CH166250A - Fussknöchelhalter. - Google Patents

Fussknöchelhalter.

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CH166250A
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CH
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ankle
foot
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Otto Dr Kellenberg
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Otto Dr Kellenberg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0104Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation
    • A61F5/0111Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation for the feet or ankles

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Description


      Fussknöchelhalter.       Bekanntlich sind beide     Unterschenkel-          knochen    an ihrem untern Ende etwas ver  dickt, und sie     bilden    mit dem Fusse ein  freies, aber nach beiden Seiten     eingeschränk          tes    Gelenk, das sogenannte Fuss'- und Spring  gelenk. Diese Verdickung der Unterschenkel  knochen, welche gabelförmig das Fussgelenk  eng umfasst, heisst Knöchel. Der innere Knö  chel gehört dem Schienbeine und der äussere  dein     @Va.denbeine    an. Der Fuss selbst besteht  aus der Fusswurzel, dem Mittelfuss und den  Zehen. Die Wölbung des Fusses ist für den  Gang und für den     Sprung    von allergrösster  Bedeutung.

   Ist die Wölbung gering oder  überhaupt nicht ausgebildet, was bei den so  genannten Plattfüssen der Fall ist, so ent  steht bei einem Sprung, den der Körper aus  führt, ein harter Stoss auf den Körper, spe  zieh auf die Wirbelsäule, und ebenso wird       das    Fussgelenk stark     beeinflusst.    Wie schon  oben erwähnt, ist die Bewegung des Fuss  gelenkes, das sieh an die Verdickung des       Unterschenkelknochens    anschliesst, eine be  schränkte. Bei vielen Menschen sind nun die    Gelenkbänder, welche die     Teile    des Fuss  gelenkes zusammenhalten, schwach ausgebil  det, und es tritt oft der Fall ein, dass diese  Bänder bei einer unglücklichen Bewegung  des Fusses zu stark beansprucht werden und  reissen.

   Es tritt dann die sogenannte Ver  stauchung des Fusses ein.     Kommen    aber die  Teile des Gelenkes selbst noch aus ihrer Lage,  sobald die     Bänder    gerissen     sind,    so tritt eine  sogenannte Verrenkung ein. Nun werden ge  rade beim Skifahren an das Fuss- oder Sprung  gelenk sehr hohe Anforderungen gestellt, und  der Gegenstand vorliegender Erfindung be  zweckt, das Fussgelenk beim Skifahren und  auch     andern.    Betätigungen vor einer schäd  lichen Beanspruchung zu schützen. Es exi  stieren nun sogenannte Knöchelhalter, welche  wohl den Fuss umspannen, ohne aber den un  tern Teil des Unterschenkels fest zu um  klammern.

   In diesem Falle kann auch     eine     Verbindung von Fuss und unterem Teile des  Unterschenkels, die das Fussgelenk stützt,  nicht hergestellt werden. Also kann auch von  einem     Knöchelhalter,    der doch die Knöchel und      den Fuss     nachgiebig    verbinden sollte, nicht  gesprochen werden. Gewöhnlich sind bei die  sen     Knöchelhaltern    an zwei einander auf ver  schiedenen Seiten des Fusses gegenüber ste  henden Ringen die Enden von drei Riemen       befestigt.    Der eine Riemen geht unter der  Sohle hindurch, der zweite Riemen geht um  den     obern    Teil der Ferse herum und der       dritte    Teil geht über den Rücken des Fusses.

    Es ist klar, dass ein solcher Knöchelhalter  seinem Zwecke nicht entspricht.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein Knöchelhalter, welcher einen Teil  für das Umspannen des untern Endes des  Unterschenkels und einen weiteren Teil für  das Umspannen des Fusses aufweist, wobei  diese Teile nachgiebig miteinander     verbunden     sind und mindestens einer der beiden Teile  bandförmig und in seiner Länge einstellbar  ausgebildet ist.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in einer beispielsweisen     Ausführungsform     in beifolgender Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 einen Schuh mit dem     umgelegten     Knöchelhalter,       Fig.    2 eine Vorderansicht des Knöchel  halters,       Fig.    3 einen Grundriss des     Knöchelhalters.,          Fig.    4 den Teil des Knöchelhalters, wel  cher um den Fuss gelegt wird,       Fig.    5 den Grundriss nach     Fig.    4,       Fig.    6 den Teil des Knöchelhalters,

   wel  cher den Teil nach     Fig.    4 mit dem ver  dickten Ende des Unterschenkels     verbindet.     



