taufrechter Staubsauger. Es ist an sich bekannt, das Motoraggre gat eines Staubsaugers gegenüber dem Staub saugergehäuse mittelst Federn oder anderer nachgiebiger Mittel abzustützen. Gemäss der t rfindung wird nun das Motoraggregat im Bereiche des obern Endes des Staubsaugers federnd von einer einen Teil des Staubsau gergehäuses ausmachenden und den Motor umschliessenden Haube getragen, das Ganze derart, dass das Motoraggregat samt der Haube als Einheit aus dem untern Teil des Staubsaugergehäuses und das Motoraggregat als solches aus der Haube herausgenommen werden kann.
Das Motoraggregat ist ausserdem weiter unten gegenüber dem Staubsaugergehäuse durch besondere Mittel luftdicht gegen den innerhalb eines Filters liegenden Saugraum des Gebläses abgedichtet, welche Mittel eine gegenseitige Verschiebung des Motoraggre gates zum Staubsaugergehäuse gestatten. Die genannten Mittel dienen zur Gestattung sol cher achsialer Verschiebungen des Motor- aggregates gegenüber dem Gehäuse, wie sie während der Arbeit des Motors infolge sei ner federnden Aufhängung und des wech selnden Luftdruckes (Unterdruckes) im Fil terraum stattfinden. Die genannte Haube ist gewöhnlich als Glocke ausgebildet.
Zweckmässig kann der Motor über Feder vorrichtungen von einem Ring getragen wer den, der wiederum durch Bolzen an der ge nannten Haube befestigt ist. Der Ring kann von zwei hauptsächlich scheibenförmigen Teilen gebildet sein, zwischen denen Filz oder ein ähnlicher nachgiebiger Stoff an gebracht ist, wobei auf dem obern Teil der Motor federnd gestützt und der untere mit der Glocke verbunden ist. Zufolge des Ge wichtes des Motors wird der nachgiebige Stoff zusammengedrückt, und hierdurch wird eine weitere Federung erreicht.
Der untere Ringteil kann durch Bolzen mit der Haube fest verbunden sein, oder es können elastische Unterlagsscheiben zwischen ihn und die zur Herstellung der Verbindung die- nenden Bolzen eingeschaltet sein. Die Un- terlagsseheiben können gegebenenfalls aus elektrisch isolierendem Stoff hergestellt sein.
Zur weiteren Schalldämpfung kann die Haube mit einem schalldämpfenden Stoff be kleidet sein. Die Bekleidung wird zweck mässig an der Innenseite der Haube ange bracht, kann aber auch an ihrer Aussenseite oder an beiden ,Seiten angebracht sein. Der Bekleidungsstoff kann elektrisch isolierend sein.
Die zwischen dem Motoraggregat und dem Staubsaugergehäuse vorgesehene luft dichte Verbindung gegen den genannten Saugraum hin kann einfach aus einer federn den, ringförmigen Platte bestehen, die mit ihrem Aussenrand am äussern Gehäuse des Staubsaugers und mit ihrem Innenrand am Motoraggregat befestigt ist.
Statt einer solchen Platte können auch andere am Motoraggregat befestigte Teile an gewendet werden, die luftdicht auf einer Fläche des Staubsaugergehäuses gleiten kön nen, oder umgekehrt Teile, die am Staub saugergehäuse befestigt sind und am Motor- aggregrat luftdicht gleiten können. Man kann auch einen am Motoraggregat befestig ten Teil benutzen, der gegen einen mit dem Staubsaugergehäuse verbundenen elastischen Teil drücken kann, von welchem aus er frei nach oben bewegt werden kann.
Wenn der <B>33</B> otor läuft, nimmt der genannte Teil in folge des nach unten gerichteten Zuges des Gebläses seine unterste Lage ein, so dass der genannte feste Teil auf den elastischen Teil drückt, und die nötige Dichtigkeit erzeugt ist.
Gemäss einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann zum Zwecke, eine noch grössere Schalldämpfung zu errei chen, um den Motor ein besonderes Gehäuse angebracht sein, das oben zusammen mit einem zur Federaufhängung gehörenden ssingteil eine Durchströmungsöffnung be grenzt, deren Grösse wechselt, wenn das Mo toraggregat infolge der Änderungen des Unterdruckes verschoben wird, und zwar in einer solchen Weise, dass der Durchström- querschnitt der Öffnung bei wachsendern Unterdruck abnimmt und umgekehrt.
Man erhält mit andern ZVorten diü hl@ina@, ( iff- nung, wenn der 1'nterdrucl@ airn griillturr und die Luftdurchströmung am milidegtcn <I>ist,</I> so dass man unter allen Verhältnissen cine wirk same Schalldämpfung erzielt.
