CH166928A - Elektrischer Schalter. - Google Patents

Elektrischer Schalter.

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CH166928A
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CH
Switzerland
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cylinder
electrical switch
contact
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movable
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Inventor
Aktiebolaget Allman Elektriska
Original Assignee
Asea Ab
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Description


      Elektrischer    Schalter.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen       elektrischen    Schalter mit festen Kontakten,  die in einer mit einem     Lösehmedium    gefüll  ten Kammer eingeschlossen sind.  



  In den bekannten derartigen Schaltern  wurde der Lichtbogen durch einen Flüssig  keitsstrom gelöscht, der     entweder    durch  einen Hilfslichtbogen erzeugt wurde, oder  es war der Schalter mit einer Pumpe ver  sehen, die vom Schaltmechanismus angetrie  ben wurde und den Strom     erzeugte.     



  Die     Verwendung    eines Hilfslichtbogens  für den genannten Zweck führt zu ziemlich  komplizierten     Konstruktionen        des    Schalters  und ist auch mit andern Nachteilen verbun  den, die sich besonders bei dem Einschalten  des     Schalters    geltend machen.  



  Wird der Flüssigkeitsstrom von einem  von dem     Sehaltmeehanismus        a:igetriebenen     Kolben erzeugt,     muss    der Schaltmechanismus  bei     jeder        LTnterbrechung    immer die im un-         günstigsten    Falle erforderliche Flüssigkeits  strömung hervorrufen, nämlich die für das  Löschen eines     Kurzschlusslichtbogens    erfor  derliche.

   Da diese Flüssigkeitsströmung ganz  bedeutend ist,     wird    der     Schaltmechanismus          bei    jeder     Unterbrechung    erheblich belastet  und muss deshalb     entsprechend    kräftig       dimensioniert    werden.  



  Es sind auch Unterbrecher bekannt, bei  denen der Flüssigkeitsstrom von dem     LTn-          terbrechungslichtbogen    selbst erzeug; wird,  indem der von dem     Lichtbogen        erzeugte     Dampfdruck     unmittelbar    auf das     lichtbogen-          löschende    Medium. einwirkt und einen den       Lichtbogenweg        überquerenden    Flüssigkeits  strahl an einer von der Unterbrechungsstelle  ziemlich weit entfernten     ;Stelle    erzeugt.

   Der       Lichtbogen        bekommt    also eine ziemlich grosse  Länge ehe die Löschwirkung eintritt, so dass  von ihm eine     bedeutende    Energiemenge ent  wickelt wird.           Die    .Stärke der Strömung     wird    sich des  halb der Grösse des zu     unterbrechenden    Stro  mes automatisch anpassen.  



  Bei     .dem        Schalter    gemäss der     Erfindung     steht -die Kammer, in welcher die     Kontakte          des    Schalters     eingeschlossen    sind, mit einer  andern Kammer in Verbindung und es wird  das Volumen mindestens einer Kammer durch  die     Einwirkung    des vor dem Unterbrechungs  lichtbogen     erzeugten        Druckes    verändert, - so  ,

  dass das dabei aus der einen in nie andere  Kammer     fliessende        Löschmedium    durch min  destens einen eine Verbindung zwischen den  Kammern bildenden Kanal gepresst und dabei  in innige Berührung mit dem Lichtbogen ge  bracht     wird.     



  In den beigefügten Zeichnungen werden  verschiedene     Ausführungsbeispiele    der Er  findung gezeigt.  



       Fig.    1 zeigt einen Ölschalter nach der  Erfindung und in     dieser    Figur ist 1 ein       9llbehälter    mit Deckel 2. 3 sind Durchfüh  rungsisolatoren, die an dem Deckel 2 be  festigt sind und die     feststehenden    Kontakte  8 tragen, sowie eine diese Kontakte um  gebende     Druckkammer    4. 5 ist eine     Isolier-          stange,    die die Brücke 7 mit den beweglichen  Kontakten 6 trägt. Die Druck- oder Lösch  kammer 4 ist in     Fig.    2 in grösserem     Mass-          stabe    gezeigt.

