CH166645A - Selbsttätige Eisenbahnwagenkupplung. - Google Patents

Selbsttätige Eisenbahnwagenkupplung.

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CH166645A
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coupling
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Sokolowski Witold
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Sokolowski Witold
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  Selbsttätige Eisenbahnwagenkupplung.



   Die Erfindung betrifft eine selbsttätige   Eisenbahnwagenkupplung, bei welcher    im gekuppelten Zustande zwei parallele Querriegel mit zwei zu diesen senkrechten Keilankern in gegenseitigem Eingriff stehen, wobei die Riegel in   Riegelkästen der Eupplungs-    köpfe beweglich gelagert sind und beim Kuppeln von den schrägen Flächen der Ausläufer dieser   Riegelkästen    in keilförmige Einschnitte der Keilanker der gegen ber  liegenden Kupplungsköpfe eingezwängt    werden.



   Diese Kupplung zeichnet sich dadurch aus, dass in den   Kupplungsköpfen,    senkrecht zur Bewegungsrichtung der   Querriegel, Ver-    sehlussschieber verschiebbar angeordnet sind, die unter der Wirkung von Druckfedern hinter keilförmig zugeschnittene Querstege der gegenüberliegenden Riegel einspringen und die   Kupplungsköpfe dauernd verschlossen    halten. Hierbei sind die Verschlu¯schieber nicht der   Wirhung der    vollen Zugkraft ausgesetzt, sondern stehen nur unter dem reduzierten, vom Keilwinkel der Riegel   abhängi-    gen Drucke der Riegel, zum Zweck, ein   leich-    tes Herausschieben der Verschlussschieber durch den Schlüssel und hierdurch ein bequemes Losen der Kupplung zu erzielen.



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausf hrungsbeispiel veranschaulicht.



   Fig. 1 stellt die Seitenansicht einer am Zughaken des Fahrzeuges angehängten Halbkupplung (KupplungshÏlfte),
Fig.   2    den   GrundriB    derselben Halbkupplungund
Fig. 3 die Seitenansicht einer am Zughaken eingehÏnten Halbkupplung, gekuppelt mit einer im   Wagenrahmen    eingebauten Halbkupplung dar ;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Querregels,
Fig. 5 ein wagrechter Schnitt durch zwei gekuppelte Halbkupplungen, von denen die eine am zughaken eingehängt, die andere im   Wagenrahmen    eingebaut ist, 
Fig. 6 ein Grundriss derselben   gekuppel-    len Halbkupplungen mit eingezeichneten   Entriegelungsschlüsseln.   



   Jede Halbkupplung besitzt einen   Kupp-    lungskopf, bestehend aus einem   Riegelkasten      1    mit einem mit demselben fest verbundenen F hrungstrichter 2, einem eingehauten Keilanker   3,    einem   Querriegel    4, einem Verschlussschieber 5 und einem   Entriegelungs-    schlüssel 6 (Fig.   1,    2,3,4,5,6).



   Der Riegelkasten 1, dessen Hohlraum la (Fig.   1,    2,5) den   Querriegel    4 aufnimmt, besitzt in der dem eigenen Wagen   zugekehr-    ten Seitenwand einen   Fensterausschnitt lb    (Fig.   5),    welcher dem Keilanker   3    des Gegenkopfes den Durchgang gestattet. Die vordere, nach aussen gekehrte Seitenwand des   Riegelkastens    ist als Pufferteller le ausgebildet, dessen Breite   m-n senkrecht    zur Zugachse der Entfernung zwischen den Keilankern 3 beider Halbkupplungen ungefÏhr entspricht (Fig. 6).



   Die Pufferteller le besitzen in der Mitte je einen Fensterausschnitt : im mittleren Teile dieses Ausschnittes ist der   Nockenschlüssel    6 angeordnet und seitlich vom letzteren ist der Ausschnitt einerseits von dem eigenen Verschlussschieber 5 in Anspruch genommen, anderseits besteht ein freier Durchgang ld für den Verschlussschieber 5 der ändern Halbkupplung (Fig. 2).



