CH166612A - Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere Rundfunkempfänger. - Google Patents

Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere Rundfunkempfänger.

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CH166612A
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Electromat-Genossenschaft
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Electromat Genossenschaft
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    • G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/28—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for radio apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher,  insbesondere Rundfunkempfänger.    Die bis heute bekannten Rundfunkemp  fänger sind für ununterbrochene Empfangs  bereitschaft eingerichtet, das heisst sie kön  nen während einer beliebigen Zeitdauer in  Benutzung genommen werden, was natur  gemäss die Art des Verkaufssystems dieser  Empfänger bestimmt,     bezw.    beeinflusst.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine selbst  kassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung  für elektrische Stromverbraucher, insbeson  dere Rundfunkempfänger.  



  Dies gibt die Möglichkeit, vom Abneh  mer eines Empfängers bei jeweiliger Be  nutzung desselben eine Gebühr nach Mass  gabe der freigegebenen Benutzungszeit ein  zukassieren, was erlaubt, solchen Empfän  gern ein besonderes Verkaufs-     bezw.    Ver  triebs- oder auch Mietsystem zu Grunde zu  legen, um so die praktische     Inbenutzungs-          nahme    derartiger Empfänger weiteren Krei  sen zugänglich zu machen     bezw.    erleichtern.  



  Dabei kann es sich sowohl um Empfänger  für.     Telephonie,    als auch für Telegraphie    handeln, wobei es gleichgültig ist, ob die  Übertragung vom Sender aus drahtlos oder  mittelst Leitung erfolgt.  



  Zweckmässig sind Vorkehrungen getrof  fen, welche ermöglichen, den Empfänger  während der freigegebenen Benutzungszeit  nach Belieben auszuschalten und wieder in  Empfangsbereitschaft zu setzen ohne Ein  busse an bezahlter Benutzungszeit.  



  Weiterhin sind zweckmässig Vorkehrun  gen getroffen, um durch     unmittelbar    aufein  anderfolgenden Einwurf mehrerer Münzen  die Empfangsbereitschaft des Empfängers  ohne Unterbruch auf eine entsprechend lange  Zeitdauer sicherzustellen.  



       Fig.    1 zeigt den Apparat in wirkungs  losem Zustand im Aufriss unter Weglassung  einer Anzahl Teile zwecks besserer Über  sichtlichkeit;       Fig.    2 veranschaulicht eine Anzahl in       Fig.    1 grösstenteils weggelassener Bewegungs  teile in ihrer Stellung, wenn der Apparat  ausser Wirkung ist;           Fig.    3 bis 5 dienen zur Erklärung der  Wirkungsweise dieser und noch weiterer Be  wegungsteile;       Fig.    6 zeigt eine Einzelheit;       Fig.    7 und 8 zeigen Bewegungsteile aus       Fig.    1 in anderer     Stellung    zur Erläuterung  ihrer Wirkungsweise;

         Fig.    9 und 10 dienen zur Erklärung der       Wirkungsweise    einer Einzelheit, und       Fig.    11 zeigt in einem Schema ein Bei  spiel der elektrischen Verbindung des Appa  rates mit einem eigentlichen Radioempfän  ger.  



  Der veranschaulichte Apparat, welcher  beispielsweise innenseitig an einer verschliess  baren Türe eines Radioempfängers fest an  geordnet sein kann, besitzt eine Tragplatte  1     (Fig.    1) mit darauf gebildetem Münzkanal  2, welcher zu einem unten     entleerbaren     Münzbehälter 3 führt. An der Tragplatte 1  ist ein mechanisches     Zeitwerk    4 befestigt,  das zwei in     Fig.    1 einander überdeckende  Platinen aufweist, zwischen welchen das  Räderwerk angeordnet ist. Auf der Welle  5 des Triebrades 6 dieses     Zeitwerkes    4 ist  ein Antriebshebel 7 gelagert, an dem eine  Zugfeder 8 angreift, die     andernends    in einen  festen Arm 9 des Zeitwerkes. 4 eingehängt  ist.