Auch die An- bringung des Gehäuses an sich um den Mo tor trägt wesentlich zur Dämpfung des Schalles bei, der sich auf die Umgebung hinaus verpflanzt. Um diese Schalldämp fung zu vergrössern, kann man das ganze Gehäuse mit einem scballdämpfenden Stoff bekleiden, wenn es aus Metall gemacht ist, oder man kann das Gehäuse völlig aus schalldämpfendem Stoff ausführen.
Die Zeichnung betrifft mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. h'ig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Staubsaugers in Seitenansicht und teilwei sem Schnitt; Fig. 2 bis 9 zeigen verschiedene Ausfüh rungsformen der untern Verbindung zwi schen dem Motoraggregat und dem Staub saugergehäuse;
Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt in zwei zueinander winkelrechten Ebenen durch den obern Teil einer Ausführungsform des Staubsaugers, wo ein den Motor umgebendes Gehänse an der als Glocke ausgebildeten Haube befestigt ist, worin der Motor auf gehängt ist, und Fig. 11 zeigt eine geänderte Ausfüh rungsform einer Einzelheit, wenn das ge nannte Gehäuse am Motor befestigt ist.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den untern Teil des Staubsaugergehäuses, worin ein Filter 9 herabhängt. Auf dem untern Teil 1 des Gehäuses steht eine den obern Teil des Gc- häuses bildende Glocke 3, worin der Staub saugermotor federnd untergebracht ist. In der dargestellten Ausführungsform ist die Aufhängung mittelst Bolzen 5 ausgeführt, die auf Federn G drücken, die wiederum gegen Federteller 7 drücken. Diese werden von andern Federn 8 getragen, die von einem Ringe 9 unterstützt werden. Der Ring ist mittelst Bolzen 10 an der Glocke 3 befestigt.
Der genannte Ring 9 besteht aus einer obern und einer untern Scheibe 11 bezw. 12, zwischen denen eine Schicht 13 aus Filz oder anderem nachgiebigem Stoff angebracht ist. Statt dessen kann jedoch auch ein aus r;ur einem Stück bestehender Ring oder ein Ring anderer geeigneter Bauart angewendet werden. Die Federn 8 liegen gegen die obere Scheibe 11 au, -während die Bolzen 10 die untere Scheibe 12 unterstützen, so dass der Filz oder dergleichen zwischen den beiden Scheiben zusammengedrückt wird, wodurch man eine weitere Federung in der Aufhän gung des Motors erreicht.
Zwischen den Bol zen 10 und der untern Scheibe kann, wie in der linken Hälfte der Fig. 1 gezeigt, eine Feder 14 angeordnet sein, oder es kann zwi schen dem Bolzenkopf und der untern Scheibe eine Unterlagsscheibe 15 aus federn dem Stoff angebracht sein, wie in der rech ten Hälfte der Fig. 1 angedeutet. Die Scheibe 15 kann aus elektrisch isolierendem Stoff sein und, wie ersichtlich, auch ange wendet werden, selbst wenn man zugleich Federn 14 benutzt, so dass man den Bolzen von der untern Scheibe isoliert.
Wie aus der rechten Hälfte der Fig. 1 ersichtlich, sind die Löcher 16, durch die die Bolzen 10 in den obern und untern Scheiben geführt sind, so grossen Durchmessers, dass die Bolzen nicht in Berührung mit den Scheiben kom men. so dass an den genannten Stellen kein Stromübergang stattfinden kann.
Die Bolzen 10, von denen bei der da,r- Uestellten Ausführungsform zwei vorhanden sind, während vier Bolzen 5, von denen zwei vor der Bildfläche liegen, gedacht sind, die nen zugleich zum Festhalten eines Deckels <B>17,</B> indem dieser mit zwei seitlich aasragen den Teilen 18 mit Löchern für die Bolzen 10 versehen ist.
Die Bolzen 10 können an den Teilen 18 mittelst Schrauben 19 befestigt werden, so dass der Deckel 17 und die ganze federnde Aufhängung mit dem Motor ge sammelt werden können, worauf die so ge sammelte Einheit unmittelbar in der Glocke mittelst der Bolzen 10 befestigt werden kann, indem die Bolzen durch Löcher, der Glocke hinaufgeführt und mittelst Muttern 20 befestigt werden können. Der Deckel 17 trägt. einen Teil 21, -worin Stöpsel und Schal ter angebracht sind.