   In dieser Figur bedeutet 8  der     feststehende    Kontakt der von dem Iso  lator 3 getragen wird. Der Kontakt 8 ist  mit federnd angebrachten Kontaktblöcken 9  versehen, .die     einen.        Hülsenkontakt    bilden. Die  Kontaktblöcke werden von Blattfedern 10  getragen und durch ringförmige .Schrauben  federn 11     zusammengepresst.    Der Kontakt  8 ist von einer Metallhülse 1.2     umgeben,    an  welcher durch radiale Arme ein Ring 16  befestigt ist.

   An dem Ring 16 ist ein Zy  linder 13 aus Isolationsmaterial, zum Bei  spiel aus     bakelisiertem    Papier,     befestigt.    Der  Zylinder 13 ist mit dem Deckel 14 und  Boden 15 versehen, welche Teile durch  Stäbchen 17 in geeignetem Abstand ge  halten werden. Der Deckel 14 und Boden  15     sind    mit Löchern 18     bezw.    19 für den       beyveglichen    Kontakt 6     versehen.    Das Loch    18 in dem Deckel 14 hat ungefähr denselben       Durchmesser    wie der bewegliche Kontakt 6.

    Unmittelbar unter dem Boden 15 ist noch  ein Boden 20 angeordnet, der sich in seit  licher Richtung frei bewegen     kann.    Dieser  Boden ist mit einem Loch 21 versehen, in  das -der bewegliche Kontakt passt. Durch  die bewegliche Anordnung des Bodens 20  kann das Loch 21 sehr genau passend sein,  trotzdem der     'bewegliche    Kontakt 6 sich  nicht genau zentrisch zu dem Zylinder 13  bewegt.     Um,den    Zylinder 13 ist ein     Metall-          zylinder    22 angeordnet, der oben mit einem  Metallring 23 versehen ist und     unten    mit  einer umgebogenen Kante 24, die genau um  den Zylinder 13 passt.

   Der Ring 23 passt  genau um die     Metallhülse    12 und ist innen  mit einer Aasdrehung 25 versehen. Diese  Aasdrehung steht mit dem Innern der Kam  mer durch Öffnungen 29 in     Verbindung    und  mit dem Raum ausserhalb des Zylinders  durch eine Öffnung 30. Die Öffnungen 29  sind     normalerweise    durch Ventile 28 ge  schlossen, welche durch Federn 27 gegen die  Löcher 29 gepresst werden.  



  Die Anordnung wirkt in folgender Weise:.  Wenn der bewegliche Kontakt 6 sich von den  Kontaktblöcken 9 wegbewegt, entsteht zwi  schen den     Kontakten    ein Lichtbogen, welcher  zunächst die Flüssigkeit in dem     obern     Raume     3,2    verdampft, und dann, wenn er  in dem     untern        Raum        33    ausgezogen     wird,     auch die dort befindliche Flüssigkeit ver  dampft.

   Der dadurch entwickelte Druck  wirkt an .der untern     Seite    des     Ringes    23 mit  einer nach oben     gerichteten    Kraft und auf  der umgebogenen Kante 24 des     Zylinders    22  mit einer nach     unten    gerichteten Kraft. Die  erste Kraft ist     bedeutend    grösser als die  zweite, so. dass der Zylinder 22 von der     resul-          tierenden    Kraft eine nach oben     gerichtete          Bewegung    erfährt.

   Bei     dieser    Bewegung  wird der Raum     zwischen    den Zylinder 22  und 13     vermindert    und der obere Raum 32  vergrössert. Hierdurch wird das Lösch  medium zuerst aus dem     erstgenannten    Raume  in den Raum 33 gepresst und dann durch den  Kanal 18 in     den        Raum    32. Nachdem der      Lichtbogen gelöscht ist, wird der Zylinder  22 von der Feder 34 in die     Ausgangslage     zurückgebracht.  



  Die Ventile 29 des Ringes     ,\33    sind des  halb vorgesehen, um einen     übermässigen     Druck in den Kammern zu vermeiden,     und     um     das    Entweichen der Gase nach dem       Löschen    zu erleichtern, ist der Ring 16 mit  kleinen Löchern 35 versehen.  



