CH166541A - Schweiss- und Hartlöt-Zusatzmaterial. - Google Patents

Schweiss- und Hartlöt-Zusatzmaterial.

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CH166541A
CH166541A CH166541DA CH166541A CH 166541 A CH166541 A CH 166541A CH 166541D A CH166541D A CH 166541DA CH 166541 A CH166541 A CH 166541A
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CH
Switzerland
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welding
brazing
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alloy
zinc
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Kanz Hans
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Kanz Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0222Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in soldering or brazing
    • B23K35/0227Rods or wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description


  



     Sehzveiss-und Hartlöt-Zusatzmaterial.   



   Zum Schweissen wurde seit jeher Zusatz material in Stabform verwendet, während früher das   Hartloten    vorwiegend unter Be nutzung von gek¯rntem Lot ausgeführt wurde. In neuerer Zeit wird auch beim Hart löten fast ausschliesslich Zusatzmaterial in
Stabform benutzt und die Lötung mit Hilfe des autogenen Schweissbrenners ausgeführt.



   Man bezeichnet diese Arbeitsweise, die in den meisten Fällen bedeutend einfacher ist als das Löten mit gekörntem   Schlaglot, auch    als    LotschweiBen.   



   Zusatzmaterialstäbe können entweder durch
Pressen, Walzen und Ziehen oder aber durch
Giessen hergestellt werden Die Herstellung durch Warm- oder Kaltverformung (Pressen Walzen, Ziehen) ist das weitaus einfachere und wirtschaftlichere Verfahren als das Gie  ssen.    Nun lassen sich jedoch eine Anzahl gerade der wertvollsten Zusatzmaterialien mit niedrigem Schmelzpunkt weder durch Kalt-, noch durch Warmverformung zu Stäben verarbeiten, da sie brüchig und spröde sind.



  Man war deshalb bis jetzt gezwungen, diese    Materialstäbe durch. Giessen herzustellen.   



   Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, sehr umständlich und teuer zu sein, und   zu-    dem lassen sich dünne Stäbe, welche am mei sten verlangt werden, auf diese Weise nicht erzeugen, weil die d nnen   Kana. le    der For men nicht in genügender Länge ausfliessen.



   Auch das Spritzgussverfahren unter Anwen dung höchster Drücke versagt bei der   Her-       stellung von dünnen Zusatzmaterialstaben.   



   Ein weiterer Nachteil der gegossenen Zusatz    materialstäbe    ist der, dass sie eine rauhe Ober fläche aufweisen, auf welcher leicht Ver    unreinigungen,    die die Eigenschaften des
Zusatzmaterials beeinträchtigen, haften blei ben, und ausserdem besitzen sie   ein unansehn-    liches Aussehen und sind, was besonders störend wirkt, sehr   brüchig.''   
Um nun die erwähnten Nachteile der ge  gossenen Zusatzmaterialstäbe,    sowie des Giessverfahrens zu vermeiden und Zusatzmaterial mit   niedr.

   igem    Schmelzpunkt, welches bis jetzt durch mechanische Verformung nicht in Stabform gebracht werden konnte, dennoch in  Stabform herstellen zu können, wird dasselbe aus mindestens zwei an sich gut verformbaren metallischen Werkstoffen, zum Beispiel reinen Metallen oder Legierungen, hergestellt, welche erst beim   Niederschmelzen    anlässlich des Schweissens oder Hartlötens die gewünschte   Endlegierung    ergeben. Es wurde dabei von der Erkenntnis ausgegangen, dass weniger der Schmelzpunkt des Zusatzmaterialstabes aIs der Schmelzpunkt des flüssigen Zusatzmaterials von Bedeutung ist und man durch entsprechende Brennerstellung ohne weiteres erreichen kann, daB'der Zusatzmaterialstab auf höhere Temperatur erhitzt wird als die   Lot-bezw.    Schweissnaht.

   Es liegen hierbei ähnliche Verhältnisse vor wie zwischen   Lötflamme    und zu   lötendem    Material. Die Flamme besitzt eine weit über dem Schmelzpunkt des zu   lötenden    Stückes, sowie des Lotes liegende Temperatur. Dennoch ist es ohne weiteres möglich, das Lot zum Fliessen zu bringen, ohne dass auch das Grundmaterial zum Schmelzen kommt.



   Die Herstellung der Zusatzmaterialstäbe nach vorliegender Erfindung kann in der Weise erfolgen, dass von einem Grundmaterial in Stabform ausgegangen wird. Auf dieses bringt man entweder einen oder mehrere   Uberzüge,    nach einem bekannten Verfahren, zum Beispiel durch Elektrolyse, durch Eintauchen in flüssiges Metall, durch einen dem Sherardisieren ähnlichen Prozess oder durch Aufziehen von einer oder mehreren Röhren aus den betreffenden Metallen oder Legierungen. Oder das Grundmaterial wird rohrförmig hergestellt und in die Bohrung die andern Metalle oder Legierungen eingebracht.