  Der Knöchelhalter besteht ans zwei Tei  len, von denen der eine Teil mit den Ringen  3, 9 und den Riemen 2, 10 in der     Fig.    4  und 5 und der andere Teil     in    der     Fig.    6 dar  gestellt ist. Der in der     Fig.    6 dargestellte  Teil des Knöchelhalters besteht aus einem  Riemen 1.1, der die Löcher 12 und die  Schnalle 8 aufweist.  



       Die    Handhabung der einzelnen Teile des       Knöchelhalters    geschieht nun in folgender  Weise und soll anhand der     Fig.    1 näher er  örtert werden.    Der nach den     Fig.    4 und 5 dargestellte  Teil des Knöchelhalters wird in der Weise  um den Schuh gelegt, dass der Riemen 10  um den obern Fersenteil des Schuhes zu lie  gen kommt, und zwar nahezu parallel mit.  der Sohle. Dabei nehmen die Ringe 3, 9,  an denen die Riemen 10 und 2 befestigt sind,  eine derartige Lage ein,     dass'    sie auf beiden  Seiten des Schuhes einander gerade gegen  überstehen.

   Der eine Teil des Riemens 10  geht auf der einen Seite des Schuhes zu dem  Ringe 3 und der andere Teil des Riemens 10  geht auf der andern Seite des Schuhes zu  dem Ringe 9. Der Riemen 2 wird unter der  Sohle durchgezogen und das eine Ende des  Riemens 2 geht auf der einen Seite des  Schuhes zum Ringe 3 und das andere Ende  des Riemens 2: geht auf der andern Seite  des .Schuhes zum Ringe 9. Tun     wird    der  Riemen 11 so durch die Ringe 3, 9 gezogen,  dass er über dem     Rücken    des Fusses den  Teil 4 bildet. Beide Enden des Riemens  ragen aus den     Ringen    3 und 9 heraus, und  zwar ragt das Ende mit der Schnalle 8 kurz  aus dem Ringe     9)    heraus, während der Rie  men 11 aus dem Ringe 9 mit seinem langen  Ende herausragt.

   Dieses lange Ende legt sich  nun mit seinem Teile 5 auf den Fussrücken  auf, von wo aus der sich an den Teil 5 an  schliessende Teil 7 sich oberhalb des Knö  chels um die Seite des Schuhes legt, welche  der Seite, auf welcher der Ring 9 liegt,  entgegengesetzt ist. Von hier aus geht der  Teil 7 um das Hinterteil des Schuhes herum  auf die Seite des Schuhes, auf welcher der  Ring 9 liegt, um dann in den Teil 6, über  zugehen, der auf dem     Fussrücken    aufliegt.  Der Teil 6, der das Ende dieses Riemens 11  bildet, wird dann durch die Schnalle 8 ge  zogen und mittelst des     .Schnallenstiftes    und  eines passenden. Loches der Löcher 11- ge  zogen.

   Es bildet also der Teil 7 mit den  Teilen 5 und 6 eine Schlaufe, welche sich  oberhalb des Knöchels um den untern Teil  des Unterschenkels legt, wobei die Teile     h     und 6 sich     kreuzen.    Indem nun diese eben  beschriebene Schlaufe, welche das untere Ende  des Unterschenkels fest umfasst, an den           Ringen    3, 9 befestigt wird, welche an dem  den Fuss umklammernden Gestell, das aus  den Ringen 2,     W    und den Ringen 3, 9 be  steht, angebracht wird, ist eine Verbindung  zwischen dem untern Ende des Unterschen  kels und dem Fusse geschaffen.