   Diese Zugfeder 8 ist     bestrebt,    den An  triebshebel 7 in der in     Fig.    1 gezeichneten,  durch einen Anschlag     bestimmten    Ruhestel  lung zu halten. Auf der     Triebradwelle    5  ist ein Schaltrad 10 befestigt, mit welchem  eine am Antriebshebel 7     gelagerte,    feder  belastete Klinke 11 im Eingriff steht, wo  durch eine einseitig wirkende     Mitnehmer-          kupplung    zwischen Antriebshebel 7 und der       Triebradwelle    5 gebildet ist. Der Antriebs  hebel 7 steht durch einen Lenker 12 mit  dem gern 13 eines auf der Tragplatte 1 iso  liert angeordneten     Solenoides    14 in Bewe  gungsverbindung.

   Durch vorübergehendes  Erregen des     Solenoides    14 infolge Münzein  wurfes, wie später noch näher erläutert wird,  wird dessen Kern 13 weiter in das     Solenoid     hineingezogen. Durch den hierbei dement  sprechend aus der Ruhestellung     verschwenk-          ten        Antriebshebel    7 wird die Zugfeder 8    gespannt, welche in der Folge diesen Hebel  7 wieder     zurückschwenkt.    Bei dieser Rück  bewegung des Antriebshebels 7 wird durch  die Kupplung 11/10 das Triebrad 6     mitge-          dreht,    das seine Bewegung weiterleitet,  worauf das Zeitwerk 4 während einer vor  ausbestimmten Zeitdauer läuft, nämlich so  lange,

   bis der Hebel 7 wieder seine Ruhe  stellung einnimmt.  



  Beim     Verschwenken    des Antriebshebels 7  aus der Ruhestellung bewirkt derselbe durch  einen     angelenkten    Stossarm 15 ein entspre  chendes     Verschwenken    eines Steuerhebels 16  um seine auf dem Zeitwerk 4 befestigte  Achse 17 in die Stellung gemäss     Fig.    7. Der  Steuerhebel 16 veranlasst dabei die     Ver-          schwenkung    eines     Quecksilber-Kippschalters     18 aus der schrägen     Ausschaltstellung    in       Fig.    1 in die     wagrechte    Einschaltstellung in       Fig.    7.

   Diese Schwenkbewegung des Kipp  schalters 18 erfolgt unter     Mitdrehung    seiner  im     Zeitwerk    4 gelagerten Achse 19 durch  Vermittlung einer Zugfeder 20 unter Über  windung einer Zugfeder 21, welche bestrebt  ist, den Kippschalter 18 in der Ausschalt  stellung zu halten. Anschlagstifte 22 und  23 bestimmen die beiden Stellungen des  Kippschalters 18.     .Der    Kippschalter 18 wird  durch eine später erläuterte, selbsttätig wir  kende     Hebelstützvorrichtung    in seiner Ein  schaltstellung gesichert, bis der Antriebs  hebel 7 in seine Ruhestellung zurückkommt.

    Die Stromleitungen dieses Kippschalters 18  und eines am Zeitwerk 4 auf einer Kon  sole fest angeordneten     Quecksilberschalters     24     (Fig.    1) sind an einer Klemmleiste 25  festgelegt, ebenso die Stromleitungen für  das     Solenoid    14. Durch den Schalter 24 soll  die Inbetriebsetzung des Zeitwerkes 4 ver  hindert werden, wenn dies in betrügerischer  Absicht, zum Beispiel durch Kipp- oder  Stossbewegungen mit dem Apparat versucht  werden sollte.  



