CH166867A - Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Motor, insbesondere elektrische Handschleifmaschine. - Google Patents
Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Motor, insbesondere elektrische Handschleifmaschine.Info
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Description
Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Motor, insbesondere elektrische Handschleifmaschine. Die Erfindung betrifft eine Handwerk zeugmaschine mit eingebautem Motor, ins besondere eine elektrisch betriebene Hand- schleifmasehine.
Bei einer bekannten elektrischen Hand schleifmaschine sind Durchmesser und Ge wicht des Motors so klein gehalten, #dass im Betrieb,die Handschleifmaschine bequem mit einer Hand gehalten werden kann.
Hierbei kann entweder das Gerät direkt mit der Hand umfasst werden oder es kann zum Hal ten ein Handgriff in der Art eines Pistolen griffes angeordnet sein, der an der Schleif- maschine in der Verlängerung der Werkzeug- 23 spindel an,-reift.
Bei besonders. kleinen Werkstücken und solchen, welche eine besonders genaue Be arbeitung erfordern, ist dieser Handgriff zu weit vom Schleifwerkzeug entfernt, als dass noch eine genaue Führung %der Handschleif maschine möglich wäre.
Gemäss der Erfindun-- wird daher diese Handwerl-,z-eugmasehine dadurch ergänzt, daZ sie einen aus dem den Motor enthalten- #den Gehäuseteil herausragenden griffelarti- zz tD <B>0-</B> n "e Bauteil zur Lagerung der Werkzeug tn spin-del besitzt und dass- auf diesen Bauteil eine hülsenförinige Haltevorrichtung aus Isolierstoff gesteckt ist,
um die Maschine nahe am Werkzeug halten und führen zu können.
In der Zeichnun 'g ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine elektrische Handschleifma schine mit aufgesteckter hülsenförmiger Haltevorrichtung in Ansicht-, Fig. 2 einen Längsschnitt durell die Haltellülse, Fig. <B>3</B> einen Schnitt durch die Hülse nach ,der Linie A-B -der F ig. 2, r' ig. 4 die Stirnansicht eines Spann bandes,
Pig. <B>5</B> die Seitenansicht des Spannbandes nach Fig. 4.
In dem Gehäuse<B>1</B> der elektrischen Hand schleifmaschine iet ein (gestrielielt gezeic*h- neter) Motor 2 üblicher Bauart angeordnet, dessen Welle eine Riemensüheibe <B>3</B> trägt, welche mittelst eines Riemens eine, Riemen scheibe 4 antreibt, die mit der Werkzeug spindel<B>5</B> für ein Schleifwerkzeuo, <B>6</B> verbun den ist. Die ;Spindel<B>5</B> ist in einem Lagerteil <B>10</B> gelagert, das teilweise aus dem Gehäuse<B>1</B> der Handschleifmasehine herausragt.
Sie trägt an ihrem ausdem Spindellager heraus stehenden Ende ein Spa.nufutter <B>15</B> zur Auf- nahmedes Sehleifwerkzeuges <B>6.</B> In der rück seitigen Verlängerung der Spindel<B>5</B> greift an dem Gehäuse<B>1</B> ein Handgriff<B>7</B> an, der die Form eines PistolengTiffes hat und eine bequeme Handhabung der Handschleif maschine ermöglicht.
Über die aus dem den Motor enthalten den Gehäuse 1 der Handsclileifmaschine her ausragenden Teile (Schleifspindel, Spann futter, Spindellagerteil) ist eine Hülse<B> & </B> aus Isolierstoff gesteckt und durch ein Spann band<B>9</B> an dem Schleifspindellager <B>10</B> be festigt.
Das Spannband<B>9</B> umfasst hierbei die Hülse<B>8</B> in einer Eindrehung<B>11.</B> In ihrer Längsrielltung ist die Hülse<B>8</B> an dem dem Gehäuse,<B>1</B> zugekehrten Teil mit einem offe nen Schlitz 12 versehen, der eine Federung der Hülse an ihrem eingespannten Ende zu- lässt. Auf der Innenseite ist die Hülse kege- lig axisgedreht, und zwar so weit, als die Hülse. auf der ebenfalls kegeligen Aussen fläche des. Schleifspindellagers <B>10</B> aufsitzt.