  In     Fig.    3 ist der feste Kontakt 42 in  dem Zylinder 36 ausgebildet. Dieser Zylin  der besteht aus Metall und wird von dem  Isolator 3 getragen. Der Zylinder 36 weist  einen Kolben 37 auf, der mittelst Stangen  38 mit einem andern Kolben 39 verbunden  ist, der in einem andern Zylinder 40 be  weglich ist. Dieser     letztere    Zylinder wird  aus     Isoliermaterial    hergestellt und hat einen  Durchmesser, der bedeutend kleiner ist als  der Durchmesser des Zylinders 36.

   Wenn  der bewegliche Kontakt 41 sich von dem       festste"lienden    Kontakt 42 wegbewegt,     ent-          stelit    ein Lichtbogen zwischen diesen beiden  K     ontakten    und da     beide    Kammern oder  Zylinder mit einem     lichtbogenlöschenden     Medium gefüllt sind, wird dies verdampft  und erzeugt .einen     Dru        ek    nach oben auf den  Kolben 37 und nach unten auf den     Kolben     39. Da die beiden     Kolbenflächen    verschie  den gross sind,     -wird    eine resultierende Kraft  nach oben wirken, so dass die beiden Kol  ben nach oben bewegt werden.

   Bei dieser       Bewegung    wird die     Löschflüssigkeit    aus dem  kleineren Zylinder durch :das Loch 43 aus  gepresst und dabei in innige     Berübrung        mit     dem Lichtbogen gebracht. Nach dem Aus  löscher_ des Lichtbogens werden die Kolben  von der Feder 44 in die ursprüngliche Lage       zurückgebracht.     



  In     Fig.    4 ist eine Abänderung der in       Fig.    3 gezeigten Ausführungsform veran  schaulicht. In dieser     Ausfiihrungsform    sind  die beiden Zylinder durch eine -Wand 45  getrennt. Der feststehende Kontakt ist nach  giebig befestigt und die Wand 45 ist mit  einem Loch versehen, durch welches der be  wegliche Kontakt durchtreten kann.

      In den Ausführungen gemäss     Fig.    5 und  6 sind die Zylinder im Verhältnis zuein  ander     beweglich    angeordnet: Der obere Zy  linder wird vorzugsweise aus Metall herge  stellt, während der untere Zylinder aus  Isoliermaterial hergestellt ist.     In.    beiden       Ausführungsformen    ist der feste     Kontakt     nachgiebig angeordnet und in der Ausfüh  rungsform gemäss     Fig.    5 ist der feststehende  Kontakt mit einem Loch 49 versehen.     Auch     in diesen Ausführungsformen sind die Zy  linder     dureli    .eine Wand 45 getrennt.

   Diese  Wand ist durch     @Stäbchen    46 getragen, wel  che von     Schraubenfedern    47 umgeben sind,  die auf den obern Kolben wirken. In     Eig.    5  ist der feststehende Kontakt in einem Loch  48 in der Wand 45     angeordnet    und ist mit  einem Kanal 49 und Öffnungen 50 versehen.  Der untere Zylinder ist mit dem obern Kol  ben fest verbunden, so dass, wenn     .ein    Druck  in den Zylindern entsteht, der untere Zylin  der nach oben bewegt wird und ;die in dem  selben     enthaltende    Flüssigkeit durch den  Kanal 49 und Öffnungen 50     bezw.    durch das  Loch 51     in,der    Wand 45 gepresst wird.  



  In den     Fig.    7, 8 und 9 werden Ausfüh  rungsformen gezeigt, bei denen die Wand  45 durch eine Mehrzahl von Wänden oder  Scheiben 52 ersetzt ist. Diese Scheiben     sind     mit je einem Loch versehen, wobei diese  Löcher     übereinander    angeordnet sind; so     da.ss     ein Kanal für den beweglichen Kontakt ge  bildet wird. In     Fig.    7 sind     diese    Scheiben  in kleinem Abstand voneinander     angeordnet     und auch in     Fig.    8 ist dies der.