  Am Zeitwerk 4 ist zwischen dessen     Pla-          tinen    ein Tragstück befestigt, an welchem  zwei im Stromkreis des     Solenoides    14 ange  ordnete, federnde Kontaktzungen 27 und     \?8          (Fig.    2 bis 5)     einerends        befestigt    sind.     Fig.    2      zeigt diese Kontaktzungen 27, 28 in ihrer  kontaktfreien Stellung, wenn das Zeitwerk       -1    nicht in Betrieb gesetzt ist, das heisst, wenn  der Empfänger gesperrt ist.  



  Angenommen, es werden unmittelbar auf  einanderfolgend sechs Münzen des für die  einmalige     Ingangsetzung    des Zeitwerkes 4  erforderlichen Wertes     in    die von aussen frei  zugängliche Mündung des Münzkanals 2 ein  geworfen, dann spielen sich folgende Vor  gänge ab.  



  Die im Münzkanal 2 abwärts rollende ein  zelne Münze bewirkt eine vorübergehende       Verschwenkung    eines in diesen Kanal hin  einragenden Prüfhebels 29     (Fig.    5) aus der  Ruhestellung um seine Achse 30 entgegen  dem Einfluss einer Zugfeder 31. Dieser  Prüfhebel 29 greift in einen gegabelten  Hebel 32 ein, welcher auf einer Achse     33     sitzt und von einer Zugfeder 34 belastet ist.

    Das gegenseitige Zusammenarbeiten dieser  Hebel 29, 32, welche wechselweise an einer  Schaltscheibe 35 zum Eingriff kommen, hat  zur     Folge,    dass die mittelst ihrer Achse 36  auf der Tragplatte 1 angeordnete Schalt  scheibe 35 unter dem Einfluss einer Zug  feder 37 jeweils um eine Zahnteilung     gt,-          dreht    wird, wenn eine Münze den Prüfhebel  29 in der erforderlichen Weise     verschwenkt.     Nach dem Einwurf der sechs Münzen ist  somit die Schaltscheibe 35 um sechs Schalt  schnitte (unter Linksdrehung) aus der Ruhe  stellung verstellt worden. Allfällig einge  worfene kleinere Münzen vermögen     die.     Schaltung der Scheibe 35 nicht auszulösen.  



  Beim ersten Schaltschritt der Schalt  scheibe 35 aus der Ruhestellung gibt ein an  ihr fester Anschlagstift 38 einen isolierten  Sperrhebel 39 frei. Dieser Sperrhebel 39  wird nun durch eine Druckfeder 40 derart  um seine feste Achse 41     verschwenkt,    dass  er die bislang von ihm gesperrte untere Kon  taktzunge 28     (Fig.    2)     loslässt,    welche nun  mit der etwas kürzeren obern Kontaktzunge  27 in Berührung tritt     (Fig.    3). Dies hat  zur Folge. dass der Stromkreis des Sole  noides 14 geschlossen und dieses von der  Netzleitung A     (Fig.    11) aus erregt wird.

      Dadurch wird der Kern 13 mit grosser Ge  schwindigkeit in das     Solenoid    14 hineinge  zogen, wobei der mit dem Kern 13 verbun  dene federbelastete Antriebshebel 7 .dement  sprechend aus der Ruhestellung     verschwenkt     wird, welcher .sodann ein relativ langsames  Ablaufen des Zeitwerkes 4 bewirkt. Beim       Einwärtsziehen    des Kernes 13 in -das Sole  noid 14 wird durch den hierdurch     mittelst     des Antriebshebels 7     verschwenkten    Kipp  schalter 18 die zum nicht dargestellten  Radioempfänger führende Leitung B       (Fig.    11) geschlossen.  



  Bei diesem     Einwärtsziehen    des Kernes 13  in das     .Solenoid    14 werden mit Hilfe eines  durch     einen    Stift 42     (Fig.    1) mit dem  Antriebshebel 7 gekuppelten Hilfshebels 43  die     Kontaktzungen    27, 28 in gegenseitiger  Berührung gehalten. Zu diesem Zwecke wird  durch einen am Hilfshebel 43 gelagerten,  von einer Zugfeder 44 belasteten dreiarmigen  Klinkenhebel 45 eine Schubstange 46 mitge  nommen, welche die obere Kontaktzunge 27  mittelst eines Isolierteils übergreift und an  die untere     Kontaktzunge    28 hält.

