CH166770A - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach demselben hergestelltes Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach demselben hergestelltes Schuhwerk.

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CH166770A
CH166770A CH166770DA CH166770A CH 166770 A CH166770 A CH 166770A CH 166770D A CH166770D A CH 166770DA CH 166770 A CH166770 A CH 166770A
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CH
Switzerland
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footwear
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Weber Johann
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Weber Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/30Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels by screws

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach demselben  hergestelltes Schuhwerk.         Die    Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Schuhwerk und nach dem  selben hergestelltes Schuhwerk.  



  Gemäss der Erfindung wird, im Gegen  satz zu den bekannten Verfahren zur Her  stellung von Schuhwerk, wo der Schaftrand  mit der Brandsohle zusammengenäht oder  -geklebt und alsdann beide zusammen mit  dem Schuhboden vereinigt werden, der  Schaftrand auf einer nach aussen abfallenden       Abschrägung    des Schuhbodens unter Auf  legen eines Lederstreifens auf den Schaft  rand mittelst in die Laufsohle eindringenden  Schrauben befestigt.  



  Das vorliegende Verfahren gestattet eine  wesentliche Einsparung von Zeit zur Her  stellung des Schuhwerkes, und das nach die  sem Verfahren hergestellte .Schuhwerk zeich  net sich dadurch aus, dass ein Eindringen  von Wasser und Feuchtigkeit     zwischen    dem       Boden    und die Brandsohle ausgeschlossen       ist,    indem der Schaftrand auf der     Abschrä-          gung    des Schuhbodens nach aussen und un  ten     gerichtet    ist und somit die auf den Schuh    gelangte Feuchtigkeit nach aussen hin ab  gelenkt     wird.     



  Die Zeichnung zeigt ein fertiges und in  der Herstellung befindliches Schuhwerk bei  spielsweise.  



       Fig.    1 zeigt einen fertigen Schuh in teil  weisem Längsschnitt,     Fig.2    einen     Schnitt     nach der Linie     A-A    der     Fig.    1 gegen die  Schuhspitze hin gesehen,     Fig.    3 eine Einzel  heit im Schnitt, und     Fig.4    und 5 zeigen  schaubildlich zwei Arbeitszustände.  



  Der Schaft, der in fertigem Zustande be  zogen werden kann, besteht im wesentlichen  aus dem Oberleder 1 und dem Futterleder 2.  Der     Schuhboden    besteht aus der Brandsohle  3, der Untersohle 4 und der Laufsohle 5, an  welcher der Absatz 6 von unten her an  gebracht ist. 7 ist eine     Zehenkappeneinlage,     während die allgemein übliche Fersen  kappeneinlage in der     Zeichnung    nicht er  sichtlich ist.  



  Das Verfahren zur Herstellung des  Schuhwerkes kann folgenderweise durch  geführt werden:      Die für den Schuhboden zu verwenden  den provisorisch zugeschnittenen     Lederstücke     werden     mit    zwei oder drei kleinen Stiften  zusammengeheftet, die     endgültig        zugeschnit-          tene    Brandsohle darauf gelegt und deren  Umfangslinie auf der Untersohle aufgerissen,  worauf     die    beiden     Sohlenstücke    dieser     Um-          fangslinie    parallel in einem Abstand von       etwa    1.0 mm von der Umfangslinie beschnit  ten werden,

   so dass ein     etwa    10     mm    breiter  Rand entsteht. Darauf     wird    die Untersohle  auf     ihrer        obern    Seite auf ihrem ganzen Um  fange in der Breite des     Randes    abgeschrägt,  so dass eine an die Brandsohle 3 anschlie  ssende Schrägfläche 4' gebildet wird, die  nach     aussen    abfällt.  



  Nach wieder erfolgtem Auflegen der  Brandsohle 3 auf die Untersohle 4 wird sie       mittelst    Holznägeln, die -noch durch- die  Untersohle     hindurchreichen,    auf der Unter  sohle festgenagelt und hierauf der ganze.  Schuhboden,     mit    der Brandsohle 3 gegen  einen Leisten 8     gerichtet,        mittelst    Draht  stiften auf der Unterseite des Leistens be  festigt und anschliessend daran die Zehen  kappeneinlage 7     mittelst    einigen Agraffen       wie    in     Fig.    4 ersichtlich befestigt.  



  Alsdann     wird    die     Fersenkappe    längs ihres  ganzen Umfanges geschärft und deren unterer  Rand in einer Breite von etwa 15 mm nach  aussen gebogen, die     Fersenkappe    in den  Fersenteil des Schaftes eingeführt und der  untere Schaftrand im Bereich der Fersen  kappe ebenfalls nach aussen abgebogen und  schliesslich der Schaft von oben her über den  Leisten gesteckt, wobei dessen Fersenteil  soweit nach unten auf die Schrägfläche 4\  in diejenige Lage gezogen wird, welche der  Fersenteil am     fertigen    Schuh besitzen soll.

