CH166532A - Tabellenschieber. - Google Patents

Tabellenschieber.

Info

Publication number
CH166532A
CH166532A CH166532DA CH166532A CH 166532 A CH166532 A CH 166532A CH 166532D A CH166532D A CH 166532DA CH 166532 A CH166532 A CH 166532A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tongues
guide
information
shower
sleeve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Pronto
Original Assignee
Pronto A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pronto A G filed Critical Pronto A G
Publication of CH166532A publication Critical patent/CH166532A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C1/00Computing aids in which the computing members form at least part of the displayed result and are manipulated directly by hand, e.g. abacuses or pocket adding devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description


  Tabellenschieber.    Die Erfindung bezieht. sich auf einen  Tabellenschieber, bestehend aus einer Füh  rung und relativ zu dieser beweglichen Tei  len mit     Einrichtungen    zum     Sichtbarmachen     der mit Bezug auf einander eingestellten An  gaben.  



  Tabellenschieber dieser Art mit nur einer  Zunge sind bekannt. Um aber gewisse Auf  gaben zu erledigen, zum Beispiel um Lohn  rechnungen, Zinsrechnungen usw. durchfüh  ren zu können, ist eine Mehrzahl von Zun  gen nötig, falls der Tabellenschieber als sol  cher nicht allzu unpraktische Grössen errei  chen soll. Werden mehrere Zungen verwen  det, so. müssen diese in Gruppen übereinander  in einer Führungshülse oder dergleichen     un-          tergebracht    werden.  



  Damit nun das Ablesen der Zahlen einer  ,jeden einzelnen Zunge leicht. möglich     ist;     sind gemäss vorliegender     Erfindung    in der  hülsenförmigen Führung mehrere Zungen  hintereinander angeordnet, wobei Dusch  brechungen der Hülse und der Zungen das       Ablesen    der Angaben auf den in dem     Stapel       tiefer liegenden Zungen gestatten. Auf diese  Weise     lä.sst    sich     einreichen,    dass bei verhält  nismässig kleinen Abmessungen des Schie  bers sehr viele Zahlen oder andere Bezeich  nungen gut lesbar angeordnet     werden.        können.     



  In der     Zeichnung    sind einige     Ausfüh-          i ungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes  schematisch     dargestellt.     



       Fig.    1 ist eine Ansicht des Tabellen  schiebers;       Fig.    2 und 3     stellen    Quer-     bezw.    Längs  schnitt dar;       Fig.    4 zeigt eine Ansicht eines abgeän  derten Schiebers für andere Zwecke;       Fig.    5 zeigt eine weitere Ausführungs  form in Ansicht.  



  Der Tabellenschieber weist eine     hülsen-          förmige        Führung    1 auf. in der Duschbre  chungen 2, 3, 4 vorgesehen sind. Die Dusch  brechungen 3 und 4 sind nahe -den beiden       Enden    der Führung 1 vorgesehen. Die       Durehbreehungen    2 können an einer beliebi  gen Stelle des Schiebers ausgeführt. sein, je  doch werden sie vorzugsweise in einer Rieh-           tung    mit den Duschbrechungen 3 oder 4 an  gebracht, indem hierdurch" die     Ablesbarkeit     der     verschiedenen        Angaben    erleichtert ist,  weil .der Blick jeweils auf einer bestimmten  Stelle haften bleiben kann.

   In der Führung  1     sind    Zungen 5, 6 so angeordnet, dass auf  einander folgende Zungen nach verschiedenen  Seiten     herausgezogen    werden können. Jede  Zunge hat nahe ihren Enden Duschbrechun  gen 7, die den Duschbrechungen 2, 3, 4 ,der  Grösse und der Lage nach entsprechen, der  art,     dass    die Duschbrechungen sämtlicher  Zungen und der     hülsenförmigen    Führung zu  sammenfallen, wenn alle     Schieberzungen     vollständig in die Führung 1 eingeschoben  sind.

   An den Enden der Führung und der  Zungen sind Ausschnitte oder herben 9 aus  gebildet, die miteinander übereinstimmen,  wobei aber an einzelnen Stellen der verschie  denen     Schieberzungen    ununterbrochene Stel  len bleiben, an denen die betreffenden Zun  gen einzeln erfasst und herausgezogen wer  den können; die     betreffenden    Stellen liegen  auf verschiedenen Seiten, je nachdem die be  treffende Zunge nach der einen oder der an  dern Seite     herausziehbar    sein soll.  



       LTm    das vollständige     Herausziehen    der       Zungen    5 aus der Führung zu verhüten, sind  geeignete Anschläge vorgesehen, die in den  Ausführungsbeispielen aus in den Zungen  ausgesparten Längsschlitzen 12 und durch  die Führung und alle Schlitze 12 der Zungen  hindurchreichenden Klammern oder     Schraub-          stiften    15 bestehen.