   Die Schub  stange 46, welcher am Hilfshebel 43 in einer  Schlaufe Führung und ferner an einem orts  fest gelagerten schwenkbaren Arm 47 Halt  gegeben ist, wird hierbei entgegen dem Ein  fluss einer Zugfeder 48 aus ihrer Ruhelage  verschoben. Bei der erwähnten Verschiebung  der Schubstange 46, das heisst bei ihrer Ab  wärtsbewegung stösst ihr     Klinkenlhebel    45  auf einen ortsfesten Anschlagstift 49, was  zur Folge hat, dass der Klinkenhebel 45 aus  der Schubstange 46 ausgeklinkt und diese  nun durch ihre Feder 48 in Ruhelage zu  rückgezogen wird,     in    welcher sie an einen  festen     Stift    50 ansteht.

   Bei dem mit dem       Einwärtsziehen    des     Solenoidkernes    13 erfol  genden     Verschwenken    des damit verbundenen  Antriebshebels 7 gibt derselbe einen auf dem  Zeitwerk 4 gelagerten Einstellhebel 51 frei,  der sodann durch eine Feder 52 an einen  festen Anschlagstift 53 gezogen     wird          (Fig.    7).

   Dadurch wird ein an diesen Ein  stellhebel 51     und    an den Sperrhebel 39 an  geschlossenes, zwischen den beiden     Platinen         des Zeitwerkes 4 angeordnetes Gestänge 54,  55 so verstellt, dass der Sperrhebel 39 wie  der     in    seine Ruhestellung zurückgeschwenkt       wird.    Infolgedessen wird bei der Rückbewe  gung der Schubstange 46 die untere Kon  taktzunge 28 vom Sperrhebel 39 neuerdings  aufgehalten     bezw.    .gefangen und dadurch der       Stromkreis    des     Solenoides    14 wieder unter  brochen;

   auf die Stange 59 ist die Feder  40 aufgeschoben.     Wenn    sich     in    der Folge  der     Antriebshebel    7 seiner Ruhestellung  nähert, dann schlägt er     mittelst    einer Stell  schraube 56     (Fig.    8) auf den Einstellhebel  51 und     verschwenkt    ihn entgegen dem Ein  fluss seiner Feder 52, wodurch     mittelst    des  Gestänges 54, 55 und der Feder 40 die     Ver-          schwenkung    des Sperrhebels 39 in die wir  kungslose Stellung und folglich die Freigabe  der     untern    Kontaktzunge 28 durch den letz  teren veranlasst wird.

   Es tritt somit wieder       Kontaktschluss    der Zungen 27, 28, sowie Er  regung des     Solenoides    14 ein und es wieder  holt sich der beschriebene Vorgang, das     heisst     das Zeitwerk 4 wird ohne Unterbrechung  für eine weitere vorausbestimmte Zeitperiode  in Gang .gehalten.  



  Jedesmal bei der Rückbewegung der  Schubstange 46 bewirkt     eine    an ihr vorge  sehene, federbelastete Klinke 57 die Rück  schaltung der Schaltscheibe 35 um eine Zahn  teilung entgegen der Wirkung der an der  Schaltscheibe 35 angreifenden Zugfeder 37.  Am Ende des Rücklaufes der Schubstange  46 trifft deren Schaltklinke 57 gegen einen  festen Anschlagstift 58, wodurch diese  Klinke 57 aus dem Schaltrad 35 ausgeklinkt  wird. Es folgt somit jedem Aufzug des Zeit  werkes 4 (durch den Antriebshebel 7 und die  Feder 8)     eine        Rückschaltbewegung    der  Schaltscheibe 35.  



