CH166251A - An Skiern oder Schuhwerk anbringbare Gleitschutz- und Bremsvorrichtung. - Google Patents

An Skiern oder Schuhwerk anbringbare Gleitschutz- und Bremsvorrichtung.

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CH166251A
CH166251A CH166251DA CH166251A CH 166251 A CH166251 A CH 166251A CH 166251D A CH166251D A CH 166251DA CH 166251 A CH166251 A CH 166251A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
skid
projections
braking device
skis
attached
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Application number
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English (en)
Inventor
Hoffmann Edwin
Original Assignee
Hoffmann Edwin
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Application filed by Hoffmann Edwin filed Critical Hoffmann Edwin
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/08Stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades are permanently in the operative position

Landscapes

  • Tires In General (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  An Skiern oder Schuhwerk     anbringbare    Gleitschutz- und Bremsvorrichtung.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine an Skiern oder Schuhwerk     anbringbare     Gleitschutz- und     Bremsvorrichtung.    Insbeson  dere an Skiern befestigt, ermöglicht dieselbe,  bei allen Schneeverhältnissen steil empor  zusteigen, ohne dass ein Zurückgleiten eintritt.  



  Bei steilen Abfahrten kann diese Vor  richtung als Bremse benutzt werden, sei es,  dass sie, wie beim Steigen befestigt wird,  oder dann umgekehrt,     tun    eine noch grössere  Bremswirkung zu erzielen. Sie besitzt eine  auf der obern Seite mit     Anschlussrändern     und einem verstellbaren Klemmglied versehene  Platte, die auf der Unterseite rippenartige  querlaufende Vorsprünge trägt, welche auf  einer Seite in der Längsrichtung der genann  ten Ränder schräg ansteigende     Gleitfläcben     und auf der andern Seite steil abfallende  Flanken aufweisen, wobei die Vorsprünge an  mindestens einer Stelle unterbrochen sind,  die Unterbrechungen in einer Flucht hinter  einander liegen und nach der Seite der schräg  ansteigenden Gleitfläche hin allmählich schmä  ler werdende Staunuten (8)

   für den Unter-         grund    bilden. Die Vorrichtung lässt sich an  Skiern vorteilhaft unter deren Bindung, das  heisst an der Stelle, wo das Körpergewicht  maximal sich auswirkt, anbringen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt das erste Beispiel in einer  Stirnansicht;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1, und       Fig.    3 eine Ansicht von unten;       Fig.    4 und 5 zeigen das zweite Beispiel  im Schnitt nach Linie     IV-IV    in     Fig.    5 und  von unten gesehen.  



  Die im Querschnitt U-förmige Platte 1       (Fig.    1-3) hat zwischen ihren nach oben  ragenden     Anschlussrändern    2 und 3 eine  solche Breite, dass der breiteste im Handel       üblicbe    Ski (oder Schuh) Patz .findet. 4 ist  ein Ski welcher hier beispielsweise bedeutend  schmäler ist, als die lichte Weite zwischen  den Rändern 2 und 3. Der Ski wird an der      Innenseite des Randes angedrückt, mit Hilfe  einer Klemmplatte 5 und einer dieselbe am       innern    Ende tragenden, durch den Rand 3  hindurchgehenden Schraube 6, die     mittelst     eines Schraubenziehers oder Schlüssels gedreht,  das heisst angezogen und gelöst werden kann.

    Um einen sichern Halt der Vorrichtung am  Ski (oder Schuh zu erzielen, sind die einan  der zugekehrten Seiten des Randes 2 und  der Klemmplatte 5 gezahnt oder gezackt.  



  Auf der Unterseite trägt die Platte 1  nebeneinander drei Reihen, (es können auch  mehr oder weniger sein) quer laufende,     rippen-          förmige    Vorsprünge 7. Mit Ausnahme der in       Fig.    3 obersten in     Fig.    2 äussersten Vor  sprünge rechts sind die Vorsprünge auf der  einen Seite mit schräg in die Längsrichtung  der Ränder 2 und 3 ansteigenden Gleitflächen  7 versehen. Auf der entgegengesetzten Seite  besitzen die Vorsprünge 7 senkrecht abfallende  Flanken.

   Die Zwischenräume 8 zwischen den  Reihen der     Vorsprünge    7 liegen je in einer  Flucht und werden nach der Seite der schräg  ansteigenden Gleitflächen 7 hin schmäler,  so dass sie nach dieser Seite enger werdende  Staunuten für den Untergrund bilden.  



  Die Anordnung der Vorsprünge 7 ist so       gewählt,    dass nicht nur die quer laufenden  ganten derselben ein nennenswertes Zurück  gleiten verhindern, sondern dass der Schnee  in den Staunuten infolge des Druckes nach  hinten zusammengepresst wird und so eben  falls bremst. Zugleich haben diese Nuten 8  noch die Aufgabe, beim     Vorwärtsgleiten    den  Schnee aus den Lücken zwischen den Vor  sprüngen herauszutreiben, beziehungsweise  nach den weiter werdenden Enden der Nuten  8 hin mitzureissen.  