   Fall, jedoch  sind in     Fig.    8 die Scheiben mit seitlich an  geordneten Löchern 53     versehen,    wodurch  eine Querströmung der     Löschflüssigkeit     durch den     Lichtbogenpfad    erzielt wird. In       Fig.    9 wird ein     Schnitt,der    Anordnung ge  mäss     F'ig.    8 gezeigt, und zwar in einer senk  rechten Schnittebene zu     Fig.    B.  



  In     Fig.    10 ist der feststehende Kontakt  54 an einem beweglichen Metallkolben 55 be  festigt, welcher sich in dem     ZylindtPar        56-          bewegen    kann. Dieser Zylinder ist an dem  Isolator 5 7 befestigt und :der -feststehende       Kontakt    ist durch einen biegsamen Leiter      58 mit dem Zylinder 56 verbunden. Eine  Feder 59 dient dazu, den Kolben 55 in der  untern Lage zu halten.  



  Der Kolben 5,5 ist mit einem Flansch 62  und einem Zylinder 60 versehen. In diesem  Zylinder ist eine Zwischenwand 61     unmittel-          bar    vor dem Kontakt 54 angebracht, und       in.    dieser Wand ist ein Loch vorhanden,  durch welches der bewegliche Kontakt 41       durchtreten    kann. An dem Zylinder 56 ist  ein Zylinder 63 aus     Isolationsmaterial    be  festigt, der einen grösseren Durchmesser als  der Zylinder 60 hat und diesen umgibt.

   Der  Flansch 62 passt ziemlich genau in den Zy  linder 63, um eine ausreichende Dichtung zu       bekommen.    Der Boden 64 des Zylinders 68  ist mit einem Loch für den beweglichen       Koutzltt    versehen, und in dem Kolben 55 ist  ein Loch 67 angeordnet.  



  Die Anordnung gemäss     Fig.    11 unter  scheidet sich von :der Ausführung gemäss       Fig.    10 dadurch, dass der feststehende Kon  takt und der Kolben 55     mittelst    dem     Staab     65 an dem     Isolator    fest angebracht sind.  In dieser Anordnung ist :der Zylinder 56  mit dem an demselben     befestigten        Isolier-          zylinder    63 beweglich und     wind    von     ide!r     Feder 59 in der     obern    Lage gehalten.  



  Inder Anordnung gemäss     Fig.    12 ist der  feststehende Kontakt 54 an einem     Metallteil     66 befestigt, welcher ferner die beiden Zy  linder 70 und 73 aus     Isolationsmaterial          trägt.    Der Zylinder 70 ist mit einer un  mittelbar vor dem festen     Kontakt    54 befind  lichen Zwischenwand 71 versehen und der  Zylinder 73 ist mit einem Boden 74 versehen.  Die Räume an den beiden .Seiten des Zy  linders 70 sind durch Löcher 68 des Zylin  ders 70 verbunden. Zwischen den beiden  Zylindern 70 und 73 ist ein beweglicher  Metallzylinder 72 angeordnet.

   Dieser Zy  linder ist an dem     untern    Teil mit einem  Flansch versehen, der     denselben    Durch  messer wie der Innendurchmesser des Zy  linders 73 hat. In dieser Ausführungsform  sind die beiden Isolationszylinder fest ange  ordnet und nur der dazwischenliegende Me  tallzylinder 72 kann sich in vertikaler Rieh-         tung    bewegen und wird von den     Federn    69  in der untern     Lage    gehalten. Die Federn  werden von kleinen Stäbchen 75 in richtiger  Lage gehalten.  



  Die Anordnung nach     Fig.    13 ist ähnlich  der     Anordnnug    nach     Fig.    12. Der Isolator  57 trägt einen Metallzylinder 86, der seiner  seits einen Zylinder 80 aus     Isolationsmaterial     trägt. Dieser Zylinder weist     unmittelbar    vor  dem festen Kontakt 54 eine     Zwischenwand     81 auf. Der äussere Zylinder 83 ist beweglich  und     wird    von den Federn 69 in der obern  Lage gehalten. Die Federn 69 werden von  .den kleinen Stäbchen 75 gerade gehalten.