  Alles dies     wiederholt    sich entsprechend  der     eingeworfenen        Münzenanzahl,    jedoch  schlägt bei der letzten     Rückschaltbewegung     der Schaltscheibe 35, das heisst, wenn die  selbe     -wieder    in die Ruhestellung kommt, ihr  Anschlagstift 38 gegen den     .Sperrhebel    39,  wodurch dieser in     Wirkungsstellung    gesperrt  wird und somit die untere Kontaktzunge 28    am     Stromschluss    mit der obern Kontakt  zunge 27 hindert.

   Dabei     kann    nun durch       Verschwenkung    des mit dem Gestänge 54,  55 verbundenen Einstellhebels     5',l    mittelst  des Antriebshebels 7 der Sperrhebel 39 nicht  aus der Wirkungsstellung     verschwenkt    wer  den, sondern es wird jetzt die am Sperr  hebel 39 und an der Stange 55 sich ab  stützende Feder 40 gespannt.

   Bei seiner       letzten        Rückbewegung        drückt    der Antriebs  hebel 7 nach geringer     Zurückschwenkung     des Einstellhebels 51     mittelst    einer     Stell-          schraube    59     (Fig.    8) auf einen Stützhebel       @60    und     verschwenkt    ihn entgegen dem Ein  fluss einer Zugfeder 61.

   Dies hat zur Folge,  dass der     iStützhebel    60 eine     Anschlagnase    62  aus der Bahn einer am Steuerhebel 16 des  Kippschalters 18     vorgesehenen    Gegennase       herausbewegt,    wodurch der .Steuerhebel 16  freigegeben wird und unter dem Einfluss  seiner Kupplung mit     Kippschalter    18 in  seine Ruhestellung zurückfällt und damit  auch -den Kippschalter 18 in die     Ausschalt-          otellung    zurückgehen lässt, wozu die     äm     Kippschalter 18 -wirksame Zugfeder 21 dient.  Feste Anschlagstifte ,64 und 6:5 begrenzen  die     iSchwenkbewegung    .des Stützhebels 60.

   In  der Ruhestellung liegt der Steuerhebel 16       mittelst    einer Nase 66 auf der Nase 62 des       Stützhebels    60 auf     (Fig.    1).  



  Die     Wirkungsweise    des Apparates, wenn  nur eine -einzige Münze eingeworfen wird,  lässt     sich        ohne        weiteres    aus vorstehenden  Darlegungen folgern. Die     Schaltscheibe    35  wird dann nur um eine Zahnteilung aus der  Ruhestellung     verschwenkt    und alsdann von  der Schubstange 46 aus bei deren Rückbewe  gung wieder in die     Ruhestellung    zurückge  dreht,

   wobei der Sperrhebel 39 wieder in       Wirkungsstellung    kommt und der unter Ab  lauf des     Zeitwerkes    4     zurückschwenkende          Antriebshebel.    7 den Einstellhebel 51 und  ferner den     Stützhebel    60 entgegen dem Ein  fluss der Feder 52     bezw.    61     zurückschwenkt.     



  Wenn mehrere Münzen     unmittelbar    auf  einanderfolgend eingeworfen werden, dann       wird    deren Anzahl durch eine an der Schalt  scheibe 3.5 vorgesehene     Zahlenreihe    an     einer              Schauöffnung    67     (Fig.    6) aussen am Apparat  sichtbar zur Anzeige gebracht. Bei jeder       Riicksehaltbewegung    der Schaltscheibe 3,5  wird diese     Zahlangabe    demgemäss geändert,  so dass man stets ablesen kann, für     wieviele          Zeitperioden    der Empfänger noch im Zu  stand der Empfangsbereitschaft bleibt.  



  Die durch Münzeinwurf herbeigeführte       Empfangsbereitschaft    des Empfängers wird  ihrer Anzahl nach durch ein Zählwerk     6'8          (Fi-.    1) registriert. Dieses Zählwerk 68 er  fährt jeweils eine Schaltung, wenn der An  triebshebel 7 aus seiner Ruhestellung     ver-          schwenkt    worden ist, so dass die Anzahl der  Aufzugs-     bezw.    der Antriebsbewegungen des  Antriebshebels 7 registriert wird.

