CH166510A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wasserdichten Papiergefässes mit Faltverschluss. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wasserdichten Papiergefässes mit Faltverschluss.Info
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Description
\erfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wasserdiehten _ Papiergefässes mit Faltrerschlnss. Die Erfindungbetrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines wasserdich ten Papiergefässes mit Faltverschluss, bei welcher das Vorbrechen des Verschlussteiles durch die Verwendung eines Form- bezw. Faltklotzes erleichtert wird.
Die Anwendung von Formklötzen oder Dornen zur Herstellung von Verschlüssen für Papiergefässe ist an sich bekannt, indessen gehen alle bekanntgewordenen Vorschläge nicht auf das Vorbrechen des Verschlussteiles von Gefässen aus, sondern auf die Erzielung bestimmter, fester und endgültiger Formen von Gefässen bezw. Gefässteilen. In allen Fällen wird das Werkstück über einen Form kern gepresst, der so ausgestaltet ist, dass er im wesentlichen der endgültig zu erzielenden Gefässform entspricht.
Auf Grund von Versuchen hat sich ge zeigt, dass es für das Vorbrechen von festen Gefässwänden genügt, den Verschlussteil -zu- nächst nur teilweise zusammen zu legen und dass trotzdem der Verschlussteil späterhin be quem ganz zusammengelegt werden kann.
Aus dieser Erkenntnis heraus wird nun gemäss vorliegender Erfindung ein Form- bezw. Faltklotz verwendet, dessen Form dem Innenraum des nur teilweise zusammengefal teten Ver schlussteiles des Papiergefässes ent spricht. Dieser wird in das Papiergefäss ein geführt und danach die Gefässwände gegen ihn gedrückt.
In der Zeichnung sind die in Betracht kommenden Teile einer zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens dienenden Vor richtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 das Papiergefäss mit Kern in der Grösse des Füllraumes, Fig. 2 den Füllraum leer, dagegen- das Gefäss mit- dem Verschlussteil .über den Falt- klotz gesteckt, Fig. 3 den Faltklotz mit der linken Falt- backe in Ansicht, mit der rechten im Schnitt, unter Weglassung der vorderen und hinteren Pressbäcke,
Fig. 4 im Grundriss die Anordnung des Faltklotzes und der Backen, Fig. 5 eine Seitenansicht des Faltklotzes mit der vorderen und hinteren Pressbacke und Fig. 6 eine Pressbacke.
Wie in Fig. 2 dargestellt, hat der Falt- klotz, der den Füllraum des Gefässes freilässt, annähernd die Grösse und die Umrisse des mit Falten vorzubrechenden Gefässverschluss- teiles. Seine Form entspricht dabei dem Innenraum des nur teilweise zusammenge legten Verschlussteiles des Papiergefässes. Er trägt oben einen abgeschrägten Ansatz 20 zum leichteren Aufsetzen des Gefässes (Fig: 3 und 4).
Zu beiden Seiten des Faltklotzes 1 befinden sich (Fig. 3) die Faltbacken 6 und 7, die mit ihren nasenartigen Vorsprüngen 4 und 5 in Aussparungen 2 und 3 des Falt- klotzes eingreifen. An den Faltkanten der Faltbacken, sowie der Pressbacken 8 und 9 sind Faltleisten 10 und 11 angeordnet. Diese drücken beim Anpressen der Backen an den Faltklotz die Gefässwandung an den Bruch linien in die Rillen 12, 13 des Faltklotzes 1.
Der Faltklotz 1 ist vorteilhaft auf einer Tischplatte 15 befestigt, während die Falt- und Pressbacken in rechtwinklig zueinander gerichteten Schlitzen der Tischplatte auf die Mitte des Faltklotzes zu verschiebbar sind.
Nachdem ein Papiergefäss mit seinem offenen Verschlussteil über den Faltklotz ge steckt worden ist, werden die Falt- und Pressbacken paarweise gegen den Faltklotz gepresst. Dabei drücken sie mit ihren Vor sprüngen bezw. Faltleisten 10, 11 den Ver- schlussteil des Gefässes fest gegen den Falt- klotz und in dessen Aussparungen 2, 3 sowie Rillen 12, 13, wobei die Gefässwandung an den Bruchlinien vorgebrochen wird.
Das Pa piergefäss wird alsdann, nachdem sein Ver- schlussteil an den Faltklotz angepresst worden ist, von dein Faltklotz abgezogen, wobei der Verschlussteil seine ursprüngliche, beispiels weise viereckige Form wieder annimmt. Soll. das Gefäss geschlossen werden, so lässt sich dies trotz der Steifheit der Gefässwände nun mehr leicht bewerkstelligen, da der Verschluss teil des Gefässes bereits einmal teilweise zu sammengelegt war.
Dadurch dass der Formklotz auf einer Tischplatte angeordnet ist, wird für die Ein führung des Papiergefässes über den Falt- klotz eine genaue Begrenzung erreicht und die Grösse des Einführungsweges auf ein Minimum beschränkt, wodurch ein schnelles Arbeiten ermöglicht wird.
Es könnte die Einrichtung auch ohne An bringung der Faltlineale 10, 11 und ent sprechenden Rillen 12, 13 verwendet werden, doch hat die Anbringung von Faltleisten und Rillen den-Vorteil, dass beispielsweise trotz Verwendung beliebiger Papierstärken und Qualitäten ein absolut sicheres Verschliessen der vorgebrochenen Verschlussteile über dem Flüssigkeitsspiegel der gefüllten Papiergefässe ermöglicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines wasser dichten Papiergefässes mit Faltverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Bil dung eines Faltverschlusses ein Form- bezw. Faltklotz, dessen Form dem Innen raum des nur teilweise zusammengefalte ten Verschlussteiles des Papiergefässes ent spricht, in das Papiergefäss eingeführt wird und dass danach die Gefässwände gegen den Formklotz gedrückt werden.IL Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Form- bezw. Falt- klotz, dessen Form dein Innenaum des nur teilweise zusammengefalteten Ver- sohlussteiles des Papiergefässes entspricht. UNTERANSPRüCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Faltbacken 6, 7 und Pressbacken 8, 9, vorgesehen sind, die zum Anpressen der Gefässwände gegen den Faltklotz dienen und dass der Faltklotz mit Rillen und die Falt- und Pressbacken mit in diese Rillen eingreifenden Faltleisten versehen sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch TI und Unteranspruch 1, dadurch-'gekennzeichnet, dass der in das Gefäss eingeführte Teil des Form. oder Faltklotzes sich nur bis zur unteren Begrenzung des zu bildenden Ver- schlussteiles des Papiergefässes oder nur wenig über diese untere Begrenzung hinaus erstreckt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 2, gekennzeichnet durch eine, den oberen Gefässrand führende Fläche, welche die Eindringtiefe des Form bezw. Faltklotzes in das Papiergefäss be stimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166510X | 1931-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166510A true CH166510A (de) | 1934-01-15 |
Family
ID=5685835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166510D CH166510A (de) | 1931-12-07 | 1932-11-28 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wasserdichten Papiergefässes mit Faltverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166510A (de) |
-
1932
- 1932-11-28 CH CH166510D patent/CH166510A/de unknown
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