An der Innenseite der Glocke 3 ist eine Bekleidung ?92 aus einem schalldämpfenden, vorzugsweise auch elektrisch isolierenden Stoff angebracht. Der Stoff erstreckt sich, wie angedeutet, über die ganze innere Ober fläche der Glocke, so dass er auch eine Isola tion zwiselien den seitlich aasragenden Tei len 18 des Deckels 17 und der Glocke bildet.
In der Glocke befindet sich eine Aus strömungsöffnung 23 für die durch den Staubsauger gehende Luft, welche Ausstrti- mungsöffnung von einer Klappe 9.4 gedeckt ist, die durch ihr eigenes Gewicht gegen die Kanten der Öffnung anliegt, so dass sie leicht von der ausströmenden Luft gehoben werden kann. Man kann doch auch die Klappe mit einer schwachen Feder oder auf andere Weise belasten. Statt einer Klappe kann man auch einen die Öffnung decken den Trichter oder dergleichen benutzen, der zum Beispiel aus Filterstoff oder anderem, durchlöchertem Stoff bestehen kann, wo durch gleichfalls eine weitere Schalldämp fung erreicht wird.
Unter dem Motor sind die Schaufelräder 25 des Gebläses angebracht. Zwischen den Schaufelrädern sind feste Leitschaufeln 26 angeordnet, aber ausserdem ist nach dem letzten Schaufelrad ein zweiter Kranz von Leitschaufeln 27 angeordnet, wodurch man sowohl eine Schalldämpfung, als auch eine Verstärkung des Wirkungsgrades des Ge bläses erzielt.
Der Motor ist mit einer aasragenden Scheibe 28 mit Durchtrittslöchern oder Aus sparungen für die Luft versehen. Die Scheibe kann aber auch durch Arme oder derglei chen ersetzt sein. Sie dient teils zum Tra gen der festen Leitschaufelkränze 26 und 27, teils zur Mithilfe einer untern Verbindung zwischen dem Motoraggregat und dem äussern Gehäuse des Staubsaugers, so dass die Luft nicht unmittelbar von der Glocke um das Gebläse herum in den Filter- bezw. Saugraum 60 hinunterströmen kann.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht die genannte Verbindung aus einer federnden, hauptsächlich ringförmigen Platte 29, deren Innenrand an der Scheibe 28 durch Bolzen 30 mit dem Leitschaufelkranze 27 und den damit fest verbundenen Teilen des Gebläses zusammengespannt ist. Der Aussenrand der Platte 29 ist zwischen der Glocke und der Oberkante des Filters festgespannt.
Die Oberkante des Filters ist wiederum gegen einen Packungsring 31 gedrückt, der gegen den untern Teil des Staubsaugergehäuses an liegt, so dass die nötige Dichtigkeit unmit telbar entsteht, wenn die Glocke auf dem untern Teil 1 angebracht und mittelst nicht gezeigter Spannvorrichtungen daran fest gespannt wird: Nach dem Losmachen der Glocke vom untern Teil des Staubsaugergehäuses kann dieselbe mittelst des oben angeordneten Handgriffes gehoben werden.
Wenn die Glocke mit dem darin befestigten Motor aggregat in dieser Weise vom untern Teil des Gehäuses entfernt ist, ist es weiter mög lich, durch einfaches Losschrauben der Bol zen 10 das Motoraggregat aus der Glocke herauszunehmen.
In Fig. 2 ist eine zweite Ausführungs form der untern Verbindung zwischen dem 1bIotoraggregat und dem äussern Gehäuse des Staubsaugers dargestellt, bei der der das Gebläse umschliessende Zylinder 32, der ver schiedene seiner Teile trägt bezw. damit in einem Stück ausgeführt ist, nach oben und aussen verlängert ist, so dass er oben einen wagrechten Kragen 33 aufweist, der in einen Teil 34 aus nachgiebigem Stoff, zum Bei spiel Kautschuk, eingeführt ist, wodurch es dem Motor ermöglicht ist, sich ein wenig nach oben und unten zu bewegen,
ohne dass seine Erschütterungen sich unmittelbar auf das äussere Gehäuse übertragen werden. Der Teil 34 liegt unten gegen das Filter 2 mit dem Packungsring 31 an.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Zylinder 32 ebenfalls nach oben und aussen verlängert, so dass ein wagrechter Kragen 33 entsteht, aber dieser hr;@@n ist nicht in einen Teil aus nachgiebigem Stoff eingeschlossen, sondern liegt gegen dl(, Ober seite eines solchen Teils 35 an, so d;13 fb, Motoraggregat sich frei eine Strecke nach oben bewegen kann, indem der Kragen 33 dabei einen geringeren Druck auf den nach giebigen Teil 35 ausübt oder sogar vollstän dig davon abgehoben wird.