   Zu diesem  Zwecke ist mit dem Antriebshebel 7 durch  einen Stift 69     (Fig.    1) ein     .Schalthebel    70 ge  kuppelt, welcher auf einer am Zeitwerk 4  befestigten Achse 71 gelagert ist und einen  Schaltarm 7 2 trägt, der bei jeder Rückbewe  gung .des Antriebshebels 7 das     Einerrad    des  Zählwerkes 68 um eine Einheit schaltet; das       Einerrad    des Zählwerkes 68 leitet seine  Schaltbewegung in bekannter Weise nach  Erfordernis auf andere Zählräder weiter.  



  Damit der Apparat     bezw.    der Empfänger       während    der infolge Münzeinwurfes,     frei-          gebebenen.    Benutzungszeit nach Belieben     aus-          geschaltet    und wieder     einbeschaltet    werden  kann, ist derselbe mit einer von aussen frei  zugänglichen mechanischen     Handeinstellvor-          ri:chtung    versehen.

   Dieselbe besitzt eine     mit-          telst    (nicht gezeichneter)     Stellvorrichtung    in  ihrer Längsrichtung     verschiebbare    und in  den Stellagen festgehaltene Stange 73. Beim       .lbwärtsverschieben    dieser Stange 73 drückt  dieselbe auf einen auf der Achse 19 des Kipp  schalters 18     festsitzenden    Arm 74     (Fig.    9,  10), welcher alsdann demgemäss unter Dre  hung     dieser    Achse 19 und damit .des Kipp  schalters 18     verschwenkt    wird.

   Dabei be  wirkt     eine    am Arm 74 befestigte Blattfeder  75 eine     Verschwenkung    der Ankergabel 76  in die Sperrstellung nach     Fig.    10, wodurch  das Räderwerk des Zeitwerkes 4 an der Dre  hung und demgemäss der Antriebshebel 7 an  seiner Rückbewegung verhindert ist. Der    Kippschalter befindet sich alsdann in der  Ausschaltstellung     (Fig.    8)     und    das Zeitwerk  4 ist am Laufe verhindert, so dass der Emp  fänger selbst gesperrt ist.

   Durch Zurück  bewegen der     ,Stange    73 in ihre     normale    Lage  wird der Arm 74 wieder freigegeben und der       Kippschalter    18 durch die Zugfeder 20 wie  der in die Einschaltstellung     verschwenkt,     worauf das     Zeitwerk    4 weiterläuft und der  Empfänger neuerdings in Empfangsbereit  schaft gesetzt ist. Beim Sperren der Anker  gabel 76     (Fig.    10) wird .dieselbe     unter,Span-          nen    der Spiralfeder der Unruhe     versehwenkt,     so dass von .diesem aus bei der nachfolgenden  Freigabe     --der    Ankergabel 76 ein Antriebs  impuls erfolgt.

   Wie ohne weiteres klar ist,  entsteht bei auf diese Weise herbeigeführtem  Unterbruch der Empfangsbereitschaft des  Empfängers keine     Einbusse    an     einbezahlter     Benutzungsgebühr.  



  Die     Münzeinwurfsvorrichtung    kann einen  auswechselbaren Teil besitzen, um auf Mün  zen andern Wertes verändert werden zu kön  nen, falls dies wünschbar sein     sollte.    Gleich  zeitig oder auch nur für sich können Mittel  vorgesehen sein, welche eine Veränderung  der vorausbestimmten Laufzeit des Zeit  werkes ermöglichen. Es. ist ohne weiteres  klar, dass mannigfache Ausführungen in  Einzelheiten und im Ganzen im Sinne der  Erfindung möglich sind. Es könnte an Stelle       eines    mechanischen ein     elektrisches    Zeitwerk  verwendet werden, dessen jeweilige Betriebs  dauer zum Beispiel vom Stromdurchgang ab  hängig sein kann.