  In den     Fig.    4 und 5 verlaufen die     rippen-          förmigen    Vorsprünge 9     derPlatte    l von     derin    der  Mitte angeordneten Staunut 8 aus schräg  nach beiden Seiten und bilden so eine Art  hintereinander liegender Keile, die eine vor  zügliche Bremswirkung haben. Sie wirken  aber zugleich wie ein Schneepflug, so dass  der in den Lücken befindliche Schnee beim       Vorwärtsgleiten    in seitlicher Richtung weg  gedrückt wird. Die Staunut 8 hat die glei-         che    Wirkung wie bei der     vorbeschriebenen          Ausbildungsform.     



  Die Anordnung mehrerer bremsender Vor  sprünge hinter- und nebeneinander hat den  Vorteil, dass die Vorsprünge nicht so hoch  zu sein brauchen, was erlaubt, die Gleit  schutz- und Bremsvorrichtung auch auf ver  eistem     Terrain    zu gebrauchen, ohne im Schrei  ten oder     Vorwärtsgleiten    behindert zu wer  den. Überdies erlaubt dies auch noch die  Befestigung der     C    Leitschutz- und Bremsvor  richtung unter den bisher beim Bergwärts  gehen benützten Fellen; da bekanntlich die  Felle auf vereistem Terrain versagen und  stark beschädigt werden.  



  Die beschriebene Vorrichtung wird vor  zugsweise aus     Leichtmetallguss    hergestellt,  doch kann sie natürlich auch gepresst oder  in anderer geeigneter Weise angefertigt sein.  Die     Gleitschatz-    und Bremsvorrichtung kann  bei sehr steilen Abfahrten zur Erhöhung der  Bremswirkung mit den steilen Flanken der  Vorsprünge nach     vörn    gerichtet an den  Skiern angebracht werden, wodurch eine  langsamere Abfahrt erzielt wird, was vielen  Anfängern oder älteren Skifahrern erwünscht  sein kann.  



  Wirkt das Körpergewicht auf den Ski  und hat derselbe das Bestreben rückwärts  zu gleiten, dann erzeugen die Vorsprünge in  Verbindung mit der in den Nuten eingekeil  ten Schneemasse einen wirksamen Gleitschutz  beziehungsweise eine gute Bremswirkung.  Beim     Vorwärtsgleiten    wird der in den Lücken  und Nuten eingekeilte und gestaute Schnee  selbsttätig     weggeschaft,    so dass die grössten  teils gesäuberten Lücken und Vorsprünge  ihre Funktion dauernd ausüben können.  



  Die beschriebene Gleitschutz- und Brems  vorrichtung kann statt an Skiern auch an  nicht oder ungenügend genagelten Schuhen  befestigt werden, um auf schlüpfrigem Boden  zum Beispiel nassen Grashalden oder Geröll  halden den Schuhen eine gute Angriffsmög  lichkeit auf dem Boden zu     schaffen    und so  einen sichern Gang in gebirgigen Gegenden  zu ermöglichen, ohne die schweren Steigeisen  oder die beim Skifahren nicht verwendbaren,      mit spitzen Zacken versehenen Gleitschutz  vorrichtungen mitführen zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An Skiern oder Schuhwerk anbringbare Gleitschutz- und Bremsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der obern Seite mit Anschlussrändern und einem verstellbaren Klemmglied versehene Platte auf der Unter seite mit rippenartigen querlaufenden Vor sprüngen versehen ist, die auf einer Seite in der Längsrichtung der genannten Ränder schräg ansteigende Gleitflächen und auf der andern Seite steil abfallende Flanken auf weisen, wobei die Vorsprünge an mindestens einer Stelle unterbrochen sind, die Unter brechungen in einer Flucht hintereinander liegen und nach der Seite der schräg anstei genden Gleitflächen hin allmählich schmäler werdende Staunuten für den Untergund bilden.
    UNTERANSPRUCH: Gleitschutz- und Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die rippenartigen Vorsprünge von der Mitte aus schräg nach beiden Seiten laufen.
CH166251D 1932-11-03 1932-11-03 An Skiern oder Schuhwerk anbringbare Gleitschutz- und Bremsvorrichtung. CH166251A (de)

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CH166251D CH166251A (de) 1932-11-03 1932-11-03 An Skiern oder Schuhwerk anbringbare Gleitschutz- und Bremsvorrichtung.

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CH (1) CH166251A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE837220C (de) * 1950-11-29 1952-04-21 Karl Schmidt Unter einem Ski anzubringender, loesbarer, als Steigsohle dienender Beschlag

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE837220C (de) * 1950-11-29 1952-04-21 Karl Schmidt Unter einem Ski anzubringender, loesbarer, als Steigsohle dienender Beschlag

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