    Der Zylinder 83 ist mit einem Boden 84  versehen, in     welchem    ein Loch für den be  weglichen Kontakt angeordnet ist und der  Metallzylinder<B>8</B>6 ist mit Löchern 88 für  die     Löschflüssigkeit    versehen. Der Zylinder  80 ist an dem Zylinder 82 befestigt, welcher       auch,die        Stäbchen    75 trägt.  



  In     Fig.    14 wird eine Ausführungsform  der Erfindung gezeigt, die sich besonders für  solche     ,Schalter    eignet, wo Wasser als     Lösch-          flüssigkeit    benutzt wird. In dieser Figur       bedeutet    91 die Isolatoren, die die festste  henden Kontakte 9 7 tragen. Die Löschkam  mern werden von einer Mehrzahl von Zylin  dern gebildet, die im     Verhältnis    zueinander  beweglich sind. Die beweglichen Kontakte  93 sind an einer Brücke 94 befestigt, wel  che von einer isolierenden Stange 95 getragen       wird.    Diese Stange ist mit dem Schalt  mechanismus verbunden, welcher auf der  Zeichnung nicht gezeigt ist.

   Die Isolatoren  91 werden von einem Träger 92 getragen,  der ein Teil des ganzen     Schalters    sein kann.  



  In     Fig.    15 werden die Löschkammern in  grösserem     Massstabe    gezeigt. In dieser     Figur     bedeutet 97 der     feststehende        Kontakt    der am  Boden des Behälters angeordnet ist. Der Be  hälter wird von einem     Zylinder    104 mit  Boden samt Deckel 105 gebildet. Dieser  Zylinder kann aus Metall hergestellt sein,  wie alle übrigen Zylinder, nur müssen die  Deckel der verschiedenen Zylinder aus Iso  liermaterial sein. Der feststehende Kontakt  ist von einem Metallzylinder 107 nachgiebig      getragen, mit welchem er durch Federn 110,  Bolzen 109 und     biegsame    Leiter 108 ver  bunden ist.

   Der Zylinder 98 ist mittelst  Stäbchen 106 am Boden des     Behälters    be  festigt. Dicht um den Zylinder 98 ist der  Zylinder 102 mit Boden 101 angeordnet und  dieser Zylinder ist mit dem in dem Behälter  104 beweglichen Zylinder 100 fest verbun  den. Der Zylinder 98 ist mit einem Deckel  99 versehen, so dass der feststehende Kon  takt völlig eingeschlossen ist. Der beweg  liebe Zylinder 100 weist einen als Kolben  dienenden Deckel 103 auf und alle Deckel  99, 103 und 105 sind mit einem Loch für  den beweglichen Kontakt     versehen.    Der  bewegliche Kontakt 93 hat am     untern    Ende  eine Bohrung, welche durch Kanäle 96 mit  dem äussern Raume in Verbindung     steht.     



  Diese Anordnung wirkt in folgender  Weise: Wenn die Kontakte voneinander ge  trennt werden, entsteht zwischen ihnen ein  Lichtbogen, der das Wasser verdampft. In       clem    ersten Augenblick wird der Dampf  durch die Löcher 96 entweichen,     so.        dass    der  Druck an beiden Seiten des Deckels 99     bezw.     des Bodens 101 ungefähr gleich wird.

   Der  Druck an der untern Seite des Deckels 103  verursacht eine nach oben gerichtete Bewe  gung des Zylinders 100, und da der Zylin  der 102 mit diesem Zylinder fest verbun  den ist, wird der Raum innerhalb des Zy  linders 98     zusammengepresst.    Durch diese  Zusammenpressung wird die     Löschflüssig-          keit    durch das Loch in dem Deckel 99     ge-          presst,    wodurch der Lichtbogen, der auch  durch dieses Loch passiert, :sehr     schnell    aus  gelöscht wird.

