CH166778A - Vorrichtung zur Kühlung der Walzen bei Müllereistühlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Kühlung der Walzen bei Müllereistühlen.

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CH166778A
CH166778A CH166778DA CH166778A CH 166778 A CH166778 A CH 166778A CH 166778D A CH166778D A CH 166778DA CH 166778 A CH166778 A CH 166778A
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rollers
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Buehler Gebrueder
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Buehler Ag Geb
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  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description


  Vorrichtung<B>zur</B> Kühlung der Walzen bei     Müllereistühlen.       Die Erfahrung hat gezeigt, dass es bei der       Vermahlung    von Getreide vorteilhaft ist, die  Mahlwalzen gekühlt zu halten. Es ist zu  diesem Zweck bereits vorgeschlagen worden;  die Walzenstühle mittelst kalter Luft abzu  kühlen. Noch bessere Ergebnisse erhält man,  indem die Mahlwalzen selbst gekühlt wer  den, was     zweckmässigerweise    dadurch ge  schieht, dass man die Walzen hohl ausbildet  und sie mit Kühlflüssigkeit, insbesondere  Kühlwasser, umspült.

   Da nun die Walzen  sich im Betrieb drehen, bietet die Zufuhr des  Kühlwassers dementsprechend einige     Schwie-          rigkeiten.    Eine sehr einfache und zweck  mässige Wasserzuführung, welche keinerlei       Stopfbüchse    aufweist, erhält man nach vor  liegender     Erfindung.     



  Es ist bei Blechwalzenwerken schon be  kannt geworden, die hohl ausgebildeten Wal  zen durch Verbrennung eines Gasgemisches  im Hohlraum zu beheizen. Die Gaszufuhr  kann dabei durch ein in die Walze hinein  ragendes Rohr geschehen, welches fest mit    der Gaszuleitung verbunden ist, so dass eben  falls keine Stopfbüchsen erforderlich sind.  Eine solche Anordnung lässt sich indessen  bei     Müllereistühlen    aus folgenden Gründen       praktisch    nicht verwenden:  Bei     Müllereistühlen    ist es ausserordentlich  wichtig, dass die Walzen sich leicht ein- und  ausbauen lassen, da dieselben oft zum Nach  schleifen und     Nachriffeln    aus dem Stuhl  herausgenommen werden müssen.

   Die oben  genannte Anordnung bei Walzwerken bietet  nun den Nachteil, dass zum     Ausbauen    der  Walzen die festen Zuführungsrohre abmon  tiert werden müssen, was sehr     umständlich     ist. Bei dem späteren Einbau der Walzen  ist es meistens schwierig, diese Rohre so  genau     einzustecken,    dass sie an den Walzen  nicht streifen.  



  Bei den Mahlwalzen, bei denen der Achs  stummel 60 bis 80 mm Durchmesser hat, so  dass aus Festigkeitsgründen in denselben  ein Loch von höchstens 2-5 bis 30 mm  sich bohren lässt, und welche eine Nahl-      länge von bis 1.500 mm haben, so dass  sich Zuführungsrohre von bis 2000 mm  ergeben     würden,    ist es praktisch unmög  lich, ein so langes,     145    bis 20 mm Durch  messer     aufweisendes,    dünnes Rohr     in    die  mit     einigen    100 Umdrehungen pro     Minute          umlausende    Walze derart einzubauen,

   dass  das Rohr     nirgends    streift und dabei doch  in     einfacher    Weise montiert und     abmontiert     werden kann.  



  Bei der     Vorrichtung    gemäss vorliegender  Erfindung werden nun diese Nachteile in  einfacher Weise sämtlich dadurch behoben,  dass bei hohler Ausbildung der Walze im  Hohlraum derselben ein Rohr und vor dessen  Öffnung eine Düse angeordnet sind, durch  die die Kühlflüssigkeit, insbesondere Kühl  wasser, in freiem Strahl in das Rohr ge  spritzt wird.  