  Das auf diese Weise hergestellte Verbundmaterial kann alsdann durch mechanische Verformung auf die gewünschten Abmessungen gebracht werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass die   Eernlegierung    so beschaffen ist, dass bei den erforderlichen Zwi  schenglühungen    mit der Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes derselben geblieben werden kann.



   Es ist bereits bekannt, Zusatzmaterialstäbe zum Schweissen und Löten mit einem metallischen Überzug zu versehen. Jedoch geschah dies lediglich, um demselben ein besseres Aussehen zu verleihen, oder um die Verdampfung der leicht flüchtigen Kompo  nenten,    sowie die Oberflächenkorrosion zu verhindern.



   Das Wesen der Erfindung soll nachsi ; ehend an einem Beispiel erläutert werden :
Am meisten werden   ilÇupfer-Zink-Legie-    rungen mit oder ohne Zusätzen in Drahtform als Zusatzmaterial zum SchweiBen und   Hart-    loten verwendet. Diese Legierungen lassen sich jedoch nur durch mechanische Verfor  rnung    in Stabform bringen, sofern der Eup  f ergehalt    nicht wesentlich unter 58% liegt.



  Eine solche Legierung besitzt aber immer noch einen Schmelzpunkt von zirka 900   und ist infolgedessen zum Hartlöten der   zinc-      reichen Messinglegierungen nicht    zu   gebrau-    chen, da der Schmelzpunkt derselben kaum wesentlich hoher liegt als derjenige des   Lo-    tes. Man war deshalb bis anhin gezwungen, zum Hartlöten dieser Messingsorten gegossene oder gekörnte   Rupfer-Zink-Legierungen    mit einem   Eupfergehalt    bis herunter auf   42 % oder teure Silberlote    zu verwenden.



   An Stelle von gegossenen Zusatzmaterialstäben oder gekörntem Lot aus   lOupfer-Zink-    Legierungen mit unter 58 % Kupfer lassen sich nun Zusatzmaterialstäbe gemäB Erfindung verwenden, die aus zwei oder mehreren miteinander vereinigten reinen Metallen oder Legierungen bestehen, von denen einzelne nur kalt, andere nur warm und wieder andere kalt und warm verformbar sind und welche beim Niederschmelzen eine mechanisch nicht verformbare Legierung mit   nieclrigem    Schmelzpunkt ergeben.



   Beispielsweise kann dabei wie folgt vorgegangen werden :
Ein Draht aus   B : upfer-Zink-Legierung    ohne oder mit Zusätzen, das ist ein sogenanntes   Sondermessing,    wird mit einem Überzug aus Zink oder einer Zinklegierung versehen, so daB beim   Niederschmelzen    desselben das gewünschte   niedrigsehmelzende    Lot, zum Beispiel Legierung zirka 42% Kupfer und 58% Zink, entsteht. Oder aber es wird von Mes singrohren entsprechender Dimension ausgegangen, bei welchen man die Bohrungen mit Zink oder einer Zinklegierung   ausfiillt    und das Ganze alsdann herunterzieht.

   Der auf diese Weise hergestellte Draht kann auch noch ein Element, zum Beispiel Silizium, Aluminium, Magnesium oder Mangan, enthalten, welches durch Hautbildung die Schmelze vor Oxydation und Verdampfung schützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : SchweiB-und Hartlöt-Zusatzmaterial in Stabform, dadurch gekennzeichnet, daB es aus mindestens zwei miteinander vereinigten metallischen Werkstoffen besteht, welche an sich verformbar sind, jedoch beim Niederschmelzen eine weder kalt noch warm mechanisch verformbare Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt ergeben.
    UNTERANSFRUCHE : 1. SchweiB-und Hartlöt-Zusatzmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen Kern aufweist aus einem metallischen Werkstoff mit nied rigerem Schmelzpunkt als der des den Kern umhüllenden Werkstoffes.
    *'. SchweiB-und Hartlöt-Zusatzmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dal3 es einen Kern aufweist aus einem metallischen Werkstoff mit hö- herem Schmelzpunkt als der des den Kern umhüllenden Werkstoffes.
    3. SchweiB'-und Hartlöt-Zusatzmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens einer der me tallischen Werkstoffe ein hautbildendes, die Schmelze vor Oxydation und Ver dampfung schützendes Element enthält.
    4. Schweiss-und Hartlot-Zusatzmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es aus einem Sondermes sing und einer Zinklegierung besteht.
    5. SehweiS-und Hartlot-Zusatzmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, daB es aus einem Sondermes- sing und Zink besteht.
CH166541D 1932-02-04 1932-02-04 Schweiss- und Hartlöt-Zusatzmaterial. CH166541A (de)

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