   Normalerweise wird der Schal  ter mit Wasser bis an die mit Pfeil bezeich  nete Linie gefüllt, aber man kann auch       weniger    Wasser     benutzen,        so,dass    es nicht bis  an den Deckel 103 reicht.  



  In den     Fig.    16 und 17 werden zwei an  dere Ausführungsformen der in     Fig.    15 ge  zeigten Anordnung gezeigt. In     Fig.    16 ist  der feste Kontakt 111 mit einem Loch ver  sehen, und der diesen Kontakt tragende Zy  linder 112 mit einem Kanal 7.13. Bei dieser       Ausführungsform    braucht deshalb der be-         wegliche    Kontakt nicht     @durehbohrt    zu     sein.     Bei der Unterbrechung wird der im -Innern  des Zylinders 98 entstehende Dampf durch  den Kanal 113 in den Raum     ausserhalb    des  Zylinders ausströmen.

   Die Ausführungsform  nach     Fig.    17 unterscheidet sich von der in       Fig.    16     nur    dadurch,     dass    der     feststehende     Kontakt als Hülsenkontakt mit federnd be  festigten Kontaktblöcken 116 ausgebildet ist.  



  In     Fig.    18 ist noch eine     Ausführungs-          form,der    in     Fig.    15 gezeigten Anordnung ge  zeigt, aber hier wird der     Liehtbogenweg    von  einer Anzahl quergehenden Kanälen 119 ge  kreuzt, die von Isolationsscheiben 118 ge  bildet werden. Diese     .Scheiben    werden in Auf  sicht in     Fig.    19 gezeigt.  



  In den in den     Fig.    14 bis 18     gezeigten     Anordnungen ist die von dem Zylinder 98  eingeschlossene Druckkammer mit     einem     Ventil 117 versehen, das bei einem bestimm  ten Überdruck geöffnet wird, wodurch die  Druckkammer gegen gefährliche Spannun  gen     geschützt    wird.  



       Fig.    20 zeigt eine Ausführungsform der  Erfindung in welcher zwei     Kontaktpaare    in  einem Zylinder eingeschlossen sind. In       Fig.    20 sind die     festen    Kontakte mit 121  bezeichnet. Diese werden von den Isolatoren  122 getragen, welche in dem Deckel 12-3 be  festigt sind. Von den Isolatoren wird ferner  ein Deckel 124 getragen, der seinerseits  einen Zylinder 12,6 aus Isoliermaterial trägt.  Dieser Zylinder ist am     untern    Ende durch  einen Boden 127 geschlossen, der mit einem  den Zylinder 126 umgebenden Zylinder 128  verbunden ist.

   Der Zylinder 128 ist am  obern Ende durch einen Deckel 129 geschlos  sen, der mit Löchern versehen ist, durch wel  che die Isolatoren 122 passieren, so dass der  Zylinder 128 mit dem Deckel 129 und dem  Boden 127 sich frei auf- und     abbewegen     kann. Das .Spiel zwischen dem Zylinder 126  und dem Boden 127 und ebenso das Spiel  zwischen den Isolatoren 122 und dem Deckel  129 wird so klein wie möglich gehalten, um  Ölverlust zu vermeiden. Der Raum, der  von dem Zylinder 126, Deckel     1.24        und    Bo-      den 127 begrenzt wird, steht durch Kanäle  132 mit dem Raume ausserhalb des Zylin  ders 126 in Verbindung, und die Kanäle  132 sind unmittelbar an ,den     Unterbrechungs-          stellen    zwischen den Kontakten angeordnet.

    



  Bei der Unterbrechung     wind    durch die  Einwirkung des     Unterbrechungslichtbogens     zwischen den festen     Kontakten    121 und den  beweglichen Kontakten 1.33 ein Druck er  zeugt, der durch     die,Öffnungen    132 fortge  pflanzt wird, so dass der     Druch    auf der  untern Seite des Deckels 129 und auf beiden  Seiten des Bodens 127 wirken wird. Die auf  beiden Seiten des Bodens 127     wirkenden          Druckkräfte    heben einander auf, so dass nur  noch die auf dem Deckel 129 wirkende Kraft  wirksam ist.