   Der U-f¯rmige Hauptriegel 4 ist nahe seiner Gabelenden mit einer   Einfrasung      4a    versehen und an seinem geschlossenen Ende   4b    keilförmig ausgeschnitten ; dieses   keilför-    mige Ende   4b    greift in einen entsprechend geformten schrägen Einschnitt 3a   des Eeil-    ankers der   gepaarten    Halbkupplung ein (Fig.



  4,5).



   Der Verschlussschieber 5 ist mit zwei Ein  fräsungen    5a und einem Daumen   5b    versehen und steht mit einem Federschaft 5 in Verbindung, welcher durch den freien Raum   0    zwischen den Gabelarmen des Hauptriegels 4 hindurchgeht und mit seinem breiten Kopfstück   5d    in die   Einfräsungen 4a    des Hauptriegels eingreifen kann. Die auf dem Federschaft   5c    sitzende Druckfeder 7 ist bestrebt, den Verschlussschieber stets in der Richtung nach aussen hin (gegen die andere Halbkupplung) zu verschieben (Fig. 4,5).



   Der Nockenschlüssel   6    mit den Steuer  nocken 6a    ist auf der im Pufferteller le drehbar gelagerten Schlüsselwelle 9 fest   angeord-    net. Oberhalb des   Riegelkastens    sitzt auf derselben   Welle der S-chlüsselhebel    8, dessen kurzer Arm mit einem, um eine wagrechte Achse   10a drehba. ren Daumen    10 versehen ist, welcher dank seiner Schwere die Neigung hat, wenn er nicht unterstützt ist, sich nach unten zu neigen.



   Beim Drehen des   Antriebshebels drückt    der eine Nocken 6a des Schl ssels 6 beiderseits auf die Wandungen der Einfräsungen 5a des fremden Verschlussschiebers, und der andere 6a auf den Daumen   5b    des eigenen Verschlu¯schiebers, so da¯ beide Verschlu¯schieber gleichzeitig dem Bereiche 0 der entsprechenden Hauptriegel 4 entzogen werden   (Fig.    4,5).



   Der   Eupplungskopf    der im Wagenrahmen eingebauten Kupplung läuft auf der dem Wagen zugekehrten Seite in einen ver  längerten      AnschluBschaft    11 aus (Fig. 3, 5, 6). Letzterer ist unterhalb des Wagenkastens an die   Wagenrahmenkonstruktion    gelenkig angeschlossen, und zwar unter Vermittlung der bekannten zentralen   Zug-und    Druckvorrichtung, welche der Kupplung die Bewegungsfreiheit in allen Richtungen sichert und in der nicht gekuppelten Ruhestellung die   Hauptkupplungen    in der Wagenachse wagrecht oder unter einem bestimmten Winkel zum Horizont geneigt, einstellt.



   Der   Eupplungskopf    der am Zughaken eingehängten Halbkupplung ist   mittelst    zweier Zuglaschen 19 am   m Zughakenbolzen    angehängt. Zwei beiderseitig vom Zughaken   angeordnete Druokfedern    12, deren   Feder-    schäfte 13 in den am untern Steg des   Quer-    trÏgers des Wagenrahmens befestigten Lagern 14 geführt sind, halten die ungekuppelte Halbkupplung in der Zugachse in einer, unter einem vorgeschriebenen Winkel a zum Horizon geneigten Lage (Fig.   1).    



   Die   Federschafte    13 sind in den Punkten 15 an eine   rahmenformige, den Zughaken    beiderseitig umfassende und auf dem Zughaken lose aufgesetzte Kulisse 16 gelenkig angegliedert. Um den im obern Armende der Kulisse 16 sitzenden Bolzen 17 ist ein Aus  schalterbügel    18 drehbar angeordnet, in welchen die Daumen 19a der Zuglaschen 19 einhaken.   Dadurch, da. der Quersteg 16a der    Kulisse 16 durch den Druck der Federn 12 stets auf die   Zughakenstange gedrückt wird,    werden die Zuglaschen konstant in einer   vor-    geschriebenen Lage gehalten.

