Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere Rundfunkempfänger. Die bis heute bekannten Rundfunkemp fänger sind für ununterbrochene Empfangs bereitschaft eingerichtet, das heisst sie kön nen während einer beliebigen Zeitdauer in Benutzung genommen werden, was natur gemäss die Art des Verkaufssystems dieser Empfänger bestimmt, bezw. beeinflusst.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbst kassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbeson dere Rundfunkempfänger.
Dies gibt die Möglichkeit, vom Abneh mer eines Empfängers bei jeweiliger Be nutzung desselben eine Gebühr nach Mass gabe der freigegebenen Benutzungszeit ein zukassieren, was erlaubt, solchen Empfän gern ein besonderes Verkaufs- bezw. Ver triebs- oder auch Mietsystem zu Grunde zu legen, um so die praktische Inbenutzungs- nahme derartiger Empfänger weiteren Krei sen zugänglich zu machen bezw. erleichtern.
Dabei kann es sich sowohl um Empfänger für. Telephonie, als auch für Telegraphie handeln, wobei es gleichgültig ist, ob die Übertragung vom Sender aus drahtlos oder mittelst Leitung erfolgt.
Zweckmässig sind Vorkehrungen getrof fen, welche ermöglichen, den Empfänger während der freigegebenen Benutzungszeit nach Belieben auszuschalten und wieder in Empfangsbereitschaft zu setzen ohne Ein busse an bezahlter Benutzungszeit.
Weiterhin sind zweckmässig Vorkehrun gen getroffen, um durch unmittelbar aufein anderfolgenden Einwurf mehrerer Münzen die Empfangsbereitschaft des Empfängers ohne Unterbruch auf eine entsprechend lange Zeitdauer sicherzustellen.
Fig. 1 zeigt den Apparat in wirkungs losem Zustand im Aufriss unter Weglassung einer Anzahl Teile zwecks besserer Über sichtlichkeit; Fig. 2 veranschaulicht eine Anzahl in Fig. 1 grösstenteils weggelassener Bewegungs teile in ihrer Stellung, wenn der Apparat ausser Wirkung ist; Fig. 3 bis 5 dienen zur Erklärung der Wirkungsweise dieser und noch weiterer Be wegungsteile; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit; Fig. 7 und 8 zeigen Bewegungsteile aus Fig. 1 in anderer Stellung zur Erläuterung ihrer Wirkungsweise;
Fig. 9 und 10 dienen zur Erklärung der Wirkungsweise einer Einzelheit, und Fig. 11 zeigt in einem Schema ein Bei spiel der elektrischen Verbindung des Appa rates mit einem eigentlichen Radioempfän ger.
Der veranschaulichte Apparat, welcher beispielsweise innenseitig an einer verschliess baren Türe eines Radioempfängers fest an geordnet sein kann, besitzt eine Tragplatte 1 (Fig. 1) mit darauf gebildetem Münzkanal 2, welcher zu einem unten entleerbaren Münzbehälter 3 führt. An der Tragplatte 1 ist ein mechanisches Zeitwerk 4 befestigt, das zwei in Fig. 1 einander überdeckende Platinen aufweist, zwischen welchen das Räderwerk angeordnet ist. Auf der Welle 5 des Triebrades 6 dieses Zeitwerkes 4 ist ein Antriebshebel 7 gelagert, an dem eine Zugfeder 8 angreift, die andernends in einen festen Arm 9 des Zeitwerkes. 4 eingehängt ist.
Diese Zugfeder 8 ist bestrebt, den An triebshebel 7 in der in Fig. 1 gezeichneten, durch einen Anschlag bestimmten Ruhestel lung zu halten. Auf der Triebradwelle 5 ist ein Schaltrad 10 befestigt, mit welchem eine am Antriebshebel 7 gelagerte, feder belastete Klinke 11 im Eingriff steht, wo durch eine einseitig wirkende Mitnehmer- kupplung zwischen Antriebshebel 7 und der Triebradwelle 5 gebildet ist. Der Antriebs hebel 7 steht durch einen Lenker 12 mit dem gern 13 eines auf der Tragplatte 1 iso liert angeordneten Solenoides 14 in Bewe gungsverbindung.