   Die     Herausziehbarkeit     der einzelnen Zungen nach     der    einen, und  anderer Zungen nach der andern Seite er  leichtert die     Anbringung    der     Greif-erstellen    8  der Zungen und ermöglicht,     .dass    man gege  benenfalls - zwei Zungen- .gleichzeitig nach       verschiedenen        Seiten    hervorziehen kann, um  durch die Duschbrechungen 3 und 4 An  gaben auf verschiedenen Zungen ablesen und  miteinander vergleichen zu können.  



  Die Duschbrechungen 2 sind beispiels  weise zur     Sichtbarmachung    von auf den Zun  gen angegebenen Leitzahlen bestimmt,     mit-          telst    deren die Einstellung der Zungen in  der Führung vorgenommen wird, während    die übrigen     Duschbrechungen    3 und     4,die    zu       ermittelnden    Angaben frei legen.     Bei    dem       Herausziehen    irgend einer Zunge des.

   Stapels  und Einstellung auf die     Leitzahl    kann man  durch die Duschbrechungen 2 und 3 oder     -1-          und    die Duschbrechungen 7 .der     über.        4ieser     Zunge liegenden, in Ruhestellung befind  lichen Zungen     hindurch    diese Angaben leicht  ablesen.

   Sämtliche Zungen bilden eine fort  laufende Tabelle, deren Angaben aber nicht       auf'    einer Ebene,     sondern.    schichtweise über  einander angeordnet sind, so dass die Tabelle  eine handliche Form erhält. .     Überdies    sind  bestimmte Gruppen von Angaben beim Ab  lesen von allen übrigen Angaben abgetrennt,  weshalb man sie nicht erst umständlich auf  suchen muss, sondern sie, ohne dass ein Irrtum  entstehen kann, sofort vor Augen hat.

   Wenn  man den Tabellenschieber nur einseitig aus  führen     will,    können die Duschbrechungen auf  der Rückseite wegfallen, sollen sich aber  auch auf der Rückseite der Zungen Angaben       befinden,    so müssen natürlich die Duschbre  chungen 2, 3, 4 sowohl in der Vorderwand,       Is,    auch in der Rückwand der Hülse 1     vor-          #     gesehen sein. In den     Fig.    1 bis 3 sind für  die Leitzahl oder dergleichen besondere  Duschbrechungen 2 dargestellt, während die  Duschbrechungen 3, 4 und 7 durch Verstei  fungsstege 11 unterbrochen sind, die die  Schlitze 12 enthalten.

   Man kann aber auch  querdurchlaufende Duschbrechungen 10 an  wenden (Fug. 4) und die Schlitze 12. auf  beide Längsseiten verlegen. Die Leitzahl oder  dergleichen tritt in diesem Falle an     einem     Ende der Duschbrechungen 3 und 4. heraus  (Fug. 5).  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bis  3 ist als     Lohnberechnungsschieber    ausge  führt.     Beim    Herausziehen einer Zunge 5 er  scheint in der Duschbrechung 2 die Stunden  zahl :der Arbeitszeit, während in den Dur     ch-          brechungen    3 oder     .1    der dem jeweiligen  Lohnsatz entsprechende     Gesamtbetrag    abge  lesen werden kann; der sich aus, der Arbeits  zeit multipliziert mit dem neben der Dusch  brechung     vermerkten        Stundenlohn    ergibt.

         Seitlich    -dar     Duschbrechungen    3     -ünd"-4    kann      ausserdem der     Lohn,    für Bruchteile von Stun  den vermerkt werden, der nötigenfalls dem  Gesamtbetrag hinzugezählt werden     muss.     



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.        :i     dient zur Feststellung der Rendite von fest  verzinslichen     Börzzenpapieren    bei verschiede  nen Kursen und verschiedener     Laufzeit.    Die       a.m    obern Rande der Tabelle angegebene,  zweckmässig in anderer Farbe gedruckte Leit  zahl bedeutet den Kurs des     Börsenpapieres,     während der Zinsfuss auf den Griffflächen  der verschiedenen Zungen angegeben ist.

   In  den     Durchbrechungen    3 oder 4 erscheinen  Seitlich der auf der Hülse 1 befindlichen  Vermerke über die Jahre der verbleibenden       Laufzeit    des     Papieres    die Angaben über die  Rendite, das heisst. der Durchschnitt aus Zins  ertrag und Kursgewinn bei der Auslosung.  Bei. der Benutzung dieses     Tabellenschiebers     wird die den Zinssatz des Papiers auf der       Grifffläche    tragende Zunge nach der betref  fenden Seite herausgezogen, bis die     eingetra-          nene    Kursangabe am obern Ende der :Durch  brechung eingestellt ist.

   Die Rendite wird  dann in der     Durchbrechung    neben der auf  der Hülse angegebenen Zahl der Jahre der  noch verbleibenden Laufzeit abgelesen. Die  ser Schieber ist hauptsächlich wegen der       Zeitersparnis    für Banken     vorteilhaft.     