   Es liesse .sich im Sinne  der Erfindung, zum Beispiel auch ein Emp  fänger     ausgestalten,    dessen Sender ein  Grammophon oder dergleichen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstkassierende Auslöse- und Sperr vorrichtung für elektrische Stromverbrau cher, insbesondere Rundfunkempfänger, ge kennzeichnet durch ein durch Münzeinwurf auslösbares und dann auf vorausbestimmbare Dauer in Gang gehaltenes, zum Schliessen des Stromkreises am Ende der Zeitdauer ge eignetes Zeitwerk. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine das Zeit werk während des Laufes nach Belieben stillsetzende und wieder zum Lauf frei gebende, von Hand zu betätigende Ein richtung vorgesehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, für Rundfunkempfän ger, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Stillsetzen des Zeitwerkes dienende Einstelleinrichtung mit einem Empfän gerstromkreis angeordneten Schalter ver bunden ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in den Münzkanal ein Münz prüfer hineinragt, welcher einen Bestand- teil eines Klinkenschaltwerkes bildet und bei richtigem Münzwert die Schal tung einer Schaltscheibe bewirkt, welche .die Inbetriebsetzung .des Zeitwerkes ver- anlasst und mittelst einer Rückschalt- klinke wieder zurückbewegt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, @dass die Schaltscheibe bei ihrer Drehung aus der Ruhestellung einen Sperrhebel ausschwingen lässt, wo durch dieser eine Kontaktzunge freigibt, -die alsdann mit einer zweiten Kontakt zunge zwecks Stromkreisschlusses in Be rührung tritt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Rückschlagklinke von einer den Lauf des Zeitwerkes beeinflussenden selbst tätigen Steuerung aus erfolgt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, .dass Mittel vorgesehen sind, um bei unmittelbar aufeinanderfolgendem Ein wurf mehrerer Münzen eine Schalt scheibe um entsprechend viele Schalt schritte zu verstellen und alsdann in Ab . hängigkeit vom Zeitwerk schrittweise zu rückzuschalten- wobei durch weitere Mit- tel der ununterbrochene Lauf des Zeit werkes entsprechend der Anzahl der ein geworfenen, Münzen bewirkt wird. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rückschaltung .der ,Schaltscheibe durch eine mit .dem Zeitwerk zusammen arbeitende Steue rung -bewirkt wird, welche bei der letz ten Rückschaltbewegung der Schalt scheibe den @Stromkreisunterbruch veran- lasst. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass eine die Anzahl der unmittelbar aufeinanderfolgend einge worfenen Münzen sichtbar anzeigende Scheibe vorgesehen ist, welche in d,er Folge die Anzahl der nach Massgabe der Laufzeit des Zeitwerkes noch unver brauchten Münzen, anzeigt. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass durch eine dem Zeitwerk zu geordnete Steuerung beim Lauf, des Zeit werkes jeweils eine zwecks Stromkreis- schlusses in Wirkung gebrachte Kontakt vorrichtung mittelst einer HebeIstützvor- richtung in der Einschaltstellung ge sichert wird, welche Kontaktvorrichtung durch selbsttätiges Verstellen der Hebel stützvorrichtung zu gegebener Zeit wie der in,die Ausschaltstellung kommt.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Münzein- wurfseinrichtung einen auswechselbaren Teil aufweist, um auf Münzen andern Wertes verändert werden zu können. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass ausser den Mitteln zur Verän derung der Münzeinwurfsvorrichtung auf verschiedene Münzwerte auch Mittel zur Veränderung,der L_ aufzeit .des Zeitwerkes vorgesehen sind.
CH166612D 1933-07-01 1933-07-01 Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für elektrische Stromverbraucher, insbesondere Rundfunkempfänger. CH166612A (de)

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