CH166402A - Verfahren zur Herstellung von Pressmassen aus Zellulosederivaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pressmassen aus Zellulosederivaten.

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CH166402A
CH166402A CH166402DA CH166402A CH 166402 A CH166402 A CH 166402A CH 166402D A CH166402D A CH 166402DA CH 166402 A CH166402 A CH 166402A
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CH
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liquids
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dissolving liquid
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Lonza Elektrizitaetswerk Basel
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Lonza Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/20Compounding polymers with additives, e.g. colouring
    • C08J3/205Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase
    • C08J3/21Compounding polymers with additives, e.g. colouring in the presence of a continuous liquid phase the polymer being premixed with a liquid phase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2301/00Characterised by the use of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08J2301/08Cellulose derivatives

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Pressmassen    aus     Zellulosederivaten.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur       Zierstellung    von     Pressmassen    aus Zellulose  verbindungen enthaltenden Stoffgemischen ge  schildert, dadurch gekennzeichnet, dass man       Stoffgemische,    welche     Zelluloseverbindungen,     flüchtige organische Flüssigkeiten, Weich  machungsmittel und Füllstoffe enthalten,  durch Erhitzen mit     Fällungsmitteln    auf Tem  peraturen bringt, bei welchen die flüchtigen  organischen Flüssigkeiten unter Auflockerung  der Masse entweichen.  



  Bei der weiteren Ausbildung des Ver  fahrens hat es sich gezeigt, dass es von Vor  teil sein kann, wenn man die     Zellulosever-          bindungen    enthaltenden Stoffgemische nicht  direkt der Erhitzung mit     Fällungsmitteln     unterwirft, sondern die Stoffgemische vor  der Behandlung in der Wärme mit nicht  lösenden Flüssigkeiten, wie zum Beispiel  Wasser und dessen Salzlösungen, Alkohol,  Benzol und andere mehr, bei gewöhnlicher  oder leicht erhöhter Temperatur bis zum  Zerfall in eine zusammenhanglose Masse be-    handelt und darauf die     Flüssigkeiten    von  dem     Stoffgemisch    abtrennt, zum Beispiel  durch Abgiessen, Zentrifugieren und der  gleichen.

   Das feuchte Stoffgemisch, welches  neben den nicht lösenden Flüssigkeiten, die  als     Fällungsmittel    wirken, noch lösende flüch  tige Bestandteile enthält, wird nun der Er  hitzung, zum Beispiel bei zirka 60 bis 70   unterworfen, wobei die Masse unter weit  gehender Auflockerung von den flüchtigen  Bestandteilen vollständig befreit wird. Die  so erhaltenen Produkte haben eine poröse  Struktur und lassen sich in der Hand leicht  zu Pulver zerreiben.  



  Die Aufteilung des     Zerkleinerungs-    und       Auflockerungsprozesses    in zwei Phasen hat  einerseits den Vorteil, dass viel gleichmässi  gere Produkte erhalten werden und dass man  die ganze Behandlung bei tieferen Tempera  turen durchführen kann, was von Bedeutung  ist, wenn es sich um Massen handelt, die etwas  temperaturempfindliche Beimengungen ent  halten. Anderseits wird die ganze Behandlung      auf diese Art wesentlich vereinfacht und  verbilligt, und dadurch wirtschaftlich erheb  lich besser.  



       Beispiel:     50 Teile     Triphenylphosphat,    75 Teile       Methylphtalat,    25 Teile M     (p-Toluolsufamid-          derivat)    werden in 50 Teilen Essigäther und  150 Teilen käuflichem Spiritus gelöst. Dieses  Gemisch wird mit 300 Teilen     Zelluloseace-          tat    in der Knetmaschine so lange geknetet,  bis das Acetat restlos gelöst ist. In diese  Masse werden 530 Teile einer Mischung von  Chromgrün, Leichtspat und gebranntem Talk  eingeknetet, bis sich eine homogene Masse  gebildet hat; dann setzt man der plastischen  Masse 500 Teile kaltes Wasser hinzu, wobei  die Knetmaschine in Bewegung bleibt.

   Nach  fünf Minuten ist die Masse gesprengt und  zerbröckelt; das Wasser wird abgegossen,       bezw.    in eine Zentrifuge     abgeschleudert.    Die  so erhaltene zerbröckelte Masse wird dann  bis zur vollständigen Entfernung der flüchti  gen Bestandteile bei 60 bis<B>70'</B> erhitzt  und das getrocknete, poröse Produkt in einer  Mühle zermahlen.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRÜCH: Verfahren zur Herstellung von Pressmassen durch Erhitzen von Stoffgemischen, welche Zelluloseverbindungen, flüchtige organische Flüssigkeiten, Weichmachungsmittel und Füll- stoffe enthalten, mit Fällungsmitteln auf Temperaturen, bei welchen die flüchtigen organischen Flüssigkeiten unter Auflockerung der Masse entweichen, dadurch gekennzeich net, dass man die Stoffgemische vor der Er hitzung mit nicht lösenden Flüssigkeiten bei gewöhnlicher oder leicht erhöhter Tem peratur bis zum Zerfall in eine zusammen hanglose Masse behandelt und darauf die Flüssigkeiten von den Stoffgemischen abtrennt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als nicht lösende Flüssigkeit Wasser verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als nicht lösende Flüssigkeit Salzlösungen verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als nicht lösende Flüssigkeit Alkohol verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als nicht lösende Flüssigkeit Benzol verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Erhitzung der mit nicht -lösenden Flüssigkeiten be handelten Massen bei 60 bis 70 durchführt.
CH166402D 1933-01-19 1933-01-19 Verfahren zur Herstellung von Pressmassen aus Zellulosederivaten. CH166402A (de)

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