Aus diesem kegelig ausgedrehten innern Teil der Hülse sind in der Längsrichtung Leisten <B>13</B> herausgea-rbeitet. Dadurch erzielt man einen guten Sitz der Hülse<B>8</B> auf dem Schleifspindellager <B>10,</B> auch wenn die beiden kegeligen F läallen nicht genau passend ge arbeitet sein sollten. Ausserdem weist die Hülse auf ihrem Umfang Ausnehmungen 14 auf für den Luftdurchtritt zur Kühlung des Schleifspindellagers.
Wenn besonders kleine Werkstücke be arbeitet werden sollen, ad-er solche, welche eine besonders genaue Bearbeitungerfordern, wird die Handschleifmaschine nicht an dem Handgriff<B>7,</B> sondern an der Haltehülse<B>8</B> gehalten. Bei der geringen Entfernung zwi- sehen Schleifwerkzeug und Haltehülse wird .dadurch eine sichere Führung der Hand- s,üllleifmas,v,hine erzielt.
Da die aus Isolier stoff bestehende Hülse,die Wärme nicht, lei tet, kann sie auch bei der bei Höehstdreh- zahlen auftretenden starken Erwärmung--des Spindellagers noch sicher angefasst wer-den. In manchen Fällen ist es auch bequemer, das Gerät am Handgriff<B>7</B> zu halten und an der Hülse<B>8</B> nur zu führen.
Die Hülse kann an ihrem zur Befestigung .dienenden Ende beispielsweise auch mit meh reren Schlitzen versehen sein. In diesem Falle könnte das Spa-iinband in Wegfall kommen und die Hülse in einfacher Weise durch blosses Aufstecken auf den hegeligen Teil des Schleifspindellagers an diesem befestigt wer- ,den.
Für den Fall, dass sieh die hülsenförmige Haltevorrichtung im Betrieb zu sehr er wärmt, kann auf sie eine zweite Hülse, vor- teilhafterweise aus. einem die Wärme nicht leitenden Werkstoff, gesteckt werden, welche .die erste aanz oder teilweise überdeckt. Die jeweils äusserste Hülse kann zum sicheren Zufassen der Finger eine Riffelung der ZD Aussenfläclie aufweisen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Motor, insbesondere elektrisch betriebene Hands-ehleifmasehine, dadurch gekennzeich net, dass sie einen aus dem den Motor enthal tenden Gehäuseteil herausragenden griffel- artigen Bauteil zur Lagerung der Werkzeug spiudel besitzt und dass auf diesem Bauteil eine hülsenförmige Haltevorrichtung aus Isolierstoff gesteckt ist, um die Maschine nahe am 'Werkzeug halten und führen zu können.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Handwerkzeugmasehine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmige Haltevorrichtung (8),cli-treli ein Spannband an dem Spindellagerteil (10) befestigt ist. 2. Handwerkzeugmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Haltevorrichtuug <B>(8)</B> mit einer Eindrehung<B>(11)</B> zur Auf nahme des Spannbandes<B>(9)</B> versehen ist.<B>3.</B> Handwerkzeugmaschine nach Patentan spruch, dadurch, gekennzeichnet, dass die hülsenförmige HaltevorrieUtung <B>(8)</B> an ihrem dem Maschinengehäuse zugekehrten Teil mit einem Längsschlitz (12) versehen ist, der eine Federung der Haltevorrich tung an ihrem eingespannten Ende zulässt. 4.Handwerkzeugomaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche der hülsenförmigen Haltevor- Z, richtung <B>(8)</B> an ihrem dem Motorgehäuse zugekehrten Teil als Xegelflä.e-he ausge- t5 bil#det ist.<B>5.</B> Handwerkzeugmiaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch, 4, dadurch ge kennzeichnet-, dass auf der kegeligen In- nenfläehe der liülsenförmigen Haltevor richtung<B>(8)</B> in der Längsrichtung Leisten <B>(13)</B> herausgearbeitet sind, um einen guten Sitz der Haltevorrichtung auf dem kegelförmigen Spindellagerhals <B>(10)</B> zu eriielen. <B>6.</B> Handwerkzeugmaschine nach Patentan- spruell, dadurch gekennzeichnet,dass die hülsenförmige Haltevorrichtung<B>(8)</B> auf ihrer Aussenfläehe geriffelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE166867X | 1932-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166867A true CH166867A (de) | 1934-01-31 |
Family
ID=5686121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166867D CH166867A (de) | 1932-01-23 | 1933-01-14 | Handwerkzeugmaschine mit eingebautem Motor, insbesondere elektrische Handschleifmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166867A (de) |
-
1933
- 1933-01-14 CH CH166867D patent/CH166867A/de unknown
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