Wenn der -,Ho- tor läuft, wirkt aber der nach unten gerich tete Zug dazu, den Motor nach unten zu ziehen, so dass man durch passende Abmes sung immer Dichtigkeit zwischen den beiden Teilen 33 und 35 während des Gebrauches des Staubsaugers sichern kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 ent spricht hauptsächlich der in Fig. \? darge stellten, aber der obere Teil des Filters 2 ist nicht um einen Packungsring gebogen, sondern statt dessen von einer Packung 36 umschlossen, gegen die der Teil 34 anliegt.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist zwi schen der Scheibe 28 und dem Zylinder 32 ein Ring 37 aus nachgiebigem Stoff, zum Beispiel Kautschuk oder Leder, eingespannt, welcher Ring einen äussern, nach oben ge richteten Kragen 38 besitzt, der mit seiner Aussenfläche luftdicht auf einer senkrechten Fläche 39 an der Innenseite der Glocke 3 gleiten kann, so dass es hierdurch dem Mo tor möglich wird, sich frei nach oben und unten zu bewegen.
Da der Luftdruck in der Glocke während des Gebrauches des Staub saugers grösser als im Filterraum ist, drüclrt. der Luftdruck den nach oben gerichteten Kragen 38 gegen die Fläche 39, so dass hier durch ohne andere besondere Massnahmen die nötige Dichtigkeit erreicht wird. Der obere Teil des Filters 2 trägt einen wagrechten Kragen, der von einer Packung 40 umschlos sen ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 ent spricht hauptsächlich der in- Fig. 5 darge stellten, unterscheidet sich aber hiervon da durch, dass der nach oben gerichtete Kragen <B>a</B> unmittelbar vom äussersten Teil der Scheibe 28 unterstützt wird, während das Filter 2 oben einen Packungsring 31 um schliesst, wobei über dem Filter eine zweite Packung 41 angebracht ist. Die Glocke hat einen innen an den Packungen 31, 41 nach unten vorüberragenden Kragen 49, gegen Giessen Innenfläche der Kragen 38 gleiten kann.
In Fig. 7 ist eine Ausführungsform dar gestellt, wo der obere Rand des Filters 2 ebenso wie in Fig. 5 von einer Packung ?-0 umschlossen ist. Die Glocke 3 hat einen in nern, nach unten ragenden Kragen 42, wor- P. uf eine Packung 43, die auf der Scheibe 28 und Platte 33 angebracht ist, gleiten kann, so dass der Motor sich ein wenig nach oben und unten bewegen kann, ohne dass die Dich- ii-,keit hierdurch aufhört.
Auch in der Ausführungsform nach Fig. 8 ist das Filter in hauptsächlich der selben Weise wie in Fig. 5 befestigt. Die flocke 3 hat eine senkrechte Innenfläche 44. @rora.uf ein Dichtungsring 45 gleitet, der mit der Scheibe 28 und Zvlinder 32 mittelst einer zwischen den genannten Teilen fest geklemmten, etwa nachgiebigen Platte 46 verbunden ist.
In den Dichtungsring 45 kann ein fester Stoff, zum Beispiel ein Me tallring passenden Querschnittes, eingelegt sein, und es kann weiter ein Anschlag am Fiilirizngrsflächenteil angeordnet sein, gegen den der Dichtungsring während seiner Be wegung nach unten anschlägt, wodurch die Platte 46 zu weiterer Federung gebracht wird.
In Fit'--. 9 ist eine Ausführungsform dar gestellt, wo zwischen der Packung 40 des Filters 2 und der Glocke 3 eine hauptsäch lich ringförmige Platte 47 festgespannt ist, die innen einen nach oben gerichteten Kra gen 48 besitzt, der auf der Platte 32 gleiten ' kann, so dass hierdurch die nötige Dichtig keit erreicht wird, wenn der Motor nach oben und unten bewegt wird.
Statt die Platte 47 mit einem nach oben gerichteten Kragen zu versehen, kann man sie auch gegen eine wag- rechte Fläche, zum Beispiel an der Ober kante der Scheibe 28, anliegen lassen, wo durch die nötige Dichtigkeit während des Gebrauches des Staubsaugers dadurch erzielt wird, dass die Platte infolge des höheren Luftdruckes in der Glocke gegen die Scheibe 28 gedrückt wird.
