CH166389A - Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb. - Google Patents

Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb.

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CH166389A
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steering rack
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Maschinenfabrik Lokomotiv-Und
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Schweiz Lokomotiv Und Maschine
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Description


      Lenkgestell-Schienentriebwagen    für Schnellbetrieb.    Es sind Schienenfahrzeuge bekannt, die  angetriebene     Deichselgestelle    besitzen, wäh  rend die Kraftquelle oder die Elektromotoren  auf einem die     Deichselgestelle    steuernden,  zwischen diese eingebauten Lenkgestell  sitzen.

   Bei elektrischem Antrieb der Achsen  liegen die Motoren auf dem Lenkgestell und  treiben über     Kardanwellen    auf die Deichsel  gestellachsen, bei Antrieb durch Verbren  nungsmotoren sind der oder die Motoren auf  dem     Lenkgestell        gelagert,        treiben    einen  Generator und dieser gibt den Betriebsstrom  an die auf den     Deichselgestellen    gelagerten  Elektromotoren ab.  



       Da    bei elektrischem Antrieb die ganze  elektrische Grossapparatur, das sind die       Hauptstromschaltapparate,    Widerstände     etc.          und    bei Wechselstrom auch der Transforma  tor, auf dem     Lenkgestell    untergebracht wer  den müssen, so ergibt sich ein sehr grosser  Achsstand dieses Gestelles. Das Gleiche  tritt ein, wenn ein oder mehrere Verbren  nungskraftmotoren nebst Generator, Druck-         luftpumpe,    Hilfsapparaten usw., oder nebst  den von den     Verbrennungsmotoren    direkt an  getriebenen Übertragungsgetrieben einzu  bauen sind.

   Der     Kurvenlauf    eines solchen  Lenkgestelles wäre sehr schlecht und     müsste     vor allem bei Schnellbetrieb- zu Entgleisun  gen führen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun.  diesem     1;Tbelstande    abzuhelfen, indem die       Lenkgestellachsen    in die Krümmungen ein  stellbar sind. Dadurch wird     da-s    Lenkgestell,  .das nun keinen starren Achsstand mehr hat,  befähigt, die Krümmungen leicht. zu durch  laufen.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des schematisch dargestellt; es     zeigt:          Abb.    1 das Fahrzeug im Aufriss-,       Abb.    2 das Fahrzeug im Grundriss, in  eine Krümmung eingestellt,       Abb.    3 das halbe     Fahmeuguntergestell    im  Aufriss,           Abb.    4     das    halbe     Pahrzeuguntergestell     im Grundriss und       Abb.    5 eine Stirnansicht der     Lenkgestell-          achse    in Richtung der     Gleissage.     



  Der     Wagenkasten    A ruht mittelst der       Drehpfannen        1a.    auf den einachsigen Deichsel  gestellen a.. Die     Deichselgestelle        a    sind mit  telst allseitig beweglichen Kugelgelenken d  mit dem Lenkgestell b     verbunden.    Die Achs  lager der     Lenkgestellachsen    c sind in Doppel  achskisten<I>i,</I> welche in Deichseln     k    endigen,  eingeschlossen. Jede     Doppelachskiste    i trägt  oben einen Zapfen<I>1,</I> welcher im Rahmen<I>b</I>  gleitet, so dass .die Federn m frei spielen kön  nen.

   Durch kugelige Zapfen e sind die Deich  seln     k    der     Doppelachskisten   <I>i</I>     bezw.    der  schwenkbaren Achsen c, mit den     Deiehsel-          gestellen        a    dreh- und längsverschiebbar, ge  gebenenfalls     mit        Federung    zwischen Deich  selgestellrahmen<I>a</I> und Deichsel     k    der     Dop-          pelachskiste    i, verbunden.

       Diese    Federung  lässt einen     begrenzten    Ausschlag zwischen       Doppelachskiste    und     Deichselgestell,    quer  zur Fahrzeugachse und in     senkreehter        Rich-          tung    zu.

   Die Motoren f und die elektrische  Grossapparatur     g    liegen im     Lenkgestellrah-          men   <I>b.</I> Die     Motoren   <I>f</I> arbeiten mittelst Kar  danwellen     n    auf die in den     Doppelachskisten-          gehäusen    i eingebauten Zahnradgetriebe       bezw.    auf die     Lenkgestellachsen        e.     



       Das        Lenkgestell    b trägt die elektrische  Grossapparatur g, während     tlie    Elektromoto  ren je nach den Platzverhältnissen     im    Lenk  gestell     oder    in den     Deichselgestellen        unter-          gebracht    sein können. Sie können entweder  die     Deichselgestell-    oder die Lenkgestell  achse, oder auch beide antreiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb, bei welchem der Kasten (A) von zwei Deiehselgestellen (a) getragen wird, welche durch kugelige, allseitig bewegliche Gelenke<I>(d)</I> mit dem Lenkgestell <I>(b)</I> verkup pelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkgestell<I>(b)</I> zwei mit Deichseln <I>(k)</I> ver sehene, in die Geleisekrümmungen einstell bare Achsen (e) besitzt, die durch kugelige, Längsverschiebungen gestattende Zwischen- stücke (e)
    mit den Deichselgestellen (a) ver bunden sind, so dass bei Kurvenlauf jedes Deichselgestell <I>(a)</I> mittelst einer Deichsel (7c) eine zugehörige Lenkachse (c) steuert. UNTERANSPRüCHE 1. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass da--, Lenkgestell (b) die Antriebsmaschine mit Getrieben und Schaltapparaten trägt.
    2. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lenkgestell (b) die . elektrischen Motoren (f) und die elek trische Grossapparatur (g) trägt.
    3. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge- kennaeichnet, da.ss das Lenkgestell (b) nur die elektrische Grossapparatur (g) trägt, während die Elektromotoren (f) auf den Deichselgestellen untergebracht sind. 4. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass, die Achsen (c) des Lenkgestelles angetrieben sind.
    5. Lenkgestells.chienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsender Deichsel gestelle angetrieben sind. 6. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lenkgestellachsen (c) in Doppelachskisten gelagert sind.
    7. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell- betrieb nach Patentanspruch und Unteran spruch @6, dadurch gekennzeichnet, -dass die Doppelachskisten in der Mitte einen nach oben führenden, im Lenkgestellrahmen drehbaren Zapfen (1) tragen.
    8. Lenkgestellschienentriebwagen für Schnell betrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenstücke (e) federnd ausgebildet sind, wodurch den Enden der Deichseln (k) begrenzte Quer- und Vertikalbeweglichkeit gegenüber den Gestellen (a) erlaubt wird.
CH166389D 1931-11-06 1932-11-02 Lenkgestell-Schienentriebwagen für Schnellbetrieb. CH166389A (de)

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