   Durch diese Kraft wird der  Zylinder 128 mit Deckel 129 und Boden 127  sich nach aufwärts bewegen und eine     Zusam-          menpressung,des    von dem Zylinder 126 ein  geschlossenen Raumes     verursachen.    Dadurch  wird die in diesem Raume eingeschlossene  Flüssigkeit durch die Löcher 182     hinausge-          presst    und kommt dabei in innige     Berührung     mit dem Lichtbogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter mit festen Kon takten, .dessen Kontaktstellen in einer mit einem Löschmedium gefüllten. Kammer ein geschlossen sind, welche Kammer mit einer andern Kammer in Verbindung steht, da durch gekennzeichnet, dar das Volumen min destens einer Kammer durch die Einwirkung .des von dem Unterbrechungslichtbogen er zeugten Druckes verändert wird, so,dass das dabei aus der einen in die andere Kammer fliessende Löschmedium durch mindestens einen eine Verbindung zwischen den Kam mern bildenden,
    Kanal gepresst und dabei in innige Berührung mit dem Lichtbogen ge bracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch , gekennzeichnet, dass durch einen die beiden Kammern verbin denden Kanal der bewegliche Kontakt durchtritt. 2. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen der beiden Kammern unter dem Einfluss des von dem Lichtbogen -er- zeugten Druckes in entgegengesetztem Sinne verändert wird. 3.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern teilweise von beweglichen Wänden begrenzt. sind, die miteinander in der Weise starr verbunden sind, dass eine Volumenvergrösserung der einen Kammer eine Volumenverminderung der andern Kammer bedingt. 4. Elektrischer- Schalter nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht zu der Bewegungsrichtung liegenden. Flächen der beweglichen Wände der beiden Kammern verschieden gross sind.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kammern von im Verhältnis zu einander beweglichen zylindrischen Hohlkörpern mit an den Enden ange brachten Querwänden gebildet sind. 6. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem festen Kontakt eine mit einem Loch für den beweglichen Kontakt versehene Wand angeordnet ist. 7.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Kammern mit einem Boden versehen ist, in welchem ein uni den beweglichen Kontakt dicht passendes Loch vorgesehen ist, welcher Boden sich in seitlicher Richtung frei bewegten kann. B.
    Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungsstelle zwischen den Kon takten von zwei gegeneinander beweg lichen, mit Deckel bezw. Boden ver- sehenen Zylindern eingeschlossen ist, von welchen der eine Zylinder am Boden eines mit Deckel versehenen Behälters fest angebracht ist und der andere Zylin- der mit einem indem Behälter beweg lichen Kolben starr verbunden ist, wo bei beide Deckel und der Kolben mit einem um den beweglichen Kontakt pas senden Loch versehen sind. 9.
    Elektrischer Schalter nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kontaktstelle enthaltende Raum :durch einen durch den festen Kontakt gehenden Kanal mit .dem Raume ausser halb des die Kontaktstelle einschliessen den Zylinders verbunden ist. 10. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontaktstellen in einem mit einem beweglichen Boden versehenen Zy linder eingeschlossen sind, welcher Boden von einem von den Lichtbögen erzeugten Druck betätigten Kolben angetrieben wird und dabei eine Strömung des Lösch- mediums durch die in dem Zylinder in der Nähe der Kontaktstellen angeord neten Kanälen bewirkt, welche den Raum innerhalb des Zylinders mit dem Raume ausserhalb des Zylinders verbinden.
    11. Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontaktstellen von einem Zy linder umgeben sind, welcher Zylinder von einem andern Zylinder umgeben ist, .der von einem von dem durch die Lichtbögen erzeugten Druck betätigten Kolben bewegt wird, wobei die zwischen. ,den Zylindern eingeschlossene Flüssig keitsmenge durch in dem ersten Zylinder in der Nähe von den Kontaktstellen an- bebrachten Kanäle gepresst wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761467C (de) * 1940-08-17 1954-08-16 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE761467C (de) * 1940-08-17 1954-08-16 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Fluessigkeitsarmer Loeschkammerschalter

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