   Die an den andern   Zuglasehenenden      vorgesehenenuntern    Daumen 19b   stemmen    sich gegen den   Kupp-    lungskopf unterhalb des Drehpunktes und verhindern somit ein Sinken des Kopfes, so   dass die Zuglaschenachse und    die Kupplungs  kopfachse    eine gestreekte Gerade darstellen   (Fig.      1,    2).



   Der beschriebene   AnschlussderHalb-    kupplung an den Zughaken ermöglicht sowohl ein ungehindertes Anheben der ganzen Halbkupplung, wie auch eine Verdrehung des Kupplungskopfes bezüglich der Laschen 19 um die Achse   20    nach oben ; im ersten Falle entfernen sich die   Laschendaumen 19a    von der Innenwand des Aussehaltbügels   18      (Fig.      1),    im andern Falle hindern die ent  gegengesetztenLaschendaumen19    nicht ein   Hochdrehen    des Kupplungskopfes um die Achse 20 (Fig. 3).



   Beim   Gegeneinanderfahren    zweier mit Zughakenkupplungen ausger steten Wagen stehen die   Kupplungsköpfe    in   gegeneinan-    der geneigter Lage ; bei der Annäherung g greifen, die   Keilanker 3 unter    die obere Wandung des Führungstrichters 2, und die Kupp  lungsköpfe    heben sich gegenseitig an, indem   sich die Kopfe    um die Achsen 20 bezüglich der Zuglaschen 19 nach oben verdrehen, bis sie sich gegenseitig in   wagreehter    Lage ausrichten, wahrend die Zuglaschen in der geneigten Lage verbleiben.

   Gleichzeitig werden die Hauptriegel 4 durch die schrägen Seitenwandungen 2a der   Führungstrichter    2 der   Gegenköpfe    in die keilförmigen Ein  sehnitte 3a    der Keilanker 3 der letzteren ein  gezwängt    (Fig. 5). Die Seitenansätze 2b der obern   Trichterwandung der Gegenköpfe    schieben sich unter die beweglichen Daumen 10 der Schl sselantriebshebel 8, so da¯ die angehobenen Daumen 10 sich auf die obern Trichterwandungen auflegen (Fig. 6, rechte Halbkupplung).



   Der feste Verschluss der Hauptriegel 4 und   Eeilanker    3 wird durch die Vers, chluBschieber 5 gesichert, indem letztere im   Mo-    ment des vollen Eingriffes beider   gupp-      lungsköpfe    in die von den Riegelarmen und   den Riegelkopfen    umgrenzten Räume 0 der gegenüberliegenden Riegel einspringen und ein Heraustreten der keilförmigen   Riegel-    enden aus den keilförmigen   Einfrasungen    3a der Keilanker verhindern   (Fig.      4,    5).



   Hierbei sind die Verschlussschieber nicht der Wirkung der vollen Zugkraft ausgesetzt, sondern stehen nur unter dem reduzierten, vom   Eeilwinkel    der Riegel abhängigen Drucke der Riegel, zum Zwecke, ein leichtes Herausschieben der Versclu¯schieber (5) durch den Schlüssel (6) und hierdurch ein bequemes Losen der   gupplung zu    erzielen.



   Infolge der in den Grenzen des Winkels a (Fig.   1)    ungehinderten   Verdrehungsmög-    lichkeit der Zuglaschen, bildet die   Eupplung    zweier am Zughaken eingehängten Halbkupplungen in diesen Grenzen eine   dreiglie-       derigeelastischeVerbindungderFahrzeuge,    beziehungsweise entsprechend eine zweigliederige beim Kuppeln einer am Zughaken eingehängten Halbkupplung mit einer im Wagenrahmen eingebauten Halbkupplung.



  Hierbei ist aber in beiden FÏllen auch eine weitere Annäherung der Fahrzeuge und ein weiteres Zusammendrücken der Seitenpuffer möglieh, weil die geschlossene Kupplung sich   weiter durohbiegen    kann, indem, die   Laschen-      daumen 19s vermittelst    des   Ausschalter-    bügels   18,    die Kulisse   1'6      unter Uberwindung    der Spannung der Federn 12 anheben (Fig.