Durch vorübergehendes Erregen des Solenoides 14 infolge Münzein wurfes, wie später noch näher erläutert wird, wird dessen Kern 13 weiter in das Solenoid hineingezogen. Durch den hierbei dement sprechend aus der Ruhestellung verschwenk- ten Antriebshebel 7 wird die Zugfeder 8 gespannt, welche in der Folge diesen Hebel 7 wieder zurückschwenkt. Bei dieser Rück bewegung des Antriebshebels 7 wird durch die Kupplung 11/10 das Triebrad 6 mitge- dreht, das seine Bewegung weiterleitet, worauf das Zeitwerk 4 während einer vor ausbestimmten Zeitdauer läuft, nämlich so lange,
bis der Hebel 7 wieder seine Ruhe stellung einnimmt.
Beim Verschwenken des Antriebshebels 7 aus der Ruhestellung bewirkt derselbe durch einen angelenkten Stossarm 15 ein entspre chendes Verschwenken eines Steuerhebels 16 um seine auf dem Zeitwerk 4 befestigte Achse 17 in die Stellung gemäss Fig. 7. Der Steuerhebel 16 veranlasst dabei die Ver- schwenkung eines Quecksilber-Kippschalters 18 aus der schrägen Ausschaltstellung in Fig. 1 in die wagrechte Einschaltstellung in Fig. 7.
Diese Schwenkbewegung des Kipp schalters 18 erfolgt unter Mitdrehung seiner im Zeitwerk 4 gelagerten Achse 19 durch Vermittlung einer Zugfeder 20 unter Über windung einer Zugfeder 21, welche bestrebt ist, den Kippschalter 18 in der Ausschalt stellung zu halten. Anschlagstifte 22 und 23 bestimmen die beiden Stellungen des Kippschalters 18. .Der Kippschalter 18 wird durch eine später erläuterte, selbsttätig wir kende Hebelstützvorrichtung in seiner Ein schaltstellung gesichert, bis der Antriebs hebel 7 in seine Ruhestellung zurückkommt.
Die Stromleitungen dieses Kippschalters 18 und eines am Zeitwerk 4 auf einer Kon sole fest angeordneten Quecksilberschalters 24 (Fig. 1) sind an einer Klemmleiste 25 festgelegt, ebenso die Stromleitungen für das Solenoid 14. Durch den Schalter 24 soll die Inbetriebsetzung des Zeitwerkes 4 ver hindert werden, wenn dies in betrügerischer Absicht, zum Beispiel durch Kipp- oder Stossbewegungen mit dem Apparat versucht werden sollte.
Am Zeitwerk 4 ist zwischen dessen Pla- tinen ein Tragstück befestigt, an welchem zwei im Stromkreis des Solenoides 14 ange ordnete, federnde Kontaktzungen 27 und \?8 (Fig. 2 bis 5) einerends befestigt sind. Fig. 2 zeigt diese Kontaktzungen 27, 28 in ihrer kontaktfreien Stellung, wenn das Zeitwerk -1 nicht in Betrieb gesetzt ist, das heisst, wenn der Empfänger gesperrt ist.
Angenommen, es werden unmittelbar auf einanderfolgend sechs Münzen des für die einmalige Ingangsetzung des Zeitwerkes 4 erforderlichen Wertes in die von aussen frei zugängliche Mündung des Münzkanals 2 ein geworfen, dann spielen sich folgende Vor gänge ab.
Die im Münzkanal 2 abwärts rollende ein zelne Münze bewirkt eine vorübergehende Verschwenkung eines in diesen Kanal hin einragenden Prüfhebels 29 (Fig. 5) aus der Ruhestellung um seine Achse 30 entgegen dem Einfluss einer Zugfeder 31. Dieser Prüfhebel 29 greift in einen gegabelten Hebel 32 ein, welcher auf einer Achse 33 sitzt und von einer Zugfeder 34 belastet ist.
Das gegenseitige Zusammenarbeiten dieser Hebel 29, 32, welche wechselweise an einer Schaltscheibe 35 zum Eingriff kommen, hat zur Folge, dass die mittelst ihrer Achse 36 auf der Tragplatte 1 angeordnete Schalt scheibe 35 unter dem Einfluss einer Zug feder 37 jeweils um eine Zahnteilung gt,- dreht wird, wenn eine Münze den Prüfhebel 29 in der erforderlichen Weise verschwenkt. Nach dem Einwurf der sechs Münzen ist somit die Schaltscheibe 35 um sechs Schalt schnitte (unter Linksdrehung) aus der Ruhe stellung verstellt worden. Allfällig einge worfene kleinere Münzen vermögen die. Schaltung der Scheibe 35 nicht auszulösen.
