelstelle (A) gelangten Matrizen (5) an einem Punkte unmittelbar oberhalb der in diese eingeprägten Schriftbilder er fassen.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die in entsprechenden Ausnehmungen des Kranzes (11) jedes Sternrades (3 und 3a) radial verschieb baren Zähne (4) unter der Wirkung vön Druckfedern (13) stehen, die an die Zähne (4) tragenden und in Bohrungen (16) der Radnaben (14) gleitenden Stiften (15) geführt sind.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zähne (4) der Stern räder (3 und 3a) zum Begrenzen ihrer radial nach aussen gerichteten Bewegung mit gegen den Kranz (11) der Sternräder (3, 3a) anliegenden bundähnlichen Ansät zen (12) versehen sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eingriffsflächen (17) der verschiebbaren .Sternradzähne (4) ab geschrägt sind, so dass sie Hindernissen gegenüber leicht ausweichen können. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch .gekenn- zeichnet, dass die Sternräder (3, 3a) aus Leichtmetall bestehen. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zähne (4) der Stern räder (3, 3a) aus einem zähen Material bestehen, das weicher als das Material der Matrizenstäbe (5 ), beziehungsweise des Sehiiftbildteils (10) und nur in geringer Weise erbnutzbar ist.B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Antriebes eines der die .Sternräder (3 und 3a) tragenden Wel len (2) mittelst einer biegsamen Welle (7) mit dem Getriebe der Maschine verbunden ist und auf den obern Enden der Wellen (2) zwei gleichgrosse, miteinander käm mende Stirnräder (8, 9) angeordnet sind, so dass beide Wellen (2) mit gleichen Dreh zahlen umlaufen.
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