  Aus diesen Figuren lässt sich erkennen,  dass sich auf einem verhältnismässig kleinen  Raum eine     ausserordentlich    grosse Anzahl von  Angaben oder Zahlen anbringen lässt, so dass  der     Schieber    bei kleinen Abmessungen  einen sehr weiten Bereich der betreffenden  Ausrechnungen gestattet.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    4       stellt    der Schieber eine Notiztafel dar, die       (las    leichte Auffinden von     Eintragungen    je  der Art ermöglicht. In der Ausführung als       Telephonschieber    gestattet er die Eintragung  von     Adressen    und Nummern von     Telephon-          teilnehmern,    die mit Bleistift eingetragen  und durch Verschieben der     Schieberzunge,     die den betreffenden Buchstaben des.     Alpha-          betes    auf der Grifffläche trägt, sofort wie  der aufgefunden werden können.

   Wird ,die  Vormerkung nicht mehr benötigt, so kann    man sie leicht wieder ausradieren; anderseits  können aber auch wiederholt gebrauchte An  gaben aufgedruckt sein. Diese Ausführungs  form     lä.sst    sich auch als Kurszettel und für  viele andere wechselnde tabellenmässige Ein  tragungen benutzen.  



  Der Schieber kann aus Metall, Zelluloid,  Kunstmasse, Papier und dergleichen herge  stellt und in seiner Gestalt dem Verwen  dungszweck angepasst sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tabellenschieber. bestehend aus. einer Führung und relativ zu dieser beweglichen Teilen mit Einrichtungen zum Sichtbar machen der mit: Bezug aufeinander einge stellten Angaben, dadurch gekennzeichnet, ,dass in der hülsenförmigen Führung mehrere Zungen hintereinander angeordnet sind, und Durchbrechungen der Hülse und der Zungen das Ablesen .der Angaben auf den in dem Stapel tiefer liegenden Zungen gestatten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Tabellenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durch brechungen der Führung und der Zungen bei der eingeschobenen Stellung aller Zun gen zusammenfallen. ?.
    Tabellenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass die Durchbre- chungen der hülsenförmigen Führung so wohl in der Vorderwand, als auch in der Rückwand übereinander liegend ausge führt sind, zum Zwecke, Zungen, die auf beiden Seiten mit Angaben versehen sind, verwenden zu können. 3.
    Tabellenschieber nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass die hinterein- anderliegenden Zungen nach verschiede nen Seiten der Führung ausziehbar sind. -1. Tabellenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Anschläge, die ein vollständiges Ausziehen .der Zungen aus der Führung verhindern, im Innern der Führung angeordnet sind.
CH166532D 1932-12-16 1932-12-16 Tabellenschieber. CH166532A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH166532T 1932-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166532A true CH166532A (de) 1934-01-15

Family

ID=4419088

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166532D CH166532A (de) 1932-12-16 1932-12-16 Tabellenschieber.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166532A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT391836B (de) Vorrichtung zum offenhalten eines buches
CH166532A (de) Tabellenschieber.
AT138528B (de) Gruppen-Tabellenschieber.
DE810870C (de) Beleghalter fuer schuppenfoermig angeordnete Belege
DE750179C (de) Verfahren zum Auswerten doppelseitig benutzbarer Kontokarten
DE725963C (de) Ablesevorrichtung fuer einen beiderseits bedruckten oder beschriebenen Papierstreifen o. dgl.
DE572069C (de) Einrichtung zum Registrieren von Schriftstuecken in Sammelmappen verschiedener Art
DE695620C (de) Blockkartei
AT165263B (de)
CH255715A (de) Karteikarte mit Signalen.
DE7818774U1 (de) Vorrichtung zur kontrolle eines lotteriescheins, insbesondere lottoscheins
DE710431C (de) Sammelmappenregistratur
DE612403C (de) Vorrichtung zum Hervorheben von Einzelheiten in Flaechendarstellungen, Plaenen, Landkarten u. dgl.
DE808501C (de) UEbertragungsschablone, im besonderen fuer Eintragungen in Fussball-Toto-Wettscheine
DE505616C (de) Stempelvorrichtung mit Zeileneinsteller
AT160769B (de) Vorrichtung zur Durchführung von Multiplikationen.
DE1051803B (de) Kartei
DE1003183B (de) Schutzhuelle aus durchsichtigem Werkstoff zum Aufreihen in Zeigemappen
CH169059A (de) Steilsichtkartei.
DE632363C (de) Merkeinrichtung, bestehend aus Merkplaettchen aus federndem Stoff fuer Karteiblaetter
AT266490B (de) Vorrichtung zum programmierten Lernen
DE751487C (de) Staffelkartei
DE516987C (de) Einrichtung zum Aufsuchen von Karteikarten gleicher Ordnung und Unterordnung
DE570587C (de) Haengeordner, bei denen die Faecher durch Stuetzen gehalten werden
DE299363C (de)