Beim ersten Schaltschritt der Schalt scheibe 35 aus der Ruhestellung gibt ein an ihr fester Anschlagstift 38 einen isolierten Sperrhebel 39 frei. Dieser Sperrhebel 39 wird nun durch eine Druckfeder 40 derart um seine feste Achse 41 verschwenkt, dass er die bislang von ihm gesperrte untere Kon taktzunge 28 (Fig. 2) loslässt, welche nun mit der etwas kürzeren obern Kontaktzunge 27 in Berührung tritt (Fig. 3). Dies hat zur Folge. dass der Stromkreis des Sole noides 14 geschlossen und dieses von der Netzleitung A (Fig. 11) aus erregt wird.
Dadurch wird der Kern 13 mit grosser Ge schwindigkeit in das Solenoid 14 hineinge zogen, wobei der mit dem Kern 13 verbun dene federbelastete Antriebshebel 7 .dement sprechend aus der Ruhestellung verschwenkt wird, welcher .sodann ein relativ langsames Ablaufen des Zeitwerkes 4 bewirkt. Beim Einwärtsziehen des Kernes 13 in -das Sole noid 14 wird durch den hierdurch mittelst des Antriebshebels 7 verschwenkten Kipp schalter 18 die zum nicht dargestellten Radioempfänger führende Leitung B (Fig. 11) geschlossen.
Bei diesem Einwärtsziehen des Kernes 13 in das .Solenoid 14 werden mit Hilfe eines durch einen Stift 42 (Fig. 1) mit dem Antriebshebel 7 gekuppelten Hilfshebels 43 die Kontaktzungen 27, 28 in gegenseitiger Berührung gehalten. Zu diesem Zwecke wird durch einen am Hilfshebel 43 gelagerten, von einer Zugfeder 44 belasteten dreiarmigen Klinkenhebel 45 eine Schubstange 46 mitge nommen, welche die obere Kontaktzunge 27 mittelst eines Isolierteils übergreift und an die untere Kontaktzunge 28 hält.
Die Schub stange 46, welcher am Hilfshebel 43 in einer Schlaufe Führung und ferner an einem orts fest gelagerten schwenkbaren Arm 47 Halt gegeben ist, wird hierbei entgegen dem Ein fluss einer Zugfeder 48 aus ihrer Ruhelage verschoben. Bei der erwähnten Verschiebung der Schubstange 46, das heisst bei ihrer Ab wärtsbewegung stösst ihr Klinkenlhebel 45 auf einen ortsfesten Anschlagstift 49, was zur Folge hat, dass der Klinkenhebel 45 aus der Schubstange 46 ausgeklinkt und diese nun durch ihre Feder 48 in Ruhelage zu rückgezogen wird, in welcher sie an einen festen Stift 50 ansteht.
Bei dem mit dem Einwärtsziehen des Solenoidkernes 13 erfol genden Verschwenken des damit verbundenen Antriebshebels 7 gibt derselbe einen auf dem Zeitwerk 4 gelagerten Einstellhebel 51 frei, der sodann durch eine Feder 52 an einen festen Anschlagstift 53 gezogen wird (Fig. 7).
Dadurch wird ein an diesen Ein stellhebel 51 und an den Sperrhebel 39 an geschlossenes, zwischen den beiden Platinen des Zeitwerkes 4 angeordnetes Gestänge 54, 55 so verstellt, dass der Sperrhebel 39 wie der in seine Ruhestellung zurückgeschwenkt wird. Infolgedessen wird bei der Rückbewe gung der Schubstange 46 die untere Kon taktzunge 28 vom Sperrhebel 39 neuerdings aufgehalten bezw. .gefangen und dadurch der Stromkreis des Solenoides 14 wieder unter brochen;
auf die Stange 59 ist die Feder 40 aufgeschoben. Wenn sich in der Folge der Antriebshebel 7 seiner Ruhestellung nähert, dann schlägt er mittelst einer Stell schraube 56 (Fig. 8) auf den Einstellhebel 51 und verschwenkt ihn entgegen dem Ein fluss seiner Feder 52, wodurch mittelst des Gestänges 54, 55 und der Feder 40 die Ver- schwenkung des Sperrhebels 39 in die wir kungslose Stellung und folglich die Freigabe der untern Kontaktzunge 28 durch den letz teren veranlasst wird.