  Da das Rohr in der Mahlwalze eingebaut  ist, besitzt die erfindungsgemässe Wasser  zuführung gegenüber bei Walzwerken bereits  bekannten, ähnlichen Anordnungen den gro  ssen Vorteil, dass die Walzen ohne weiteres  ausgebaut werden können, ohne an der       Wasserzuführungseinrichtung    etwas ändern  zu müssen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes im       Längsschnitt    dargestellt.  



  Die Walze 1 ist als Hohlwalze ausgebil  det und trägt an beiden Enden     eingepresste     durchbohrte     Stummel    2a und     2u.    In dem  sich ergebenden Kanal ist ein Rohr 3 zentral  eingebaut, welches an einem Ende durch eine  Schraube ,4 und am andern Ende durch einen  trichterförmigen Teil .5 gehalten ist. Das  Rohr 3 bildet mit der Innenwand der Walze  einen Hohlraum.  



  Das Kühlwasser wird durch eine Düse 6  der Walze unter Druck zugeführt.  



  Der     Querschnitt    dieser Düse ist zweck  mässigerweise veränderbar vorgesehen, um  die Wassermenge entsprechend der erwünsch  ten Kühlwirkung einzustellen. Eine ähnliche  Einstellung lässt sich     selbstverständlich    auch    durch Veränderung des Wasserdruckes er  reichen.  



  An dem der Wasserzuführung entgegen  gesetzten Ende weist das     Rohr    3     Durchlass-          öffnungen    7 für das Wasser auf. Die Düse  6 wird nun so     eingestellt,    dass der Wasser  strahl frei in das Rohr 3     hineinspritzt.    In  folge der     kinetischen    Energie, welche das  aus der Düse 6 tretende Wasser besitzt,  fliesst dasselbe durch das Rohr 3,     tritt    durch  die Öffnungen 7     in    den von     Rohr    und Wal  zeninnenwand gebildeten     Hohlraum,        um,     nachdem es das Innere der Walze 1 durch  spült hat,

   durch ein im     Anschluss    an diesen  Hohlraum angeordnetes, die     Einlassseite    des  Rohres 3 umgebendes     Mundstück    5 in einen  entsprechenden Behälter 8     auszulaufen.     



  Diese     Anordnung    bringt den grossen Vor  teil, dass irgend eine Abdichtung,     wie    Stopf  büchse     etc.,    nicht nötig ist. Als weiterer  Vorteil sei erwähnt, dass sich die Walze aus  bauen lässt, ohne dass es     nötig    ist,     die-Kühl-          vorrichtung    ebenfalls auszubauen.  



  Obwohl Wasser zur     Kühlung    am ge  eignetsten ist, könnten     unter    Umständen auch  andere Flüssigkeiten,     wie        zum    Beispiel     Kühl-          öl,    in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Kühlung der Walzen bei Müllereistühlen mittelst einer Kühlflüs sigkeit bei hohler Ausbildung der Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum der sich drehenden Walze ein Rohr und vor dessen Öffnung eine Düse angeordnet sind, durch die die Kühlflüssigkeit in freiem Strahl in das Rohr gespritzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:,</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Düse veränderbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Rohr mit der Innenwand der Walze einen Hohlraum bildend zentral in der Hohlwalze eingebaut ist, an dem der Flüssigkeitszuführung entgegengesetzten Ende innerhalb der Walze Durchlass- öffnungen aufweist, und im Anschluss an den von Rohr und Walzeninnenwand ge- bildeten Hohlraum, die Einlassseite des Rohres umgebend, für den Auslauf des ]Kühlwassers ein Mundstück angeordnet ist.
CH166778D 1932-05-06 1933-02-28 Vorrichtung zur Kühlung der Walzen bei Müllereistühlen. CH166778A (de)

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CH166778D CH166778A (de) 1932-05-06 1933-02-28 Vorrichtung zur Kühlung der Walzen bei Müllereistühlen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2795699A (en) * 1952-05-17 1957-06-11 Westinghouse Electric Corp Ultrahigh-frequency tuner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2795699A (en) * 1952-05-17 1957-06-11 Westinghouse Electric Corp Ultrahigh-frequency tuner

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