  3)   konnen.    Im dritten möglichen Falle des   Zusammentreffens    zweier in den Wagenrahmen eingebauter Kupplungen, heben sich die Halbkupplungen gleichfalls gegenseitig an, greifen ineinander und verankern sich im  Moment des Zusammensto¯ens der Pufferteller le   (Fig.    6).



     Das Offnen,    respektive Entriegeln der Kupplung geschieht von Hand, von   belie-      biger Wagenseite    aus, durch Verdrehen des   Schlüsselhebels    8, an nur einer der Halbkupplungen. Hierbei wird der zugehörige Schlüssel 6 mit verdreht, und dessen Steuernocken 6a drücken beide Verschlussschieber 5 zurück, das heisst aus den freien Räumen 0 zwischen den   Riegelgabeln    heraus.

   Das   Fest-    halten des einmal abgelenkten Sohlüsselhebels 8 in der Entriegelungsstellung ist durch den beweglichen Daumen 10 gesichert, indem dieser da. nk seiner Schwerkraft niederfÏllt und sich   gegen den Seitenrand 2b    der obern Wandung des Führungstrichters 2 der Gegenkupplung stemmt, so   daB beide      Kupplungsköpfe    im entriegelten Zustande verbleiben, solange sie sich in gegenseitigem   S : onta-kte    befinden   (Fig.    6, linke   Halbkupp-    lung).



   Der volle   Entriegelungshub    des Nockenschlüssels 6 ist so bemessen,   dal3    bei voll zu  rückgezogenem VerschluBschieber    5 zwischen dessen Zunge (bei   5a)    und der innern Kante des fremden Riegels 4, wie auch zwischen Kopfst ck 5d und der Aussenkante des zugehörigen Riegels genügende Luftspalte entstehen.



   Beim Entfernen der Wagen voneinander werden sich die durch die Betätigung des Schl sselhebels 8 entriegelten   Halbkupplun-    gen leicht   loskuppeln,    weil die VerschluBschieber 5 den Bereichen der Hauptriegel 4 entzogen sind und die ersteren die letzteren nicht mehr festhalten, so daB die Riegel ungehindert aus den keilförmigen Einschnitten 3a der   Keilanker    treten, da bei der Entriegelung, das heisst beim Rückgang der Ver  schlussschieber    5   auch die Kopfstiicke 5d der    FederschÏfte 5e aus den EinfrÏsungen 4a der Hauptriegel getreten sind.



   Gleichzeitig wird der Schlüsselhebel 8,   welchem der Seitenrand 2u nach    dem Abziehen des   Führungstrichters    2 der Gegenkupplung keinen Widerstand mehr   entgegen-    setzt, frei und es schnellen unter der   Stol-    wirkung   der-dankdemobenerwähnten    Luftspalt zwischen Kopfst ck 5d und Au¯enkante des Riegels   4-teilweise    ausgelösten Feder 7 die Steuernocken 6a in ihre frühere Stellung   zuriiak,    die Kopfstücke   5d    legen sich dabei auf die Seitenflächen der aus den Riegelkästen 1 teilweise herausgeschobenen Riegel 4 auf und sind bereit, wieder in die    Riegeleinschnitte 4a einzuspringen,

   sobald    die Riegel bei einem neuen Kuppeln ihre frühere Verschlussstellung einnehmen ; nach dem Einspringen der Kopfstücke   5d    in die   Riegeleinschnittte 4a wä. re die    Verriegelung der Hauptriegel wieder hergestellt.



     Nach dem Loskuppeln    fallen beide Halbkupplungen in die ursprüngliche in Fig.   1    und 2 gezeichnete Lage zurück.



   Auf die geschilderte Weise stellt sich jede Halbkupplung selbsttätig für das nächstfolgende Kuppeln ein.



   Falls verlangt wird, dass zwei Wagen beim ZusammenstoBen sich nicht kuppeln sollen, wird der Schlüsselhebel   8 in    der abgelenkten Entriegelungsstellung festgehalten, indem die   straffgezogene    Kette 21 am Seitenpuffer oder am   Wagenrahmen    befestigt wird.