Es tritt somit wieder Kontaktschluss der Zungen 27, 28, sowie Er regung des Solenoides 14 ein und es wieder holt sich der beschriebene Vorgang, das heisst das Zeitwerk 4 wird ohne Unterbrechung für eine weitere vorausbestimmte Zeitperiode in Gang .gehalten.
Jedesmal bei der Rückbewegung der Schubstange 46 bewirkt eine an ihr vorge sehene, federbelastete Klinke 57 die Rück schaltung der Schaltscheibe 35 um eine Zahn teilung entgegen der Wirkung der an der Schaltscheibe 35 angreifenden Zugfeder 37. Am Ende des Rücklaufes der Schubstange 46 trifft deren Schaltklinke 57 gegen einen festen Anschlagstift 58, wodurch diese Klinke 57 aus dem Schaltrad 35 ausgeklinkt wird. Es folgt somit jedem Aufzug des Zeit werkes 4 (durch den Antriebshebel 7 und die Feder 8) eine Rückschaltbewegung der Schaltscheibe 35.
Alles dies wiederholt sich entsprechend der eingeworfenen Münzenanzahl, jedoch schlägt bei der letzten Rückschaltbewegung der Schaltscheibe 35, das heisst, wenn die selbe -wieder in die Ruhestellung kommt, ihr Anschlagstift 38 gegen den .Sperrhebel 39, wodurch dieser in Wirkungsstellung gesperrt wird und somit die untere Kontaktzunge 28 am Stromschluss mit der obern Kontakt zunge 27 hindert.
Dabei kann nun durch Verschwenkung des mit dem Gestänge 54, 55 verbundenen Einstellhebels 5',l mittelst des Antriebshebels 7 der Sperrhebel 39 nicht aus der Wirkungsstellung verschwenkt wer den, sondern es wird jetzt die am Sperr hebel 39 und an der Stange 55 sich ab stützende Feder 40 gespannt.
Bei seiner letzten Rückbewegung drückt der Antriebs hebel 7 nach geringer Zurückschwenkung des Einstellhebels 51 mittelst einer Stell- schraube 59 (Fig. 8) auf einen Stützhebel @60 und verschwenkt ihn entgegen dem Ein fluss einer Zugfeder 61.
Dies hat zur Folge, dass der iStützhebel 60 eine Anschlagnase 62 aus der Bahn einer am Steuerhebel 16 des Kippschalters 18 vorgesehenen Gegennase herausbewegt, wodurch der .Steuerhebel 16 freigegeben wird und unter dem Einfluss seiner Kupplung mit Kippschalter 18 in seine Ruhestellung zurückfällt und damit auch -den Kippschalter 18 in die Ausschalt- otellung zurückgehen lässt, wozu die äm Kippschalter 18 -wirksame Zugfeder 21 dient. Feste Anschlagstifte ,64 und 6:5 begrenzen die iSchwenkbewegung .des Stützhebels 60.
In der Ruhestellung liegt der Steuerhebel 16 mittelst einer Nase 66 auf der Nase 62 des Stützhebels 60 auf (Fig. 1).
Die Wirkungsweise des Apparates, wenn nur eine -einzige Münze eingeworfen wird, lässt sich ohne weiteres aus vorstehenden Darlegungen folgern. Die Schaltscheibe 35 wird dann nur um eine Zahnteilung aus der Ruhestellung verschwenkt und alsdann von der Schubstange 46 aus bei deren Rückbewe gung wieder in die Ruhestellung zurückge dreht,
wobei der Sperrhebel 39 wieder in Wirkungsstellung kommt und der unter Ab lauf des Zeitwerkes 4 zurückschwenkende Antriebshebel. 7 den Einstellhebel 51 und ferner den Stützhebel 60 entgegen dem Ein fluss der Feder 52 bezw. 61 zurückschwenkt.
Wenn mehrere Münzen unmittelbar auf einanderfolgend eingeworfen werden, dann wird deren Anzahl durch eine an der Schalt scheibe 3.5 vorgesehene Zahlenreihe an einer Schauöffnung 67 (Fig. 6) aussen am Apparat sichtbar zur Anzeige gebracht. Bei jeder Riicksehaltbewegung der Schaltscheibe 3,5 wird diese Zahlangabe demgemäss geändert, so dass man stets ablesen kann, für wieviele Zeitperioden der Empfänger noch im Zu stand der Empfangsbereitschaft bleibt.