Man kann auch einen Dichtungsring, einen nach oben gerichteten Kragen oder der gleichen gegen den obern Teil des Filters anliegen lassen, welcher Teil die Gestalt eines Metallringes, des Filterringes, hat, so dass die nötige Dichtigkeit hierdurch erreicht wird. In Fig. 10 bezeichnet 3 wie in Fig. 1 eine Glocke, worin mittelst Bolzen 10; wo von nur einer dargestellt ist, und Federn 14 ein hauptsächlich schalenförmiger Teil 50 aufgehängt ist, der wiederum mittelst Fe dern 8 und Bolzen 5, wovon auch nur einer dargestellt ist, den Motor 4 trägt. Letzterer hat einen nach aussen gerichteten Flansch 51, der an einem Dichtungsring 52 aus Kaut schuk oder anderem geeignetem Stoff senk recht gleitet.
An der Glocke ist ein den Motor um schliessendes Gehäuse 53 befestigt. Dieses Gehäuse kann aus Metall bestehen und mit einer schalldämpfenden Bekleidung an der Innen- oder Aussenseite oder beiden Seiten versehen sein, die zum Beispiel aus einem Aufstrich von Farbe oder einer andern ge eigneten Masse bestehen kann. Das Gehäuse kann auch selbst aus einem schalldämpfen den Stoff bestehen. Die Glocke 3 kann auch eine geeignete schalldämpfende Bekleidung haben.
Das Gehäuse wirkt oben mit einem aussen nach unten gerichteten Ringteil oder Kragen 54 des schalenförmigen Teils 50 zu sammen. Zwischen den beiden Teilen befin det sich eine Durchströmöffnung 55 für die Luft.
Das Gehäuse 53 hat einen ausgekrag ten Teil 56, so dass es zwischen diesem und dem Kragen 54 einen gewissen Zwischen raum gibt, und der freie Duröhströmungs- querschnitt hauptsächlich durch den Abstand zwischen dem Kragen 54 und dem horizon talen, an den Teil 56 anschliessenden Ver. satzteil des Gehäuses 53 bestimmt wird. 23 bezeichnet, wie in Fig. 1, ein Aus- strömloch für die Luft. Statt eines Loches kann natürlich eine geeignete Düse oder der gleichen angeordnet sein.
Der Staubsauger wirkt wie folgt: Je nachdem der vom Gebläse erzeugte Unterdruck grösser oder kleiner ist, ist das Motoraggregat im Verhältnis zu seiner beim Stillstand des Motors eingenommenen Lage mehr oder weniger nach unten verschoben. Diese Verschiebung nach unten wird von den Federn 5 und 14 aufgenommen, und wenn diese Federn gleich stark sind, werden sie gleich stark zusammengedrückt, so dass der Teil 50 eine der Hälfte der Verschie bung des Motoraggregates nach unten ent sprechende Strecke nach unten bewegt wird.
Der Teil 50 und damit der Kragen 54 wird also eine gewisse Strecke gegen das Gehäuse 53 geführt, und durch geeignete Abmessung der verschiedenen Teile lässt es sich errei chen, dass der freie Durchströmungsquer- schnitt immer eine passende Grösse hat, um die durchströmende, naturgemäss in einer gewissen gesetzmässigen Abhängigkeit vom erzeugten Unterdruck stehende Luftmenge einer wirksamen Schalldämpfung zu unter werfen.
Von der Durchströmöffnung 55 geht die Luft nach unten durch den Zwi schenraum zwischen der Glocke 3 und dem Gehäuse 53 und darauf durch das Ausström- loch 23 hinaus.
Die in Fig. 11 dargestellte geänderte Ausführungsform des obern Teils des Ge häuses 53' und des Kragens 54' kann an gewandt werden, wenn das Gehäuse 53' am Motor anstatt an der Glocke befestigt ist. In diesem Falle wird das Gehäuse zusammen mit dem Motor also eine längere Strecke als der Kragen 54' des scheibenförmigen Teils 50 nach unten bewegt.
Um dann die Ein engung der Durchströmöffnung bei wachsen dem Unterdruck zu bewirken, hat das Ge häuse 53' einen wagrechten Rand 57, der mit dem wagrechten Rand 58 des Kragens 54' zusammenwirkt, wodurch die erwünschte Einengung erzielt wird, indem der Rand 5 7 höher als der Rand 58 liegt und nach unten auf diesen zu bewegt wird, wenn der Unter druck zunimmt.
Die Erfindung ist nicht auf die auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt, zum Beispiel kann die Ausfor mung des Kragens 54 bezw. 54' und des obern Teils des Gehäuses 53 bezw. 53' eine beliebige sein, wenn man sich nur sichert, dass die Grösse der Durchströmöffnung in der richtigen Weise im Verhältnis zum erzeug ten Unterdruck wechselt.