  In diesem Falle   werden die Kupplungskopfe    beim ZusammenstoBe wohl richtig eingreifen, aber der bei der   Verdrehung des Schlüssel-    hebels mitverdrehte Schlüssel 6 der entriegelten Halbkupplung, oder diejenigen beider entriegelten Halbkupplungen, werden das Eindringen der Verschlussschieber 5 in die Räume 0 zwischen den Gabelenden der Riegel verhindern ; die Wagen werden voneinander abprallen, oder aber scheinbar gekuppelt, aber unverriegelt verbleiben.



   Um in der ¯bergangszeit ein mit der selbständigen, am Zughaken eingehängten Halbkupplung versehenes Fahrzeug mit einem Fahrzeug, welches mit der jetzt gebrÏuchlichen Kettenschraubenkupplung ausgerüstet ist, zu kuppeln, genügt es, den   Ausschalter-    bügel 18 hoch zu heben und die   selbstä. ndige    Halbkupplung   herunterhängen    zu lassen ; bei einer am Zughaken herunterhängenden Halbkupplung kann die Osenlasehe der Schrau   benkupplung    auf die übliche Art in das Hakenmaul eingehängt werden.



   Durch Anheben der herunterhängenden Halbkupplung von Hand werden die Daumen
19a der Zuglasche den Ausschalterbiigel 18 selbsttätig anheben ; nach dem Rückfall hält der Ausschalterbügel 18 die Zuglasche der   Halbkupplung wieder in der fiir    das nÏchst folgende Kuppeln geeigneten Stellung fest.



   Ein weiterer Vorteil der beschriebenen
Kupplung liegt in der Möglichkeit, Halbkupplungen mit in der   Richtung der Zug-    achse verschieden breiten Riegeln zu kup  peln,    wie dieses in Fig. 5 veranschaulicht ist.



   Bedingung hierbei ist, dal3 in beiden Halbkupplungen die zusammenarbeitenden   Haupt-    teile gleiche H¯henabmessungen erhalten, dass der Abstand der den Nockenschl ssel 6   zugekehrten Riegelkanten eingehalten    bleibt, das   heiBt,    dass   die Vergrösserung der Riegel-    breite in der Richtung nach den zugehörigen Wagenrahmen vorgenommen wird, und da¯ die schrägen   Keilflächen (3a)    in den Keilankern genügend gross gewählt werden.



   Die Vergrösserung der Riegelbreite ist ein wirksames Mittel, um die Widerstandsfähigkeit der beschriebenen Kupplung zu steigern, da dieselbe im Verhältnis der Qua    drate    der   Riegelbreiten    ansteigt. Ohne Schwierigkeit lassen sich hierbei auch die Riegelkästen entsprechend bemessen.



   Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, den Anforderungen des Eisenbahnwesens Rechnung zu tragen und die   Widerstands-    fähigkeit der Kupplung Schritt für   Sehritt    der erhöhten Tragkraft der Fahrzeuge, beziehungsweise der erhöhten Zugkraft der Züge anzupassen, wobei   dank der Möglich-    keit des einwandfreien Kuppelns einer ver  stärkten    Kupplung mit einer noch nicht ver  stärkten,    alle   Betriebs-und      Transportschwie-      rigkeiten    vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: SelbsttÏtige Eisenbahnwagenkupplung, bei welcher im gekuppelten Zustande zwei parallele Querriegel mit zwei zu diesen senkrechten Keilankern in gegenseitigem Eingriff stehen, wobei die Riegel RiegelkÏsten der Kupplungsköpfe beweglich gelagert sind und beim Kuppeln von den schrägen Flächen der Ausläufer dieser RiegelkÏsten in keilförmige Einschnitte der Oeil- anker der gegen berliegenden Kupplungsköpfe eingezwängt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kupplungsköpfen, senkrecht zur BewegungsrichtungderQuerriegel (4), Verschlu¯schieber (5) verschiebbar angeordnet sind, die unter der Wirkung von Druckfedern (7) hinter keilförmig zuge schnittene Querstege (4b)
    der gegen berlie genden Riegel einspringen und die Kupp lungsköpfe dauernd versehlossen halten, wobei die Verschlussschieber nicht der Wirkung der vollen Zugkraft ausgesetzt sind, sondern nur unter dem reduzierten, vom Keilwinkel der Riegel abhängigen Drucke der Riegel stehen, zum Zweck, ein leichtes Herausschie- ben der Versehlussschieber (5) durch den Schlüssel (6) und hierdurch ein bequemes Dösen der Kupplung zu erzielen.
    UNTEBANSFBUCHE : 1. Eisenbahnwagenkuppllmg nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Lösens der Kupplung von belie biger Seite des Wagens aus Schlüssel (6) derart angeordnet sind, dass bei dem Ver drehen von Hand einer der Schlüsselwel- len (9) der zugehörige Doppelnocken (6a) beide Verschlussschieber (5) gleichzeitig aus dem Bereiche der Riegel (4) heraus schiebt, wobei die zurückgedrängten Kopf- ansÏtze (5d) der Verschlussschieber (5) sich beim Auseinanderziehen der Fahr zeuge auf die Seitenwände der nach aussen verschobenen Riegel auflegen, und in die- ser, für ein nachfclgendes Einschnappen in die Einfräsungen (4a) der Riegel vor bereiteten Lage bis zum nächstfolgenden Kuppeln festgehalten werden,
    so dass die ses Kuppeln sich ohne Zur ckdr cken der Verschlu¯schieber (5), also ohne Zusam- mendrücken der Verschlussfedern (7) ab spielt.
    2. Eisenbahnwagenkupplung nach Patenta spruch und lTnteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem Drehbolzen (17) der Kulisse (16) ein Ausschalter- bügel (18) derart angelenkt ist, dass er in seiner normalen Lage (Fig. 1), auf dem obern Daumen (19a) der Zuglasche (19) wirkend, ein Schwenken der letzteren nach unten mehr als um einen vorgeschriebenen Winkel (a) verhindert, ein ungehindertes Anheben derselben aber zulässt, so dass die geschlossene Kupplung eine kettenartige Verbindung darstellt, deren freie Durch biegung durch den vorgeschriebenen Nei gungswinkel (a) der Laschen begrenzt ist, wobei jedoch der Ausschalterbügel (18) nach Hochdrehen von Hand bei gelöster Kupplung die Zuglaschen freigibt,
    so da¯ dieselben zusammen mit dem zugehörigen Kupplungskopfe niedersinken, und das Hakenma. ul für eine Verbindung mittelst der normalen Sehraubenkupplung freige geben wird.
    3. Eisenbahnwagenkupplung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass durch die auf dem Zughakenbolzen drehbar angeordnete Kulisse (16), deren Quersteg (16a) mit telst Druckfedern (12) an den Haken schaft angepresst wird, die beiden Zug laschen (19) unter Mitwirkung des Aus schalterbügels (18) in einer geneigten Lage festgehalten werden, wobei die un tern Daumen (19b) der Laschen die an letzteren angelenkten Kupplungsköpfe so abstützen, dass ein Enicken im Kopf- gelenk nach unten verhindert, ein Knicken nach oben aber ermöglicht wird, zum Zweck,
    einerseits bei dem Herannahen der Fahrzeuge beide Kupplungskopfe unge hindert, ohne die Laschen anzuheben, in einander eingreifen zu lassen, anderseits jedoch beim darauffolgenden Zusammen- drücken der Wagenpuffer die Zuglaschen nach untenschwenken zu lassen, wobei sie dann mittelst der Daumen (19a) unter Überwindung des Federwiderstandes die Kulissen (16) verdrehen.
    4. Eisenbahnwagenkupplung nach Patenta spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die parallelen Riegel (4) der beiden Kupplungshälften in der Zugrichtung verschieden stark be messen (breit) sind, wobei trotz dieser ver schiedenen Bemessung der die ZugkrÏfte bertragenden Teile ein einwandfreies Kuppeln und Zusammenarbeiten zweier Kupplungskopfe möglich ist.
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