Die durch Münzeinwurf herbeigeführte Empfangsbereitschaft des Empfängers wird ihrer Anzahl nach durch ein Zählwerk 6'8 (Fi-. 1) registriert. Dieses Zählwerk 68 er fährt jeweils eine Schaltung, wenn der An triebshebel 7 aus seiner Ruhestellung ver- schwenkt worden ist, so dass die Anzahl der Aufzugs- bezw. der Antriebsbewegungen des Antriebshebels 7 registriert wird.
Zu diesem Zwecke ist mit dem Antriebshebel 7 durch einen Stift 69 (Fig. 1) ein .Schalthebel 70 ge kuppelt, welcher auf einer am Zeitwerk 4 befestigten Achse 71 gelagert ist und einen Schaltarm 7 2 trägt, der bei jeder Rückbewe gung .des Antriebshebels 7 das Einerrad des Zählwerkes 68 um eine Einheit schaltet; das Einerrad des Zählwerkes 68 leitet seine Schaltbewegung in bekannter Weise nach Erfordernis auf andere Zählräder weiter.
Damit der Apparat bezw. der Empfänger während der infolge Münzeinwurfes, frei- gebebenen. Benutzungszeit nach Belieben aus- geschaltet und wieder einbeschaltet werden kann, ist derselbe mit einer von aussen frei zugänglichen mechanischen Handeinstellvor- ri:chtung versehen.
Dieselbe besitzt eine mit- telst (nicht gezeichneter) Stellvorrichtung in ihrer Längsrichtung verschiebbare und in den Stellagen festgehaltene Stange 73. Beim .lbwärtsverschieben dieser Stange 73 drückt dieselbe auf einen auf der Achse 19 des Kipp schalters 18 festsitzenden Arm 74 (Fig. 9, 10), welcher alsdann demgemäss unter Dre hung dieser Achse 19 und damit .des Kipp schalters 18 verschwenkt wird.
Dabei be wirkt eine am Arm 74 befestigte Blattfeder 75 eine Verschwenkung der Ankergabel 76 in die Sperrstellung nach Fig. 10, wodurch das Räderwerk des Zeitwerkes 4 an der Dre hung und demgemäss der Antriebshebel 7 an seiner Rückbewegung verhindert ist. Der Kippschalter befindet sich alsdann in der Ausschaltstellung (Fig. 8) und das Zeitwerk 4 ist am Laufe verhindert, so dass der Emp fänger selbst gesperrt ist.
Durch Zurück bewegen der ,Stange 73 in ihre normale Lage wird der Arm 74 wieder freigegeben und der Kippschalter 18 durch die Zugfeder 20 wie der in die Einschaltstellung verschwenkt, worauf das Zeitwerk 4 weiterläuft und der Empfänger neuerdings in Empfangsbereit schaft gesetzt ist. Beim Sperren der Anker gabel 76 (Fig. 10) wird .dieselbe unter,Span- nen der Spiralfeder der Unruhe versehwenkt, so dass von .diesem aus bei der nachfolgenden Freigabe --der Ankergabel 76 ein Antriebs impuls erfolgt.
Wie ohne weiteres klar ist, entsteht bei auf diese Weise herbeigeführtem Unterbruch der Empfangsbereitschaft des Empfängers keine Einbusse an einbezahlter Benutzungsgebühr.
Die Münzeinwurfsvorrichtung kann einen auswechselbaren Teil besitzen, um auf Mün zen andern Wertes verändert werden zu kön nen, falls dies wünschbar sein sollte. Gleich zeitig oder auch nur für sich können Mittel vorgesehen sein, welche eine Veränderung der vorausbestimmten Laufzeit des Zeit werkes ermöglichen. Es. ist ohne weiteres klar, dass mannigfache Ausführungen in Einzelheiten und im Ganzen im Sinne der Erfindung möglich sind. Es könnte an Stelle eines mechanischen ein elektrisches Zeitwerk verwendet werden, dessen jeweilige Betriebs dauer zum Beispiel vom Stromdurchgang ab hängig sein kann.
Es liesse .sich im Sinne der Erfindung, zum Beispiel auch ein Emp fänger ausgestalten, dessen Sender ein Grammophon oder dergleichen ist.