    In dieser Lage, welche     in    der     Fig.5    dar  gestellt ist,     wird    der Schaft durch einen den       Schaftrand    und die     Fersenkappeneinlage          durchdringenden,    in den Schuhboden ein  getriebenen     Stiften    gegen     ungewünschte    Ver  schiebungen gesichert.  



  Nunmehr     wird    das Zehenteil des Schaf  tes     aufgezwickt,    wobei der Schaft über die       Zehenkappeneinlage    gezogen     wird    und hieran         anschliessend    die vordern Seitenteile des  Schaftes, wobei die gezwickten Schaftteile       mit    Drahtstiften vorläufig geheftet werden.  Die Ferse und die anschliessenden Gelenk  teile des Schaftes werden nicht     gezwickt,     sondern mit einem entsprechend geformten  Hammer in den Falz getrieben. Alsdann wer  den die Heftstifte durch Anbringen von  Agraffen in grösserem     Abstande    voneinander  ersetzt, welche Agraffen bis in die Lauf  sohle eindringen dürfen.

   Nunmehr     wird    ein  Lederstreifen     _    9, vorzugsweise von recht  eckigem     Querschnitt    dem Schaftrand auf  gelegt, derart, dass er sich in den Winkel       zwischen    dem     abgebogenen    Schaftrand und  den nach oben gerichteten     Schaftteilen    an  schmiegt und durch im Abstand von etwa  3 mm voneinander angebrachte Schrauben 10  befestigt, durch welche der Schaftrand mit  der Untersohle, gegebenenfalls auch die  Zehen- und     Fersenkappeneinlagen    mit der  selben und mit der Laufsohle verbunden wer  den, indem diese Schrauben 10 so lang be  messen sind, dass sie sich bis in die Lauf  sohle erstrecken.

   Die Schrauben können     mit-          telst    eines Schraubensetzers und Hammers in  den Schuhboden eingetrieben werden. Die  Laufsohle     wird    alsdann noch durch Holz  nägel in beliebiger Anordnung     mit    der  Untersohle     zusammengenagelt    und schliess  lich noch der Absatz -6 angebracht und der  Schuh ausgeputzt.  



  Vor der Herstellung des Schuhes werden       \venigstens    die Sohlenlederstücke, sowie der  Lederstreifen 9 vollständig mit Wasser  durchtränkt, so dass diese Teile in stark  durchfeuchtetem Zustande zur     Verarbeitung     gelangen.     Zweckmässigerweise    erfolgt die       Benagelung    der Sohlen und der Absätze in       direktem    Anschluss an die Herstellung des  Schuhes, wodurch ein Ausfallen der Nägel  bei feuchten Schuhsohlen so gut wie aus  geschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPR üCHE I. Verfahren zur Herstellung von Schuh werk, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftrand auf einer nach aussen ab- fallenden Abschrägung des Schuhbodens unter Auflegen eines Lederstreifens auf den Schaftrand mittelst in die Laufsohle eindringender Schrauben am Schuhboden befestigt wird. II. Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Schaftrand auf einer nach aussen abfallenden Abschrägung des Schuh bodens mittelst einen auf den Schaft rand aufgelegten Lederstreifen durch setzender und in die Laufsohle ein dringender Schrauben am Schuhboden befestigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Schuh werk nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens die Sohlen stücke vor deren Bearbeitung und vor dem Anbringen des Schaftes auf den selben vollständig mit Wasser durch tränkt und in diesem Zustande ver arbeitet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Schaft rand und die Ränder der Zehen- und Fersenkappeneinlagen nach aussen ab gebogen und nach dem Zwicken mit in Abständen voneinander angeordneten Agraffen dem Anbringen der Befesti- gungsschrauben vorgängig an dem Schuh boden befestigt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Einfügen des Schaftrandes am Fersen- und Ge lenkteil des Schuhes in den durch die Brandsohle und die abgeschrägte Fläche der Untersohle gebildeten Falz mittelst eines zweckentsprechend geformten Ham mers geschieht. 4.
    Schuhwerk nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Fersen- und Zehenkappeneinlagen mit nach aussen abgebogenen Rändern auf der Schräg fläche einer Untersohle aufliegen und mitsamt dem Schaftrand mittelst der zu dessen Befestigung dienenden Schrauben am Schuhboden befestigt sind.
CH166770D 1933-03-24 1933-03-24 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und nach demselben hergestelltes Schuhwerk. CH166770A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2425420A (en) * 1945-08-25 1947-08-12 United Shoe Machinery Corp Shoe and method of making the same

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