   Diese Ver  bindung gibt nun dem Fussgelenk einen .si  cheren Halt, ohne dasselbe in seinen nötigen       Bewegungen,    zum Beispiel beim Skifahren,  zu hemmen, da, die     Pfemenverbindungen    eine       ,grosse        'Nachgiebigkeit    zeigen. Der     besehrie.-          bene    Knöchelhalter passt sich den Bewegun  gen der organischen Gelenkbänder des     Fuss-          (4-elenkes    an und verstärkt das letztere zu  gleieh. Weiterhin kann der Schuh     selbst    als  Knöchelhalter ausgebildet sein.

   Es kann  zum Beispiel oberhalb des Knöchels eine  Verstärkung in Bandform und einstellbar an  dem Schuh angebracht werden, ebenso erhält  der Fussteil des Schuhes eine Verstärkung.  Die Verbindung von Oberteil und Unterteil  des Schuhes geschieht dann durch die da  zwischenliegende     Wand    des Schuhes, die       nachgiebig    ausgebildet ist.. Es kann der     ver-          stärkte    Oberteil des Schuhes zum Beispiel so  eingerichtet sein, dass er gut passend um  den untern Teil des Unterschenkels     ge-          selinürt    werden kann, wobei er bandförmig       s,gebildet    ist.  



       Auch    kann der schuhartige Knöchelhalter  zum Überziehen über den am Fuss und Knö  chel     anliegenden    .Schuh vorgesehen sein.  



       Auch    eine Skibindung kann in der eben  beschriebenen Weise als Knöchelhalter aus  gebildet sein, indem     dieselbe    gut passend den  Knöchelteil und Fuss umfasst. während der  verbindende Teil nachgiebig bleibt. Es kann  diese Skibindung zum Beispiel nach der  Konstruktion, wie sie in den     Fig.    1 bis  dargestellt ist,     nachgebildet    sein. Selbst  verständlich kann die     Skibindung    auch in  anderer Weise ausgeführt sein.  



  Die der Erfindung zugrunde liegende Idee  kann auch in anderer Weise. als wie angege  ben, ausgeführt werden, und es sollen die  vorgeführten Konstruktionen und     Angaben     bloss als     Beispiele    dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Knöchelhalter, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen Teil für das Umspannen des untern Endes des Unterschenkels und einen weiteren Teil für das Umspannen des Fusses aufweist, wobei diese Teile nach giebig miteinander verbunden sind und mindestens einer der beiden Teile band förmig und in seiner Länge einstellbar aus gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Knöchelhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Teil für das Umspannen des Fusses aus Riemen (2, 10) und Ringen (3, 9) besteht, wäh rend der Teil für das Umspannen des untern Endes des Unterschenkels mit den beiden Ringen (3, 9) verbunden ist und aus einem Riemen (11) mit einer Schnalle (8) und Löchern (12) besteht und dazu be stimmt ist, als Schlaufe um das untere Ende des Unterschenkels gelegt zu wer den, wobei die Enden dieser Schlaufe über Kreuz an den Ringen (3, 9) zu be festigen sind, das Ganze zum Zwecke, um einen am Fuss anliegenden Schuh gelegt zu werden. 2.
    Knöchelhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Schuh ausgebildet ist, der sowohl einen ver stärkten Teil zum Umlegen um das untere Ende des Unterschenkels, als auch einen verstärkten Teil zum Umfassen des Fusses aufweist, wobei beide Teile durch die dazwischen liegende Schuh wand miteinander nachgiebig verbunden sind. 3. Knöchelhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Knöchelhalter als Schuh zum Überziehen über den am Fuss' anliegenden Schuh ausgebildet ist. -1. Knöchelhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Knöchel- lialter als Skibindung ausgebildet ist.
CH166250D 1932-10-06 1932-10-06 Fussknöchelhalter. CH166250A (de)

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